MF 35 FE - Achstrichter - Sperrdifferenzial - Getriebe

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H

Hummelacht

Gast
Guten Abend liebe Fergy - Freunde,
der Tag am fergy war ganz erfolgreich bis auf ein Problem, dass wohl beim Wiederanbau des Achtrichters entstanden ist.
Ausgangslage: der Fußhebel für das Sperrdifferenzial war sperrig und funktionierte nicht einwandfrei.
Der Achstrichter wurde abgebaut, das Sperrdifferenzial wurde funktionsfähig gemacht und der Achstrichter wieder angebaut.
Danach ließ sich der Schlepper nur schwer und stückweise bewegen. Nachdem der Schlepper hinten wieder hochgehoben worden ist, liefen die Räder zwar sehr leicht, aber in gegenläufige Richtung - das rechte Rad nach vorn und das linke nach hinten.
Was kann ich übersehen oder falsch gemacht haben?

Dank im Voraus allen Trägern des Wissens für Infos und Ratschläge.
hummelacht
 
Hallo Hummellacht
Was da nun sein könnte weiß ich auch net .Aber das die Räder bei hochgebocktem Schlepper gegenläufig drehen ist normal.Das hat man auch wenn ein Gang eingelegt ist,wenn also der Differentialkorb beim Drehen an einem Rad stehen bleibt.Wenn du nun aber die Sperre betätigst müßten beide Räder in eine Richtung drehen wenn halt gerade kein Gang eingelegt ist.Hast du ihn mal im aufgebockten Zustand laufen lassen und die Sperre betätigt?
Gruß MF-Kaefer
 
Hej, mf-kaefer,
nein bisher ist er nicht wieder angelassen worden, weil die Räder sich nur sehr schwer in eine Richtung bewegen lassen. Man hat den Eindruck, dass die Räder wie gebremst laufen - Spasshalber habe ich die Frage gestellt, ob ein "Putzlappen" innen drin liegen könnte. Das ist natürlich nicht so, beschreibt aber den Eindruck passend. Irgend etwas ist zu stramm und macht auch etwas Geräusch. Der Schlepper ist zu zweit kaum von der Stelle zu bewegen.

Bringt Dich die Beschreibung gedanklich weiter?

Gruß
Hummelacht
 
Hallo Hummelacht,

das klingt eigentlich stark nach der Bremse.
Hast Du denn nach anbau des Achstrichtes die Einstellung der Bremse nochmal überprüft?
Geht der Leicht zu schieben, wenn du die Bremsen zurückstellst? Mindestens das Rad hatte ihr doch ab, kann es sein dass die Bremstrommel schief sitzt und schleift?

Gruß,

MHF
 
Hallo zusammen,
kann es sein daß Ihr beim Zerlegen die Distanzscheiben zum Einstellen des Spiels an den Achstrichtern entfernt habt, und nun die Wellen der beiden Achstrichter nun gegeneinander gespannt werden und deshalb schwer gehen?
 
Hej Fe 35s,
also das ist interessant. Distanzscheiben waren beim Ausbau nicht zu sehen. Kannst sagen , wo sie sitzen oder angebracht sind? Ev. ein Bild?
gruß
hummelacht
 
Hallo,

Die Distanzscheiben (3 Stück) sind zwischen Achstrichterende und der Haltplatte der Bremstrommel verbaut.

mf35diffomb.jpg


gruß Lukas

Aktuelles Projekt: Massey Ferguson FE 35 mit Standard 23C Diesel-Motor (1958)
 
Hallo,
Mal zum Verständnis:
Der Abstand der Achsenden im Differential beträgt doch mehrere zentimeter. Das kann man doch mit Distanzscheiben im zehntel und Millimeterbereich nicht wirklich überbrücken, oder???
Und dann ist noch die Frage ob die Bremsträgerplatte überhaupt abgebaut wurde.
Normalerweise kann die doch montiert bleiben.

Gruß,
MHF
 
Hallo,

ich weiß auch nicht in wie weit er den Achstrichter zerlegt hat.

Die beiden Antriebswellen berühren sich im Differenzialkorb, deshalb werden die Distanzscheiben verwendet um ein Spiel einzubringen. Das Spiel der Achsenden soll im Differentialkorb 0,051 - 0,203 mm betragen.

hinterachse.jpg


Wenn er die Dichtung am Getreibegehäuse entfernt hat und nur Dichtungsmase eingesetzt hat, würde er dadurch auch den Abstand der beiden Wellen verkleinern.

gruß Lukas

Aktuelles Projekt: Massey Ferguson FE 35 mit Standard 23C Diesel-Motor (1958)
 
Meine Freunde,
Klasse - ganz starke Diskussion -
Distanzscheiben sind nicht verändert worden - es ist der gesamte Achstrichter abgezogen und dann wieder angeschraubt worden.
Neue Dichtungen sind verwendet worden.

Da ja noch kein Getriebeöl aufgefüllt worden ist, scheint mir die Trockenheit im Getriebe und somit das fehlende Öl das Problem zu sein ev. auch etwas Staub. Denn je mehr die Räder der aufgebockten Hinterachse bewegt werden - vorwärts und rückwärts jeweils in die gleiche Richtung - desto leichter - Stück für Stück - geht das Getriebe .
Ansonsten kann es nur ein problem des Tellerrades oder des Kegelrades sein.

Wie schätzt ihr das ein?
Grüße
 
Hallo,
dann gib doch einmal ein paar Tropfen Öl zwischen Kegelrad und Tellerrad und probier mit demontierten Räder ob du Luft hast indem du am Kegelrad hin und her drehst.
Gruß
FE 35s
 
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