MF133 - Fragen zu neuem Zylinderkopf

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Maecki1980

Gast
Hallo und einen guten morgen,

ich habe an meinem 133s nun den Kopf mal zerlegt.
Mein Reparaturbeitrag ergänze ich demnächst mal wieder...

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Nun bräuchte mal wieder eine Meinung von euch.

Aufgefallen ist mir:

  • Auslassventile fast alle undicht
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  •  Ventilführung ausgeleiert
  •  Ventile nicht ganz rund und auch verbraucht
  • Ventile sitzen sehr tief im Kopf (3mm),was lt. Handbuch aber gerade noch in Ordnung ist.
  • Die Löcher, wo die Einspritzdüsen rausschauen haben Schmelzerscheinung.

Sprich quasi Ventilsatz mit allen drum und dran fällig.

Das müsste ich zu einem Instandsetzer bringen, da ich keine Presse habe und das ja auf alles super genau passen muss.

Nun habe ich beim Teile studieren festgestellt, daß die Kopfe mit Ventile und Feder schon für unter 300€ zu haben sind.

Sprich meinen Kopf reparieren mit Teile+Werkstatt wird wohl nicht viel günstiger sein...

Habt Ihr Erfahrungen mit den neuen Köpfen ?

Sind die in Ordnung ?

Sprich Ventile eingebaut, eingeschliffen und so (also quasi Einbaufertig)?

Sind die bei allen Lieferanten "gleich" oder gibt es Erfahrungen, wo ich lieber nicht kaufen soll :-)?

Und nun eine Zusatzfrage (meine Ersatzteiliste sagt mir darüber nichts):

Kopfschraube "Nr.15" hat unter der Mutter eine art Dichtring/Unterlagsscheibe.

Was hat die für eine Funktion bzw. mit was ersetze ich diese (Ersatzteilnummer)?

Vielen Dank für eure Hilfe

Konrad
 
Hallo Konrad,

auch ich stand vor 2 wochen vor genau dem gleichen Problem.

Ventilführungen fertig, Ventile allerdings noch recht dicht. Habe mir bei Schlepperteile jetzt einen neuen gekauft für 300, den hab ich jetzt einbaufertig auf der Werkbank liegen. Ist so wie er geliefert wurde fertig, also alles an Ventile etc montiert. Ist glaube ich von sparex.

Den alten hab ich für 100 verkauft, sprich der neue kopf hat mich eigentlich 200 euro gekostet und quasi keine arbeit, da braucht man eigentlich nicht anfangen zum instandsetzer zu laufen. Wie der Kopf qualitätsmäßig ist wird sich zeigen, kann mir aber nicht vorstellen dass der schlechter ist als der alte.

Meine Empfehlung daher, neuen und fertig.

Perkins stellt uns da echt immer wieder vor die Qual der Wahl, Ersatzteile sind meist super günstig, da lohnt zumindest bei den kleinen Motoren kaum der Instandsetzer.

Bezüglich der Dichtscheibe: hatte meiner nicht, hab so auch in den ET Listen nichts gefunden, komische Sache.

Grüße Thomas
 
Künte das sein das die dichtscheibe dient fur centrierung der kopfdichtung?

bei mein 65er auf der alte modellen gabs er den nicht, und der spatere modellen gabs er auch.

Gruss, Bert
 
Hallöle,

ja das mit dem Dichtring ist mir nicht ganz so klar.

Im Rep-Leitfaden steht halt "Schraube 15 Dichtring aufpassen".
Und die war tatsächlich bei mit verbaut.

Allerdings liegt der Dichtring glaub unter der Mutter und nicht in der Kopfdichtung...keine Ahnung was der für eine Aufgabe hat :-)

Ist auch eher eine Unterlagsscheibe als eine Dichtung...

Ich werde es mit heute abend mal nochmal anschauen.

@ThomasPG
War bei dem Kopf die Stehbolzen dabei für die 3 Deckel und Abgaskrümmer ?
Oder rein "nackig" nur mit Ventile und Federn ?

grüße
 
Der war "nackig" ich hab die stehbolzen für abgaskrümmer, ventilhaube, kipphebelwelle und den beiden ösen seitlich vom alten übernommen.

Außerdem die stößelstangen und die einverschraubung für die ölleitung.

Grüße Thomas
 
So Jungs,

ich habe eine These zu dem "Dichtungsring".

Gerade nochmal die Kopfdichtung und die Wasserkanäle angeschaut.

Im Bereich "Schraube 15" ist der Steg zwischen Wasser und der Kopfschraube sehr,sehr schmal.

Ich behaupte jetzt mal, die Dichtung verhindert im "Fall der Fälle", daß Wasser darüber ins Öl kommt.

...mehr nicht.

Könnte ich da richtig liegen ?

grüße

Konrad
 
Ich schau mir das morgen mal an meinem block an, der ist auchnoch offen. Ist zwar der 152er aber vielleicht trotzdem gleich.

Grüße Thomas
 
Ins Öl wohl weniger Konrad, denn die 15 liegt doch außerhalb des Ventildeckels,oder?  Und nach unten sind die Stehbolzen in Sacklöchern. Aber es könnte sich Kühlwasser nach oben durchdrücken? Nur, wie du schon rchtig schreibst, sieht das Ding ja eher nach Unterlagscheibe aus. Soll diese vielleicht für eine bessere Druckverteilung auf den dünnen Stegwänden sorgen?

Ich weiß es auch nicht aber irgendwas werden sich die Konstrukteure dabei gedacht haben.

Gruß +Matthes+
 
Oder es hat irgendjemand irgendwann mal dazugemacht, meiner hatte das nirgens, schätze auch dass meiner noch nie offen war. Oder aber vielleicht liegt es dran dass meiner ein anderer motor ist und das nur der 144er hatte?
 
Moin Thomas,

in meinem RLF vom 135, also AD3.152 ist diese "Dichtung" bei Stehbolzen 15 auch erwähnt.

Gruß +Matthes+
 
Beim 35ermit A3.152 auch (wobei der Kopf mit dem 144er identisch ist).

Ich meine auch, dass an der Schraube die Bohrung etwas größer ist, und deshalb die Scheibe notwendig wird? Habs aber nie nachgemessen.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Jetzt macht ihr mich aber nervös, ich hatte beim zerlegen auch nichts dergleichen in den fingern....das muss ich mir nochmal genau anschauen...

Grüße Thomas
 
soals ich bereits geschrieben hab, (aber lesen scheint nicht einfach zu sein?) es gibts ausfuhrungen (meist fruhe) von motoren die dieses ring nicht haben, oder nicht brauchen.

meistens hat das zu tuhen mit oder ab ein sicheres motornummer.

aber das solte ergentwo aufgeschrieben sein werkstatbuch oder so?

Gruss, Bert
 
Hab ich natürlich gelesen Bert, aber ich würde trotzdem sichergehen, dass der ring drauf ist oder eben nicht, wenn nachher die kopfdichtung wegen so einer kleinigkeit nicht hält ärgert man sich gewaltig.

Grüße Thomas
 
Hallo Thomas,

Ja das verstehe ich, das besten das ich sagen kann, versuchen sie ein reparaturleitfaden oder etwas gleichartigs zu finden in der die modificationen deinen motor mit beibehorende motornummer beschrieben stehen, das sall nicht einfach sein.

viel gluck.

Gruss, Bert
 
Das hat mir jetzt keine Ruhe gelassen, und ich glaub ich hab des Rätsels Lösung!

Im RLF steht: Der Stehbolzen ist ein Bolzen mit besonders langem Schaft zur Sicherung, daß die richtige ZKD aufgesetzt wird.

Ich habe dann mal meine Bilder durchforstet, und das gefunden:

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Er ist nicht länger, aber quasi dicker. Warum auch immer im RLF etwas von "verlängert" steht. Es steht aber auch dort: "Stärkere Bohrung zur Verwendung der Originaldichtung"

--> Auf jeden Fall ist diese Bohrung dort größer als die anderen. Daher ist die Scheibe erforderlich. Es ist keine Dichtscheibe, sondern eine Unterlagscheibe.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Ja Christian, dieselbe habe ich gebraucht beim mein A4-192 auf position 1.

genau im mitten.

Gruss, Bert
 
Wie sieht es eigentlich abgesehen vom Zylinderkopf aus Konrad?

Buchsen noch gut? Kolben noch gut?

Grüße Thomas
 
Hallo Thomas,

war ein paar Tage "Abwesend" :-)

Kopf ist da.

Inkl den Stehbolzen...was mich für den Preis echt verwundert hat.

Hatte blos noch keine Zeit zu montieren, evt. diese Woche. 

Ja Rest vom Motor...gute Frage.
Bei den Buchsen kann man noch den Kreuzschliff erkennen.

Habe nur einen minimalen Kratzer im Zylinder 2.
Aber minimal...

Überleg mir echt es zu versuchen ohne Kolben/Buchsen.
Hatte ja kein Ölverbrauch und er ist eigentlich Rund gelaufen...wenn er mal gelaufen ist:-)

grüße
 
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