MF 130 Geräusche am li. Endvorgelege

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worovet

Gast
Das li. Vorgelege- und Panetenradgehäuse wurde demontiert.Keine sichtbaren Schäden bzw. Mängel.
Vermutung: zu großes Spiel der beiden Kegelrollenlager am Planetengetriebe. Lt. Reparatur-
leitfaden soll eine Vorspannung von 0,05 b. 0,15mm
eingestellt werden.Doch diese Beschreibung und
die Abbildung sind für mich mißverständlich.
Soll hier ein Spiel oder eine Vorspannung eingestellt werden und wie geschieht dies mit einer Einstelllehre?

Vielleicht könnt Ihr mir mit Euren Erfahrungen
und wissen weiterhelfen.

Danke!
 
hallo Neuling *grins*,

ein (Vor-) Name wäre schön zum Zwecke der Anrede. Sich mal kurz vorzustellen wäre auch eine Frage guten Tons.

Willkommen im Forum ...

du sagst es ... die Beschreibung im Rep. Leitfaden ist nicht wirklich pfiffig ... ich empfand es auch als missverständlich ... *schmunzel*. Als ich das zum ersten Mal las glaubte ich auch an eine Sinnestäuschung ;-)

Apropo Sinnestäuschung ... du bist ganz sicher, dass die Geräusche wirklich aus dem Endantrieb kommen ?

An meinem 130 hatte sich einer der Kerbstifte, die die Planetenradachsen im Planetenradgehäuse fixieren, herausgearbeitet und schleifte dann an der Gehäuseaußenschale.

Einstellen der Vorspannung habe ich so verstanden :

du musst (gemäß den Ausführungen im WHB) den Endantrieb zusammenschrauben, dann mit einem Messgerät das Spiel zwischen Tellerrad bzw. Flansch und dem Gehäuse, ersatzweise mit einer Fühlerlehre ermitteln.

Wenn du dann die Differrenz ermittelt hast .. alles wieder auseinander bauen, den Lagerring des inneren Kegelrollenlagers mit dem Abzieher aus dem Achstrichter herausziehen, gemäß deiner Messung passende Distanzringe + 0,1 mm Vorspannung in den Sitz der Lagerschale einlegen und den Lagerring wieder einbauen.

Dann nur noch alles fix zusammenschrauben und es sollte stimmen *lach* ...

*klatsch, klatsch, klatsch* ...*mirmaldenstaubausdenhändenschlage* ... und Bier aufmache
26.gif


Zum Thema Endantrieb und Planetenradgetriebe an MF 25, 30, 130 wurden schon etliche Aufsätze hier verfasst, vielleicht machst du dir mal die kleine Mühe und bemühst die Suchfunktion.

gutes Gelingen und ...

freundliche Grüße

Ulli
 
Hallo Ulli,
danke für Deine Hinweise und Tipps. So sehe ich das im Prinzip auch.
Die Kerbstifte sitzen richtig.
Was mir totz oder wegen der Forrmulierung im Leitfaden nicht klar ist, zwischen welchen Bau-
gruppen der Abstand mit der Lehre gemessen werden soll. Vielleicht stehe ich da auch etwas"auf dem Schlauch".
Natürlich werde ich mir auch noch die anderen Beiträge zu Gemüte führen.
Deine Kritik ist berechtigt, mein Name ist Roland
ich freue mich auf die weiteren Kontakte und Informationen im Forum.
Deshalb auch
Grüße an alle Mitglieder
 
hallo Roland,

danke, dass du mir beipflichst *schmunzel*,

das Spiel wäre mit der Fühlerlehre zu messen zwischen der Gehäuseschale und dem Mitnehmerflansch ... also ....

erst schiebst du den Mitnehmerflansch in Richtung Differenzialgetriebe und ermittelst per Fühlerlehre diesen Abstand, danach ziehst du (vielleicht auch mit solchen Eisen wie auf dem Bild im WHB) die Mitnehmerscheibe so weit wie geht raus und "fühlerst" nochmal ... die Differenz zwischen beiden Werten ergibt das Spiel ....

dieses plus 0,1 mm Vorspannung müssten dann hinter dem Radlagerring aufgefüttert werden.

Die Originalabmaße der Unterlegringe betragen ... außen 109,3mm, innen 95,2 mm

viel Erfolg und ...

freundliche Grüße

Ulli
 
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