MF168 Heckhydraulik senkt sich

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MF135-tef

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Hallo zusammen

bei unserem 168er senkt sich die Heckhydraulik unter Last, auch wenn sie mit dem Sperrblock (Till: SUV 101) gesperrt ist.

Das war bisher auch kein grosses Problem. Jetzt aber haben wir ein neues Mähwerk bekommen, das hydraulisch und nicht mehr mit der Heckhydraulik ausgehoben wird. Die Entlastung wird mit den Unterlenkern eingestellt und soll sich während des Mähens nicht mehr ändern.

Meine Frage: Aus Euerer Erfahrung:Lässt sich das Problem mit einem neuen Dichtsatz für das Steuergerät beheben oder hilft das nichts, weil auch der Kolben der Heckhydraulik durchlässt?

Gruß Franz
 
Hallo Franz,

 

wenn du den Umschaltblock sperrst und trotzdem die Unterlenker runter gehen dann tippe ich eher auf die Kolbendichtungen am Hubwerk. Ansonsten muss das Lecköl ja an der Welle des Umschaltblocks rauskommen.

Gruß,

MHF

 
 
Hallo Franz,

grundsätzlich ist das Absenken normal, wenn durch Umschalten auf äußere Zylinder die Heck- Hydraulik nicht nachregeln kann.

Allerdings sollte das "Absenken" einige Zeit dauern, ansonsten sind Kolbenringe des Hubzylinders undicht. Das schrieb mhf schon.

Der Zeitfaktor spielt bei dir aber wohl eh keine große Rolle, weil du ja wahrscheinlich über mehrere Stunden mähen willst.

Da gibt es die berühmten 2 Möglichkeiten:

Du stellst die gewünschte Entlastung (Höhe) mit der Heckhydraulik ein und fixierst die untere Stellung mittels einer Kette z.B. an der Zugmaulaufnahme.

Dann können die Unterlenker nicht weiter runter, die Entlastung hängt an der Kette.

Sollte die Entlastung anders als durch die Höhenfixierung funktionieren, brauchen wir Bilder davon.

Die zweite, elegantere Lösung wäre, euer 168er verfügt über eine Zusatzpumpe. Oft eingebaut, aber nicht benutzt.

Um das zu sehen, brauchen wir ein Bild des Zapfwellenschaltdeckels am Hinterachsgehäuse.

Hat der 168er Multipower?

Gruß +Matthes+
 
Hallo MHF und Matthesentschuldigt meine späte Reaktion und Danke für Euere Zeit und schnelle und ausführliche Antwort.

Das Absenken geht gerade bei warmen Öl relativ zügig, was das Mähen betrifft muß man nach etwa 3-5 Minuten wieder kurz auf Heckhydraulik umschalten, weil sich die Unterlenker von der Mittelstellung um ein Viertel abgesenkt haben.

Nun zu deinen zwei Möglichkeiten:

Die Idee mit der Kette ist schon mal ganz gut, werde das ausprobieren. Weil die Unterlenker in Mittelposition im Verhältnis zur oberen rechten Zugmaulanhängung relativ weit oben sind, wäre die Kette halt dann etwas schief gespannt.

Andere Möglichkeit: Man stützt das ganze am rechten Zusatzhubzylinder mit einem Bolzen, gesichert mit dem roten Bügel ab. (2.Foto). Könnte dann aber passieren, daß das die Schrauben an der Anbauplatte des Zylinders nicht aushalten (3. Foto) bzw es den Bolzen abschert.

Nun zur 2. eleganteren Lösung.

ich dachte, eigentlich immer nur Blindstopfen am Zapfwellenschaltdeckel gesehen zu haben, aber da ist doch tatsächlich diese Rohrschlaufe verbaut. Dann kann ich ja von einer Hochdruckzusatzpumpe ausgehen. Es wäre auch gut diese zu nutzen, weil man am Vorgewende das Mähwerk schon wieder ablassen muss, bevor es überhaupt ganz ausgehoben wurde.

Und ja, der Schlepper hat Multipower.  Da ist dann schon das nächste Problem. Der Zusatzpumpenteil mag dann noch gut sein, weil  sie nie genutzt wurde. Bevor ich das alles umbaue müsste ich aber den MP- pumpenteil und die normale Kolbenpumpe für den Kraftheber auch überholen, sonst macht der Aufwand keinen Sinn. Der MP-druck ist zu gering, wenn das Öl heiß wird obwohl ich vor einiger Zeit die Hohlwelle am Getriebeeingang erneuert/ neu abgedichtet habe, weil das MP-Schaltventil dort kaputt war. Gleiches gilt für die Heckhydraulik.

Wäre also noch die Frage: MP-Teil der Doppelpumpe bzw. Kolbenpumpe selber überholen oder doch erneuern. Falls erneuern, hat jemand Erfahrung mit Nachbaupumpen? (Granit)

Der Deckel müsste sowieso mal runter zum neu Einstellen, weil die Heckhydraulik nicht mehr ganz aushebt, obwohl sie das lt. stellung des inneren Hebels müsste. Mann muß dann immer noch ein Stück in Richtung "Äusser Hydraulik" schieben. Das Problem hatten ja auch schon Andere hier

So, und jetzt versuch ich mal noch, die Bilder einzufügen....

Schönen Tag noch

Gruß Franz

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Na Franz,

was soll ich dazu sagen?

Hänge das Mähwerk zur Entlastung mit zwei gleichlangen Ketten an die Zugmaulaufhängung/Unterlenker links und rechts.

Die ist immerhin für eine Tonne Stützlast ausgelegt. Das sollte für das Mähwerk "dicke" reichen. Das wäre die kurzfristige, landwirtschaftlich/erntestressmäßige

Notlösung zum Weiterarbeiten eines Vollerwerbbetriebes.

Wenn du deinen 168er auch künftig seinem möglichen Potential entsprechend einsetzen willst und hier Handlungbedarf siehst:

Baue deine Hydraulik so um, daß du für die externen Arbeiten den Hochdruckkreislauf der Zusatzpumpe benutzt.(externenes Steuergerät).

Das bischen 3-Punkt macht die Kolbenpumpe dann schon, wenn auch wegen der Zusatzzylinder etwas langsamer.

Blöd wird es beim MP-Niederdruck-Teil. MP-Niederdruck und HD-Zusatzpumpe als Doppelpumpe sind Zahnradpumpen in gemeinsamem Gehäuse.

Zahnradpumpen können sinnvoll eigentlich nur komplett erneuert werden, weil die Gehäuse Teil der Dichtflächen sind.

 Mit "Nachbau-Teilen" hätte ich eher weniger Probleme da ich mir kaum vorstellen kann, daß es annähernd 35 Jahre nach Produktionsende noch "Originalteile"

des damaligen Zulieferers geben sollte.

Gruß +Matthes+
 
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