Achswelle/Steckachse MF 130

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Tommyknocker

Gast
Hallo Zusammen,

ich hab mal wieder "dumme" Frage. Die Bremsscheibe beim MF 130 ist ja auf der Steckachse. Is die normal irgendwie gesichert oder nur auf die Verzahnung geschoben?

Bzw. Bekommt man die Welle noch als Ersatzteile? Evtl von nem anderen MF Modell?

Grüße,

Markus
 
Hi!

Auch wenn ich jetzt nicht genau weiß welche Welle das bei Dir ist, aber man bekommt von der 100er Serie eigentlich noch alles in Neu bis auf das Multipower Getriebe...

Gruss

Martin
 
Das dachte ich Anfangs auch, aber nach einer guten Stunde googeln, hab ich‘s aufgegeben.
 
hi Markus,

es gibt keine dummen Fragen ... allenfalls ungeeignete Antworten *schmunzel*.

was der gute Martin da erzählt scheint mir eher blauäugig ... zumindest im Hinblick auf MF 25, 30, 122 und 130 ... die ja bekannterweise nahezu baugleich sind.

Die Bremsscheibe sitzt einfach lose auf der Verzahnung und kann sich so entsprechend der Abnutzung der Beläge auch geringfügig verschieben.

Für unsere (wie ich immer sage) "MF light" gibt es viele Teile ... auch durchaus notwendige ... nicht mehr.

So wirst du im Bedarfsfall mit dem Gebrauchtteilemarkt Vorlieb nehmen müssen. Es werden immer mal Schlepper der obigen Bauserien geschlachtet. So kannst du hier die Rubrik "Verkäufe" mal durchforsten, du kannst mal bei ebay reinschauen ... oder einfach mal bei Hr. Guugel direkt ...

Allerdings gehe ich davon aus, dass kaum jemand eine solche Welle einzeln verkauft, sondern in Verbindung mit einem Achstrichter bzw. evtl. sogar der ganzen Hinterachse. Der richtige Suchbegriff ist meist hilfreich.

Nun würde mich allerdings doch interessienen, was an deiner Welle defekt ist.

Dir wünsche ich viel Erfolg bei der Suche
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von den frischen Höhen des
Westerwaldes

freundliche Grüße

Ulli ;-)
 
Hi Ulli,

Danke für die gute Erklärung.  Was genau ist wissen wir noch nicht, es hat irgendwann Freitag auf der Fahrt zu einem Treffen es schlagen irgendwo im linken Achstrichter angefangen.

Die Steckachse hat auch irgendwie sehr viel Spiel. Beim Versuch die Bremsscheibe zu bewegen, konnte ich die komplette Achse grob 5 mm verschieben.

Den Endantrieb hatte ich jetzt noch nicht offen. Der würde allerdings vor kurzem erst überholt.

Grüße 

Markus
 
hallo Markus,

das Spiel ist kein Fehler ... die Welle/ Achse lässt sich durchaus verschieben. Wenn der Endantrieb ab ist lässt sich die Antriebswelle sogar ganz rausziehen. Allerdings killst du dir auf diesem Weg durch die innere Verzahnung  alle Simmerringe.

Um die Welle die 5 mm bewegen zu können musst du ja zwingend den Bremsautomaten ausgebaut haben.

Wenn die Bremszangen in Ordnung sind KANN im Achstrichter nichts schlagen. Sonst ist da nämlich nix drin ...

Das Geräusch muss woanders seinen Ursprung haben.

Eine Möglichkeit wäre das Differenzial, die andere doch der Endantrieb.

Du müsstest da doch noch mal genauer hinhören.

Was wurde am Endantrieb gemacht ? MF schreibt vor, dass die Kerbstifte, die die Planetenradachsen arretieren, nach einer Demontage beim Wiederzusammenbau gegen neue auszutauschen sind. Bei MF sind diese aber nicht mehr lieferbar. Zumindest muss man die alten dann  sorgsam wieder neu aufkerben.

Möglichenfalls hat auch eines der Lager (des Differenzials) durch Fremdstoffe im Ölsumpf einen Schlag bekommen.

Aber das ist ja alles Spekulation.

Eine neue Antriebswelle wirst du eher nicht benötigen.

von den frischen Höhen des
Westerwaldes

freundliche Grüße

Ulli ;-)
 
Hi Ulli,

was bedeutet bei dir, "Wenn die Bremszangen in Ordnung sind". Bis es zu schlagen angefangen hat ging die Bremse einwandfrei. Jetzt geht nichts mehr, zumindest Bremst sie nicht. Ja ich hab den Bremsautomaten ausgebaut :-) Mit der Hand kann ich ihn zu drücken und dann macht er wieder auf.

Am Planetgetriebe wurde die äußere Dichtung erneuert, heißt qausi komplett zerlegt und wieder zusammen gebaut.

Das hat allerdings der LAMA für mich gemacht.

Grüße

Markus
 
hallo Markus,

na ja, wie du das beschreibst sind die Zangen wohl ok ... sind die Beläge noch üppig?

Wie sieht die Bremsscheibe aus? Hat die evtl. einen Riss o.ä.? Wie dick ist sie noch ? Laut WHB (Werkstatthandbuch) darf die Dicke der Scheibe 9,5 mm nicht unterschreiten. Wenn doch wäre zu überlegen ob man die fehlende Dicke durch Unterlagen unter den Belägen kompensiert.

Allerdings sehe ich in (spekulativ) 0,5 mm Dickenunterschreitung keine Ursache, für dein eigentliches Problem des Schlagens.

Könntest du ausschließen, dass das Schlagen vielleicht dadurch ausgelöst wird, dass sich ein Metallbrocken, der sich irgendwo im Getriebe gelöst hat oder bis dato im Ölsumpf rumschwamm in eines der Lager geraten ist und dort das Schlagen generiert?

Tritt das Schlagen mit jeder Radumdrehung auf? Wenn öfter dann zähl doch mal, wie oft bei einer vollen Umdrehung des Hinterrades. Ist es ständig oder taucht es nur periodisch bzw. in völlig unterschiedlichen Intervallen auf?

von den frischen Höhen des
Westerwaldes

freundliche Grüße

Ulli ;-)
 
Hi Ulli,

die Beläge sind wie neu, die Bremsscheibe hat das Maß laut WHB unterschritten, soweit ich das jetzt nachvollziehen konnte.

Heißt ich werde Heute mal etwas unterlegen.

Wir werden den MF heute Abend nochmal auf Böcken anwerfen und schauen, wo genau das Geräuscht her kommt.

Ja das schlagen tritt bei jeder Radumdrehung auf und es ist ständig zu hören.

Grüße

Markus
 
hallo Markus,

Wenn das Schlagen pro Radumdrehung 1 x passiert, dann liegt es eindeutig an einem der Endantriebe.

Die Endantriebe reduzieren die Antriebswellendrehzahl um den Faktor 8. Würde das Problem im Getriebe/Differenzial/Antriebswellenbereich liegen, müsste das Schlagen pro Radumdrehung 8 mal auftreten.

Zum Thema unterlegen .... ist das Maß deutlich unter 9,5?   Ansonsten würde ich mir das bei nahezu neuen Belägen mal verkneifen.

Weiterhin gutes Gelingen
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von den frischen Höhen des
Westerwaldes

freundliche Grüße

Ulli ;-)
 
Der Witz is, jetzt wo der Bremsautomat draußen is schlägt nichts mehr. Die Scheibe hat über 9,5. Jetzt wird‘s interessant...
 
tja, dann kann ich nur raten ....

bau ihn wieder ein und versuch dein Glück ... vorher vergewissere dich, dass sich die Bremsscheibe auf der Antriebswelle in axialer Richtung verschieben lässt.

Nur mal am Rande erwähnt .... dass dieses Schlagen pro Radumdrehung ein mal auftrat passt nicht zu dieser Bremsenthematik *malirritiertschau*.

von den frischen Höhen des
Westerwaldes

freundliche Grüße

Ulli ;-)
 
Moin!

Entschuldige die blöde Frage: Das Berühren der Unterlenker mit dem Reifenprofil oder lose Radmuttern kannst du ausschließen?

Gruß, Rainer
 
Hi,

ja kann ich, es kam irgendwo aus der Hinterachse. Aber werden

sehen woher es kommt. Heute bauen wir wieder alles zusammen und lassen

ihn auf Böcken laufen.

Grüße

Markus
 
So... wenn man gleich richtig schaut sieht man auch wo die Probleme sind... Das schlagen kam von den Bremsbelägen der Handbremse. Da sind auf beiden Seiten so eine Art Abstandshalter. Auf einer Seite mehr und auf der anderen weniger. Die waren anscheinend verkehrt eingebaut und haben in der Trommel geschlagen. 

Die nicht vorhandene Bremswirkung der Fußbremse lässt sich jetzt auch erklären. Der Bremsautomat hat nicht mehr richtig aufgemacht und die Beläge runtergeschliefen.

Jetzt überholen wir erstmal den Automaten und dann sollte alles wieder gut sein.

Danke für die hilfreichen Tipps :-)

Grüße,

Markus
 
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