Erweiterung der hydraulischen Funktionen

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JayCB

Gast
Moin zusammen,

nachdem ich vor kurzem unseren ITM533 mit Frontlader erworben habe, geht es an die Planung für den 1. Schritt  technischen Überholung und Optimierung und im 2. Schritt für eine optische "Restaurierung.

In diesem Kontext stellt sich mir die Frage, inwieweit die hydraulische Leistung des Traktors (wird sicherlich mit dem MF 35 vergleichbar sein!? > zwischen 15 und 20 Liter / Minute ...) ausreicht, um a) den Frontlader auf eine hydraulische Gerätebetätigung mit 1 Zylinder anstelle der manuellen Auslösung und ggfs. auch die Heckhydraulik zu optimieren ...

Komponenten gibt es ja sehr viele. Nach meiner bisherigen Recherche wären die "kleinsten" Komponenten für eine Pumpleistung von max. 40 Liter/Minute ausgelegt.

Wer hat Erfahrungen und Tipps?

Gruß Chris
 
Hallo!

Die kleinsten Komponenten sind für einen Durchfluss von BIS ZU 40l/min ausgelegt, das ist richtig.

Betreiben kannst du mit der vorhandenen, "kleinen" Kolbenboxerpumpe auch "große" Verbraucher. Es dauert halt, bis die Funktionen dann ausgeführt sind.

Es ist wichtig, dass du die Zylinder mit möglichst geringem Inhalt ausführst, um die Zeit nicht noch zusätzlich unnötig zu erhöhen.

Ich bin momentan an meinem MF65 an einem ähnlichen Umbau und trage mich mit dem Gedanken eine Zahnradpumpe nachzurüsten - allerdings ist dies recht schwierig, da praktisch nirgendwo ausreichend Platz ist... Wenn du die Zapfwelle hinten nicht für irgendetwas anderes brauchst, wäre es natürlich am Einfachsten, dort eine aufgesteckte Zahnradpumpe (wie z.B. bei einem Holzspalter) zu betreiben. 

Aber das kannst du immernoch nachträglich realisieren, sofern dir die Leistung der vorhandenen Pumpe nicht ausreicht. Vorausgesetzt du hast dich nicht gerade für das auf dem Steigrohr aufbauende Nachrüstventil entschieden - denn dann wird der Umbau aufwändiger. 

Grüße hometown 
 
EDIT:

Wobei ich mir das mit dem Umbau des Frontladers eh gut überlegen würde!! Ein Schnellwechselrahmen auf Euronorm kommt meines Erachtens aus Gewichtsgründen kaum in Frage. Ich wollte jedenfalls nicht 1/3 der Hubkraft durch den verlieren... 

Nächstes Problem - zum Fromtlader brauchst du eigentlich eine hydraulische Lenkung!! Zumal, wenn deine Frau mit fahren möchte...

Ich würde erst mal nun den Lader "so" benutzen und schauen, wie das mit Hubkraft, Leistung der Hydraulikpumpe und der Lenkbarkeit unter Last ausschaut... 
 
Ja, da gebe ich dir Recht > wir werden nach den wichtigsten Wartungsmassnahmen den Traktor auch erstmal mit dem heutigen Funktionsumfang einsetzen und schauen, wie es funktioniert. Hatte die Zeit nach dem Kauf wenig Zeit und warte jetzt auf die Öle und Filter zum Wechseln. Meine Frau drängelt schon, da sie den Misthaufen zu Kompostierung umgeschichtet haben möchte.

Der Tipp mit der Zahnradpumpe klingt gut > habe ´mal Google bemüht und scheint ja auch bezahlbar zu sein. Ist eine Option ... Wie funktioniert die Umsetzung? Ich muss die Z-Pumpe doch in den hydraulischen Kreislauf einbinden ... !? Als "Konkurrenz" zur Standard-Hydraulikpumpe? Separater Kreislauf?

Gruß Chris
 
ja, pumpenmäßig bräuchtest du so was in der Richtung:

www.ebay.de/itm/Zapfwellengetriebe-Hohlwelle-Schnappring-mit-Hydraulikpumpe-Zahnradpumpe-BG-2/254242225825?hash=item3b32047ea1:g:ijgAAOSwBfNak-9K

https://www.ebay.de/itm/Zapfwellengetriebe-Muffe-mit-Hydraulik-Pumpe-BG2-20ccm-40ltr/202800312439?hash=item2f37d73077:g:g4EAAOSwh8pdpXfe

Und einbinden, hmm, wie würde ich das machen? Am einfachsten wäre sicher die Pumpe dann ganz separat von der schleppereigenen Hydraulik zu betreiben. Könnte aber auch ins vorhandene System "eingebunden" werden, so dass du auf die vorhandene Pumpe verzichten, oder wahlweise die Pumpen betreiben kannst. Hydraulisch gibt es viele Möglichkeiten, da ist nahezu nichts unmöglich...
 
war heute länger im Auto unterwegs und hatte somit Zeit, drüber nach zu denken:

Ich würde unabhängige, externe Steuerventile für den Frontlader verwenden. Diese dann irgendwo rechts vom Lenkrad griffgünstig montieren. Einen Kreuzhebel halte ich nicht für nötig, könnte man aber nehmen. Zu diesem Steuerventil braucht man dann ja eine Leitung von der Pumpe und eine Leitung zurück in Tank. Die Leitung "von der Pumpe" würde ich mit einem Dreiwegehahn zum Umstellen machen und beide Pumpen(!!!) mit dem Steuerventil verbinden! Überlegung ist nämlich folgende: Es könnte ja mal sein, dass man doch ein Gerät an der Zapfwelle anbauen möchte und es dann günstig wäre, wenn man die "Aufsteckpumpe" mit wenigen Handgriffen abbauen und zu Hause lassen könnte. In dem Fall müsste man dann den Frontlader nicht abbauen, da man diesen quasi auf "Notbetrieb" über die eingebaute Pumpe betreiben könnte!
 
EDIT:

Einen Dreiwegehahn zu verwenden, um von einer auf die andere Pumpe zu schalten ist SEHR gefährlich, da die Zapfwellenpumpe ja laufen könnte, obwohl der Dreiwegehahn auf "interne Pumpe" steht. Dann würde die Pumpe bis zum Dreiwegehahn pumpen und dort würde die Zahnradpumpe den Druck gegen "unendlich" erhöhen, bis das Rohr platzt! Das geht nicht! Es muss immer sichergestellt sein, dass ein Umlauf von Pumpe zum Steuerventil (mit integriertem Druckbegrenzungsventil) zurück zum Tank gewährleistet ist! Daher kein Dreiwegehahn, sondern einfach ein T-Stück mit zwei Rückschlagventilen, die verhindern, dass die eine Pumpe Öl zur anderen drückt. 
 
Dimensionierung:

Ein paar Worte zur Dimensionierung der Anlage:

Die externe Pumpe muss so gewählt werden, dass sie a) bei Vollgas des Schleppers nicht mehr l/min bringt, als das Steuerventil an Umlauf zu lässt und b) bei Halbgas, oder gar im Standgas noch so viel Leistung erbringt, wie zum flotten Betrieb der Verbrauer benötigt wird! In unserem Fall hier sehe ich das Steuerventil mit 40l/min. als begrenzenden Faktor an. Darf die Pumpe also bei maximaler Zapfwellendrehzahl bei Vollgas (das sind mehr als 540 U/min!!!) nicht mehr als 40l/min fördern. Gleichzeitig darf die Förderleistung bei "Arbeitsdrehzahl", die ja beim Arbeiten mit dem Frontlader nicht all zu hoch ist, nicht unter einen sinnvoll nutzbaren Wert fallen! Für den kleinen IMT reichen 25l/min denk ich mal dicke. 

Für sämtliche Leitungen würde ich "12L" verwenden, auch wenn vielleicht für die hydraulische Gerätebetätigung "10L" ausreichend sein könnte. Für die Leitung, wo 40l/min umlaufen - also von Zahnradpumpe bis Steuerventil und von dort zurück zum Tank müssten es schon "15L" sein. Für die Saugleitung, also vom Getriebe zur Zahnradpumpe eine Dimension größer als 15L ! Wobei diese Leitung eigentlich streng genommen gar kein Hydraulikschlauch sein müsste, da dort ja kein Druck drauf ist. Da diese aber recht tief hängt würde ich der Robustheit wegen doch einen Hydraulikschlauch nehmen... Von der Schleppereigenen Pumpe (Umschaltventil) zum neuen Steuerventil auch 12L, genau so wie vom Steuerventil zu den Verbrauchern.

Ansonsten über die Hydraulikschläuche "Berstschutzschläuche" ziehen, diese gibt es heute für unter 3,- Euro/Meter und sie helfen schlimmste Verletzungen zu verhindern, wenn einmal ein Schlauch einen Strahl raus lassen sollte! 
 
EDIT:

Zum "Abnehmen" der "Aufsteckpumpe" würde ich selbstverständlich Schnellkupplungen in der Leitung von der Pumpe zum Steuerventil und von der Pumpe zum Tank (Getriebe) vorsehen. Für die 15L -Leitung zum Steuerventil reicht sicherlich eine Kupplung in der "gängigen Größe" - ich meine das ist "Baugröße 3" ?? Für die Saugleitung bin ich mir nicht sicher, ob die genug Durchgang hat. Dort könnte eine größere Kupplung nötig sein!?

Dann sollte in den neuen Kreislauf der Aufsteckpumpe noch ein Filter! Der Einfachheit halber einen "Saug-" oder einen "Rücklauffilter", aber keinen "Druckfilter". 
 
Rücklaufleitung vom Steuerventil zum Tank und Saugleitung zur Aufsteckpumpe wird man wohl an einem (am rechten?) Seitendeckel am Getriebe lösen müssen!? 
 
äähhmmm... ist das an einem Traktor dieser Klasse nicht etwas mit "Kanonen auf Spatzen" geschossen?

Um mit dem FL Akkordarbeiten zu erledigen, ist der 35er, bzw. der IMT sicher nicht das richtige Gerät. Die Vorderachse ist dafür nicht gebaut, und die fehlende Lenkunterstützung tut ihres dazu.

Bevor ich also Geld in eine externe Hydraulikpumpe investieren würde (davon abgesehen, dass die resultierende Schlauch- und Hebelinstallation einen Traktor dieser Art mehr oder weniger "entstellt") - würde ich in eine Lenkhydraulik investieren. Aber auch die ist am 35er eigentlich Fehl am Platz. 

Den FL kannst du mit der internen Pumpe gut bedienen. Und eine zusätzliche hydraulische Gerätebetätigung auch (du brauchst da ja nicht viel Kraft, es geht ja nich darum das letzte aus dem FL rauszuholen). Auf Schnellwechselrahmen würde ich aber auch nicht umbauen, dafür sind zu wenig Reserven da. Ich würde die Klinke durch einen zentralen, nicht allzudicken doppelwirkenden Zyinder mit passender Kinematik (Hebelei) ersetzen, und fertig. Dann aufs Steigrohr einen Steuerblock 1xDW + 1xEW und du kannst arbeiten.

Wenn das nicht reicht, würde ich etweder einen MF industrial mit Industrie-FL anschaffen, oder eben gleich einen Radlader.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Da siehst mal, wie unterschiedlich die Ansichten sein können! Meiner Meinung nach "entstellt" das nicht den Schlepper, sondern wertet ihn optisch auf! 

Mein MF263 hat eine 32l-Pumpe und das nervt schon gewaltig, wie langsam die Schwinge hoch geht. Eine hydraulische Gerätebetätigung habe ich gar nicht erst... Ich mag mir nicht ausmalen, wie das mit einer 15l-Pumpe sein soll... 

Kann ich dir aber in ein paar Monaten berichten, wenn mein MF65 - mit Frontlader - läuft... Ich weiß aber jetzt schon, dass ich die Krise bekommen werde... 

Und ja, auch ich sehe eine Lenkhilfe bei Frontladerbetrieb als nahezu alternativlos an. Erst recht, wenn da ein Rundballen mit bewegt werden soll! 

Ich hab mir früher manchmal einen O&K "L4" ausgeliehen und mit unserem Opa Ärger bekommen. Er war der Ansicht, dass ich in dem Moment, wenn ich in den Haufen rein fahre, die Schaufel anziehen muss. Da stimmte ich zu - ging aber leider nicht, da die Gurke sicher 5 Sekunden brauchte, um die Schaufel anzukippen, ich aber nur eine Sekunde um in den Haufen rein zu fahren... Der L4 hat ja einen gigantischen Zylinder in Mitte der Schwinge, zur Gerätebetätigung und dazu war die Pumpe offensichtlich zu schwach ausgelegt (oder zu weit verschlissen)... Jedenfalls war ein vernünftiges Arbeiten nicht möglich, da zu wenig Literleistung der Hydraulik...
 
+Matthes+:

Mensch Christian,

du alter Spielverderber!

Beinahe wäre das doch schon die vollhydraulisch-eierlegende-Bodenhaltung geworden.

Du solltest vielleicht  hin und wieder mal "länger im Auto unterwegs" sein :-)

Beste Grüße +Matthes+
Matthes - behalt deinen Senf für dich! Ich hab es dir schon oft genug gesagt, dass ich deine freche unverschämte Art nicht toleriere! 
 
Hallo zusammen,

ich habe mir dies Thema mal durchgelesen und verfolge auch den IMT Kauf schon länger.
Folgende Punkte möchte ich Jay nur noch auf den Weg geben, auch wenn ich eventuell von jemandem gesteinigt werde.

1. Frontlader ohne Hydraulische Lenkung ist einfach gesagt ein Fehler von vorn bis hinten.
Erklärung: ich habe an meinem Deutz (D50.1S) einen Baas Kat 3 Frontlader. Mit dem Frontlader lassen sich 1,100kg heben ohne das das Heck luftig wird. Aber sobald du nur die Schaufel am Frontlader hängen hast plagst du dich schon beim Lenken. Hängst du ab 400kg an den Frontlader, gehts nur noch geradeaus, Lenken fast unmöglich (außer mit großer Gewalt und das ruiniert jedes Lenkgetriebe!).
Von einer hydraulischen Lenkkraftunterstützung wurde mir von mehreren LandmaschinenSchlossern massiv abgeraten da du da zusehen kannst wie die Vorderachskonstruktion ausnudelt.
Und mal ganz ehrlich gesagt, die Vorderachskonstruktion vom D50 ist im Vergleich mit der MF Achse (ich kann nur mim 135er vergleichen) massiver.

Als nächster Punkt wäre dann nämlich wenn du eine Hydraulische Lenkunterstützung nachrüstest zu überlegen wie du die Hydraulikpumpe hierfür antreibst. Der Antrieb über Zapfwelle oder die Boxerpumpe ist nämlich meines Wissens nach nicht Regelkonform da diese wenn du die Kupplung durchtrittst stehenbleibt (und ganz ehrlich, in einer Gefahrensituation wirst du das Pedal bis zum Anschlag durchtreten und dann ohne Lenkkraftunterstützung dastehen stell ich mir als nicht prickelnd vor). Dass hieße du müsstest eine Pumpe über Keilriemen oder Stirnradantrieb vom Motor angetrieben bauen, wenn ich dies machen würde würde ich gleich diese Pumpe für den Frontlader mitnutzen.

2. Was aus der Zeichnung nicht hervorgeht ist wie ihr das Öl aus dem Tank wieder ins Getriebe fördern wollt wenn ihr mit der Boxerpumpe arbeitet.

3. Hat das Getriebe genügend Ölvorrat wenn man alle Zylinder voll ausfährt?

Ganz ehrlich, ich würde eher in einen einfachen Hecklader oder gar in einen Bauernlader (Mistauflader / Mistbagger) investieren als in einen Frontlader.

Grüße
Josef
 
Hallo Josef!

Das Öl muss vom Tank gar nicht zurück ins Getriebe, da es keinen Tank gibt - den hab ich nur der Einfachheit halber so eingezeichnet. Das Öl ist und bleibt im Getriebe - wo es meiner Meinung nach hingehört.

Und ja, die etwa 30l Öl im MF35 reichen dafür aus, zumal sich da locker noch 10 bis 20l extra einfüllen lassen dürften. Wenn ich in das Gehäuse meines MF65 schaue, was ja das selbe wie am MF35 ist und das momentan richtig gut geht, da ich das Lenkgetriebe ab habe und somit von oben gut rein schauen kann, stelle ich fest, dass da ja an Öl "fast nichts drin" ist und bis zur Oberkante gut und gerne noch 20cm Platz sind... 

Zur Vorderachse und zur hydraulischen Lenkung gebe ich dir 100% Recht! Auch dazu, dass die Achse beim MF eine Katastrophe ist - das ist absolut richtig. Das kann beim Deutz gar nicht schlechter sein! 

Aber mal ehrlich - bei jährlich 50 Betriebsstunden am Frontlader - da fällt die massive Überlastung der Vorderachse nicht ins Gewicht. Wir hatten früher einen MF35, der hat einst im Dorf im gesamten Gewerbegebiet die Ausschachtungsarbeiten für die Betriebsgebäude dort gemacht!!! Der hat danach trotzdem noch 10000h durchgehalten... Und der wabbelige Rohrrahmenfrontlader übrigens auch...

Komplette Vorderachse überholen am 35er kostet doch heute praktisch nichts - zwei Achsschenkel, Mittelachsbolzen und Radlager - das sind zusammen gerade mal 200,- Euro und dafür kann man sicherlich 10 Jahre mit dem Frontlader schaffen... 

Zur hydraulischen Lenkung kann ich genaustens Auskunft geben, da ich an meinem 65er momentan gerade da dran bin.

Richtig, der Ölvorrat muss höher als die Pumpe liegen, das ist Vorschrift und klar, die Pumpe darf sich auch nicht "wegkuppeln" lassen...

Ergo kommt nur ein direkter Antrieb vom Motor in Frage. Am MF35 kein Problem, da es da die kleinen Pumpen gibt, die direkt in der Steuerung vom Motor angetrieben werden. Dies geht beim IMT leider nicht, da dieser keine Steuerung mit Stirnrädern, sondern eine Steuerkette hat. Da muss man etwas tiefer in die Trickkiste greifen und die Pumpe über einen Riemen vom Motor aus antreiben. So mache ich das an meinem MF65 übrigens auch. 

Wie man einen IMT auf hydraulische Lenkung umrüstet - dazu finden sich zig Videos auf youtube. Gefühlt ist in den Ländern, wo die IMT laufen, keiner mehr ohne unterwegs!!! Aber Achtung! Nicht alle dieser "russischen" Konstruktionen entsprechen dem Segen des deutschen TÜV...  Da ist teilweise schon ganz schönes Grübeln von Nöten, wie man die TÜV-Vorschriften ALLE unter einen Hut bekommt. Ich hab da an meinem 65er jetzt ganz schön Zeit und Aufwand investiert... 

Grüße hometown 
 
Moin zusammen!

wow! erstmal vielen Dank an Hometown für die vielen Gedanken und Ideen!

Ob sich alles technisch so oder ähnlich allltaugstauglich umsetzen lässt, lasse ich zumindestens erst einmal stehen ... Für mich ähnelt dieser Thread inzwischen eher wie ein - noch relativ einseitiges Brainstorming von Hometown. Ich finde den Ansatz sehr interessant!

Sinnhaftigkeit

Die Frage nach sinnhaften Dingen stellt sich uns allen jeden Tag und immer wieder aufs Neue. Es gibt dafür auch erfreulicherweise keine generelle Antwort, sondern ist immer wieder aus den Augen des Aktiven bzw. des Betrachters zu bewerten. Als Beispiel nehme ich ´mal deine 2,5 jährige komplettüberholung deines Traktors, Christian. Für dich hat das - aus welchen Beweggründen auch immer - scheinbar Sinn gemacht. Jemand Anderes würde solche aktion aus zeitlichen und finanziellen Gründen für blödsinnig erachten und sich einen neueren, charakterloseneren aber funktionierenden Traktor für die arbeiten kaufen. Wer hat recht? Beide > aus ihren jeweiligen Perspektive.

Ich möchte noch ´mal erläutern, wofür ich den Traktor angeschafft habe: Er soll uns relativ selten und ohne große Hektik bei einigen Arbeiten auf unserem Resthof helfen und uns dadurch unabhängig von Dritten machen. Diese wenigen Arbeiten würden mit Sicherheit auch ohne Erweiterung der hydraulischen Funktionen umsetzbar sein. Den Frontlader hat der IMT ja bereits.

Mögliche hydraulische Erweiterungen kommen allerdings auch nur in Frage, wenn das optische Bild des Traktors nicht gänzlich versaubeutelt wird ... da gebe ich dir, Christian, recht.Wenn aber solche Erweiterungen  machbar sind, wären der Vorteil für uns reine technische Spielereien und erhöhter Komfort für relativ wenig Arbeiten - also purer "Luxus" bzw. Spass an der Technik. Das gleiche gilt auch für das geplante optische Aufpeppen. Ich saniere seit geraumer Zeit nahezu eigenständig ohne Handwerker unseren Resthof. Da kann es nicht sein, dass auf diesem Hof dann eine alte rostige und verbeulte Traktor-Möhre ´rumsteht. also wird er auch äusserlich chic gemacht, damit wir ihn nicht in der scheune verstecken müssen ;-)))

Aus diesen Gründen würde ich mich freuen, wenn wir diesen Thread nutzen würden, um einen technischen Gedankenaustausch über die Möglichkeiten einer hydraulischen Funktionserweiterung der alten MFs und ITMs voran zu treiben ... 

Hometown, ich habe zu deinen Ausführungen auch noch Fragen - komme aber später noch ´mal darauf zurück, weil im Moment die Arbeit wieder ruft.

Gruß Chris
 
Ooohh wie schade,

da hat wohl Tegls Ralf ??? wieder die schönen Beiträge gelöscht??!!  Und das, wo mich homi doch so nett aufgefordert hat, wieder öfter hier zu schreiben :-).

Aber das mache ich natürlich trotzdem gerne.

Beste Grüße +Matthes+
 
Matthes, du bist leider zwischenzeitlich für dieses Forum untragbar geworden! Ich hoffe, es werden die richtigen Konsequenzen gezogen! Wenn ich Moderator wäre, würde ich mich von dir garantiert nicht der Art beleidigen lassen...
 
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