Motor zsammenbauen

ted1951

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14.12.2008
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Hallo , habe nach längerer Pause begonnen den Motor (85mm standard 1951)meines ted einzubauen,
Kann mir jemand sagen od. hat jemand ein Foto , wie das Zahnrad für dei Ölpumpe,bzw Zündverteilerantrieb stehen muss ,wenn der 1. Zyl. auf ot steht. Außerdem in welcher Position der Verteilerfinger dann stehen muss , oder ist es egal an welchem kontakt der erste Zyl.mit dem Zünkabelverbunden wird?? Anzugsdrehmoment des Zyl.kopfes ist lt. angelsächischem Handbuch ca. 85 Nm ,reicht das aus?
Benötige ausserdem Stehbolzen zur Kopfmontage 144mm lang, kann man die zur Not selbst anfertigen ? oder wer verkauft die Dinger?
Muss man das Ölfiltergehäuse entlüften oder macht es das selbst ?

Danke für eure Hilfe

Gruß Harald
 
Hallo , schade das keiner antwortet , der ein oder andere Tipp wäre schon nicht schlecht.
Gruß Harald
 
hallo Harald,

ja, du hast recht, ich finde es auch schade ....

ich selbst habe von den kleinen Grauen weder Ahnung noch Plan ....

wenn mein Erinnerungsvermögen mich nicht restlos im Stich lässt, so steht TED für TE mit Dieselmotor, oder ??? und TEA stünde für Ottomotor ....

Wenn du nun nach dem Zündzeitpunkt für einen TED fragst, dann mag sich aber auch Dieser oder Jener verschaukelt fühlen ????? *grübel*

Zum Ankauf von Stehbolzen empfehle ich dir das Studium der Hauptgruppe Marktplatz und der Untergruppe "Wer liefert was" hier im Forum ....

mfsg

Ulli
 
MFimWW:
...wenn mein Erinnerungsvermögen mich nicht restlos im Stich lässt, so steht TED für TE mit Dieselmotor, oder ??? und TEA stünde für Ottomotor ....
Hallo Ulli, Harald,

Leider hat dein Erinnerungsvermögen dich gerade im Stich gelassen
26.gif

Der TED 20 ist kein Diesel (das wäre dann der TEF), sondern ein Benzin/Vielstoffmotor, und der TEA ist ein reiner Benziner.

Zurück zur eigentlichen Frage:
Der Zündverteiler wird ja durch die Nockenwelle angetrieben.
Die Einstellung der Ventilsteuerung (also die Stellung der Nockenwelle zur Kurbelwelle) ist im Werkstatthandbuch über mehrere Seiten erklärt, sodass es schwierig wird das jetzt auf Anhieb zu übersetzen und hier ins Forum zu schreiben.
Es steht jedenfalls da dass die Stellung der Zahnräder vor dem Zerlegen markiert werden soll, andernfalls muss das Ganze wieder mühsam durch Drehen und Markieren des Schwungrades und messen des Ventilspiels eingestellt werden. Um dies zu machen soll der Motor laut Werkstatthandbuch am besten ausgebaut sein, wobei ich jetzt nicht weiss ob das bei dir noch der Fall ist?
Anscheinend hat der Benzinmotor, anders als der Dieselmotor, keinerlei Markierungen auf den Zahnrädern, was ich persönlich etwas blöd finde.
Die Einstellung der Zündung ist dann wieder über mehrere Seiten erklärt.

Die 85 Nm Anzugsdrehmoment für den Zylinderkopf könnten hinkommen, laut meiner Rechnung sind es 88 Nm.

Die Stehbolzen kannst du dir eigentlich selbst machen wenn du die Möglichkeit dazu hast. Dann brauchst du allerdings gutes Material (kein 0815 Baustahl), passendende Gewindeschneider oder die Kenntnisse die Gewinde mit dem Drehmeissel zu drehen. Falls es keine UNF oder UNC Gewinde sind muss der Drehmeissel auch noch einen anderen Schliff haben, weil der Flankenwinkel des Gewindes nicht 60 Grad (UNC, UNF und Metrisch) sondern 55 Grad (Whitworth u.a.) beträgt.
Aber was ist denn eigentlich mit den alten Stehbolzen? Sind die kaputt sodass du sie nicht weiterverwenden kannst?

Gruß
Tim
 
hallo Tim, *lächel*

vielen Dank für die Ausfüllung meiner Erinnerungslücke *schmunzel* --- ehrlich gesagt, so genau hab ich das noch gar nicht gewusst .... also könnte man mit seinem Schlepper und einer Ölmühle an der Heckhydraulik mal gerade am nächsten Rapsfeld den Tank wieder voll machen ????
teu35.gif


mfsg

Ulli
 
Hallo Ulli,

Das müsste theoretisch gehen, die alten Dieselmotoren laufen ja angeblich mit so ziemlich jedem Öl.
Mit dem Vielstoffmotor funktioniert das jedoch nicht, dazu müsste das Öl dann doch etwas feiner raffiniert sein.

Gruß
Tim
 
Hallo und Danke für euren Zuspruch.
Ich war auch nicht untätig und habe im Handbuch gelesen-und auch geraten-.

Zu den Bolzen für die Kopfbefestigung : habe inzwischen gebrauchte bekommen die passen, Danke an den Lieferanten.

Zum Motor: Leider war mein Motor fest und zwar richtig,das übrige tat noch etwas Cola und ein Hochwasser,sowie etliche Jahre Standzeit beim Erstbesitzer.
Nun fragt Ihr euch sicher warum man sich so etwas antut,na ja ich stelle mir die Frage gelegentlich auch.
Nun,der Motor Stand nicht auf O.T. der Kopf ging nicht runter ,nachdem ich ihn ca. 1cm mittels Buchenholzkeilen (nach tagelangem herumprobieren) hoch hatte musste ich einen Bolzen absägen, weitere gingen hinüber als sie aus dem Block mussten zwecks planen.
usw.usw.
Zusammenbau: Im Buch habe ich gelesen-erahnt,daß bei dem Motor eine Bohrung in der Schwungmasse ist und ein Loch unterhalb des Anlassers ,steckt man einen Bolzen durch hat man O.T. auf dem ersten Zyl. und wohl auch Zündung.Nun habe ich heute mittag das Zahnrad an der Nockenwelle so lange umgesteckt bis der Verteilerfinger auf den Kontakt für den ersten Zylinder zeigt(habe den oben links,ca 10Uhr,genommen von der Zündungsseite aus gesehen, Feineinstellung (Kontakt soll gerade öffnen) habe ich dann noch durch drehen des Verteilers gemacht. Hoffe es passt so , Bitte schreibt mal ob es so geht oder nicht, habe bisher nur Einzylinder restauriert, da gibt es diese Probleme nicht.

Noch eine Frage zum Ölfilter: als ich das Ding abgeschraubt habe ,war da kein Tropfen Öl drin ,es war nur grauer Schlamm unter der Scheibe mit der Feder, daher meine Frage ob man das Gehäuse Entlüften muss??

Bin für konstruktive Hilfe jedem dankbar.

Gruß Harald
 
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