MF 284 verliert Flüssigkeit, eigenartiges Blasgeräusch

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zelezny

Gast
Hallo MF-Forum!

Leider muss ich euch mit den Problemen , welche mir mein MF seit gestern bereitet, konfrontieren. Irgendwie hat man oft so sein gewisses Gefühl, dass das eine oder andere niht mehr ganz rund läuft. Leider hatte ich das schon seit einiger Zeit auch bei meinem Traktor. Gestern habe musste ich in der Nähe der Treibstoffförderpumpe, aols auf  der rechten Seite des 4.236 Perkins Motors mit der Nummer LD31173U191311P wie im Bild mit einem Pfeil makiert, Flüssigkeitsverlust festellen. Zuerst dachte ich, es sei ein korrodierter Froststopfen, aber die austretende Flüssigkeit riecht nach Dieseltreibstoff. Wie kann das sein? Was verbirgt sich hinter diesen Deckelchen? 

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Zweites Problem: Gestern bin ich mit mässiger Belastung (3000kg Forstkran mit Anhänger und Ladung) eine ca. 8%ige Steigung hochgefahren, also für ca. 8km. Der Traktor hat von Beginn weg ganz eigenartig geblasen. Die Leistung war auch nicht berauschend, also nur zweiter Gang Vollgas. Das Blasen war rythmisch und kam von der rechten Seite und war nur unter Last im Zugbetrieb, jedoch nicht unter Schub, also bei der Abwärtsfahrt zu hören, auch nicht bei Standgas.

Hat jemand eine Idee? Eventuell ein Wentil, das von einem auf den anderen Tag nicht mehr dichtet?

Hab erst vor zwei Monaten den Kühler komplett gewchselt, damit sollte es aber nichts zu tun haben.

vielen Dank für eure Beiträge!

Grüße aus Südtirol, Hubert
 
Hallo Hubert,

ich wage jetzt mal ne ganz steile These und hoffe, daß sich hierzu noch andere Foris einbringen:

Die Förderpumpe sitzt ja am Nockenwellengehäuse. Der Stopfen verschließt eine "Konstruktionsbohrung" und mündet entweder im NW-Gehäuse, oder im Stösselstangenkanal des 1. oder 2. Zylinders.(Ich finde trotz vorhandenem WHB vom 4.236 keine passenden Bilder und bei meinem kann ich nichts nachschauen, weil die Frontladerkonsole alles verdeckt). Daß deine Zylinderkopfdichtung nicht mehr ganz "koscher" ist erkennt man daran, daß hinter dem Auspuffkrümmer ein Ölverlust von schwarzem Motoröl nach außen sichtbar ist.

Wenn nun der 1.oder 2. Zylinder durch eine defekte Kopfdichtung auch nur geringfügig in den Stösselkanal abbläst, gelangt natürlich auch Diesel dort hinein, der mangels Druck und Temperatur nicht verbrannt ist.Daran ändert auch der restliche, verbrannte Diesel im Zylinder nichts, weil er zeitlich danach kommt. Der unverbrannte Diesel läuft dann im Stösselkanal nach unten,wäscht diesen schön sauber von Motoröl, tritt durch den durchgerosteten Verschlußstopfen aus und ein möglicher Rest dann in die Ölwanne.Soweit meine bislang rein theoretische Märchenstunde, sind aber alle Symptome (Leistungsverlust,Blasgeräusch,Dieselgeruch) mitverarbeitet
44.gif
.

Prüfung:

Naheliegend wäre als erstes Kompressionsdruckprüfung angesagt.

Wie sehen die Abgase aus?

Wie springt er an?

Verändert sich der Motorölstand nach oben?

Bläst er aus der Motorentlüftung?

Warum wurde der Kühler erneuert? Ist der Bursche heißgelaufen?

Oder radikal gleich Rübe (Zylinderkopf) runter und nachschauen!

Ich würde damit nicht mehr viel weiterfahren. Nach bisherigem Stand ist es ja vielleicht mit einer neuen ZKD und Stopfen getan.

Beste Grüße nach Südtirol

+Matthes+
 
Hallo Matthes!

Vielen Dank für deine Antwort! Werde mir deinen Rat zu Herzen nehmen und den Traktor so schnell als möglich einer Druckprüfung unterziehen. Glücklicherweise ist der Traktor nicht heißgelaufen, er kühlt meines Erachtens wirklich sehr gut. Nach 12 Jahren ist nur einfach der Kühler bei zwei Netzverbindungen durchlässig geworden. Auch bläst er über ie Motorentlüftung nicht, zumindest ist nichts zu sehen. Er springt auch mit einer eigentlich nicht mehr guten Batterie jetzt im Winter noch recht gut ohne vorzuwärmen an. Der Kühlmittelstand ist bishe runverändert geblieben und der Motorölstand scheint mir auch nicht gestiegen zu sein, muss ich heute aber nochmals kontrollieren. Die Abgase sind etwas schwärzer als bisher, wobei er in den letzten Jahren vermehrt gerußt hat, jedoch ohne beobachtbaren  Ölverlust am Ölmessstab.

Er bläst nur unter Last. Im Schubbetrieb ist Ruhe und er funktioniert Motorbremsenmäßig gut. Im Stand ist auch bei erhöhter Drehzahl nichts zu hören und somit für mich mit dem Ohr nicht genau lokalisierbar.

Vielen Dank inzwischen!

Wo würdet ihr eventuell einen kompletten Kopf mit Zylinderkopfdichtung bestellen? Fergyfan, oder nur original Perkins?

Danke!!!
 
Sehr gerne Hubert,

"leider" finden sich in deiner Anwort keine weiteren Hinweise. Scheint ja soweit alles in Ordnung. Also erst mal weiter auf Spurensuche, bevor du was zerlegst. Frage: Wenn du mit mäßiger Motordrehzahl (14-16 Hundert) einen Zylinder deines Forstkrans gegen Anschlag fährst,der Schleppermotor also "Last" hat, hört man da dieses Blasgeräusch auch schon? Vielleicht kanst du den Kran ja mal einen Moment gegen Überdruck fahrend fixieren und dann um den Schlepper gehen, um das Blasgeräusch zu lokalisieren.Oder hast du irgendein Zapfwellengerät, was dem Motor bei stehendem Schlepper Leistung abverlangt? Vielleicht ist ja nur die Auspuffkrümmerdichtung defekt oder der Auspuffkrümmer selbst. Solltest du dabei nichts finden, kannst du im nächsten Schritt den Motor unter o.g. Bedingungen auch ruhig mal ohne Ventildeckel laufen lassen, schlimmstenfalls läuft etwas Öl über.

Das alles bringt zwar noch keine Erkenntnisse über den von dir beschriebenen Leistungsverlust, der kann aber mit der ungewohnten Geräuschkulisse durchaus subjektiv sein.

Den "Froststopfen" würde ich zunächst (so habe ich es auch schon gemacht) gründlich sauber machen, zuletzt mit Bremsenreiniger entfetten und dann mit temperaturfestem Silikon (ist hierzulande rotbraun oder schwarz) die gesamte "Vertiefung" ausfüllen.

Bis zum nächsten Tag "trocknen" lassen und weiter gehts.

Den Dieselgeruch des Sekrets :-)erforschen wir dann später. 

Zur ET- Beschaffung kann ich dir nichts sagen. Du hattest in einem früheren Faden ja schon mal geschrieben, daß du im Andreas-Hofer-Land eher weniger mit Dienstleistung gesegnet bist. Aber erst muß ja mal der Schaden lokalisiert sein. Und wieso neuer Zylinderkopf ? Wenn denn überhaupt, sollte es mit einer neuen ZKD getan sein, denn du hast weder Öl im Wasser, noch Wasser im Öl, noch Wasserverlust, noch Überhitzung. Was sollte da an dem Kopf sein?

Viel Erfolg bei deinen Recherchen, freue mich auf eventuell neue Aspekte.

Beste Grüße aus dem regentrüben Taunus

+Matthes+
 
Hallo Matthes!

habe mir heute die ganze Sache nochmals etwas genauer angeschaut. Leider musste ich feststellen, dass der Kühlwasserstand doch etwas abgefallen ist und oben auf irgendetwas schwimmt, dass ich aber sdo nicht genau identifizieren konnte. Er riecht jetzt nicht nach Abgasen, oder ölig beim Kühler heraus. Wird wohl doch die Kopfdichtung sein.

Warum den ganzen Kopf wechseln? Ich befürchte, dass eventuell auch das eine oder andere Ventil nicht mehr hundertprozentig dicht ist, 6300 Stunden und 28 Jahre sind am Motor sicherlich nicht spurlos vorübergegangen. Ich muss den Motor unter freiem Himmel instandsetzen und Ventile einschleifen und weiß Gott noch was alles ist dann für mich sicherlich eine Herausforderung, der ich eventuell nicht gewachsen bin. Den Kopf und die Kopfdichtung wechseln traue ich mir aber zu, da ich diese Arbeit bei meinem Jeep Cherokee XJ 2,5 TD mit vier einzelnen Köpfen auch geschafft habe und üb e rdas entsprechende Werkzeug verfüge. Somit wäre die Arbeit nicht zweimal zu machen und ich könnte Kopf und Dichtung ad acta legen. Muss ich beim Kauf einer neuen Kopfdichtung auf eien gewisse Stärke derselben achten? Es gibt z.B. bei VM-Motoren solche mit einer und zwei Kerben und die sorgen dann für eine andere Kompression.

Grüße , Hubert
 
Jetzt entspann dich mal Hubert,

"so schnell schießen die Preußen nicht" :-).

Wenn der Motor nicht heiß wird oder Abgase im Kühler blubbern, ist erst mal keine große Gefahr in Verzug. Möglichen Kühlwasserverlust jedoch unbeding weiter beobachten!

Leider bist du in deiner Antwort nicht auf meine Vorschläge und Fragen zur Lokalisierung des Blasgeräuschs eingegangen.

Mach das doch erst mal, dichte den "Froststopfen" ab und dann sehen wir weiter.

6300 Stunden sind doch kein Problem für die Ventile und das Alter des Schleppers schon gar nicht.

Die Ventile kann man auf zwei Kanthölzern und ein paar alten Putzlappen notfalls auch auf dem Küchentisch einschleifen, wenn sie denn überhaupt undicht sind.

Unter Marktplatz "wer liefert was" findest du unter Angabe der Motornummer sicher einen Lieferanten für die ZKD. Dann gibt es daneben auch noch z.B." fergyfan", "schlepperteile.de" sowie,

kaum zu glauben
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/teu35.gif" />, MF oder Landini Händler.

Beste Grüße aus dem Taunus, es fängt gerade an zu Schneien

 +Matthes+
 
Hallo Matthes!

vielen Dank für deien beruhigende Antwort. Werde das mit der Dichtpaste gleich mal machen und diech auf dem Laufenden halten. Der Leistungsabfall ist, denke ich, schon konkret. Werde mich bei den von dir genannten Anbietern schlau machen. Das Bild teu35.gif" />,sehe ich leider nicht.

Vielen Dank und Grüße inzwischen!

Hubert
 
Hallo miteinander!

Habe gestern Aus- und Einlasskollektor abgenommen und mal Richtung Ventile geschaut. Dabei ist mir dann eine kaputte Kollektordichtung entgegen gekommen. Muss heute verifizieren, ob das Blasgeräusch von dort gekommen ist.

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Hab auch ein paar Biolder der Einlaßventile gemacht. Die Außlassventile sind ziemlich versteckt. Scheinen mir nicht sonderlich verkokt oder ölig zu sein.Was meint ihr?

Zylinder 1 bis 4:

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Auslassventile Zylinder 3 und 4:

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Grüße, Hubert
 
Hallo Hubert,

m.M. alles im grünen Bereich, inkl. Ursache Blasgeräusch durch Krümmerdichtung. Sieht man doch an der schwarzen  Färbung oben im Bild, daß der da durchgeblasen hat.

"Froststopfen" abgedichtet?

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes!

Froststopfen habe ich noch nicht gewechselt, bzw. mit Dichtmasse abgedichtet, da ich beruflich viel um die Ohren hatte, Bewertungskonferenzen. Nächste Woche wde ich dafür aber sicher Zeit finden. Kompresionstest werde ich sicherheitshalber doch noch durchführen, da ich das Set hierfür auch in den nächstn Tgen erhalten sollte.

Schönes faschingswochenende inzwischen!

Grüße, Hubert
 
Guten Abend allerseits!

Habe heute den Kompressionstest durchgeführt und leider ein ernüchterndes Ergebnis erhalten.

Der Traktor stand jetzt eine Woche und wurde kalt geprüft. Die Batterie ist nicht die beste, aber ich habe bei laufendem Motor von meinem Jeep aus überbrückt. Trotzdem kurbelte der Motor auch bei sämtlichen fehlenden Einspritzdüsen eher langsam.

Am ersten Zylinder habe ich einen Druck von 22 bar gemessen, am zweiten und dritten nur mehr 17.5bar und am vierten Zylinder ca. 20 bar. Werde versuchen das Ergebnis mit Zugabe von etwas Motoröl in den Zylinder zu präzisieren. Der Wert des vierten Zylinder macht mir ein bißchen Sorgen. Der identische Wert von Zylinder zwei und drei könnte eine kaputte Zylinderkopfdichtung zwischen diesen beiden Brennräumen bedeuten.Oder?

Zwei der Einspritzdüsen waren laut Boschdienst auch ziemlich verkokt, nun sind zumindest diese wieder in Ordnung.

Wie würdet ihr voranschreiten?

Grüße, Hubert
 
Schönen Abend allerseits!

Habe nun den Kopf demontiert und werde diesen morgen zu einem Motoreninstandsetzer bringen. Die Zylinderinnenwände zeigen laut meiner Erkenntnis keine Riffen oder Kratzer, auch erscheint es so, als wäre noch der Kreuzschliff zu erkennen.

Bei der Demontage des Kopfes mußte ich einen ziemlichen Kraftakt bei der achten Schraube hinlegen. Die Bohrung im Zylinderkopf war ziemlich verrußt, warum auch immer, die Verkrustung ließ sich aber relativ leicht entfernen.

Morgen werde ich versuchen den Rest der Zylinderkopfdichtung zu entfernen. Wer kann mir sagen, wie ich das am besten bewerkstellige? Möchte die Dichtfläche des Blocks nicht irgendwie zerkratzen. Sind eure Köpfe auch mit Schrauben und nicht mit Stehbolzen nieder geschraubt? Muss man diese Schrauben austauschen?

Hier noch ein paar Bilder:

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Habe den originalen oberen Dichtsatz von Perkins gekauft.

Versuche das Foto in einem anderen eitrag einzustellen, hier funktioniert es gerade nicht.
 
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Die acht schwarzen Röhrchen im unteren Teil sind die Ventilschaftdichtungen? Warum haben bei diesem neuen Satz diese keine Federringe? Ist daas egal? Wofür sind die anderen geordneten Ringe? Etwa die vier mit größerem Durchmesser aus schwarzem Kunststoff und die O-Ringe rechts oben in der Ecke?

Vielen Dank für jede Info!

grüße, Hubert
 
Ja das sind die Ventilschaftdichtungen, die Kupferdichtringen sind für die Einspritzdüsen

Gruß Tom

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Guten Morgen Thomas! 

Vielen Dank! Kannst du mir auch sagen, wo diese schwarzen größeren Gummiröhrchen und O-Ringe hingehören? Habe sie bisher nirgends finden können.

Grüße 
 
0921176 sind für die Leckölleitung der Einspritzdüsen

klopf die nummern die du hast bei Google rein... dann kommst du schnell drauf wo die dichtungen überall hingehören

Gruß Tom

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Moin,

also das Blasgeräuscht kommt von deinem Krümmer.. hatte das vor ein paar Wochen erst am MF 575, da hatten sich die Stehbolzen losgerüttelt, habe die wieder angezogen und schon war Ruhe.

Wenn es aus dem Ansaugrohr sifft kommt das oft von einer defekten Vorglühkerze, wenn die nicht mehr richtig abschließ (wenn nicht benötigt) und da weiterhin Diesel raus läuft kann schon mal etwas raus laufen am Krümmer..

Ist der Ventildeckel nicht richtig angezogen kommt da an der Korkdichtung auch mal Öl raus..

zu deiner Instandsetzung hier ein paar Fotos von meinem MF 565 & MF 590 als Beispiel..

die Kopfdichtung kratze ich immer mit einem Spachtel vorsichtig ab.. (schaben ohne Kratzer zu machen/ Späne abzunehmen)

damit kein Dreck in die Zylinder und Öl/Kühlwasserbohrungen fällt nehme ich immer einen Staubsauber zur Hand und sauge das abgetragene Material gleich ein!

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Zylinderkopf überholen lassen ist teilweise recht teuer, zumindest bei uns in der Gegend..

ich kaufe die deshalb nur noch neu bzw. biete diese in meinem Shop an.

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die alten Zylinderkopfschrauben verwende ich wieder, die Stehbolzen mit zwei Muttern kontern und heraus drehen..

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Ventile mit Fühlerlehre einstellen..

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in dem Zuge setze ich auch immer gleich neue Einspritzdüsen ein und lasse die abdrücken und gleichmäßig einstellen (war meine ich zwischen170 und 200bar!?)

hier siehst du die Kupferringe unten und oben die großen Gummiringe am Düsenstock..

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Düsen einbauen, Leitungen dran..

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bei Traktoren die Keinen Tank über dem Motor haben kann man praktischer Weise den Probelauf machen ohne den Ventildeckel zu montieren.. 

ist der Motor warm gelaufen kann mann dann auch den Kopf nachziehen wie von MF beschrieben.. 

oder man zieht die Kopfschrauben vorher etwa bis zu 20Nm (oder eine 1/4 Umdrehung) fester an als vorgeschrieben, dann entfällt dieser Schritt. (so wie es mir schon viele MF gelernte Mechaniker empfohlen haben)

hier der neue Kopf: fergy-farm.de/detail/index/sArticle/963/sCategory/5

MFg Alex 
26.gif


www.Fergy-Farm.de
 
Hallo Alex!

Vielen Dank für deine äußerst hilfreichen Tips! Ich wußte nicht, dass du einen Shop hast. Nun habe ich gestern den Kopf mit den ausgebauten  Ventilen, sahen nicht mehr ganz dicht aus in die Schleiferei gebracht. Diese prufen den Kopf auf Dichtheit in den Wasserkanälen, da die Zylinderschraube Nr. 8, also jene, welche als achte laut WHB angezogen werden soll, extrem mit Russ besetzt war und sich äußerst widerwillig öffnen ließ. Hätte ich gewußt, dass du einen Shop hast, hätte ich sofort den kopf bei dir bestellt. Jetzt muß ich hoffen, dass mich der Spass nicht zuviel kostet. 

Vielen Dank nochmals und Grüße, Hubert!
 
Guten Abend!

Am Freitag hat mich der Motorinstandsetzer angerufen und mir mitgeteilt, dass der Kopf soweit dicht ist. Die Ventile waren an mehreren Stellen nicht mehr dicht, ich hoffe dies ist der einzige Grund für den Leistungsverlust, besonders an Zylinder 2 und 3. Die Zylinderkopfdichtung blieb dummerweise am Motorblock haften. Habe diese nun penibel mit einem Schaber abgeschaben. Leider läßt sich mit dem Schaber das Muster und das Druckzeichen von Perkins nicht entfernen, siehe Bilder. Ein Bekannter hat mir den Tip gegeben, die Dichtfläche auf jeden Fall metallisch blank zu machen. Dies gelingt mit einem Sandpapier, Körnung 1000. Habe dies versucht und nätürlich gelingt dies, doch habe ich Sorgen bezüglich der Welligkeit der Dichtfläche. Wie macht ihr das, bzw. welchen Tip könnt ihr mir geben?

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Im nächsten Bild sieht man den einzigsten Kratzer, der mir leider durch eine kleine Unachtsamkeit enstanden ist. Hoffe er ist nicht so gravierend.
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Entfernt ihr die Kohle auf der Innenseite der Zylinderwände, also die im oberen Bereich und jener der Kolben? Wenn ja, mit einer Stahlbürste? Ist das schmirgeln in ordnung? Wenn ja mit der von mir verwendeten Körnung oder einer anderen?

Grüße und vielen Dank!! Hubert
 
Hallo Hubert,

habe auf deine pm geantwortet, bevor ich deine Bilder sah, ändert aber nix an der Aussage.

Der Kratzer ist völlig irrelevant. Das ist ein Traktormotor und keine Herz-Lungen-Maschine.

Beste Grüße

+Matthes+
 
Vielen Dank Matthes!

Wie sieht deine Meinung bezüglich Kohleablagerungen aus?
 
Gerne Hubert,

Ölkohle: wenn du es "blank" magst, gehe halt einfach mal mit feiner Stahlwolle drüber.

Gruß +Matthes+
 
Ok, vielen Dank inzwischen!

Melde mich mit hoffentlich funktionierendem Motor wieder!

Grüße!!!
 
Hallo Hubert,

wie ist der Stand der Dinge? Kopf wieder drauf? Läuft er wieder?

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes!

Leider habe ich den Kopf noch nicht montieren können, da ich ihn erst vorgestern von der Schleiferei zurückbekommen habe. Dotr wurden alle acht Ventile und Ventilschaftführungen getauscht und die Ventillsitze geschliffen. Der Kopf wurde auf Dichtigkeit überprüft und gesäubert und schlussendlich geplant. Nun ist der Kopf einbaufertig. Werde diesen in den kommenden Tagen montieren, da bei uns übers Wochende relativ viel Schnee gefallen ist. Das Wetter ist im Moment immer noch nicht besonders angenehm und im Freien ist dies entsprechend hinderlich. Musste die Dichtfläche am Motorblock mit Schmirgelleinen nachbearbeiten, da der Farbdruck der alten Zylinderkopfdichtung dort haften geblieben ist. Die Ölkhle an der Innenseite der Zylinderbuchsen lasse ich an Ort und Stelle, damit ich es nicht zwischen kolben und Laufbuchse hinein bekomme und es dann die Dichtfläche ruiniert. Gestern ist das Innenfeinmessgerät und das Haarlineal eingetroffen. Leider fehlt bei diesem Werkzeug ein Kalibrierring, oder so etwas ähnliches und deshalb ist die Messung sehr wahrscheinlich hinfällig. Muss noch TomRon fragen, wie er das gemacht hat.

Grüße inzwischen und vielen herzlichen Dank!

Bis bald, Grüße, Hubert
 
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