hallo Georg *lächel*
schön, dich mal wieder zu lesen
Die Hubkraft der Hydraulik ist ... wie so vieles im Leben ;-) ... ein wohl in Gang gehaltenes Wechselspiel von widerstrebenden Interessen *lachmichweg*
Das Ganze fängt an mit dem Druck, den die Pumpe erzeugt ....
der wiederum wirkt auf den Kolben mit einer bestimmten Wirkfläche ... dadurch bewegt eine sich durch Druck und Fläche ergebende Kraft ( P = F/A also F =P x A ) im Hydraulikdeckel einen Excenter (selbstverständlich auch hier den Hebelgesetzen gehorchend) und ergibt damit ein Drehmoment auf die Hubwelle.
Diese überträgt ihr Moment auf die Hubarme, welche es wieder in eine lineare Bewegung, also Zugkraft umstricken. In einem ausgetüftelten System von Hebelwirkungen kommt dann die Hubkraft der Hubarme als eine ebensolche an den Augen der Unterlenker an.
Wenn MF dir nun für deinen 152 eine Hubkraft von ... sagen wir mal 2 t zusichert, so bezieht sich diese Angabe präzise auf die Augen der Unterlenker ... wenn du nun aber einen ... sagen wir mal ... mehrscharigen Pflug anhängst, der locker 3 m nach hinten auskragt und spekulativ 2 to wiegt, so wird deine Hydraulik den nicht mehr heben können, da an der Stelle ja noch eine respektable Hebelwirkung zum tragen kommt.
Zu deinen Überlegungen bezgl. der Hubkraft diverser Modellreihen, die möglichenfalls tatsächlich die gleichen Hydraulikpumpen verwenden der Hinweis ...
wie oben bereits ausgeführt .... einerseits der bereitgestellte Druck und andererseits die Kolbenfläche entscheiden, welche Kraft freigesetzt werden kann.
Der Druck wird durch die Leistungsfähigkeit der Pumpe und das Überdruckventil auf einen Maximalwert begrenzt. So liegt der max. Druck beim 130 bei ca. 130 bar .... vielleicht heißt er ja deshalb so *grins*.
Daher werden vermutlich bei einem angenommenen gleichhohen Druck des Hydrauliksystems der größeren Schlepper die unterschiedlichen Hubkräfte auf unterschiedliche Hydraulikzylinder bzw. deren wirksamen Kolbenflächen zurückzuführen sein.
Alternativ könnte MF mit den Längen und Angriffspunkten der Unterlenker gespielt haben .... eine größere verfügbare Kraft würde dann aber auf Kosten der Hubhöhe gehen.
Am Rande sei noch erwähnt, dass dir die Hubkraft von 20.000 N (also 2 t) am Unterlenker nicht viel nütz, wenn dir dein 152 bei 8000 N vorne bereits in die Höhe geht.
Hoffentlich habe ich mich da jetzt nicht wieder zu umständlich ausgedrückt .... *ängstlichschau*
Auf jeden Fall gibt das ja für DEN tollen Aufsatz ein Fleißkärtchen, oder ?
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Dir und allen anderen Forumskollegen einen schönen und friedlichen Sonntag ...
von den frischen Höhen des
Westerwaldes
freundliche Grüße
Ulli ;-)