hallo Adolf *lächel* ,
kein Grund für Verzweiflungen jedweder Art
zu 1. im Prinzip stimmt das, liegt aber im Ermessensspielraum des/der Moderator;innen. Sofern du selbst auf einer Zeichnung Veränderungen einzeichnest, oder auch nur einen Pfeil, um auf Details aufmerksam zu machen, dann drücken die meist ein Auge zu.
Mir ist es aber auch schon passiert, dass mein ganzer Beitrag gelöscht wurde.
zu 2. keine Ahnung, ob Honks tot umfallen *schmunzel*
zu 3. Zivilisten müssen schwören, bei uns MF - Fanatikern genügt Ehrenwort *lachmichweg* ... ich glaube dir ja, dass da Papierdichtungen waren ... aber es scheint mir eher unwahrscheinlich, dass eine MF Werkstatt sowas zusammengeschustert hat. Wie dick sind denn diese Papierdichtungen gewesen ? Waren die eher aus 0,2 mm Dichtungspapier, oder eher aus ca. 2 mm Dichtungskarton ?
Warum setzt jemand keine Korkdichtungen ein ? ... entweder ist ihm die Besorgung zu aufwändig, oder er ist der Ansicht, wenn Fett statt des Öls im Achstrichter ist genügt eine Papierdichtung. Ein weiterer Grund, Fett zu nehmen wäre, dass der äußerste Wedi völlig kaputt und somit durchlässig ist. Um einen nicht ganz billigen Wedi zu sparen hat man möglichenfalls zu dieser List mit dem Fett gegriffen. Auf diese Weise spart man auch noch den Wedi zwischen Endantrieb und Achstrichter.
Das war doch bei dir, wo in den Endantrieben statt Getriebeöl Fett war, oder schmeiße ich da gerade etwas durcheinander ?
Wie war das denn eigentlich jetzt bei dir ... du hattest den einen Endantrieb mit diesem "Abzieher" doch auseinandergepresst. Warum hattest du den überhaupt auseinandergepresst ? Bis jetzt hast du mit keinem Wort geschildert, ob du den wieder zusammengepresst hast. Wenn ja ... hast du den äußersten Wedi gleich mitgetauscht ? Falls du den wieder zusammengepresst hast, ist er wieder soweit zusammen, dass du innen den Sicherungsring wieder einlegen konntest ?
Schau mal hier im Forum ganz oben rechts, da steht sinngemäß : sie haben PM oder so ähnlich, klick da mal drauf.
Dass da etwas spannt, weil die Papierdichtungen ab sind dürfte nicht sein. Da muss noch woanders der Wurm drin sein. im Normalfall müssen die äußeren Gehäuseteile fest zusammensein ... ohne dass da noch etwas aufträgt.
Kann es sein, dass die Antriebswelle nicht ganz im Differenzial steckt und somit am äußeren Achstrichter zu weit rausschaut und
DANN beim Zusammenbau verklemmt ?
Die Einstellbleche sind unter den äußeren Schalen der Radlager in den Achstrichtern. Guckst du hier ...
Distanzring ... können auch mehrere sein. Je mehr Distanzringe, desto weiter kommt der äußere Ring des Radlagers heraus und desto höher wird die Vorspannung.
Die gehen nicht gut raus, ohne Not baut die niemand aus ;-) ... damit hat deine Blockade des Endantriebs eher nix zu tun. Wenn an den Radlagern selbst nichts verändert wurde, muss auch an den Blechen nichts verändert werden. Wenn von den Radlagern keines ab- und wieder angebaut wurde sollte sich an der Einstellung der Vorspannung nix ändern.
Was natürlich die Profis, die Fett in den Endantrieb geschmiert haben, sonst noch alles verzapft haben, das kann ich von hier aus unmöglich einschätzen.
Bei den 8 Schrauben für das äußere Gehäuse musst du sicher keinen Drehmomentschlüssel verwenden. Die zieht man ordentlich fest und gut is.
zu 4. steht in deinem Handbuch mit den Anzugsdrehmomenten nicht, welches Öl für Getriebe/Hydraulik verwendet werden soll ?
Ich persönlich bevorzuge ein weniger hoch legiertes STOU 15 W 40. Das STOU kannst du sowohl für Getriebe/ Hydraulik verwenden, als auch im Motor.
Die Öle, die mit 10 W anfangen sind erheblich höher vergütet und greifen schnell die Wellendichtringe an.
Getriebe/Hydrauliköl nicht im Endantrieb verwenden. Dort gehört ein niedrig legiertes Einbereichsgetriebeöl SAE 90 rein ... z.B. von Liquimolly für Oldtimer ... z.Bsp. das hier
www.ebay.de/itm/264786955863?epid=21021331726&hash=item3da6884e57:g:iI4AAOSwLV1ircDQ
Nun sei bitte so freundlich, schreib dir alle meine Fragen in diesem Beitrag auf, und beantworte sie sorgfältig und der Reihe nach. Jede Frage, die ich stelle, hat einen Sinn.
Extra für dich habe ich der Tage einige Fotos gemacht, welche in etwa zeigen, wo das Spiel der Vorspannung des Endantriebs zu prüfen ist etc.
Den Mitnehmerflansch hatte ich zum Lackieren bereits abgeklebt, aber ich denke, es wird auch so ersichtlich, wo die Vorspannung kontrolliert werden muss. Da die einzelnen Blechstreifen meiner Fühlerlehre abgeknickt sind habe ich zur Demonstration ein 1,5 mm Alustreifen eingesteckt.
Gar nicht weit von dir, nahe bei Bitburg, hatte ich damals meinen 130 gekauft.
Da war auch eine Presspassung ausgejuckelt.
Meinen Beitrag bitte mehrmals lesen ... in fast jedem Satz stecken wichtige Informationen.
Wenn du in deinem nächsten Beitrag meine Fragen alle beantwortet hast, sehen wir vielleicht weiter.
Wir lassen hier weder Verzweiflungen noch Depressionen eine Chance *schmunzel*.
So, nun bin ich gespannt, was du zu berichten weißt.
toi, toi, toi
von den frischen Höhen des
Westerwaldes
freundliche Grüße
Ulli ;-)
MF 130 Bj. 67
MF 274 S A Bj. 82