Lichtmaschine MF 35 überprüfen?

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FergusonFe35

Gast
Hallo zusammen. Nach langer Standzeit liefert die Lichtmaschine an meinem Ferguson keinen Strom mehr. Die Lima selbst wurde anscheinend schon einmal ausgetauscht. Ich tippe eher auf den Regler. Kann ich an der Lichtmaschine auch bei abgeklemmten Regler Spannung messen? Wie?

Der Regler selbst sitzt ja ziemlich verbaut unter dem Armaturenbrett. Muss ich dieses komplett demontieren oder habt ihr dies schon mal anders gelöst?

Danke für Eure Antworten!

Grüße Markus
 
das AnBritzeln würde ich als halbwegs unzuverlässige Möglichkeit bezeichnet weil man dabei nur auf den Rest Magnetismus baut ...

es müssen einfach die beiden Anschlüsse der Wicklungen kurz geschlossen werden dann die Lichtmaschine drehen Optimum eingebautem Zustand oder mit dem Akkuschrauber ist egal am mittleren Anschluss gegen das Lichtmaschinen Gehäuse lassen sich dann sehr schnell 12 bis 17 Volt bei geringer Umdrehung messen

meist ist das Problem der Regler selbst und hier oft der rechte Kontakt wenn man das regler Gehäuse öffnet

Sry wegen Schreibweise ... während der Fahrt ins handy diktiert
 
Hallo!

Danke für die Antwort! Du meinst, die Feldwicklung (hier geht lediglich ein Kabel zum Regler) gegen Masse schließen?

Gibt es denn Tipps zum Ausbau des Reglers? Ist dies auch ohne Demontage des Armaturenbrettes möglich?

Grüße Markus
 
eup-1122446868-f208a934596168d4c2834461b53208f4-1409908882_big.pngachja ...

sind ja nur 2 anschlüsse ...

also beide anschlüsse abstecken ...

mit einem kurzen blanken draht kurzschliessen ...

und mit dem voltmeter gegen gehäuse messen ...
 
so .. und beim laderegler ... ob du den mechanisch unter der haube vorbekommst .. könnte knifflig werden ...

bei mir ging das gerade so .. allerdings hat der vorbesitzer kräftig gemurks und die anschlusskabel waren zu kurz ...

1. fehler bei mir war, dass der ganz breite flachstecker am laderegler unter der verschrumpfung gebrochen war ...

2. fehler war dass im laderegler der kontakt nicht mehr richtig schloss .. (Pos 3)

die lichtmaschine halte ich für sehr robust ... ich tippe eher auf den laderegler :-)

und auch hier auf ein probem bei einem der beiden kontakte ....

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Hallo Martin,

mit dem Beitrag kann ich was anfangen! :-) Danke!

Grüße Markus
 
also zuerst würde ich wie beschrieben die lichtmaschine prüfen ....

kommt dabei spannung an .. würde ich alles wieder zusammenbauen ....

ich habe als nächstes ein zangenamperemeter um die "plus-leitung" der batterie gehalten und das licht angeschalten ...

siehe da .. 8 ampere fliessen aus der batterie raus ....

motor angelassen .. und siehe da .. es fliesst nichts rein in die batterie ...

laderegler einstellen :

erst mal den schaltplan dazu:

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1. kabel pol A vom regler abziehen (isolieren - sonst kurzschluss !!)

2. die 2 gumminippel im regler rausziehen

3. motor anlassen und mit ca. 1000 umdrehungen laufen lassen

4. mit dem volmeter zwischen masse und einer der einstellschrauben die spannung messen,
dabei gut isolierte prüfspitze verwenden .. wirklich durch das loch wo der gummistopfen drin war.

5. die spannung sollte bei 20° ca. 16,3V betragen (temp.bedingt von 10-30° zwischen 15,9 und 16,7V)

6. an der linken einstellschraube lässt sich die spannung verstellen (draufsicht auf den regler/einstellschrauben, anschlüsse unten)

7. lässt sich die spannung einstellen oder stimmt sie sowieso, sind die kontakte das problem - er schaltet den ladestrom nicht durch ...

8. regler komplett ausbauen öffnen, kontakte betätigen und dabei mit durchgangsprüfer testen (hier braucht man ca. 3-4 hände *g*)

9. kontakte reinigen (schleiffilz, stoffstück mit isopropanol, aceton) .. spiritus würde ich nicht verwenden - hinterlässt nach verdunstung rückstände

10 kontakte mit spitzzange nachjustieren.

11. vor einbau alle wicklungen des regler mit dem ohmmeter prüfen - werte kann ich nicht mehr genau sagen - die wicklungen sind ja recht dicker draht ... die eine wicklung hat mehr als doppelt soviel windungen - somit auch mehr als doppelt so viel ohm von "ganz wenig)
79.gif


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Moin, da ich ein ähnliches Thema habe, hänge ich mich mal an diesen Thread. Ich hoffe das ist OK...

Ich habe mir letztes Jahr einen MF35 (BJ 1962, 4 Zyl Diesel) als Arbeitshilfe zugelegt. Beleuchtung funktioniert soweit wieder, Vorglühen auch, aber die LiMa liefert keinen Strom... Minus liegt auf Masse. Die LiMa habe ich am Wochenende ausgebaut und geprüft soweit es mit möglich war:

Die Lager sind OK, Kohlebürsten am Kollektor sahen auch sehr gut aus. Die großen Kreuzschlitzschrauben am Statorgehäuse wollen allerdings nicht raus... Zum Testen habe ich die LiMa kurz als "Motor" laufen lassen (minus am Gehäuse, plus am dicken Steckeranschluss - alles prima. Insgesamt guter Zustand, hergestellt laut Aufkleber 1994. Aber wenn ich die Lima mit einem Akkuschrauber zum drehen bringe, kommt keine Spannung zwischen Gehäuse und großem Stecker zustande.

Mache ich was falsch? Muss ich "britzeln"? Ich kapier‘s noch nicht so ganz...

Zu meiner Person: Ich bin mitte vierzig und wohne mit Frau und Kind im hohen Norden auf einem Resthof mit viel Platz... Hier noch ein Bild von "Fergie": eup-1136448852-076b6a37c936f607ec468729c26787a7-1537261403_big.jpg
 
hallo hast du auf die Drehrichtung geachtet wo du mit dem Akkuschrauber gedreht hast ?

der mf sieht doch schier aus gefällt mir

hast du eine ladekontrollleuchte im cockpit geht diese wenn die zündung an ist ?

wenn nicht lampe prüfen tauschen kabel prüfen 
 
Die Drehrichtung stimmte, aber ich glaube die Ladekontrollleuchte ist das Problem. Werde ich am Wochenende mal checken.

Nochmal für doofe: Die Ladekontrollleuchte muss also zwischen Batterie-Plus (geschaltet über Stufe 1 am Elektrikschalter) und den kleinen Anschluss an der Lima? Und die sorgt dann für die Erregerspannung, richtig?

Danke schonmal und Gruß,

DX-Zwo
 
Hallo Unbekannter (DX-Zwo),

zu "britzeln" brauchst du nicht, du hast das bereits eleganter gelöst, in dem du di Lima als Motor laufen gelassen hast,

hier hat sich der erforderliche Restmagnetismus aufgebaut, den die Lima zum Anlaufen benötigt.

Überprüfe jetzt einmal die Feldwicklung in der Lima. Alle Kabel ab. Mit dem Ohmmeter von D (großer Anschluß) nach DF

(kleiner Anschluß) den Durchgang messen. Wieviel Ohm spielt erst einmal keine allzugroße Rollen, er muss im

Niederohmigen Bereich liegen..

Zweite Messung am Regler, DF gegen Masse. Hier muss das Ergebnis Null Ohm sein.

Die Ladekontrolleuchte erleichtert der Lima nur das anlaufen, es muss auch ohne gehen. 

Hier noch ein verständliches Schaltbild mit Minus an Masse, ist auch gültig für Plus an Masse,

man muss die Polung nur gedanklich umdrehen:

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Grüße, Herbert
 
Prima, mit DEM Plan kann ich etwas anfangen. :-) Da ist Minus eindeutig Masse und ich kann die Kabel verfolgen. 

So "schier" wie er auf dem Bild wirkt ist der MF leider nicht. Die Kotflügel sind ziemlich durch und hängen eher am Überrollbügel. Auch diverse andere Stellen bräuchten etwas Wartung. Aber er läuft und hebt, und die Reifen halten die Luft. Das ist schonmal viel wert. Und günstig war er auch.... 

Gruß aus dem Norden,

DX-Zwo
 
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