Laufbuchse dreht sich im Block Perkins 3.152

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mwoehrer

Gast
Hallo,

ich unterziehe meinem 1962er MF 35X gerade einer Frischzellenkur und bin gerade dabei die Zylinderkopfdichtung zu erneuern, da es etwas öl zwischen ZKD und ZK auf der Steuerseite wo die Tassenstößel sind herausgedrückt hat.

Nun Folgendes, ich habe die Kolben un Buchsen auf verschleiß überprüft und vermessen. Soweit alles in Ordnung (Motor hat erst ca. 800-1000h gelaufen). Jedoch lässt sich die Buchse von Zylinder 3, wenn der Kolben auf UT steht und man einen Baumwollfetzen zum auswischen reinlegt mit bloßer Hand und mäßigem Kraftaufwand 360 Grad in der Bohrung drehen. Da hab ich erstmal blöd geschaut. Bei den Anderen beiden Zylindern 1 und 2 sitzen die Buchsen bombenfest. Was ist hier flasch bzw solte man hier Handeln? Motor lief immer perfekt ohne Ruß oder Weißer Abgasfahne. Ich wollte eigentlich nur die Ölundichtigkeit beseitigen.

Weiters bitte gleich noch 2 Fragen von mir die zu beantwoeten wären?

1.) Was ist der beste NAchbau Zylinderkopf für den 3.152 gibts da erfahrungen oder einen Link? Meiner ist nämlich gerissen und ich möchte so oder so einen neuen.

2.) Es sind leichte Korrosionskrater rund um die Wasserlöcher auf der Blockseite wo die ZKD drauf sitzt. Beim Einbau der ZKD dann mit minimaler hochtemperatur Dichtmasse die Krater ausfüllen? Block möcht ich nicht ausbaun und planen lassen. Der ist laut H-Lineal sonnst super plan nur eben die kleinen Krater Rudn um die runden Wasserlöcher stören mich etwas. (War vorher immer Dicht.)

Danke Im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Max
 
Die leichte Inkontinenz auf der Stößelseite hat meiner auch mit neuer ZKD...

Bzgl. drehender Buchse und neuem Kopf habe ich leider keine Erfahrungen.

Zu den Kratern an den WAsserkanälen: Die befinden sich normalerweise nicht im Dichtungsbereich. Bei mir waren die jeweils kreisrund um die Bohrungen, und zwar so weit, bis der Dichtungswulst angelegen hat. D.h. die für die Dichtung relevante Fläche war nach wie vor glatt. Ich hätte da aber auch keine Bedenken, in diesen Bereichen mit einer dosierten Menge Dichtmasse nachzuhelfen. Schau dir aber vorher genau an, wo die Dichtung abdichtet.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Vielen Dank mal vorwrst für die erste Antwort! Ja das hab ich mir auch schon gedacht, das Pitting und die Rostspuren sind nur rund um die Kanten, mit den Dichtwulzten der ZKD geht sich das schon aus.

Update: Jetzt kann man due Buchse von Zyl. 3 auch mit mäßiger Kraft (saugend ohne Spiel) nsch oben ziehen. Wenn man An der KW dreht bewegt sich sogar die Buchse mit dem Kolben nach oben. Ich sehe aber kein Problem da die Buchse kein Spiel oder Beschädigungen hat, Sie wird ja eigentlich vom Zylinderkopf in position gehalten.

Was meint Ihr dazu?
 
Moin in die Runde,

ich denke das Dichtungsthema ist schon einvernehmlich geregelt. Auch beim A 3.152 ist der Einpressdruck der Buchsen mit "von Hand" agegeben. Dann sollten die sich m.M auch per Hand bewegen lassen. Wenn die bündig bis 0,2mm Überstand über den Block haben, sollten die wohl mit der Kopfmontage fest werden.

Gruß +Matthes+
 
Hallo,

vielen Dank für die Aufklärung, hatte bis jetzt immer nur mit Motoren mit nassen Lsufbüchsen zu tun. Ist mein erster mit trockenen, da war ich mir nicht sicher. Aber wenn Du sagst es ist angegeben dass sie per Hand eingepresst werden können ( was ich mir auch gut vorstellen kann, da kenne ich auch andere Dieselmotoren wo das geht) dann ist ja alles in Ordnung!

Überstand ist minimal da, ja. Gemessen hab ich ihn noch nicht aber auf jedendfall stehen die Büchsen nicht in den Block rein sondern eher raus.

Bleibt noch die Frage betäzüglich der Nachbauköpfe? Bei einem englischen Anbieter kostet ein neuer Vorkammerkopf 198€ beim Heigl 330€ und bei und in Österreich 420€ beim Ökoprofi, ob die jetzt allle vom selben Hersteller sind weiß ich jetzt eben nicht bzw. hat da jemand Erfahrungen, welcher Kopf ist der Beste?
 
Hat mit dem thema Kopf nichts zu tun, aber mit ökoprofi hab ich ganz schlechte Erfahrungen gemacht...

Grüße Thomas
 
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