MF 595 - Perkins 4-318

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rhimmel

Gast
Hallo in die Runde.

Ich bitte wieder mal um Tipps.

Mein MF 595 schwankt bei der ca. Drehzahl 1700 Upm, ohne Änderung der Drehzahlverstellhebel um ca. 100 Umdrehungen nach unten oder oben. Die Schwankungsfrequenz liegt bei ca. 2 Sekunden. - In der Nähe von 2000 Upm ist der Fehler kaum wahrnehmbar.

Die Filter für Diesel und Luft sind erst ca. vor 20 Betriebsstunden erneuert wurden, der kleine Filter an der Einspritzpmpe wurde auch erst vor ca. 20 Stunden überprüft. Aktuell wurde keine Wartung durchgeführt, sodass diese Ereignisse als Fehlerquelle weitgehend ausscheiden.

Ich  bitte hierzu um Rückinfos, was hier Abhilfe bringt.

(Im Forum konnte ich erstaunlicherweise dazu nichts finden.)

Beste Grüße von Richard
 
Einspritzpumpe überprüfen lassen. War bei meinem auch so

Www.Lutz-Dieseltechnik.de
 
Hallo Richard,

wieviele Stunden hat dein 595er auf der Uhr?

Ich gehe auch mal von einer ausgeleierten Reglerfeder in der ESP aus, die für dieses "Sägen" Ursache ist.

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes. - Danke Dir und allen anderen, die sich mit meinem Problem befassten.

Antwort:

Er hat erst echte 5600 Stunden auf dem Zähler.

Deinem Tipp werde ich mal nachgehen und als erstes die Feder in der Explosionszeichnung der ESP suchen. - Und dann natürlich auch in der Praxis nachsehen.

Ich gebe Nachricht, wenn ich weitergekommen bin.

Beste Grüße von Richard
 
Hallo Freunde der MF - Schlepper.

Mein 595 hat seinen Fehler massiv ausgebaut.

Bisher eine schwankende Drehzahl bei ca. 1700 U/min. - Die genauere Untersuchung machte ich aus Zeitgründen noch nicht.

 Jetzt schwankt die Drehzahl, mit entsprechendem Leistungsverlust noch erheblich stärker. Mit dem Scheibenmähwerk belastet, ging der Motor invermittelt aus.

Nach einigen Minuten war der Motor wiederum problemlos zu starten, bis sich das Spiel nach ca. 10 bis 15 min. wiederholte. Mit diesem Handicap mähte ich die restlichen 2,5 Hektar der angefangenen Fläche.

Bei einer der Pausen, durch Störung hervorgerufen, prüfte ich, ob Diesel an der ESP ansteht, bzw. die Pumpe fördert, das ist aber o.k.

Dazu eine Frage: Welcher Druck muß bei der ESP ankommen?

Ich bitte um euere Tipps zur Abstellung dieses Fehlers.

Beste Grüße von Richard
 
Hallo Richard,

der Perkins RLF unterscheidet zwei Förderpumpen, einmal mit 2-Loch und einmal mit 4-Loch Befestigung

Förderdruck 2-Loch: 0,2- 0,3 bar ( Membranfeder Grün)

                  4-Loch: 0,4-  0,7 bar ( Membranfeder Rot)

Stutzig macht micht, daß er nach der Pause wieder normal? läuft. Hast du mal die Tank Be- Entlüftung geprüft?

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes.

Danke für die schnelle Antwort.

Genau die Tankbelüftung hatte ich auch in Verdacht.

Ich habe einfach den Tankdeckel probeweise entfernt. Das Absterben des Motors erfolgte jedoch nach dem selben Ritus wie mit Deckel.

Den Dieseldruck werde ich als allernächstes prüfen. Das ist ja ein recht einfach.

(Natürlich mit Feedback.)

Beste Grüße, von Richard.
 
Sehr gerne Richard,

was ich nicht weiß: Hat der 595er auch einen Kraftstoffhahn am Tank mit möglicherweise dem Siebfilter darauf?

Kann bis jetzt leider noch keinen Zusammenhang zwischen der Drehzahlschwankung und dem kompletten Absterben des Motors erkennen.

Ebenfalls beste Grüße

+Matthes+
 
Guten Morgen, Matthes.

Einen Absperrhahn plus Filter hat der 595 nicht.

Mir ist an der Vorförderpumpe, aufgefallen dass beim Betätigen von Hand, unterschiedliche Widerstände bei den einzelnen Hüben zu erfühlen sind. (Motos natürlich stehend, ohne Veränderung der Kurbelwellenposition.

Heute muß der 595 doch einige Stunden laufen, da bin ich neugierig was es denn heute an Erkenntnissen / Ereignissen gibt.

Bis bald, Grüße von Richard
 
Hallo Matthes.

Mein 595 hat im Fehlerbild eine immer wiederkehrende Verhaltensweise.

Im noch relativ kalten Zustand ist er absolut leistungsfähig über alle Drehzahlbereiche..

Bei stärkerer Belastung über eine Stunde hinweg und dementsprechend hoher Motortemperatur fangen plötzlich Drehzahlschwankungen an, die Leistung fällt ab und ab und an bleibt der Motor stehen. Bei zwei mal drei Stunden Betriebsdauer, mit ca. 2 stündiger Pause, zeigte sich heute diese Fehlersituation.

Bei allen Betriebszuständen ist absolut kein Rauch aus dem Auspuff zu sehen.

Die Vorförderpumpe bringt ca. 0,3 bar, diese müßte also im Leistungslimmit liegen.

Ich hoffe auf den Durchbruch in diesem Fall. - Danke auch für die schon erhaltenen Tipps.

Grüße von Richard.
 
Hallo Richard,

danke für die vorbildliche Fehlerbeschreibung! Kann mir allerdings noch keinen "Reim" darauf machen.

Kann doch eigentlich nur Kraftstoffmangel sein, oder? Temperaturabhängig? Nur: wieso?

Muß noch mal drüber schlafen.

Gruß +Matthes+

Apropos: wann  hast du wo zuletzt getankt?. Tritt der Fehler möglicherweise erst seit dem letzten Tanken auf?
 
Guten Morgen Matthes.

Danke für die konstruktiven Rückinfos.

Getankt habe ich vor ca. 4 Tagenca. 80 bis 100 Liter, dann aber  nach wenigen Betriebsstunden immer wieder erneut, da ich sicher sein wollte, dass die Vorpumpe mit dem max. Gefälledruck versorgt ist. Der 595 hat seinen zweiten Tank ja relativ weit oben platziert.

Bei einem Benziner würde man einfach von Dampfblasenbildung sprechen. Aber bei einem Diesel?

Dann schaun wir mal, was der Samstag bringt. - Das schöne, heiße  Wetter nutze ich natürlich.

Grüße aus dem Süden, von Richard.
 
Hallo Richard,

habe immer noch keinen Plan bezüglich des Fehlers.

Tankst du immer aus dem "gleichen" Fass, egal ob zu Hause oder Tanke?  Kannst du ausschließen, daß da tatsächlich ein erhöhter Benzinanteil drinnen ist?

Das mit dem unterschiedlichen Widerstand bei der Handbetätigung der Förderpumpe ist normal und hängt vom Zeittakt deiner Betätigung bzw. der Dichtigkeit vom Überströmventil ab.

Du komprimierst bei der Betätigung ja lediglich die Membranfeder. Eigentlich pumpen tut ja die Feder bei der Ausdehnung.

Auch wenn sich das blöd anhört. Nimm doch mal eine Kanne mit kaltem Wasser mit beim Einsatz. Wenn er nun leistungsmäßig abbaut oder abstirbt, kippe das Wasser auf die

ESP bzw. abwechselnd auf die  Förderpumpe.Vielleicht kann man so die Fehlersuche einschränken.

Gruß +Matthes+
 
Guten Abend Matthes.

Danke für die Geduld, mit der Du meinen Fall behandelst.

Fachliches:

Ich habe ein 600 Liter Fass zu Hause, von hier wird getankt. Der Lieferant ist immer der selbe und als sehr zuverlässig bekannt. Auch kmmt niemand außer mir an das Fass. Deshalb ist ein Benzinanteil im Diesel sehr unwahrscheinlich.

Morgen werde ich tatsächlich den Tipp befolgen und kaltes Wasser über die beiden, bzw. selektiv alternativ über die Pumpen schütten, sobald die ersten Schwächeanfälle auftreten. Dieser einfache Trick könnte tatsächlich Klarheit bringen wer den die Hitze nicht verträgt.

Soziales:                                                                                                                                                                                                                                                                    (Mein 595 muß auch am Sonntag was arbeiten, wie ich.- Das schöne Wetter muß man nutzen)

Ein schönes Wochenende wünsche ich.

Grüße von Richard
 
Hallo Matthes, - und alle anderen Beteiligten, zur Info.

Heute konnte ich den Fehler eingrenzen, der mich zunehmend nerfte.

Es ist tatsächlich die Förderpumpe vor der Einspritzpumpe die Probleme macht..

Durch eine kalte Dusche (nach Matthesschem Procedere) von ca. 5 min.auf die Vorpumpe, nachdem die Motortemperatur  ca. eine Stunde im noch normalen Bereich war, verschwanden eingetretene Drehzahlsprünge und Leistungsdefizite einfach. Das ganze wiederholte ich zwei mal, mit dem selben Ergebnis. Offensichtlich wird durch die Wärme das Toleranzgefüge der Vorpumpe ungünstig beeinflußt, sodass sie temporär nicht mehr korrekt arbeitet. - Die Pumpe baute ich vor 2 Jahren neu ein.  -Möglicherweise erneuere ich diese Pumpe, oder ich sehe mir mal das Teil von Innen an un den Fehler zu rekonstruieren. Fazit des Falles:  Man lernt halt nie aus.

Danke für die Hilfe.

Das war im besten Sinne Brainstorming.

Grüße von Richard
 
Hallo Richard,

na das hört sich doch schon ganz gut an.Ich möchte trotzdem noch mal dein Augenmerk auf den Dieselkraftstoff richten.

Das hat auch nichts mit deinem Lieferanten speziell zu tun. Ich habe in 25 Jahren Kommunalmaschinenbranche merhrfach erlebt, das auf dem gesamten Lieferweg der Mineralölkette

recht großzügig mit Restmengen umgegangen wird.

Sollte in deiner Lieferung wirklich ein recht hoher Benzinanteil sein kommt es nämlich genau zu der Dampfblasenbildung, die wir ja ansonsten nur von Benzinern kennen.

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes.

Das ist ja erstaunlich, dass hier tatsächlich der Umgang mit den unterschiedlichen Kraftstoffen teilweise so locker abläuft. -Ich dachte immer es geht so sauber zu wie in der Lebensmittelindustrie???
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Man lernt nie aus, dadurch sind die überraschenden Wendungen schon stark.

- Ich werde mal an einer Tankstelle max. nachtanken.

Danke sehr für die Hintergrundinfos.

Beste Grüße in den Norden, von Richard
 
Hallo in die Runde.

Ein Feedback: - Gelungene Fehlerabstellung.

Als ich systematisch alle kraftstoffführen und - fördernen Teile überprüfte, untersuchte ich aktuell auch den Dieseleintrittsbereich an der Einspritzpumpe, der von der Vorförderpumpe beaufschlagt wird. Und siehe da, das Innenleben war absolut chaotisch und unkorrekt montiert. - Wenigstens waren noch alle Teile vorhanden. -Mich wundert dass das Fehlerbild erst jetzt auftrat, obwohl ich das Fahrzeug seit zwanzig Jahren benutze und an diesem Bauteil niemand aktiv war. Jedenfalls ist nach der Montage der Teile, nach der nachstehend aufgeführten Zeichnung, der Motor auch im heißen Betrieb belastbar und drehzahlstabil, ohne auch einfach unmotiviert abzusterben.

Heute hat der 595 ganztägig, bei anstrengenden Erdarbeiten mit dem Frontlader gezeigt, dass die genannte Maßnahme zielführend war.

Beste Grüße, besonders an Matthes der diesen Fall intensiv und kreativ begleitete, von Richard.
 
Grüße euch, in die Runde.

Mein MF 595 bringt aktuell im Drehzahlbereich ab 1200 rpm eine relativ schwache Leistung

Bei einer Festinstallation eines Manometers, zur Überwachung des Druckes in allen Betriebszuständen, an der fehlerverdächtigen Vorförderpumpe ist aufgefallen, dass bei einer Drehzahl ab  1000 rpm der Druck von 0,3 bar abfällt und zwar bis nahe null, bei 2000 Umdrehungen p.m. (Gemeint ist hier der Druck, der am der Einspritzpumpen anschluß ankommt.)

Der Druck, 0,3 bar, wird beim Abstellen des Motors auch nur etwa 5 sek gehalten, dann steht der Manometerzeiger auf dem Wert 0.

Beim händischen betätigen der Vorförderpumpe werden 0,3 bar erreicht, aber auch kurz gehalten.

Meine Fragen an euch, Kollegen ist:

1. Muß der Druck der Vorförderpumpe auf ca. 0,3 bar bei allen Derhzahlbereichen gehalten werden?

2. Was kann die Ursache für den Druckabfall sein?

(Das Umfeld aller kraftstoffführenden Elemente ist trocken.)

Danke im Voraus, für die Gedanken die Ihr euch macht.

Ich bitte um Rückinfo s´

Grüße von Richard.
 
Der Grund für Druckabfall ist immer Undichtigkeit, gewollt oder nicht gewollt sei hier nicht betrachtet.

Zu klären ist ob die ESP im Stillstand den Druck halten muss oder ob von Haus aus ein gewisser "Leckfluss" durch die Pumpe normal ist. Wenn man jedoch bedenkt das die Förderpumpe immer mehr fördern muss als die ESP einspritzen kann muss es über einen Druckregler über das Leckölleitungssystem wieder zurück in den Tank gehen.

Gruß Tom

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habe meinen letzten Post jetzt hier her verschonben. Dein letztes neu gestartetes Thema gehört eigentlich hier her, bitte keine Doppelpostings, es geht nicht schneller oder besser wenn du 2 mal das selbe postetst!

ganz nüchtern betrachtet hast du ein problem mit deinen Pumpen,

- hast du schon mal einen neue Förderpumpe probiert, kostet im Nachbau keine 40€

- wenn das nichts bringt, würde ich die ESP abbauen und zum Überprüfen schicken und wenn sie schon dabei sind einen neunen Dichtungssatz spendieren.

Gruß Tom

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Hallo Tom, danke für die Rückantwort.

Die Vorförderpumpe ist sehr genau 100 Betriebsstunden alt, also müsste sie noch fit sein. - Bis auf den merkwürdigen Druckabfall bei höheren Drehzahlen, den ich jetzt feststellte, aber nicht bewerten kann, ob das tolerierbar ist. Ich habe eine Rep.- Anleitung für den 595, mit Druckangabe entdeckt, den auch Matthes nannte, aber es ist kein Hinweis enthalten ob dieser Druck variabel, analog verschiedener Drehzahlen sein darf.   - Eine Fahrt in eine Werkstatt ziehe ich jetzt jmehr und mehr in Erwägung, nach den immer wieder auftretenden Problemen, die ich nur kurzzeitig abstellen kann.

Meine tolle Idee mit der Doppelnennung hast Du offensichtlich bemerkt. Mein Ziel war durch zwei verschiedene Titel die selektive Aufmerksamkeit der Kollegen eher zu erhalten.

Grüße von Richard
 
 hallo erstmal die vorfördepumpe baut den überdruck über die rücklaufleitung bzw.leckleitung ab ansonsten hält sie den druck auch nicht lange aufrecht da sind die ventile in der pumpe schuld daran manchmal verirrt sich auch ein dreckpartickel in die ventile habe das problem durch einen leitungsfilter vor der vörderpumpe behoben
 
Hallo Richard,

sorry für die späte Antwort,war in Urlaub.

Ich denke, der Vordruck sollte auch und gerade bei höheren Drehzahlen vorhanden sein.

Könnte es sein, daß die neue Pumpe nicht genug Menge fördert? Bei höherer Drehzahl muß ja auch mehr Menge gefördert werden. Hast du die alte Pumpe noch? Vergleiche doch mal das Maß des Betätigungshebels (der auf der Nockenwelle läuft) zum Pumpenflansch der alten und der neuen Pumpe. Haben beide Pumpen den gleichen Hub? Hast du beim Pumpentausch vielleicht eine neue, zu dicke Flanschdichtung eingebaut?

( Ein zu geringer Pumpen/Membranhub könnte auch zur nachlassenden Leistung bei Betriebstemperatur passen. Der Pumpenhub könnte sich durch Wärmeausdehnung der verschiedenen Werkstoffe der Bauteile weiter verringern)

Als weiteren Test könntest du bei laufendem Motor mal die Rücklaufleitung zum Tank abschrauben. Kommt da bei höheren Drehzahlen noch was raus, bzw. wieviel im Vergleich zum Leerlauf?

Viel Erfolg.

Gruß +Matthes+
 
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