MF-Lizenznachbau MF35

  • Ersteller Ersteller JayCB
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Hui - das ist ein wirklich schöner Schlepper - selbst ein "T-Bar" ist dabei.

Zum Ölverlust:

Bist du sicher, dass das Öl nicht aus der Verschraubung an der abgebildeten Öldruckleitung austritt?? Das wäre mein erster Gedanke und auch relativ leicht zu beheben... 

Frontlader:

Es gibt selbstverständlich verschiedene "Aufnahmen", allerdings ist das in dem Fall nicht relevant, da MF sein eigenes Süppchen gekocht hat... Da passt nur MF zu MF... .  Gab es einen Lader in dieser Ausführung überhaupt von IMT ???  Wenn du nun auf die Schnelle keine brauchbare Schaufel auftreiben kannst, wäre eine Möglichkeit, die Gabel zu richten und mit einem "Einlegblech" zu versehen. So etwas gab es zu der Zeit auch original. Muss mal schauen, ob ich eine Abbildung dazu finde. Damit macht man aus der Gabel quasi eine Schaufel. 

Kugelkopf:

Da musst halt überlegen, ob das Sinn macht mit der Befestigung auf der Ackerschiene - denn die Unterlenker müssen zur Arbeit mit dem Frontlader ja mit dem T-Bar in der obersten Stellung fixiert werden - da müsstest du ja jedes mal umbauen!? 

Wäre es da nicht sinnvoller unter dem Differentialgehäuse einen U-Stahl zu verschrauben und dort die Kugel drauf zu machen? Dann könnten die Unterlenker mit dem T-Bar in der obersten Stellung bleiben und gut ist es. Hast du dort momentan einen Hitch-Haken montiert? 

Grüße hometown 
 
EDIT:

Wenn du mit einem Ballenspiess im Heck liebäugelst, dann würde ich ein Kuppeldreieck mit hydraulischem Oberlenker empfehlen. Damit könnte "Frau" den Spieß, wenn er nicht gebraucht wird, ganz einfach irgendwo abstellen und stattdessen ein Gerätedreieck mit Kugelkopf dran "fangen", um einen PKW-Anhänger anzuhängen. 

Möglichkeiten gibt es nahezu unbegrenzt - es muss nur das für einen Passendste ausgesucht werden... 
 
Je nach dem, wie es deine Frau mit dem Füttern angeht und wie fest die Rundballen gepresst sind, kann ein sich hydraulisch drehender Ballenspieß ("Rundballenabwickler") zum "Abrollen" des Heues eine sehr große Erleichterung sein! 

Wie gesagt - Möglichkeiten gibt es nahezu unbegrenzt... 
 
Ballenspieß am Heck funktioniert ausgezeichnet. Zumindest i.V. mit einem hydraulischen Oberlenker. Den kann ich sowieso empfehlen, ist an fast jedem Gerät sehr hilfreich!

Zum Ölverlust: Die Maschine ist hier nicht so gut bekannt wie A3.152 und konsorten. Daher fehlen hier vermutlich Erfahrungen. Ich würde das alles ordentlichst sauber machen, und dann auf nem staubigen Feld arbeiten. Dann siehst du sehr schnell sehr genau, wo es rauskommt.

Kugelkopf auf der Ackerschiene: Bitte nur für Rangierarbeiten nutzen, niemals auf stark unebenem Gelände oder auf der Straße! Ansonsten muss die Ackerschiene vertikal blockiert werden. Der Hänger kann sonst die Schiene beim Bremsen nach oben drücken, was zum Auskuppeln führt, und dann hast du die Deichsel im Genick...

Es gibt für nen 100er beim Heigl eine Kugelkopf-Zugvorrichtung für unters Getriebe. Die müsste bei dir eigentlich auch passen. Kann man auch eintragen als Einzelabnahme. Aufhängungen mit TÜV liegen dagegen bei >400€...

Achja, Bilder kann man hier bis 1MB über das Logo links neben dem Youtube-Pfeil im Editor einfügen... geht ganz easy

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Moin! Danke für eure Vorschläge und Tipps, die natürlich (wie sollte es auch sonst sein) wieder neue Fragen aufwerfen ... wie Christian schreibt: Ich werde den Traktor reinigen und anschließend schauen, woher der "Schweinkram" kommt. Die Öldruckleitung ist sicherlich einfacher abzudichten.

Zum Traktor: Es war nicht wirklich einfach, als Traktor-Laie die besichtigten Traktoren hinsichtlich des technischen Zustands im Verhältnis zum Preis zu bewerten > zu al ich auch keine praktischen Kenntnisse im Umgang und Betrieb mit solchen Traktoren habe. Offen gestanden habe ich mich auf meinen Eindruck vom Verkäufer, dem erkennbaren Gesamtzustand des Traktors, des Kaltstartverhaltens, der Laufgeräusche, der offensichtlichen Funktionen und meinem Gesamtbauchgefühl verlassen. Für 3.200 € kann ich wohl nicht meckern, wie "man" so sagt.

Ölverlust > ich habe mir den Bereich noch ´mal angeschaut > ja, die Öldruckleitung könnte sicherlich auch die Ursache sein!? 

T-Bar > da musste ich erstmal scheuen, was eigentlich die T-Bar ist > aber jetzt erkannt! Einen Anhänger für die T-Bar-Kupplung werden wir erst´mal nicht vorsehen und stattdessen zu Transportzwecken unseren alten PKW-Doppelachsanhänger verwenden. Was ist das eigentlich für ein Haken an der Hinterachse mittig? 

Bezüglich Schlepperdreieck habe ich erstmal Google zurate gezogen ... und scheint eine gute Lösung zu sein. Kann ich den hydraulischen Oberlenker problemlos an die vorhandene Hydraulik des alten Traktor anschliessen?

Wenn ja, dann überlege ich ja schon, ob der Frontlader eventuell auch mit einem hydraulischen Oberlenker anstelle des extrem abenteuerlichen, manuellen Auslösungemechanismus ersetzt werden kann ... !?

Der Traktorkauf entwickelt sich zuu einer interessanten Möglichkeit, Spass zu haben und Geld auszugeben ;-))))) Ich hoffe, dass ich bald mehr Zeit abknappsen kann, um mich mehr mit dem Traktor zu beschäftigen.

Gruß Chris
 
JayCB:

[...] Der Traktorkauf entwickelt sich zuu einer interessanten Möglichkeit, Spass zu haben und Geld auszugeben ;-)))))  [...]

Dann fangen wir mal an:

Oberlenker: du brauchst min. ein Doppelwirkendes Steuerventil. Hat deiner vermutlich noch nicht. Sieht man auf deinen Bilder nicht, vielleicht kannst du mal ein Bild von untern/vorm Sitz machen? Ich hab ein Steuergerät mit 2xDW montiert, liegt bei 3xx€ und kann einfach auf den Hydraulikdeckel geschraubt werden. Das dürfte auch beim IMT passen und funktionieren. Wenn du mit Front und Heck arbeiten willst, nimm ein 2 x DW mit 4. Hebel für die Bedienung der Heckhydraulik (das ist quasi die Topausführung). Hydraulische Gerätebetätigung kannst du dann nachrüsten.

Der Haken unter der Hinterachse ist vemutlich ein Hitch-Haken. Dort wo der befestigt ist, lässt sich auch eine K50 Kugelkopfkupplung montieren.

Zur Verwendung des Doppelachsanhängers: wie bereits erwähnt, Gerätedreieck mit Kugelkopf nur zum Rangieren. Die Hydraulik ist nur einfachwirkend, d.h. sie hat keinen Widerstand nach oben.

Bei Doppelachshänger beachten, dass kaum Stützlast vorhanden ist. In unebenem Gelände kann die Stützlast auch negativ werden, dann hast du zum Bremsen kaum noch Druck auf der HA des Schleppers.

Das "Zugmaul" am T-Bar ist übrigens mehr der weniger ein Behelfszugmaul. Das dürfte für Fahrten im öffentlichen Straßenverkehr auch nicht zugelassen sein. Wenn du da aber eh keinen Hänger hast für dran, ist das erst mal kein Thema. Ein zulassungsfähiges Zugmaul ist auch nicht so ganz günstig zu bekommen.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Hallo!

Ich weiß nicht, wie der IMT momentan "hydraulisch" ausgestattet ist - aber vermutlich ist da nicht viel dran. Da müsstest mal Fotos von "unter dem Sitz" und "bei den Schalthebeln" posten - quasi den sogenannten "Hydraulikdeckel" ablichten. 

Und dann geht es daran die Erweiterung der vorhandenen Hydraulikanlage zu planen - "doppeltwirkende" Hydraulikfunktionen wie bei einem hydraulischen Oberlenker, oder der Betätigung des Frontladerwerkzeuges werden momentan nicht bedient werden können. 

Wenn man nur die Gabel am Frontlader waagerecht halten möchte, z.B. um Ballen zu laden, dann genügt in der Tat eine Art hydraulischer Oberlenker, oder sogar "der" hydraulische Oberlenker, den man sich hinten "ausleiht". Möchte man aber eine Schaufel auskippen, wird schnell klar, dass das mit einem einfachen Hydraulikzylinder nicht geht. Da muss eine Kinematik dazu ergänzt werden, einfach weil der Zylinder nicht lang genug sein kann, um da einen brauchbaren Auskippwinkel zu realisieren. 

Momentan ist unter dem Differentialgehäuse hinten vermutlich ein "Hitch"-Haken. Darauf lassen zumindest die zwei Streben schließen, die vom T-Bar nach dort ab gehen. Damit hebt man mittels des T-Bars den Haken an. Der Haken ist die einzig montierte Anhängekupplung an dem Schlepper momentan. Er dient zum Ankuppeln von Einachsanhängern. Hauptsächlich Kippern. Sogenannten Hitch-Kippern. Feine Sache, allerdings nicht ganz klar, ob das in D. so ganz gesetzeskonform ist... 

Der T-Bar hat momentan zwei Funktionen: Erstens dient er dazu den Hitch-Haken zu bedienen, zweitens dient er dazu die Unterlenker in der obersten Stellung zu fixieren, damit diese nicht parallel zum Frontlader mit hoch und runter gehen! Ach ja und in deinem Fall hat auch noch wer ein behelfsmäßiges Zugmaul drangeschweißt. Das ist so garantiert nicht zulässig, da "indirektes" Anhängen grundsätzlich verboten ist und das aus gutem Grund... 

Eine richtige Zugvorrichtung - wie bei einer Zugmaschine - vom deutschen TÜV gefordert, hat der IMT momentan keine - das könnte mit der Zulassung noch abenteuerlich werden... 

Am einfachsten wäre vermutlich, Hitchhaken ab und an seine Stelle einen U-Stahl mit aufgeschraubter PKW-Kupplungskugel montieren und diese dann für maximal 3,5to. Anhängelast eintragen lassen. Sofern sich ein Prüfer findet, der die Eintragung übernimmt. Da hat es wohl auch schon massive Schwierigkeiten gegeben... Meine Erfahrung: Mit grünem Kennzeichen ist fast alles möglich - mit schwarzem jedeoch sehr viel weniger... 

Aber nun noch mal zurück zur Hydraulik:

Was an einem Schlepper mit "klassischer Steigrohrhydraulik" nervt, ist die Tatsache, dass sich die Dreipunkthydraulik im Heck quasi nur über die schleppereigene Hydraulik bedienen lässt und die nachgerüsteten Funktionen ausschließlich über externe Steuerventile. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn nicht zwischen einem und dem Anderen stets "umgeschaltet" werden müsste - das ist im Betrieb schon umständlich... Da will gut überlegt sein, wie man die Erweiterung der Hydraulik angeht... 

Zum Ölverlust: Vielleicht solltest du ein Werkstatthandbuch, also eine Reparaturanleitung besorgen um abschätzen zu können, was dir bevor steht, wenn du das wirklich in Angriff nehmen möchtest. Das kann aus der Zylinderkopfdichtung, aus irgend einer Abdichtung der Steuerung (was ich stark vermute), aus der besagten Verschraubung der Öldruckleitung oder ganz wo anders her kommen... Wirklich helfen können wir da vermutlich nur sehr eingeschränkt, da der Perkins immer eine Steuerung über Stirnräder, der IMT jedoch über Steuerkette hat... Ich würde mit dem Ölverlust erst einmal abwarten und schauen, wie es sich im Laufe der Zeit entwickelt... 
 
Danke für eure Mühe!!!

Eine mögliche Erweiterung der Hydraulik ist erstmal eine Idee. Wenn sinnvoll realisierbar, muss der Aufwand auch noch im korrekten Verhältnis zum Ergebnis stehen. Wahrscheinlich eher meine technische Träumerei als praktische Hilfe.

Handbuch, etc. ist bereits bestellt. Für eventuell technische Hardcore-Herausforderungen hat sich mein Landmaschinentechniker-Nachbar schon angeboten. Den will ich allerdings nur in sehr wichtigen Fällen consultieren, da er insbesondere in der landwirtschaftlichen Saison nahezu rund um die Uhr arbeitet. Also: Größere technische Arbeiten am Traktor werde ich in der Wintersaison anpacken > da hat der Nachbar eher Zeit.;-)

Hydraulik: Ich werde die Bilder ergänzen ... bin aber sicher, dass der Traktor keine erweitere Hydraulikfunktion hat: 1 Hebel für die Umstellung Frontladerhydraulik Heckhydraulik und die Bedieneinheit rechts neben dem Sitz.

Mit welcher Förderleistung und welchem max. Druck arbeitet die Hydraulikanlage des MF35? Ich vermute ´mal, beim ITM 533 wird es vergleichbar sein!?

Gruß Chris
 
die technische Spielerei wird sehr schnell zur praktischen Hilfe ;-)

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Maximaler Hydraulikdruck beim 35er: 175bar (Überdruckventil), Fördermenge der Pumpe: 15,4l/min bei 1780U/min (640U/min an der Zapfwelle)

So stehts in meinem RLF, wobei ich mutmaße, dass die Werte für die alte Pumpe gelten. Die späteren müssten etwas mehr Pumpenleistung haben. Überdruckventil müsste aber gleich sein.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Hallo Christian,

deine Lösung zum Heu transportieren sieht gut aus! Für einen solchen Transport mit Sicherungsgurt ist doch ein Palettenheber anstelle einer Heugabel wesentlich universeller einsetzbar > Paletten anheben und Transportkiste!?

Danke für die Daten ...

Gruß Chris
 
Der Sicherungsgurt ist nur obligatorisch drum für den Straßentransport, den braucht es eigentlich nicht.

ein ordentlicher Palettenheber ist sehr viel teurer, als ein Heuspieß. Und ich hole die Ballen direkt auf dem Hof, müsste also eine Palette dort mit hinholen, und den Ballen erst mal auf eine Palette packen.

Ich hatte ursprünglich überlegt, einen Heckcontainer zu nehmen, der auch zum Ballentransport taugt. Das habe ich aber wegen zusätzlichen Schwierigkeiten beim Auf- und Abladen und der erforderlichen Tiefe des Containers (Gewicht...) verworfen, zumal der Ballenspieß mit klappbaren Zinken gerade mal 230€ gekostet hat.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Okay, ich meine, Palettenvorichtungen im Netz gesehen zu haben, die unwesentlich teurer waren ... Muss noch ´mal schauen!
 
Meine Idee mit dem Palettenlader ist Folgende: Ein Palettenlader ist wesentlich universeller einsetzber. Wenn du einen Heuballen transportieren möchtest, nimmst du den Ballen mit weit auseinander fixierten Palettengabeln auf (wenn der Ballen steht) oder kippst ihn auf die Palettengabeln (so wie auf deinem Foto). Weiterhin kannst du Paletten heben, transportieren, umsetzen und bei Bedarf auch eine Transportkiste, die auf einer Palette gebaut ist, aufnehmen und sichern. 

Ich habe diverse, verschiedene Ausführungen gefunden. Interessant (obwohl unlackiert) finde ich z.b. folgende Variante:

www.ebay.de/itm/Palettengabel-Front-Heckhydraulik-3-Punkt-unlackiert-Top-Qualitat-sehr-stabil/222282365745?hash=item33c10fbb31:m:miBlVNIi2cUzjGXeY5lhiKg&var=521118515884

Gruß Chris
 
Das ist sicher eine Möglichkeit. Ob das alles so klappt, hängt aber auch von der Umgebung ab, in der du z.B. die Ballen hantierst. Ich kann sie z.B. aufgrund fehlender Höhe nicht in die Raufe hineinkippen, und die Ballen müssen in der Raufe liegen. Mit der Gabel kann ich sie in der Raufe auf dem passenden Rundballennetz ablegen und einfach rausfahren. Damit lassen sich die Ballen ohne zweite Person hantieren.

Was bei mir noch dazu kommt: Ich transportiere die Ballen über öffentliche Straßen. Da muss die Transporteinrichtung zumindest eine CE-Kennzeichnung haben.

Und: Auf der Palettengabel ist die Fixierung der Ballen nicht ganz so einfach, da kann der Ballen leicht zur Seite herunterrollen.

Eine Transportkiste für die Palettengabel ist nicht wirklich günstiger, als eine mit 3-Punkt-Aufnahme. Mit der Kiste mit 3-Punkt-Aufnahme kannst du aber viel mehr machen. Z.B. auch planieren etc. Außerdem ist beim 35er das Gewicht schon ziemlich entscheidend. Siehe mein Beitrag hierzu. Mehr als 650kg sind nicht so ohne weiteres am Heck handelbar. Deshalb sollte die Transportkiste in meinem Fall so leicht wie möglich sein.

Es ist aber tatsächlich entscheidend, wie genau die persönliche Anwendung / der Bedarf aussieht. Ich habe bei mir z.B. gar keine Palettenware, sodass der Bedarf nach Palettentransport nicht besteht. Wenn man Baustoffe auf Palette handhaben will, ist der 35er auch nicht das richtige Gerät, da eine Palette Pflastersteine, Ziegel oder Zement 1000kg sehr schnell übersteigt. Und dann geht eh nix mehr.
 
Ja, ich denke auch, dass der persönliche Einsatzvon großer Bedeutung ist. Wir machen auf unseren 1,5 ha kein Heu mehr und kaufen die Ballen für den Winter dazu. Wir haben unsere beiden Pferde ausschließlich in Offenstallhaltung am Haus. Das Heu wird in Heunetzen gefüttert. Der Transport des Heus reduziert sich von der Scheune, in der die Ballen gelagert werden, zum Offenstall ...

Die Hauptaufgabe für den Traktor wird es sein, unseren Pferdemist mehrmals umzuschichten, um Kompost daraus zu machen. Eigentlich schiebt der Traktor bei uns "Langeweile", also eher auch so ein bischen spass an der Technik ...

Gruß Chris
 
Hallo,

war lange nicht in dem Forum, und will nun doch auch gleich mein Senf zum Trecker zu geben.

Wir haben schon 50 Jahre so einen IMT bei uns laufen.

Zu DDR Zeiten von ein privaten Baubetrieb gekauft und über ihn genutzt.

Das ist auf alle Fälle ein MF  FE 35 in Lizenz, die gleichen gibt es aber nur in England,

deswegen zu DDR Zeiten auch Engländer genannt.Verbaut ist da ein Perkins P3 Motor.

Natürlich auch dann in Lizenz gefertigt-

Also wir hatten zu DDR Zeiten mal ein Frontlader vom Russen drann gebastelt.

War aber nur kurze Zeit dran.Die Hydraulik hat für die dicken Zylinder zu wenig Olleistung gebracht und ging zulangsam.

Auserdem war er zu schwer, hat sich schlecht lenken lassen und mit last noch schlechter.

Zum ÖL, wir haben immer 15w40 in Motor und auch in das Getriebe gemacht.

Im Getriebe ist die Kolbenpumpe der Hydraulik,deswegen das Motoröl im Getriebe.

Ich bringe mir meine Ersatzteile meist aus den Urlaub mit.

Fahre da immer mal nach Slowenien zu Einkaufen.Urlaub ist dann Ungarn oder Östrerreich.
 
@IMT-Fahrer,

interessante Infos > insbesondere die Ersatzteilversorgung in Slovenien! Wird der Traktor dort noch gebaut bzw. sind dort noch viele IMT 533 im Einsatz, so dass die Ersatzteilversorgung problemlos ist!? Hast du ´mal einen Kontakt für die Beschaffung von Ersatzteilen?

Ja, bezüglich der Unterstützung von zusätzlicher Hydraulik ist die Pumpenleistung mit 15-20 Liter / min nicht wirklich berauschen ...

Gruß Chris
 
Liebe Freunde, ich melde mich nach über 4 Jahren zurück. Ich hatte sehr wenig Zeit, mich um den Traktor zu kümmern und er hat uns jedes Jahr fleißig die Weide abgeschleppt. Nun bin ich im Altersruhestand und habe - ich glaube es zumindest - mehr Zeit, um den Traktor 1. technisch und 2. optisch auf Vordermann zu bringen.

Ich hatte meinen Account verlegt und mich im Frühjahr unter einen anderen Account registriert; bin aber wieder fündig geworden und möchte gern an die damaligen Informationen aufsetzen.

Ich bin angefangen, das gesamte Heck weitestgehend zu zerlegen, um die Hydraulik instand zu setzen. Dann habe ich entschieden, auch das Lenkgetriebe zu überholen oder auszutauschen und nun bin ich dabei, den gesamtem Traktor in einem Rutsch zu überholen. Das wird eine heftige Aktion!

Zur Erinnerung: Ich habe keinen technischen Beruf, sondern bin lediglich Kaufmann. Ich habe aber die Einstellung: Geht nicht, gibt es nicht. Also werde ich mich in die Materie einarbeiten und freue mich, wenn ich von eurer Seite informative Unterstützung durch eure Erfahrungen erhalte.

Um euch auf meinen Status Quo einzustimmen, würde ich hier ein Foto über den teilweise zerlegten Traktor hoch laden. Aber leider funktioniert der Upload nicht ... ich werde es nachholen.

Gruß Chris
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Wer nichts weiss, muss alles glauben!
 
Hallo, schön daß es hier weiter geht, da hast ne Menge Arbeit vor dir, oder inzwischen schon hinter dir. Wie kommt deine Frau klar mit dem Traktor? Ich bin als kleiner Junge mit MF aufgewachsen, dann ist das kein Problem, einem Neueinsteiger hätte ich nicht zu MF geraten, eher tz Deutz oder Ihc weil MF schon bissle speziell ist . Wie kommt ihr mit dem Frontlader klar? Wir haben früher mit einem MF 165  mit Klinkfrontlader Unmengen an Mist und Rundballen und sogar Zuckerrüben geladen, ich behaupte schneller als mit hydraulischer gerätebetätigung, vor allem wegen der niedrigen Ölleistung   dieser alten Traktoren

Hast  du die hitch Anhängung + T-bar im Einsatz? Habe einen original MF Miststreuer für hitch Anhängung und seit kurzem nun auch den passenden TEF 20 leider ohne hitch und bin auf der suche nach sowas . Gruß Andreas
 
Moin, Andreas. Danke für deine Nachfrage und Infos. Leider musste ich seit Herbst 2024 die Arbeiten am IMT erstmal pausieren und hoffe, dass ich mit den priorisierten Arbeiten zum Ende komme, um am Traktor weiter zu arbeiten. Diverse Themen habe ich über andere Threads in diesem Forum geklärt.

Viele Fragen kann ich dir somit noch nicht beantworten. Der Traktor wird sich, wenn er mal fertig ist, bei uns eher langweilen: Heuballen für 2 Pferde einlagern und während der Füttersaison (Offenstallhaltung) die Ballen in die Heuraufe transportieren, im Frühjahr die Weise abschleppen und den Pferdemist auf die Anhänger von privaten Abholern laden ... das ist es eigentlich schon. Der Traktor ist also eher Luxus und die Schrauberei eher aus Interesse.

Gruß Chris
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Traktor: MF35-Lizenznachbau IMT533 (1965)
 
Hallo, ja das hatte ich schon gelesen, ich dachte ihr hattett den schon im Einsatz vor dem zerlegen.
 
saubauer1:
[...]Wie kommt deine Frau klar mit dem Traktor? [...]
Da kann ich was zu beitragen:Meine Frau ist einmal mit unserem 35er gefahren. Das hat sie gut hingekriegt. Die Arbeit mit Hydraulik etc. mute ich ihr nicht zu, denn das braucht etwas routine und Übung. Und dafür hat sie weder Zeit noch motivation. Ich bin ganz froh, dass das zumidest mir inzwischen recht routiniert von der Hand geht (Schlepper hat bei mir jetzt ca. 300h gelaufen).Jemand, der einigermaßen technisches Verständnis mitbringt braucht ca. 20-50h Arbeit mit der Maschine, bis alles gut von der Hand geht.Bei jemandem, der technisch gesehen eher 2 linke Hände hat, würde ich die Sache als relativ hoffnungslos bezeichnen, dafür ist die Bedienung insgesamt enifach zu wenig intuitiv...
 
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