Fragen zur Anhängekupplung vom MF 65

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MacFergus

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Liebe, hilfsbereite MF-Community!

Ich habe nun einige vielleicht wirklich bescheuerte Fragen. Sicherlich könnt Ihr mir helfen.

Die originale Anhängekupplung meines MF 65 ist ausgeschlagen. Ich habe mir nun Ersatz besorgt, und zwar dieses Ding, was seitlich schwenkbar und in zwei Stufen höhenverstellbar ist. Die Seitenteile, die an der Hinterachse angeschraubt werden, passen gut. Ich mußte etwas längere Bolzen einbauen, da die Wandstärke der neuen Seitenteile etwas größer ist als die der originalen Teile. Nun mußte ich feststellen, daß ich das eigentliche Zugmaul nicht mehr montieren kann. Die senkrechten Bohrungen der Seitenteile liegen etwa 6mm zu dicht zusammen. Was tun? Soll ich Scheiben zwischen Hinterachse und die Seitenteile legen? Damit würde ich das Problem zwar lösen, aber dann würden die Muttern fast bündig mit den Bolzen abschließen. Nicht schön. Was hat dieses 16mm starke Rundeisen in diesem Zusammenhang für eine Funktion? Dient es auch der "Feinjustierung" des Abstandes der Seitenteile damit beide senkrechten Bolzen sauber durchgesteckt werden können? Falls ja, verändere ich ja den Abstand unten womöglich stärker als oben. Brauche Euren Rat!

Nächste Frage: ist das Zugmaul bei Benutzung der Dreipunkt ganz abzubauen, oder ist es dazu gedacht, nach links geschwenkt und dort irgendwie arretiert zu werden? Wenn Arretierung, dann würde ich gerne wissen, wie das funktionieren soll. Im linken Seitenteil befindet sich ein Bügel mit einer Feder. Ich denke, der könnte etwas damit zu tun haben. Aber was? Die Funktion erschließt sich mir gerade nicht.

Dritte Frage: wozu dienen die beiden Hohlspannstifte im Zugmaul, dort, wo die Bolzen durchgesteckt werden? Ich habe sie erstmal rausgeschlagen. Deren Sinn ist für mich nun gar nicht erkennbar...

Vielen Dank für Eure Hilfe und beste Grüße. Matthias
 
Die erste Frage hat sich durch Ausprobieren erledigt.

Die zweite und die dritte sind noch offen!!! 
49.gif
 
Gibt es denn wirklich niemanden in diesem Forum, der mir erklären kann, ob und wie dieses Cramer-Zugmaul arretiert wird wenn man es zur Seite schwenkt???

Gruß, Matthias
 
Hallo Matthias,

wie wäre es denn, wenn du mal ein paar Bilder einstellen würdest?

Selbst zu der "Cramer" Ausführung der Zugvorrichtung gibt es lt. ET Liste verschiedene Ausführungen.

Gemeinsam scheint zu sein, daß diese zur Benutzung des Oberlenkers nach links geschenkt und wie auch immer, "arretiert" werden können.

Das geschieht bei meinem 135 dadurch, daß ich die Zugmaultraverse auf einer an der linken Aufnahme nach oben angeschweißten Bolzen setze und

per Steckbolzen durch einen an der Traverse angeschweißten Bügel fixiere.

Woher sollen wir denn wissen, was du da gekauft hast?

Gruß +Matthes+
 
Guten Morgen Matthes!

Ich kann leider keine Bilder einstellen, sonst hätte ich es bereits getan. Mir war nicht bewußt, daß es beim schwenkbaren Cramer-Zugmaul verschiedene Ausführungen gibt. Vielleicht bekomme ich meinen PC wieder zum Laufen. Dann gibt es Bilder.

Gruß, Matthias
 
Hallo Matthias,

könnte es sein, daß, wenn man die Traverse nach links schwenkt, dieser federbelastete Haken in den

Spannstift eingehängt wird und somit gegen rückschwenken sichert? Wäre dann laut der Zeichnung nur

in oberer Stellung möglich.

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes.

Vielen Dank für den Tip! Das kann schon sein, ich muß es nachher mal ausprobieren. Allerdings wäre das wohl eine ziemlich wackelige Angelegenheit. Heute habe ich mal den MF 165 meines Vaters inspiziert, der ebenfalls dieses Cramer-Zugmaul hat. Da ist es wieder ganz anders. Bei ihm steckt in dem Loch, durch das bei meinem Zugmaul der federbelastete Stift geht, eine Schraube, die eine Art Federblech hält, welches die Traverse im abgeschwenkten Modus halten soll. Funktioniert nicht. Hat schon 1971 nicht funktioniert, sagt er.

Beste Grüße, Matthias
 
Hallo Matthias

hast Du so ein Ding da draneup-1123884813-d251ef7056567ad406696d485aafce88-1429200486_big.jpg

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wenn das Zugmaul um 90° geschwenkt wird rastet es mit dem Federbügel ein

ich hab allerdings nur auf einer Seite ein Loch und nur in der oberen halterung rastet es ein

Gruß   Georg
 
Immer wieder eine Freude,

was Georg so aus seinem Fundus auftreibt
26.gif


Daß das nur in der oberen Position fixiert wird liegt wohl daran, daß es in der unteren Position mit den Hubstreben

kollidieren würde.

Klasse Georg, vielen Dank.

Beste Grüße in die Oberpfalz

+Matthes+
 
Hallo Georg!

Ja, exakt so sieht das bei mir aus. Vielen Dank für die Bilder! Bin gespannt, ob das in der Praxis auch so funktioniert.

Beste Grüße, Matthias
 
Was mich noch interessieren würde Georg, weil auf deinen Bildern schlecht zu erkennen.

Ist die Zugmaultraverse bei dir gerade oder bildet der Drehpunkt des Zugmauls ein flaches Dreieck ( Mittelsenkrechte ca. 2 cm wie bei meinem 135) rechtwinklig

zu den Befestigungsbolzen, was eine vierfach Höhenverstellung bedeuten würde.

Daraus ergäbe sich ein Sinn für die Fixierbohrung an beiden Seiten der Traverse.

Gruß +Matthes+
 
Hallo +Matthes+

Das Zugmaul ist nicht auf höhe der eingsteckten Halterung, dadurch ergibt sich durch umdrehen eine 4 fach Höhenverstellung

Ich hab mich auch schon gefragt warum nur auf einer Seite eine Fixierbohrung ist, daß es in der unteren Befestigung nicht zu fixieren ist hängt eventuell, wie Du schon vermutet hast, mit der Hubhöhe der Unterlenker zusammen.  

Naja "lieber heimlich schlau als unheimlich blöd"

Viele Grüße   Georg

PS

auch von mir sind Beiträge dabei die besser nicht geschrieben worden wären.
 
Hallo Georg,

"auch von mir sind Beiträge dabei die besser nicht geschrieben worden wären."

das muß ich jetzt nicht verstehen, oder? Wir haben doch gemeinsam Licht in das "Baukastensystem" gebracht, oder nicht?

Ratlosen Gruß

+Matthes+
 
So. Kurze Rückmeldung. Ich habe alle Teile (bis auf die Feder und das runde Ding, was die Feder hält) bevor ich sie zum Sandstrahlen gebracht habe noch einmal zusammengebaut. Die "Fixierbohrung" habe ich auf 8mm aufgebohrt. Nun paßt der Stecker dort auch hinein. Den Stecker selbst habe ich etwas richten müssen. Und siehe da: es funktioniert alles ganz wunderbar! Mal sehen, ob diese Konstruktion dann auch wirklich alltagstauglich ist....

Vielen Dank für all die guten Tips!

Beste Grüße, Matthias
 
Hallo,

wir haben das gleiche Zugmaul an unserem 35er montiert.

Die Arretierung ist wie bereits beschrieben dafür da, dass man das Zugmaul nicht weglegen muss und trotzdem die Dreipunkt benutzen kann. Ist echt praktisch.

Das sich das Zugmaul nur oben und nur nach links arretieren lässt ist auch sinnvoll.

Wie Matthes bereits schrieb, gäbe es unten Konflikte mit den Unterlenkern.

Nach Links klappen ist deshalb sinnvoll, weil rechts eigentlich die Höhenverstellbare Hubstrebe angebaut ist.

Und wenn man dann beim Anhängen dort nachjustieren will und das Zugmaul im Weg hängt.... wäre auch blöd.

Also schon ganz gut durchdacht.

Ist auf jeden Fall Besser gelöst als beim 135er oder 158er.

 

Gruß,

MHF
 
Hallo MHF

"besser gelöst als beim 135er und 158er " meinst Du evtl. den 155er

Der 158er ist ein 152er mit 4 Zylindern, auch die sind gleich, nur ca 10 cm längere Motorhaube, mich würde nicht wundern wenn auch der Kühler gleich ist, ab der Kupplung nach hinten ist alles gleich bis auf die Reifengröße, damit würde er schneller laufen dafür dreht der Motor nur 2000U/min.

Diese Zugmaulvariante könnte aber auch Baujahrbedingt sein.

Gruß   Georg
 
Hallo Georg,

Baujahrbedingt gab es bestimmt Unterschiede. Zumindest beim 135er.

Ich meinte schon das vom 158er. Habe ich so bei Bekannten gesehen. Es kann aber auch sein, dass man das selbst aussuchen konnte bei der Bestellung?

Das mit den Schlepperlängen solten wir in einem anderen Treat dsikutieren. Hat ja nicht unmittelbar mit dem Zugmaul zu tun.

Übrigens habe ich die Spacer immer nur zwischen Getriebe und Hinterachse gesehen. Dementsprechend waren die Kabinen anders, von den Motorhauben wusste ich noch nichts. ist da vorne denn dann auch was anders?

Gruß,

MHF
 
"von den Motorhauben wusste ich noch nichts. ist da vorne denn dann auch was anders?"

Ja Matthias, das hat Georg doch oben schon geschrieben. Der 158er hat einen 4 Zyl. Perkins,

der 135 bis 155 (anfangs) einen 3 Zyl. Dementsprechend muß bei den 4 Zyl. die Motorhaube länger sein.

Gruß +Matthes+
 
Hi Matthes,

da haben wir uns wohl falsch verstanden, dass ein längerer Motor auch eine längere Motorhaube braucht ist mir klar...

Was mich wunderte, ist, dass Georg meint ab der Kupplungsglocke ist alles gleich... da kommt doch bei z.b. dem 158 noch ein Spacer...

Ich hatte nicht verstanden, wenn ich das Zugmaul vom 135er und das Zugmaul vom 158er mit dem vom 165er vergleiche, warum Georg an Hand des Motors auf die Idee kommt ich meine einen 155er???

Und die Haubenlänge hat ja nun nichts mit dem Zugmaul zu tun, oder? und NUR darum ging es doch in dem Beitrag.

Das 135er Zugmaul was ich meine ist seitlich klappbar und wird dort mit dem zweiten Bolzen arretiert. Ist aber sehr klein und kurz gehalten und stört eigentlich immer wenn man an den Gelenkbolzen will.

Das 158er Zugmaul dass ich kenne sieht aus wie ein Dreieck und muss immer irgendwo weggelegt werden, wenn man es nicht braucht...

Also ist das beim 165er einfach besser gelöst. (unabhängig von all dem Rest der die Trecker untescheidet)

Gruß,

MHF

 
 
Hallo MHF

Mein 152er ist meiner Meinung nach der Nachfolger des 148er bei dem man das Hinterteil des 158er angebaut hat.

Die 8er Serie hat den Spacer und der 152er ist der einzige nicht 8er mit Spacer, ist ja eigentlich ein aufgemotzter 148er,

da ich das verstellbare Zugmaul Serienmäßig habe nehme ich an daß der 158er es auch hat und der Vorgänger 155er evtl, noch nicht

Du schreibst "besser gelöst als beim 135er und 158er" damit verstehe ich daß es der 158er noch nicht hatte daher meine Anmerkung 155er und Baujahrbedingt

Gruß   Georg
 
Hallo Georg,

da hast du was total mißverstanden.

Ich habe das schon so gemeint, wie ich es geschrieben habe.

Die Lösung des verstellbaren Zugmauls beim 135er und 158er war einfach nicht so gut.

Aber das habe ich ja vorweg schon genauer erläutert.

Gruß,

MHF
 
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