MF 165 Plessey Lenkungspumpe Zusammenbau Problem

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800er Fan

Gast
Hallo,

Hat schon jemand von euch eine Plessey Lenkungspumpe der 100er Serie (in meinem Fall vom 165er) zum Abdichten zerlegt und wieder zusammengebaut? Ich bin gerade mit der Aufarbeitung der hydraulischen Lenkhilfe meines 165ers beschäftigt, habe gestern den Lenkzylinder neu abgedichtet und wollte heute die Pumpe derselben Kur unterziehen. Ich dachte eigentlich das wäre in einer Stunde erledigt, aber falsch gedacht.

Ich habe meine Pumpe mit dem dafür vorgesehenen Dichtsatz von Sparex (S.40153) zusammengebaut, bin dabei jedoch auf ein Problem gestoßen: so lange die Schrauben nur handfest sind lässt die Pumpenwelle sich noch drehen, aber sobald die Schrauben fest angezogen sind dreht sie nur noch sehr schwer und ist nur noch mit aufgesetztem Antriebsritzel von Hand zu drehen. Die Gehäuseteile hatte ich beim Zerlegen alle eindeutig markiert sodass ein verdrehtes Teil ausgeschlossen ist. Die Pumpenräder klemmen meiner Meinung nach weil sie von den ins Gehäuse eingesetzten Führungen eingequetscht werden, dies bedingt durch den Überstand der inneren O-Ringe welche zum Teil auf die Führungen drücken.

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Die neuen O-Ringe habe eine Schnurstärke von 2,60 mm, die Nuten im Pumpengehäuse sind durchgängig 2,25 mm tief. Die O-Ringe haben also jeweils einen Überstand von 0,35 mm, zusammengerechnet also insgesamt 0,7 mm. Ist das vielleicht zu viel Überstand, sodass zu viel Druck auf die Führungen entsteht und die Pumpe deshalb klemmt? Hat jemand Erfahrung damit? Ich baue die Pumpe ungern so ein, denn für mein Empfinden dreht sie viel zu schwer und ich befürchte dass sie früher oder später frisst und mir womöglich noch Schaden im Steuergehäuse des Motors anrichtet.

Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße

Tim
 
Hallo Tim,

ich kann mich leider nicht erinnern, meine Reparatur war im letzten Jahrtausend. Wenn du in diesem Faden:

www.deutzforum.de/threads/hilfe-atlas-al-320-getriebe-vor-zapfwellenpumpe.56781/page-2

runterscrollst bis zum Beitrag von User "Stihl 026" vom 19.07.2020, da ist eine komplette Rep-Anleitung von Plessey angehängt.

Habe jetzt keine Zeit die zu lesen. Vielleicht wirst du dort fündig.

Gruß nach Luxemburg

+Matthes+
 
Hallo Matthes,

Danke für den Link, da steht auch leider nichts zur Vorspannung oder ähnlichem drin. Ich habe die Pumpe nochmal zerlegt und neu zusammengebaut, und dann beim Anziehen der Schrauben stetig mit dem Kunststoffhammer rundum aufs Gehäuse und auch leicht von oben auf die Welle geklopft. Wie es scheint haben sich die Bauteile dadurch etwas gesetzt, die Pumpe dreht jetzt schon bedeutend besser. Ich warte jetzt noch auf die neuen Schläuche zum Lenkzylinder und dann wird ein Versuch gestartet. Ich bin recht zuversichtlich dass es so klappt.

Gruß

Tim
 
Guten Morgen,
ich habe den Bericht mit Interesse gelesen und habe 2 Fragen:

1.) War die Reparatur erfolgreich?

2.) Wo bekommt man den Dichtungssatz

MfG

W.Lindenberg
 
Hallo,

Nein, leider nicht. Die Pumpe hat nachher zwar verhältnismäßig sauber gedreht, hat aber nach nicht mal einer Stunde Fahrt wieder ihr gesamtes Öl in den Motor gedrückt sodass die Lenkung ausgefallen ist. Vermutlich lag es an den ausgeschlagenen Buchsen in denen die Wellen laufen, ich denke dadurch können die Dichtungen nicht sauber abdichten. Ich habe dann eine neue Pumpe eingebaut, mal sehen wie lange die hält. Das Steuerventil auf dem Lenkzylinder ist mit dem Sparex Dichtsatz auch nicht dicht geblieben, dort wo das Ventil auf den Zylinder geflanscht ist. Vielleicht wird das mit geringfügig dickeren O-Ringen besser.

Gruß

Tim
 
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