Hubarm presst sich auf Achstrichter-HA in tiefster Stellung

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Gast
Hallo!

Noch ein Frage. Auf dem rechten Foto sieht man eine deutliche Druckstelle. Wenn ich die Unterlenker ganz herunter fahre, kann ich sehen, dass das Kurbelgehäuse dieses regelbaren Hubarms auf das Gehäuse der Hinterachse drückt und dadurch alles so leicht nach oben gedrückt wird.

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Kann man diese unterste Stellung der Hydraulik einstellen?
Kann man diese oberen Hebe-Arme der Hydraulik falsch einbauen, also vlt. einen Zahn versetzt?
Oder ist der Aufnahmepunkt am Unterlenker einfach zu weit in Fahrtrichtung und deswegen quetscht sich der Hubarm mit der Kurbel dort so fest an?

Man kann ja erkennen, dass im Achstrichter extra eine Aussparung ab Werk vorhanden ist, damit der Kurbelgehäuse dort Platz hat.
Aber bei mir reicht der halt irgendwie nicht.

Grüße
Mario
 
wechsle mal die Bolzen des oberen Kreuzgelenkes, dann könnte das schon reichen... Wenn die (bzw. auch die zugehörigen Augen) verschlissen sind, begünstigt das den Kontakt...

Bei mir ist das auch knapp. Falsch einsetzen kann man die Hubarme nicht, es gibt eine Art "Zahnlücke", die das verhindert. Und einstellen kann man hier m.E. auch nichts, die Hubwelle ist über die Verzahnung fest mit der Kolbenstange verbunden, und diese drückt in den Kolben. Wenn der ganz eingedrückt ist, ist Anschlag...

Das Zahnrad, das von der Rückseite aus auf die Verstellkurbel gesteckt wird, musste ich austauschen. Das neue war etwas höher, damit hat es bei mir auch auf dem Achstrichter aufgelegen. Ich habe es dann abgeflext und rund geschliffen, jetzt passt es wieder. Liegt bei dir dieses Zahnrad auf, oder ist es das Gehäuse der Verstelleinrichtung?

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Ok, Danke Christian. :-)

Es ist das Ende der Kurbel, was hinten auf den Achstrichter drückt.
Ich schaue mir das mal ganz genau an und werde es ggf. nacharbeiten.

Grüße
Mario

PS: neue "Bolzen" bestellt... eup-1136741102-1f4e3a2d719fce894862021d50de0c4e-1568191823_big.png  eup-1136741102-e8d3d9be85e64db07530a4e6e359e01e-1568191860_big.gif
 
Danke für den Link! :-)

Ja, es gibt also das Problem auch bei anderen.

Ich habe mir neue Unterlenker mit wechselbaren Balls gekauft. Dort gibt es vier Löcher. Ich denke, wenn ich sie einfach ein oder zwei Löcher (mit passender Hülse) weiter hinten anschraube, wird die "Luft oben besser". Abgesehen noch von den neuen Bolzen im Kreuzgelenk, die vielleicht auch schon etwas bewirken und das Problem lösen.

Es sieht wirklich bedrohlich aus, wenn die Hydraulik am untersten Punkt anfängt, zu pressen.... :(

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MF35 - Bj. 62 - SNFY291xxx
 
hi Mario,

das ist dann eher ein Denkfehler.

Wenn du die Hubstreben am Unterlenker weiter hinten  einhängst vergrößerst du den Hubweg, verringerst aber die Hubkraft. Auf das Kreuzgelenk nimmst du damit keinen Einfluß, da die Höhe der Hubarme aus dem Hydraulikdeckel eingeregelt wird.

Da Christian die äußere Verstellung der Hubarme ausgeschlossen hat würde ich die einzige Option der Höheneinstellung  innen an der Hubwelle sehen ... dort wo der Excenterhebel die Kraft vom Pleuel auf die Hubwelle überträgt. Das Ganze aber auch nur unter der Voraussetzung, dass dort nicht auch ein asymetrischer Zahn dies verhindert.

Viel Erfolg bei deinen Arbeiten :-)

von den frischen Höhen des
Westerwaldes

freundliche Grüße

Ulli ;-)

MF 130 Bj. 67
MF 274 S A Bj. 82
 
Ulli, das kann ich auch ausschließen. Da lässt sich auch innen nichts einstellen oder anders montieren. Lediglich auch interner Verschleiß könnte die Höhe weiter reduzieren.

bzgl. deiner ersten Aussage muss ich dir aber z.T. wiedersprechen: Beim Einhängen weiter hinten verkleinert sich der Hubweg und die Kraft wird größer (größerer Kraftarm bei gleichem Lastarm). Was Mario meint, ist dass durch die Aufhängung weiter hinten der Winkel der Zugstrebe flacher wird, dadurch wandert die Verstelleinrichtung nicht nach oben, aber etwas nach hinten. Das könnte dem Abstand zu Gute kommen... Ich musste aber auch erst überlegen, was er damit meint... Vielleicht habe ich ihn aber auch falsch interpretiert ;-)

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
hi Christian,

im Moment bin ich mir nicht sicher, ob wir da gerade passgenau aneinander vorbeireden .... vermutlich liegt es an der Formulierung meinerseits *schmunzel* ... ziemlich umständlich, wie häufiger ... zugegeben :-)

mit "weiter hinter" wollte ich ausdrücken, vom Unterlenkerauge zur Achse bzw. zum Unterlenkerdrehpunkt zu, also von da, wo ich vom Hubauge hinschaue. Dies unter dem Aspekt : hinten ist da, wo ich am schlechtesten drankomme :-) in diesem Fall also zum Unterlenkerdrehpunkt.

Die Druckstelle, an der der Kontakt stattfindet scheint mir eher oben auf dem Achstrichter drauf zu sein, kann aber auch ein perspektivischer Eindruck sein.

Wir haben Mario wohl beide missverstanden ... denn

gerade habe ich nochmal in aller Ruhe Marios Text gelesen und seine Bilder mit Muße geschaut ... er will offenbar tatsächlich ein oder mehrere Löcher Richtung Werkzeugaufnahme (also zum Hubauge zu, oder anders formuliert ... zum Schlepperende hin)  einhängen.

Im Hinblick auf die Druckstelle des kleinen Kurbeltriebs wäre das ... System : "Versuch macht kluch".

Ich habe da aber so meine leichten Zweifel, ob das zum gewünschten Erfolg führt.

Dabei muss dir @ Mario klar sein, dass deine Hubkraft größer wird, deine Hubhöhe aber abnimmt

Desweiteren ist die "unten" Position deiner Unterlenker dann deutlich höher, da die Hubarmgeschichte gemäß Christians Ausführungen nicht nachgestellt werden kann.

Christians Tipp mit den Bolzen scheint mir da erst einmal das Mittel der Wahl zu sein. Am 130 sind die "Bolzen" als Schrauben ausgeführt ... *nurmalsosag*

Dir jetzt wie immer .... viel Erfolg .... und wenn ich mich immer noch missverständlich ausgedrückt habe, stehe ich für weitere erklärende Ergänzungen gerne zur Verfügung :-)

von den frischen Höhen des
Westerwaldes

freundliche Grüße

Ulli ;-)

MF 130 Bj. 67
MF 274 S A Bj. 82
 
Danke fürs Mitdenken! :-)
Wir verstehen uns schon richtig. Hier mal eine kleine, schnelle Skizze.

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Oben wo der rote Pfeil hinzeigt, sollte es eine Veränderung geben. Leider wird sie sehr klein sein... "Strahlensatz" oder Hebel.

l/L=v/V.  - l := Abstand Drehpunkt oben zum Auflagepunkt,  L := Länge des Hubarms, v := Versatz nach hinten oben am Auflagepunkt, V :=Versatz nach hinten am Unterlenker

Da klein "l" zu groß "L" so geschätzt mind. 10 ist, wird die Änderung oben auch nur 1/10 der unteren Nach-Hinten-Verschiebung ausmachen. Also die Wirkung ist wirklich nur im Millimeter-Bereich.

Als erstes kommen rundherum neue nicht ausgeschlagene 16 mm Bolzen in die Führungen. Das könnte schon die Lösung sein, wenn ich das so betrachte. Es hat alles sehr viel Spiel.

Übrigens: Es liegt das Ende der Spindel auf.

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VG
Mario

MF35 - Bj. 62 - SNFY291xxx
 
@Ulli: so kann man "hinten" natürlich auch interpretieren ... vermutlich haben wir jetzt alle Optionen durch, aber ich glaube verstanden hat es jetzt auch jeder ;-)

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
hi Christian *schmunzelvergnügt*,

da bin ich ja richtig happy, dass ich verstanden bin  :-)

hi Mario ;-)

bin sehr gespannt, ob die Bolzen die Lösung sind ... toi, toi, toi,

du wirst uns sicher auf dem Laufenden halten ?

von den frischen Höhen des
Westerwaldes

freundliche Grüße

Ulli ;-)

MF 130 Bj. 67
MF 274 S A Bj. 82
 
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