Mf 135 lackieren

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Schlossi**

Gast
Hallo,

ich bin momentan daran ein Erbstück, MF 135, zu restaurieren.

Als Laie habe ich nun fragen zu lackieren und vielleicht kann mir jemand weiter helfen.

Ich habe den MF sehr weit zerlegt und habe darüber nachgedacht statt nur sauber zu machen, in zu lackieren.

Wie weit muss der Rost entfernt werden  ? reicht mit schleifen (Drahtbürste/ Schleifpapier) und grundieren

Sollte besser grundgestrahlt (sandgestrahlt) werden ?

Da ich noch nicht die Ausrüstung zum lackieren habe, sind Spraydoesen eine alternative ?

Hat jemand Erfahrung damit ?

Die Bilder sind von letzten Jahr, Stand ist das alle Kabel, Armaturen wurden zurück gebaut.

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Hi Schlossi,

wenn man jetzt nicht die Ansprüche wie an ein neues Auto oder so hat...ich habs per Bohrmaschine/Dremel/Flex und entsprechenden Drahtbürstenaufsetzen gemacht. Anschließend erstmal per Pressluft gesäubert, dann noch mit Lappen und Verdünnung drüber gewischt um Möglichst sauberen Untergrund zu haben. Dann per Druckluft/Spritzpistole grundiert, anschließend den Lack aufgetragen. Hatte das vorher noch nie selber gemacht. Bei den Blechteilen und Felgen hat es super funktioniert, am Gußkörper teilweise nicht so gut, einfach wohl hier und da nicht gründlich genug gewesen, merkt man wenn irgendwann die oberste Lackschicht hier und da blättert...vor allem am Motorblock und der Vorderachse. Da wo Öl/Diesel und Schmutz ankommt/ankommen kann.

Grüße Martin
 
- Der Rost muss komplett weg, wenn die neue Farbe dauerhaft halten soll. Das geht mit Schmirgelpapier, Drahtbürste (auch für Bohrmaschine oder Flex) und Sandstrahlen. Es gibt m.E. ein paar Stellen, die sind nur mit Sandstrahlen wirklich sauber zu bekommen. Aber es gibt auch viele unterschiedliche Drahtbürsten, mit denen man sich helfen kann.

- Der Untergrund muss Öl-, Fett- und Silikonfrei sein. Sonst hält die Farbe nicht. Also komplett mit Silikonentferner "abwaschen"

- Spraydose ist m.E. für einen Schlepper keine Option. Das geht max. bei kleinen Bauteilen. Die Farbe aus der Sprühdose ist nicht vergleichbar mit dem Kunstharz-Lack aus der Lackierpistole. Eine Lackierpistole ist aber nicht teuer, und einen Kompressor braucht man eh wenn man einen Schlepper besitzt.

Bevor ich an den Lack gehen würde, würde icha ber erst mal eine Bestandsaufnahme machen, und dafür sorgen, dass sich da nicht in absehbarer Zeit Baustellen im Inneren auftun. Wie springt der Motor an, wie ist es um die Kompression bestellt? Wie viel Öl gelangt in die Kupplungsglocke (Dichtungen der Getriebeeingangswellen), wie sieht es mit den Bremsen aus etc.

Die Farbe des Motors spricht dafür, dass der nicht orginial ist... Stimmt die Motornummer mit der im Brief eingetragenen überein?

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
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