MF 133 super Schaltprobleme

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Ferguson294S

Gast
Hallo, habe bei meinen MF 133 BJ 1973 neuerdings öfter Schaltprobleme. zweiter und vierter Gang und zeitweise gehen der Rückwärtsgang schlecht bis gar nicht rein. Wer weiß woran das liegt und wie groß der Reparturaufwand ist? Danke für Eure Antworten!
 
8000 Stunden, Motor ist am Splint undicht... anderes Thema, die Frage ist, ob der Schlepper das noch wert ist, alles zu richten, was habt ihr für Erfahrungen mit dem Traktor?
 
Wenn es nur an der Schaltung und nicht etwa am Getriebe liegt, dann wäre der Aufwand ja durchaus überschau- und vertretbar. 

Mit etwas Glück liegt es vielleicht nur an abgenutzten Schalthebeln. Als ich meinen 188er damals gekauft hatte, waren da bei 8500Std. auch schon mal neue rein gekommen und dies muss ja einen Grund gehabt haben... 

Ich würde einfach mal aufmachen und nach schauen - unter dem "Deckel" aus Alu liegen die "Schiebestangen", welche die Zahnräder entsprechend verschieben. Diese Schiebestangen sind mit Schrauben geklemmt und diese Schrauben mit Draht gesichert. Vielleicht hat sich da nur ein Draht und oder eine Schraube gelöst? Dort könnte schon eine klitzekleine Ursache eine große Wirkung haben...

Grüße hometown
 
Oder die Kupplung trennt nicht sauber, da evtl. verölt und verklebt (Hinweis hierrauf wäre der Ölaustritt)

Kann man das gehen nicht rein genauer beschreiben? 

Zu dem Thema Wert, das muss sich jeder selber fragen. Wenn du deinen Schlepper jetzt veräuserst und einen anderen anschaffst, weist du was der Vorbesitzer damit angestellt hat? Und merke je moderner umso mehr Probleme, seh ich doch bei unseren Hobbybauern im Ort, fahren keine 100 Stunden im Jahr drauf und bleiben mind. zweimal im Jahr liegen. Der Pferdehof hinten drausen hatte früher nen 22Ps Güldner (ein Haifisch) der jahrelang problemlos lief, als dann doe ESP kam (man wollte ja doe paar Cent für gscheiden Kraftstoff nicht investieren) kam was neues her, das hat jetzt nur mit den außerplanmäßigen Reperaturen durch Elektronikfehler bereits das geplante Unerthaltsbuget maßlos überzogen, es wurden schon Stimmen laut das man den Güldner wieder wolle (aber den geb ich nicht mehr her, hat mich einigen an Zeit und Geld gekostet den technisch auf Werksneu zu bringen). Ebenfalls ist die Teilebeschaffung beim Mf 133&135 ja herrvorragend. Schau dich mal bei Deutz (D-Serie, 06er) Fendt und Konsorten um, da sieht es bedeitend schlechter aus. Die Frage die du dir stellen musst ist einfach, brauch ich den Schlepper oder nicht, wenn die Frage positiv ausfällt würde ich die Kiste einfach mal general Überholen (lassen) und dann haste die nächsten x-tausend Stunden und Jahre ruhe. Das kostet hald einmal Geld ist aber sinnvoller als all halb Jahr wo anderst rumzumurksen.

Grüße

Josef
 
...da hast du schon recht Josef.  zum Schaltproblem: Haben jetzt den kleinen Deckel neben den Schalthebel aufgemacht und mit der Taschenlampe rein geschaut und den Fehler gefunden. Die Feder am Schalthebel ist abgebrochen und hat sich reingezwickt, so dass eben nur noch der erste und dritte Gang zu schalten war, ab und zu wieder alle. Wir haben dann den Schaltebel auch noch ausgebaut und die kaputte Feder mit Gewalt rausgezogen, ohne dass zum Glück was reingefallen ist (auf meine Verantwortung hin) wieder zusammengebaut und jetzt läuft er wieder problemlos. Weiß jemand ob diese Feder "notwendig" ist, oder was die genau bewirkt?

Zu Josef möchte ich noch sagen, ich habe drei Ferguson, einen 4707 einen 294 und eben den 133 und bin mit den MFs zufrieden bisher. Letztes Jahr habe ich den 4707 für meinen alten 168 ausgetauscht. Mir ist klar das ich keinen so günstigen Schlepper mehr bekomme, trotzdem habe ich mir das geleistet, weil halt doch bestimmte Dinge moderner und besser geworden sind und umsonst gibts halt nix. Für mich als Nichtmechaniker und Nebenerwerbslandwirt ist es auch wichtig, dass im Sommer alles funktioniert, egal ob alter oder neuer Schlepper, den 133 werd ich z. B. nie hergeben.

Vielen Dank für die Antworten und schöne Ostern!
 
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