Ölverlust Motor am Splint

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Eicher 3253

Gast
Hallo,

an meinem MF135 habe ich einen leichten Ölverlust der von unten kommt. Auf dem Bild ( weiß eingekreist ) erkennt man, sieht zumindest so aus, einen Kopf von einem Sicherungssplint der in einer Bohrung steckt.

Genau an dieser Stelle kommt das Öl heraus.

Was bewirkt dieser Splint und weshalb ist hier ein Loch, soll das so sein oder kann ich den Splint entfernen und das Loch abdichten?

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Gruß,

Alex
 
Hallo,es ist richtig das dies der Knopf von einem Splint ist.Du solltest diesen nicht entfernen.Passiert aber auch nichts wenn Du es trotzdem tust.

Du solltest einmal prüfen,was für ein Öl dort austritt. So wie ich es erkenne,und es meistens ist,ist dies Getriebeöl.

Solange es nur wenig ist kann man damit leben. Aber es wird wohl irgendwann erforderlich,das du den Schlepper trennst,und dann wirst du sehen

wo es austritt. Dies ist kein teurer Spaß,sondern nur ziemlich Arbeit.Kann man alles selber machen. Ich habe es mit flüssiger Dichtung

abgedichtet.Wenn es allerdings oben aus der Getriebeeingangswelle austritt, brauchst du auch noch einen Simmering.

Cool bleiben.  KH
 
Hallo KH,

danke für die schnelle Antwort. Es ist wenig, stört mich eigentlich nur dann wenn ich auf meinen frisch gepflasterten Hof fahren muss und er dann genau in diesem Moment tropft!

Wenn ich da Silikon o.ä. drauf klebe, funktioniert das?

Gruß,

Alex
 
Hallo Alex,

das Loch ist genau zu diesem Zweck dort, damit Öl aus undichtem Wedi von Kurbelwele oder Getriebe ablaufen kann.

Der Splint sorgt durch die Vibrationen bei faufender Maschine dafür, daß die Bohrung offen bleibt und nicht mit Dreck verstopft.

Die Bohrung darf auf keinen Fall verschlossen werden, sonst hast du in kurzer Zeit die Mitnehmerscheiben der Doppelkupplung

verölt. Wenn dich einzelne Tropfen stören binde ein passendes Gefäß, oder klebe eine Slipeinlage drunter. Wechselintervalle

kann dir am besten eine Frau erklären
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Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes,

danke für Deine ausführliche Antwort!

Das mit der Binde ist eine gute Idee....so was in der Art kann ich mir vorstellen. Ein Gefäß wird sich bei hohem Graß vermutlich selbst entleeren, muss nicht sein.

Gruß,
Alex
 
Es gab auch eine Serie MF 35 die hatten eine Verschlussschraube mit Dichtring, später kam die Variante mit dem Splint. Nur zur Info!

Gruß Heigl Senior
 
Hallo Herr Heigl,

mag vielleicht sein, danke für die Info. Wäre mir aber beim 135er und um den gehr es hier, mit Perkins AD 3.152 völlig neu.

Wozu sollte der Hersteller hier eine Bohrung anbringen und sie anschließend wieder verschließen?

@Alex: Aufgrund der schwarzen Farbe der Öltropfen bin ich im Gegensatz zu KH der Meinung, daß es sich hier um Motoröl handelt.

Letztere Variante ist auch die weitaus häufigere Ursache. Entweder Kurbelwellen WEDI, oder Flanschplatte desselben.

Gruß +Matthes+
 
Hallo,

also mein MF35 hat tatsächlich eine Schraube in dieser Bohrung, jedoch ist diese in der Mitte hohlgebohrt so das dort das Öl austreten kann.

Denke aber das dies irgendwann nachträglich gemacht wurde.

MfG Joachim
 
Hallo Joachim,

mit Schraube habe ich das auch schon gesehen. allerdings war da dann das Loch und der splint drin.

Gruß,

MHF
 
Hallo Alex,   Ich hatte, wie viele, das gleiche Problem, wollte aber eine Trennung irgendwie vermeiden. Ich habe Leck-Stop-Mittel (zB. Liqui-Moly oder noch

besser PETEC (teurer) in den Motor und Getriebe eingefüllt, und damit gute Erfahrungen gemacht. Ins Getriebe einmalig zugeben, in den Motor zu jedem

Wechsel. Der Erfolg tritt erst richtig nach ca. 60-100 stunden ein. (Fürs Getriebe würde ich Liqui-Moly empfehlen, wegen Kosten).  Noch ein wichtiger Hinweis: Kein zu dünnes Motoröl verwenden !  Ich nehme 20W-50. Wenn Du auch im Winter fährst, kann man auch bedenkenlos mischen. Z.B. 4 Liter

20-50 und 2 Liter 15W-40. Mein MF ist damit fast trocken geworden. Zusätzlich habe ich wie Kollege Matthes eine Filz-Unterlage ca. 25cm breit unter Motor-Getriebe gehängt, die man je nach Bedarf wechseln kann.  Diese Maßnahmen muß man halt ausprobieren.

Viele Grüße Alfons Asal
 
Hallo zusammen,

das Problem mit dem Ölverlust wird deutlich mehr. Wenn der Schlepper ein paar Stunden läuft, mit Spalter, ist danach eine deutliche Pfütze drunter.

Ist Motoröl.

Würde dies gern beseitigen, nun meine Fragen:

Was darf sowas in der Werkstatt kosten?

Wieviele Stunden müsste man investieren beim selber machen?

Gibt es meiner Gegend, 75438 Knittlingen, einer mit Erfahrung der mich unterstützen könnte?

Benötigt man das Schienensystem oder reicht auch Gabelstapler bzw. Hubwagen und Paletten?

Welche Teile müssen getauscht werden?

Was sollte man noch für Arbeiten machen wenn der Schlepper getrennt ist?

Gruß,

Alex
 
HI Alex,

Kosten???

Selber machen? Zeit hängt von vielen Faktoren ab, z.b. was sonst noch verbaut ist.

Rechne mal mit einem Tag zerlegen, Dann abdichten und einen Tag zusammenbauen.

Deine Gegend kenne ich nicht.

Ein Rollbarer Wagenheber o-Ä. reicht auch.

Dichtschnur an der Kurbelwelle und Dichtung zur Adapterplatte.

Prüfen, ob die Kupplung noch i.O. ist und die Simmerringe zum Getriebe ansehen.

MfG

MHF
 
Hallo,

habe diesen Sommer den MF 133 auch abgedichtet, da der auch in Strömen Motorenöl verloren hat.

Habe den Schlepper an der Kupplungsglocke unterbaut und dann Motorhaube, Kühler und Vorderachse demontiert.

Dann mit dem Motorheber den Motor ausgebaut und eben Kupplung und Schwungrad weg und die Filzdichtungen erneuert.

Im gleichen Zug habe ich auch die Ölwannendichtung erneuert. Wenn die nämlich undicht ist, hast du ebenfalls das Öl in der Kupplungsglocke.

Außerdem habe ich noch die Kupplung eingestellt laut Handbuch (Einstelllehre hat mir der Händler ausgeliehen) und das Ausrücklager erneuert. Dann wieder alles zusammengebaut und siehe da:

Dicht! Allerdings wird die Filzschnur im Laufe der Zeit irgendwann wieder undicht, wenn sie aushärtet und verschleißt. Allerdings hat sie jetzt auch 40 Jahre gehalten... 
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Habe an dem Blechdeckel an der Kupplungsglocke einen Auffangbehälter montiert; sollte es irgendwann wieder anfangen zu tropfen, wird das Öl aufgefangen und man sieht außerdem gleich, dass es undicht ist.:-)

Kostenfaktor der Reparatur (Material): ca. 150 Euro.

Gruß

Stefan
 
Hallo, habe auch die Undichtigkeit an dem Splint und meine Werkstatt hat in jetzt auseinandergebaut, abgedichtet und wieder zusammengebaut. Jetzt tropft er wieder, wenn er läuft und der Motor warm ist. Der Mechaniker meinte, dass der Motor sehr schwer dicht zu kriegen ist. Irgendwo ist da anscheinend eine Dichtung (wie eine Schnur) bei der Kurbelwelle, die einlaufen kann?? Was hat ihr für Erfahrungen? Ist das Grundsätzlich ein guter Schlepper oder würdet ihr bei 8000 Std überlegen, ob ihr noc viel reinsteckt?

Danke für Eure Meinungen
 
Hallo unbekannter Neuling!

Das stimmt nicht wenn dein Mechaniker behauptet, dass der Motor schwer bzw. nicht dicht zu bekommen ist. Im Post direkt vor deinem hat Stefan genau beschrieben was zu tun ist.

Die gleiche Erfahrung habe ich, aber über Umwege gemacht.

Ölaustritt an der Kupplungsglocke, Schlepper getrennt und Kurbelwelle abgedichtet. Danach gefühlt mehr Öl aus der Kupplungsglocke als vorher. Schlepper wieder getrennt und als Ursache eine undichte Ölwannendichtung lokalisiert. Nach dem Austausch dieser Dichtung absolut und dauerhaft dicht!

Fazit: Wenn schon, denn schon! Beide Dichtungen müssen gewechselt werden, ansonsten doppelte Arbeit! Finanziell kein großer Aufwand!

 

Grüße, Herbert
 
Das Problem scheint zu sein, dass man bei der Kurbelwelle die Dichtigkeit kaum her bringt, weil die Dichtung aus zwei Hälften besteht und diese stumpf zusammen gemacht werden und ausserdem ist da eine dichtschnur, die aber nur dicht macht, wenn keine Rillen drin sind. Habt ihr das auch schon erlebt? danke schon mal für die Antwort Herbert
 
nu ja - die "Dichtung" von der du hier schreibst, ist eine Art Filzstreifen der in passender Länge (Überlänge!) ab zu schneiden ist - das ist schon ein ganz schönes Gefummel - was mich wundert, dass der 133er "Super" noch nicht die neuere Variante mit Wellendichtring hat!? Müsste ich mal nach schauen, wann das umgestellt wurde, oder hatte der 3.144 - im Gegensatz zum 3.152 - während der ganzen Bauzeit keine Wellendichtringe?? 
 
Hallo zusammen,

die Dichtungsstreifen besteht meines erachtens aus Teflon und halten über lange Zeit!

Wenns dicht werden soll muss man sich peinlichst genau an die Anleitung halten!

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Grüße, Herbert
 
Danke für die guten Infos !  also denkt ihr, dass es nicht an leichten einlaufspuren liegen kann, sondern eher dass die Dichtung nicht präzise eingebaut ist? mfg
 
Kann ich mir nicht vorstellen dass die Welle Einläuft,hab ich noch nie an einem Perkins Motor gesehen,selbst bei meinem nach 17.000 Stunden keine Anzeichen.
 
Hallo Leute,

habe selbiges Problem. 

Allerdings spritzt es regelrecht raus wenn ich Rückwärts steil runterfahre. Wenn ich vorwärts steil fahre ist gar nichts. Habe jetzt heute bemerkt dass der Ölpeilstab nicht richtig drin war. Ich bilde mir ein dass es jetzt weg/besser ist?

bei normalem Fahren geht gar nichts raus. Bei längerer Standzeit evtl 4-5 Tropfen
 
Hallo zusammen,

Ich möchte gerne den thread nochmal aus der Versenkung holen, da ich genau das gleiche Problem habe, dichtschnur gewechselt, jetzt ölverlust in Strömen. Erfahrene MF Mechaniker haben mir gesagt dass es der korkstreifen unter dem kurbelwellenhauptlager ist. Hat mir da jemand bilder oder ähnliches damit ich mir das vor dem Demontieren am Wochenende besser vorstellen kann? 

Gibts da auch irgendwelche tricks wie ich das zu montieren habe? Mir wurde gesagt, an den Übergängen der korkdichtung mit dichtmasse einsetzen.

Außerdem wechsel ich im gleichen zug präventiv die Ölpumpe mit. Gibts da speziell was zu beachten?

Beste Grüße Thomas
 
der Ölverlust in Strömen kam erst nach dem Wechsel der Dichtschnur? Dann wage ich mal den erfahrenen MF-Mechanikern zu wiedersprechen :-)

Die Korkstreifen sind kein großes Hexenwerk, und ja, da braucht es Dichtmasse, um die dicht zu bekommen. Die Ölwanne ist schnell ab, und diese Dichtungen sind fix getauscht, von daher schadet es nichts, diesen Versuch entgegen meines obigen Wiederspruchs durchzuführen :-)

Um die Ölwann abzubekommen muss die Vorderachse komplett weg. Das dürfte der meiste Aufwand an der Geschichte sein. Und bei der Ölwanne alle Schrauben lösen. Da sitzen noch 2 Lange versteckt hinten in den Vertiefungen, die werden gerne übersehen.

In meinem Motorreperaturbeitrag siehst du wie das ungefähr aussieht. 441029.forumromanum.com/member/forum/entry_ubb.user_441029.1203001887.1136759372.1136759372.1.perkins_a3_mf35_erfahrungen_zur_beurteilung_des_zustandes_durchfuehrung-deutsche_ferguson_und.html

Ich ziehe mal ein paar Fotos hier rüber. Hier sind die Papierdichtungen schon aufgelegt (ebenfalls Dichtmasse verwenden) (Bilder vom A3.152 aus dem 35er, späte 35er und der 135er (AD3.152) haben die Öffnung unten in der Ölwanne nicht mehr)

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Die Dichtstelle für die hintere Korkdichtung ist leider schlecht erkennbar. Vorne fehlt sie noch, da wird noch eine Art Bogen aufgeschraubt, an dem sich Ölwanne und Steuergerhäusedeckel treffen.

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Hier sieht man es an einer Stelle. Die Korkdichtung wird hier in die Nut zwischen Lagerbock und Kurbelwelle eingedrückt (das geht einfach). An den Übergängen Kork-Papier muss man ordentlich arbeiten. Dann wird das dicht.

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Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Jou perfekt, vielen Dank Christian, genau das hab ich gebraucht, jetzt kann ich mir auch vorstellen wie die korkstreifen reinkommen und wie es möglich ist dass das öl dadurch zur Kupplung läuft.

Ja so ganz glauben kann ich es auch nicht dass es wirklich daran liegt, wurde mir aber so von zwei seiten gesagt und von denen hab ich bisher eigentlich noch nie was falsches gehört :-) ich werde es einfach testen und berichten!

Vielleicht stellt sich ja auch raus dass eine komplettrevision erforderlich ist, was ich nicht hoffe. Er röchelt schon zur Entlüftung raus, was aber nach 9100h auch sein darf, ich hoffe nur dass da kein kolbenring gebrochen ist...

Hast du deinem 35er eine neue Ölpumpe spendiert oder tut die alte da noch ihren Dienst?

Beste Grüße Thomas
 
ich habe die Ölpumpe anhand der Maße im RLF geprüft und noch für gut befunden. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es nicht die erste Pumpe war, sondern dass die schonmal getauscht wurde. Das lässt sich aber nicht so genau sagen.

Ich würde mir an deiner Stelle die Pumpe erst mal anschauen. Wenn die Maße noch in der Toleranz sind, brauchst du die bei 9000h nicht zu tauschen. Dann wird die Pumpe so alt wie der Rest vom Motor. Wenn der Druck nachlässt, ist das dann eher ein Zeichen für die bevorstehende Revision...

Solange aber Öldruck da ist, er gut anspringt und nicht übermäßig raucht / rußt oder klappert würde ich den Motor so belassen.

Wie sah denn die Kurbelwelle an der Position der Dichtschnur aus, als du die gewechselt hast? Bei 9000h war die doch dort auch sicher nicht mehr jungfräulich, oder?

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
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