3Zylinder - bekomme den Zylinderkopf nicht ab.

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Apalos-66

Gast
Moin,

bei dem MF-35 von meinem Sohn bekommen wir den Zylinderkopf nicht ab. Der sitzt fest, als wenn irgendwo noch eine dicke, versteckte Schraube sitzt. Habt Ihr eine Idee wo unser Fehler liegen kann bzw. über welchen Weg wir den Kopf sonst ab bekommen?

Hier ein aktuelles Bild von oben auf den Zylinderkopf

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Ich bin für jede Anregung dankbar.

Gruß Peter
 
Wenn ihr alle Schrauben raus habt kann das schon sein dass der noch so extrem hält, gab schon ein paar Beiträge im Forum dazu, habe das zumindest schon oft gelesen. Ich denke eine möglichkeit wäre es den zylinderkopf an einen motorkranen/stapler/hochhubwagen hängen und eine weile unter spannung lassen, vielleicht löst er sich, sonst seitlich vorsichtig mit schonhammer ringsrum klopfen.

Hat der stehbolzen oder schrauben?

Grüße Thomas
 
Hallo Thomas,

wir haben einen kleinen Kran bzw. elektrischen Flaschenzug und ziehen den Kopf damit auf Druck nach oben. Dann haben wir versucht mit Schlägen das ganze zu lösen... Nix. Total fest.

Der Kopf ist mit Stehbolzen befestigt.

Gruß

Peter
 
Hallo Peter,

wie Thomas schon schreibt, wurde das Problem hier schon öfter besprochen. Die Stehbolzen gammeln mitunter brutal fest. In einem besonders hartnäckigen Fall hat sich der Forumkollege letztendlich einen passenden "Stehbolzenausdreher" (bitte gugeln) gekauft. Nach Entfernen der Stehbolzen ließ sich der Kopf einfach abheben. Leider finde ich auf die Schnelle den Faden hier im Forum dazu auch nicht.

Viel Erfolg und beste Grüße

+Matthes+
 
Hallo,

das Problem ist oft bei den Köpfen. Durch defekte Kofpdichtungen vermischen sich Öl und Abgase zwischen Stehbolzen und Wandung zu einem zementartigen , trockenen Brei, hält fest wie Bombe. Versuch mal, die Bolzen mit Kontermuttern rauszudrehen. kann schon mal klappen, meistens aber nicht. Auch festschweissen der Muttern klappt meistens nicht, daran siehst du, wie fest die sein können. Ich habe schon mal Stehbolzen, die nicht rauskamen, wie ´ne festsitzende Schraube rausgebohrt (glaubt mir Matthes bis heute nicht). Musst du aber auf jeden Fall zu zweit machen, einer bohrt, der andere schaut, ob der Bohrer gerade läuft. Mit dem Stehbolzenausdreher hab ich nocht keine Erfahrung, kannst du ja mal probieren.

Gruß Tom
 
Hallo,

wenn es mit "Muttern kontern" nicht funktioniert, dann festschweißen und mit Schlagschrauber - im Wechsel auf/zu - und ggfs. Wärme/Kälte probieren.

Gruß Wolfgang
 
Ich habe das gleichen beim mein 65 forgehad, du must unbedingt die 3 stehbolzen die auch der einspritser auf seinem plats halten drausnehmen.

dann wie gesagt die kopf ergentwo anhangen, das das ganse gewicht der motor dranhangt, bischen hier und da mit petroleum einsattlen, and dann mit klopfen etc. loschen, hat bei mich ca 5stunden mit zwei gedauert.

good luck.
 
Es hat geklappt. Wir haben den Kopf runter bekommen. Was für ein Krampf :-)

Jetzt geht es weiter. Mal schauen was uns als nächstes erwartet...

Vielen Dank für Eure Tipps und Ratschläge

Gruß

Peter

Leben und leben lassen
 
Hallo Peter,

nun solltest du uns aber doch teilhaben lassen, welche Massnahme letztendlich zum Erfolg geführt hat, oder nicht?

Beste Grüße +Matthes+
 
Das meiste hat mein Sohn gemacht. Aber letztendlich hat wohl die Hartnäckigkeit, WD40, Einwirkzeit und ein wenig brutalität geholfen.

Wir haben die Bolzen immer wieder mit WD40 bzw. Caramba mit Grafit eingeweicht. Dann "vorsichtig" versucht mit einem breiten Schraubendreher in die Dichtung zu kommen und dann immer weiter rund herum um den Kopf ein wenig zu bewegen. Dann, als der Kopf ca. 2 cm hoch war die Bolzen von unten auch mit Caramba eingesprüht, wirken lassen und den Kopf von oben mit Hartholz wieder runter geklopft. Und dann das spiel wieder von vorne. Und irgendwann kam er dann - puh ;-)

VG

Peter
 
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