MF 284 verliert Flüssigkeit, eigenartiges Blasgeräusch

  • Ersteller Ersteller zelezny
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Hallo Tom!

Das ging aber fix.:-) Jetzt habe ich mal das Gerät zusammengebaut, so dass ich den Innendurchmesser der Zylinderlaufbuchse messen könnte. Die auswechselbaen Messbolzen sind ja mit einer Zahl versehen und diese gibt den maximal messbaren Durchmesser laut mir an. Habe dies mit einem digitalen Messschieber überprüft und komme dort aber mit einem Stift für 100mm auf 100,88mm (siehe Foto).

Die Passringe für die Korrektur sind meines Erachtens sehr teuer und ich habe auch nicht vor, mir einen solchen zu kaufen, da dieser Ring wieder nur für einen Messbereich passt.

Ist die Vergleichsmessung mit dem digitalen Messschieber aber eventuell genau genug?

Gekauft habe ich diese Innenfeinmessgerät bei dieser Adresse: https://www.messwelt.com/innen-fein-messgeraete/innen-feinmessgeraete/621/innen-feinmessgeraet-mit-verlaengertem-messbereich?c=108

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Eine Frage noch: Habe den Reparaturleitfaden für den 4.236 kosultiert und bin dort auf folgende maße bezüglich Laufbuchsen-Innendurchmesser gestossen. Einmal stehtunter dem Punkt Technische Daten, dass der Motor eine Bohrung mit 98,43mm bei einem Hub von 127mm hat und auf der nächsten Seite bei den eigentlichen Toleranzen steht dann, dass der Innendurchmesser zwischen 98,48 und 98,50mm liegen soll.

Wie passen diese Werte zusammen?

Übrigens steht dort auch, dass die Laufbuchsen zwischen 0,76 und 0,89 mm über den zylinderblock überstehen. Dies kann ich bei meinem Motor so nicht bestätigen, dort sind sie bündig, jedenfalls mit Glasscheibe und Schmirgelleinen nicht fühlbar. Kontrolliere morgen nochmals mit dem Haarlineal. Wäre dies laut auch ein Problem für die Dichtheit in diesem Bereich?

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Noch eine letzte Frage: Ist die Ölzufuhrleitung von Zylinderkopf zu Kipphebelwelle am Zylinderkopf mit einer Dichtung versehen, oder einfach nur eingesteckt? Habe vergessen dies zu kontrollieren, bevor ich den Kopf in dei Schleiferei gegeben habe und jetzt ist dort jedenfalls keine mehr drin?

Vielen herzlichen Dank!!

Grüße, Hubert
 
Du hast doch eh die Distanzhülsen dabei für 1mm-4mm

Du musst die Lehre mit dem Messschieber kalibrieren, stell dein gewünschtes Mass mit dem Messschieber ein, fixire ihn. nimm die Lehre mit den passenden Distanzhülsen und spann sie in zusammengebaut in den Messschieber ein. Jetzt kannst du an der analogen Anzeige den Nullpunkt auf dein Maß kalibrieren.

Die Bore gage ist ein Messgerät mit dem man nur eine relative Messung machen kann, sprich dein Nominalmaß wird kalibriert und du kannst nur das Delta dazu messen.

IMG_20120401_121343.jpg


Verschleißmaße:

Nach dem du schreibst deine Motornummer fängt mit LDxxxx an gehe ich stark davon aus das du eine Dickwand Büchse hast (Thick Wall Liner)

Innendurchmesser nach dem Einpressen: 98,48mm bis 98,54mm 

Verschleißgrenze 0,2mm

Angaben sind aus dem Perkins WHB

Gruß Tom

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Hallo Tom!

Vielen Dank für deine Info! Wenn ich das echt verstanden habe, dann verwende ich die Distanzhülsen nur, wenn ich ein Mass zwischen den vorgegebenen Längen mit den Messbolzen einstellen möchte. In meinem Fall für die (98,48mm+98,54mm)+ 0,2mmm= max.98,74mm verwende ich also den Messbolzen mit 95mm Länge und lege auf der Rückseite den 4mm Distanzring unter. So sollte auf der Uhr eine Differenz von 0,26mm angezeigt werden, sofern ich mit dem Messchieber (Lehre) effektiv 99mm messe.

Ist das so korrekt?

Wußte nicht, dass es unterschiedliche Zylinderlaufbuchsen für den 4.236 gibt. Dies bedeutet also, dass die Info´s zum 4.236 Motor bezogen auf das Modell MF168 für meinen MF 284 nicht zu hundert Prozent übertragbar sind? Woher hast du dieses Insiderwissen?

Ist die Ölzufuhrleitung von Zylinderkopf zu Kipphebelwelle am Zylinderkopf mit einer Dichtung versehen, oder einfach nur eingesteckt? Habe vergessen dies zu kontrollieren, bevor ich den Kopf in dei Schleiferei gegeben habe und jetzt ist dort jedenfalls keine mehr drin?

Vielen herzlichen Dank!!

Grüße, Hubert
 
Na da haben sich aber zwei gefunden
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"Wer misst, misst Mist"

Hubert, schraub den Kopf da drauf und fahr endlich los.

Ich wiederhole mich ja gern: Das ist ein Traktor und keine Herz-Lungenmaschine.

Beste Grüße +Matthes+
 
Hallo Matthes!

Werde so schnell als möglich deinen Rat befolgen. Mich interessieren halt immer auch die Details und im Detail steckt ja bekanntlich der Teufel.
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DIe Laufbuchsen machen mir meiner Ansicht nach einen guten Eindruck. Also eigentlich nur noch zusammenbauen. Wie gesagt, in diesem Fall wirklich nur interessehalber. Eigentlich habe ich ja eine Ausbildung im Bereich Maschinenbau genossen, doch bin ich leider schon seit einiger Zeit in diesem Bereich, zumindest beruflich, nicht mehr unterwegs. Nichtsdestotrotz ist es eine Leidenschaft von mir, die eben manchmal auch Leiden schaft.

Genug der Worte, hoffe ich kann in den nächsten Tagen Taten folgen lassen, da meine kleine Tochter seit gestern die Grippe hat und entsprechend ersorgt werden muss.

Eine Frage noch, wie zentriert ihr die Zylinderkopfdichtung? Bei meinem 4.236 gibt es nur Zylinderkopfschrauben, also keine Stehbolzen. Die Zylinderkopfschrauben werden nicht getauscht, so steht es zumindest in einem anderen Beitrag in diesem Forum. Ist das weiterhn korrekt?

Wenn ihr die Dichtfläche des Motorblocks mit Schmirgelleinen abzieht, welche Körnung verwendet ihr?

Vielen Dank und schönen Abend noch!

Grüße!
 
Woher hast du dieses Insiderwissen?
Perkins WHB

Mach dir über den Abdruck von der Dichtung im Block nicht so einen Kopf, Der Block soll sauber sein!

Na da haben sich aber zwei gefunden 
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"Wer misst, misst Mist"
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 er wollt es wissen
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Gruß Tom

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Mach die Blockseitige Fläche peniebel sauber. Das Muster auf der Dichtfläche muß weg, oder bestelle Die gleich eine neue Kopfdichtung für die nächsten wochen. Die kleinen Gumiröhrchen sind möchte ich meinen Dichtungen für die Kraftstoffleitungen ( Filter Pumpe Tank) aber die Alten erst entfernen.
 
Lama128:

Das Muster auf der Dichtfläche muß weg, oder bestelle Die gleich eine neue Kopfdichtung für die nächsten wochen. 
Profi?

Gruß Tom

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Hallo!

Wie ist das mit Profi gemeint? Ich habe die Fläche des Blocks bis jetzt so gut als möglich gereinigt, siehe Bild voeher mit abgeklebten Laufbuchsen. Mit dem Schmirgelleinen mit 1000 Körnung bekomme ich es eigentlich nicht mehr gleichmäßiger hin. Deshalb auch die Frage. ob es jemand mit einer kleineren Körnung gemacht hat, etwa 600er?

Da ich den Traktor nicht bei mir zu Hause stehen habe, sondern auf meinem Holzlagerplatz, 35 km von zu Hause entfernt, muss ich immer mit dem ganzen Werkzeug hin und her pendeln und eigentlich wollte ich den Kopf ja heute montieren, doch leider habe ich den Drehmomentschlüssel zu Hause vergessen :(, also wird die Aktion auf nächste Woche verschoben.

Zum Tarieren des Innenfeinmeßgerätes. Ich war gestern bei einem Bekannten. Dieser hat einen großen Maschinenbaubetrieb und auch entsprechende Einstellgeräte für die Innenfeinmeßgeräte Dort habe ich meines jetzt auf 98,500mm tariert und kann dann mal heute die Laufbuchsen vermessen.

Grüße, Hubert
 
Das mit dem Profi war auf meinen Vorposter bezogen.

mach dir um den Abdruck von der Dichtung nicht so viele Sorgen. Ich habe diese Textur auch auf meinem Block und ich habe jetzt schon 2 mal den Kopf hernunten gehabt und die Dichtung war bei beiden malen in Ordnung und Dicht.

was wirklich wirklich wirklich, falls ich es noch nicht betont habe, wirklich wichtig ist, ist das du den Kopf bei Betriebstemperatur noch mal mit dem Drehmomentschlüssel nach ziehst. da gehen im warmen Zustand nochmal 45° bis 90° !!!

Gruß Tom

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Profi?

Gruß Tom

Auf jeden Fall wohl omnipotent, Thomas, wenn man sich die konkreten Tips in den diversen Fäden anschaut.

Da soll man doch vor Erneuerumg tatsächlich erst alte Dichtungen entfernen. Dabei heißt es doch "Doppelt gemoppelt hält besser"

Na ja, früher hätte ich mich darüber wohl aufgeregt!

Gruß +Matthes+
 
Hab mir gerade seine 10 Beiträge angesehen... ein echter Wunderwutzi 
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.... man muss nicht unbedingt im Bilde sein, um aus dem Rahmen zu fallen 
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Gruß Tom

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Hallo Tom, hallo Matthes!

So, jetzt bin ich echt am Boden.:( Wollte gerade den vorderen Stirndeckel, also den mit dem Thermostat an den Kopf anbauen, da fällt mir doch glatt der überholte Kopf mit losem Deckel von meiner Ablage auf den Plattenboden.
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Vor lauter Sorgfalt und putzen da und dort jetzt das. Der Deckel hatte eine Schraube drin, an der unteren Seite, weil ich gerade diese einschrauben wollte. Deckel ist genau dort ausgerissen, also entlang der Passfläche für ca. 3-4cm. Kopf keine Ahnung, also so anzuschauen, sollte er nichts abbekommen zu haben, aber er ist auf der Sete der Ventilfedern gelandet. Hffe die Ventilschäfte sind noch alle gerade, kann das natürlich auch nicht überprüfen. Könnte mich ohrfeigen.

Weiß jemand wo ich ein solches Thermostagehäuse, bzw. vorderen Stirndeckel herbekomme? Es besteht aus Guss und ist wohl hinüber.

Grüße, Hubert.
 
So, jetzt bin ich echt am Boden.:(

Und nu kommste wieder gemütlich und entspannt hoch, Hubert
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. Wir sind ja bei dir.

Stell mal ein Bild von dem kaputten "Deckel" ein. "Stirndeckel" ist anderweitig belegt.. Das kann doch kein Problem sein, son Ding zu beschaffen.

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes!

Hab gerade über zwei Stunden das Internet durchforstet und leider nichts gefunden, außer einem irrsinnig überteuerten Deckel um 155$ aus den USA, der komplett verrostet ist.

Das sind die Bilder des Deckels.

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Auf dem letzten Bild sieht man die Teilenummer: 37762700-5

Kleben finde ich nicht so gut und schweißen ist auch eher problematisch, zumindest hier in der Gegend. Ich kenne eigentlich niemanden der da wirklich fit wäre.

Grüße und Danke inzwischen.
 
Habe gerde zufällig auf agriline in England relativ günstig, 58€ Versad dabei einen neuen Deckel bestellt.
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Hoffe nun das beim Kopfchen alles heile ist, morgen nochmal bei Tag genauer anschauen.

http://www.agrilineproducts.com/Catalogue/NavigateProduct/55030-thermostat-housing?categoryId=massey-ferguson-175

vielenDank nochmals und ich berichte weiter.

Grüße!
 
Guten Morgen allerseits!

War gerade bei meinem Kopf in der Garage. Habe ihn mit meinem nigelnageneuen Haarlineal überprüft. Zum Glück hat der Kopf nix abbekommen, einzig die vordere linke Haltelasche scheint etwas mehr gebogen zu sein. Diese hat jedoch den direkten Aufprall der Ventile des ersten Zylinder verhindert.

Eigentlich wolte ich gestern andere Bilder in den Beitrag einfließen lassen und zwar zur Planheit des Motorblocks. Habe mit dem Haarlineal am Freitag interessehalber mal in alle Richtungen die Planheit, bzw. Welligkeit der Dichtfläche des Motorblocks überprüft. Folgende Bilder zeigen eine leichte Vertiefung und zwar immer in der Mitte des Blocks, außer ganz vorne:

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zwischen ersten und zweiten Zylinder:

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zwischen zweiten und dritten:

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und dritten und vierten:

eup-1126391162-a53a6b3152f3c3485e03fb9696828f30-1457858609_big.jpg

In Längsrichtung ist alles perfekt plan.

Was ist eure Meinung dazu?

Grüße und einen schönen Sonntag!
 
wie groß ist der Spalt im Maximum?

Gruß Tom

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Hallo Tom!

Vor Dienstag bin ich nicht wieder beim Traktor. Werde dann mit einer Lehre messen. Leider finde ich meine im Moment nicht und warte deshalb auf die Bestellung, wo sie dabei sein sollte.

Grüße
 
Guten Morgen allerseits!

Habe nun gestern endlich die Zeit gefunden, beim Traktor wieder etwas weiter zu messen und zu arbeiten. Habe die Dichtfläche des Motorblocks nochmals mit dem Haarlineal und der Fühlerlehre kontrolliert. Das Plättchen mit 0,05mm Stärke ließ sich nicht unter das Haarlineal schieben, jenes mit 0,04mm hingegen schon. Denke das sollte also passen, oder?

War mir lange nicht sicher, ob ich die Ölkohle an der Innenseite der Zylinderlaufflächen mit einem Drahtbürstenaufsatz und dem Akkuschrauber entfernen sollte oder nicht. Ein befreundeter Landmaschinenmechaniker riet mir tunlichst davon ab, da der feine Abtrag sich dann zwischen Zylinderlauffläche und ersten Kolbenring sammelt und dort als Schleifmittel seinen Dienst aufnimmt, mit entsprechemdem Ölverbrauch in Zukunft. Nun habe ich aber in dem Klassiker "


von Hans Trzebiatowsky (Autor) eup-1126550290-34a7910eea51acd4d6bfb9161ad4ef94-1458461437_big.jpggelesen, dass die Ölkohle bei jeder Instandsetzung und somit auch bei der alleinigen Abnahme des Zylinderkopfes zu entfernen ist, da diese unanagehneme Begleiterscheinungen, wie mögliche Frühzündungen und rauen Motorlauf mit entsprechender erhöhter lagerbelastung zur Folge haben.Auch auf den Abbildungen von Alex von Fergy-Farm habe ich die gereinigten Zylinderinnenwände gesehen, glaube ich zumindest.Dies hat mich gestern veranlast die Ölkohle nun doch zu entfernen. Vom Schmirgeleffekt hatte ich nun doch etwas Respekt und hatte mir nun folgendes überlegt. Damit der Abrieb nicht in den Spalt fallen kann, habe ich zuerst die Bohrung mit achtfach gefaltetem Papier zugestopft und dann mit einem breiten Isolierband die Zylinderinnenwand mit dem Papier ringsherum verklebt( siehe Bild).eup-1126391162-9d2ddd96ffa2fa2e87530a8c58e60a08-1457858492_big.jpgGleichzeitig habe ich auch während des Enfernens mit dem Staubsauger das Material eingesaugt.Nach demsorgfältigen  Entfernen der Schutzmaßnahme habe ich dann sicherheitshalber die Innenseiten des Buchsen mit WD40 ganz leicht eingesprüht und die Kurbelwelle per Hand gedreht. Dies förderte zu meinem Unbehagen trotzdem noch einiges an Abtrag zu Tage. Ich habe die Kurbelwelle wohl dreißig Mal gedreht und immer wieder dieselbe Prozedur durchgeführt bis schlußendlich keine fühlbaren Partikel mahr an den Innenseiten zu spüren waren.Wie seht ihr die Problematik bezüglich der Bildung von Schleifpaste mit diesem Abrieb und dem Motröl?Habe auch im Zuge dieser Arbeiten den Ist-Zustand der Zylinderlaufbuchsen mit dem Innenfeinmeßgerät ermittelt. Der maximale Verschleiß ist auf dem1. Zylinder in Querrichtung zu finden. Gemessen habe ich dort 98,59mm, also relativ wenig Verschleiß, wenn ich das richtig interpretiere.Hier noch das Verschleißbild:eup-1126550290-66a4bc3f52ed604031f7f3b080dcbf08-1458462870_big.jpgVielen Dank für euere Hilfe!!Grüße, Hubert
 
Ich habe gerade gesehen, dass die konvertierte pdf-Datei nicht besonders leserlich ist. Vielleicht erkennt man es so besser. Zusätzlich noch die Abbildung aus dem voehergenannten Buch. Laut dieser Angabe hätte mein Motor den Verschleiß im mittleren Bereich aufgrund schlechten Schmierstoffs. Könnte sogar passen, da ich in letzten Jahren max.200h/Jahr gemacht habe und entsprechend wenig fleißig mit dem Ölwechsel war. Die Oberfläche der Laufbuchsen ist jedenfalls sehr schön und wie gesagt, der Verschleiß sollte auch passen, oder?

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Danke, Hubert!

Übrigens, Kopf ist montiert, es fehlen nur noch die Kipphebelwelle und die Einspritzdüsen
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!
 
Hast dir ehrlich Mühe gegeben bei deiner Messung, so detailiert hab das nicht mal ich herausgemessen

Ich würde sagen solange du die 0,2mm Verschleißgrenze nicht überschreitest sollte das in Ordnung gehen, ich habe die Bohrung noch mit dem Hohnstein nachgeschliffen um den Kreuzschliff wieder herzustellen... hat sich positiv auf die Kompression ausgewirkt wie ich meine...

Gruß Tom

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Hallo Tom!

DIe Materie interessiert mich wirklich, nur hab ich halt nicht wirklich jemand, der mir bei diesen Arbeiten über die Schultern schaut, und somit bin ich sehr froh und dankbar darüber, dass ich hier im Forum ein bißchen Mut tanken kann, da ihr mir so behilflich seid und ich meine Fragen hier deponieren darf.

Siehst du den Ölkohlestaub auch als großes Problem, bzw. hast du eventuell schon Erfahrungen sammeln können? Bisher habe ich nur bei meinem Jeep die Köpfe gewechselt und dort war keien Ölkohle vorhanden, auch vom Rest her, also Dichtfläche und so war alles viel sauberer.

Bis dato hat mein Motor gar kein Öl gebraucht. Hoffr das bleibt so, andernfalls kann ich leider aus meiner neuen Erfahrung dann hier im Forum bestätigen, dass man die Ölkohle doch an Ort und Stelle lassen soll, außer die Kolben werden auch aus den Laufbuchsen entfernt, so wie du es gemacht hast.

Freue mich auch über Beiträge von anderen Schraubern, es geht mir hier ja in erster Linie auch ums Austauschen der bisher gewonnen Erkenntnisse der einzelnen Mitglieder.

Leider kenne ich niemanden von euch persönlich, weiß auch nicht, ob dies unter euch der Fall ist. Auch würde es mich interesieren, wer dieses Forum gegründet hat, wer also in gewisser Weise der oder die Admin´s sind.

grüße,Hubert
 
Hubert,

bau das Ding jetzt ordentlich zusammen, zieh den Kopf warm nach und gib ihm dann "Saures". Lies nicht so viel:-):-).

Alle deine Messungen/Prüfungen sind im dunkelgrünen Bereich.

Der hat den ganzen Ölkohle-/Schleifdreck innert einer Minute "rausgeatmet". Wenn du unbedingt einen Beweis brauchst, halte beim Erststart eine

weiße Melitta-Kaffefiltertüte Größe 6 über den Auspuff und nach einer Minute eine Neue.

Von mir bekommst du erst Auskunft über die Historie des Forums(obwohl ich da bisher gar nix drüber weiß), wenn dein 4.236 wieder läuft
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.

Gruß +Matthes+
 
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