Hallo zusammen,
ich möchte mich und meine Fergusons auch mal kurz vorstellen:
Ich bin Maschinenbautechniker aus dem Raum Kelheim, südlich von Regensburg, 40 Jahre alt und seit langem im Bereich Oldtimer-/Youngtimer-PKW unterwegs. Dieses Jahr habe ich mir einen lang gehegten Kindheitstraum erfüllt und einen PKW gegen einen TEA20 getauscht.

Der TEA war im Prinzip schon fertig, ein paar Detailarbeiten waren noch erforderlich. Beispielsweise sind mir von Anfang an immer die Unterbrecherkontakte verschmort, dadurch lief er mangels Spalt wie ein Sack Nüsse. Die Spule hatte einen zu geringen Widerstand und daher den Kontakt überhitzt, mit einer 3 Ohm-Spule und seit Kurzem mit einer elektronischen Zündung rennt er perfekt. Die hässliche Stahlflex-Benzinleitung muss noch durch eine Kupferleitung ersetzt werden.
Meine Frau fand das ein wenig unfair, sie wollte auch was zum fahren, denn sie kann ja auf dem TEA nicht mit. Und die Kinder auch nicht, war also erstmal wenig familienfreundlic...
Also hat sie kurzerhand einen FE35 bekommen, der wird dann noch mit einer Sitzbank ausgestattet.
Der FE35 ist ebenfalls ein Däne, der stammt aus einer Erbmasse und stand ewig im Freien, danach wurde er mit mit einer eher dilettantischen „Restaurierung„ begonnen.

Ich habe nach dem Kauf erstmal alle Flüssigkeiten getauscht, Ventile eingestellt, den undichten Tank löten lassen, neue Reifen im Originalformat aufziehen lassen, die m.E. total hässlichen Rücklichter demontiert, einen neuen elektronischen Verteiler eingebaut, das Kühlsystem gespült und entschlammt... Das fehlende Kinnblech neu angepasst und lackiert, der Unterschied zum Originallack hält sich zum Glück in Grenzen. Neu lackieren kam für mich nicht in Frage, ein alter Traktor muss in meinen Augen auch entsprechend alt aussehen, Patina gehört dazu. Deshalb habe ich die Motorhaube nur mit Owatrol aufgefrischt und mit neuen Aufklebern versehen. Der Traktormeter war total fest und dadurch war die Welle abgedreht. Das Instrument habe ich geöffnet, alles zerlegt, gangbar gemacht und gereinigt. Neu kaufen wäre billiger gewesen, aber die schöne Patina halt wieder...
Die Haube wurde leider mal getauscht, denn als 1964er müsste er Drehknöpfe statt Druckknöpfe haben. Jetzt bin ich noch auf der Suche nach den originalen Lampenhaltern so wie sie in Dänemark verbaut worden sind, dann nur noch die Zapfwelle abdichten und ich bin erstmal zufrieden.
Jetzt steht erstmal noch die Vollabnahme durch den TÜV an, dann kann die Saison 2019 kommen!

Viele Grüße,
Carsten
ich möchte mich und meine Fergusons auch mal kurz vorstellen:
Ich bin Maschinenbautechniker aus dem Raum Kelheim, südlich von Regensburg, 40 Jahre alt und seit langem im Bereich Oldtimer-/Youngtimer-PKW unterwegs. Dieses Jahr habe ich mir einen lang gehegten Kindheitstraum erfüllt und einen PKW gegen einen TEA20 getauscht.

Der TEA war im Prinzip schon fertig, ein paar Detailarbeiten waren noch erforderlich. Beispielsweise sind mir von Anfang an immer die Unterbrecherkontakte verschmort, dadurch lief er mangels Spalt wie ein Sack Nüsse. Die Spule hatte einen zu geringen Widerstand und daher den Kontakt überhitzt, mit einer 3 Ohm-Spule und seit Kurzem mit einer elektronischen Zündung rennt er perfekt. Die hässliche Stahlflex-Benzinleitung muss noch durch eine Kupferleitung ersetzt werden.
Meine Frau fand das ein wenig unfair, sie wollte auch was zum fahren, denn sie kann ja auf dem TEA nicht mit. Und die Kinder auch nicht, war also erstmal wenig familienfreundlic...
Der FE35 ist ebenfalls ein Däne, der stammt aus einer Erbmasse und stand ewig im Freien, danach wurde er mit mit einer eher dilettantischen „Restaurierung„ begonnen.

Ich habe nach dem Kauf erstmal alle Flüssigkeiten getauscht, Ventile eingestellt, den undichten Tank löten lassen, neue Reifen im Originalformat aufziehen lassen, die m.E. total hässlichen Rücklichter demontiert, einen neuen elektronischen Verteiler eingebaut, das Kühlsystem gespült und entschlammt... Das fehlende Kinnblech neu angepasst und lackiert, der Unterschied zum Originallack hält sich zum Glück in Grenzen. Neu lackieren kam für mich nicht in Frage, ein alter Traktor muss in meinen Augen auch entsprechend alt aussehen, Patina gehört dazu. Deshalb habe ich die Motorhaube nur mit Owatrol aufgefrischt und mit neuen Aufklebern versehen. Der Traktormeter war total fest und dadurch war die Welle abgedreht. Das Instrument habe ich geöffnet, alles zerlegt, gangbar gemacht und gereinigt. Neu kaufen wäre billiger gewesen, aber die schöne Patina halt wieder...
Die Haube wurde leider mal getauscht, denn als 1964er müsste er Drehknöpfe statt Druckknöpfe haben. Jetzt bin ich noch auf der Suche nach den originalen Lampenhaltern so wie sie in Dänemark verbaut worden sind, dann nur noch die Zapfwelle abdichten und ich bin erstmal zufrieden.
Jetzt steht erstmal noch die Vollabnahme durch den TÜV an, dann kann die Saison 2019 kommen!

Viele Grüße,
Carsten