Projekt Eigenbau

ThomasPG

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14.05.2019
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Hallo zusammen,

ich hab hier heute mal was aus der Rubrik eigenbau....mit MF hat eigentlich nur der Motor was zu tun, es handelt sich hierbei um den a3.144 aus dem Mf 133. Den Motor haben wir für eine Kiste Bier bekommen da der defekt sein sollte. Wie sich herausgestellt hat hat der motor irgendwie eine schraube durch die ansaugung gezogen.

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das hier war der einzige schaden, ein kleiner abdruck im ventilsitz, den ich aber mit einschleifen raus und dich bekommen hab, der motor läuft wieder einwandfrei.

So nun aber was wird denn um den Motor drumrum gebastelt? Ein Hoflader soll es werden!

Ja, vielleicht etwas größenwahnsinnig und fragt mich nicht nach dem Sinn, hier ist einfach das Motto: Der Weg ist das ziel.

Angefangen habe ich mit 2 Multicar achsen, die ich komplett überholt habe, die hatten auch einige schäden, Bilder im folgenden:

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Danach gings dann los, einen Rahmen schweißen und mal probeweise den Motor reinhalten, ob es denn passen könnte. Das Bild ist wohl schon etwas später entstanden weil hier schon der Sitz und das Lenkorbitrol (aus einem alten Radlader) drauf war.

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Die Bilder bisher sind ca ein halbes Jahr alt, ich bin zwischenzeitlich schon deutlich weiter. Mich würde interessieren ob das Thema hier etwas anklang findet und ihr den Weg eventuell etwas begleitet möchtet? Dann würd ich nach und nach weitere Beiträge verfassen und euch auf den neusten Stand bringen.

Grüße und schöne Feiertage

Thomas
 
Hallo,

also ich finde so ein "Eigenbau-Thema" super interessant und  spannend

und würde mich sehr über die weitere Entwicklung und viele Bilder dazu freuen.

weihnachtliche Grüße Tom
 
Moin,

ja, lass uns teilhaben :-)

Hätte auch gerne so viel Zeit ...

the-cox
MF 294S
 
Hallo Thomas

Ich bin ganz gespannt auf dein neues Thema.

🌲🌟Viele🌟Grüße🌟aus🌟der🌟Türkei🌟🌲

Und...

🧑🏻‍🎄Frohe Weihnachten🧑🏻‍🎄
 
Hallo Zusammen,

dann mach ich doch glatt eine Fortsetzung wenn sich doch ein paar Leute dafür interessieren.

Heute würde ich gerne mal auf mein Antriebskonzept eingehen. Ich will den antrieb komplett hydraulisch machen. Dazu hab ich eine dicke hydraulikpumpe aus einem Stapler bekommen, die ich direkt auf die schwungscheibe geflanscht habe, die soll den Fahrantrieb speisen.

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Gesteuert soll der vortrieb nach meinen aktuellen Überlegungen zuerst zu durch ein EW-Steuergerät, das als proportionalventil mit dem Fahrpedal verbunden ist, damit den Ölfluss steuert und damit auch die Geschwindigkeit. Dahinter geschalten ist ein DW-Steuergerät, das für die Fahrtrichtung zuständig ist. Erst dann kommt das Öl zu den beiden Ölmotoren, wovon einer an Vorder- und einer an Hinterachse sitzt.

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Ich hab die Ölmotoren so ausgelegt, dass eine theoretische Geschwindigkeit von ca 18kmh erreicht werden kann, ich hoffe dadurch noch auf genügend Drehmoment der Motoren.

Hier jetzt mal noch ein Bild von der Karre von vor kurzem, um euch mal einen einblick zu geben, wie der aktuelle Stand ist.

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nicht wundern, der komische kasten der auf der Vorderwagen steht ist der Batteriekasten, der kommt natürlich hinten rein, der stand da halt noch so lose rum :)

Grüße Thomas
 
Hallo Thomas,

tolles Projekt, gefällt mir, sowas würde ich auch schon lange gerne mal für mich bauen da das käufliche irgendwie nie passt.

Nur zwei Gedanken die mir beim Anschauen gekommen sind.

Erstens, willst du wirklich keine Wellenkupplung zwischen Schwungscheibe und Hydraulikpumpe verbauen?
Ich hätte da etwas bedenken betreffend von Fluchtungsfehler was dann darin resultiert das irgendwas nachgibt.
Hab da leider schon schlechte Erfahrungen gemacht. Als Kupplung würde ich da entweder zu einem kleinen Zahnriemen oder einer Klauenkupplung (LINK: https://www.maedler.de/product/1643/1622/1649/elastische-kupplungen-rnt-fuer-taper-spannbuchsen ) greifen.

Zweitens, ich würde dem Kühler einen Elektrolüfter verpassen und den Propeller am Motor demontieren.
Auch würde ich den Lüfter durch den Kühler saugen lassen und die warme Luft hinten rausblasen lassen, so nimmst du dem gesamten Aggregat etwas Temperatur.
Denkst du auch an einen Hydraulikkühler? Ohne den wirst du denke ich nicht lange freude haben.

Drittens, wie hast du vor die Motordrehzahl zu regeln? Handgas oder willst du über den Hydraulikdruck regeln?

Ich hoffe nicht zu dumm gefragt zu haben.

Nebenbei, gell da werkelt ein Hydrobull bei dir.

Grüße
Josef
 
Hallo josef,

erstmal danke zu deinen anmerkungen, genau sowas hab ich mir gewünscht

an der hydraulikpumpe hab ich tatsächlich eine kupplung dran mit so eine hardyscheibe, ich stelle nachher mal bilder ein.

ein hydraulikölkühler hab ich tatsächlich auch schon liegen, aus einem stapler, also auch mit richtig öldurchsatz. den gedanken die luft raus zu drücken finde ich richtig gut, darauf bin ich noch garnicht gekommen. ich hatte an einen elektrolüfter gedacht, der zusätzlich mit die luft reinzieht, aber so rum finde ich auch gut, das konzept muss ich wohl nochmal überdenken.

die motordrehzahl will ich irgendwie auch über das fahrpedal regeln, also das proportional zum hydraulikventil einseilzug an die einspritzpumpe geht....aber ob das so einfach machbar ist weis ich noch nicht,  falls da einer eine bessere idee hat, gerne her damit

Grüße thomas 

edit: hydrobull meinst du den motorkran?
 
Na schau mein lieber Thomas, gibt doch ein paar Interressierte :-)

Nach deiner pm war ich dann ja natürlich auch neugierig. Auf gar keinen Fall möchte ich hier als Spassbremse wirken, allerdings habe ich 25 Jahre hautnah mit hydraulischen Fahrantrieben zu tun gehabt. Von daher kann ich die leider garantieren, daß das mit den Zahnrad-Radmotoren nicht funktionieren wird. Die haben ab 0-Startdrehzahl ein dermassen miserables Drehmoment, daß deine Maschine aus dem Stand nicht über einen gefrorenen Maulwurfshügel kommt, einen 8cm Bordstein erklimmt, geschweige denn eine Laderschaufel in einen Mist- oder Erdhaufen bringt. Selbst die hydrostatischen Antriebe an Kommunalschleppern, die in erster Linie als Trägerfahrzeuge für Zapfwellengeräte und nicht als Zugmaschinen konzipiert sind, haben meist 3-stufig mechanische Vorgelege. Mann, was mussten wir da tricksen, wenn wir eine Frontladermaschine vorführen mussten... Bevor du also ins Feintuning/Sonderausstattung einsteigst, probiers, wenn du magst, bitte aus. Gerne nenne ich dir dann auch ältere Maschinen, in denen du drehmomentstarke Kolbenmotoren findest, sogar gleichzeitig inklusiv leistungstarker Sauer-Sundstrand Verstellpumpen.

Ich hoffe, du hast mich trotzdem noch lieb :-) ,beste Grüße, schöne Restweihnacht und guten Rutsch...

+Matthes+
 
abend matthes, 

wie löst das ganze dann striegel? die alten hoflader von denen hatten nichts anderes verbaut, dicke pumpe, 2 ölmotoren je seite und für den schnellgang wurde die pumpe für die arbeitshydraulik zugeschaltet.  was haben die dann für ölmotoren verwendet?

Grüße thomas 
 
Das weiß ich nicht Thomas. Striegel ist was?Ein Hersteller? Aber wenn du schreibst "2 Ölmotoren je Seite.." wären das das ja schon mal 4, die sich das gewünschte Drehmoment teilen, bei welchem mechanischen Übersetzungsverhältnis? Und nun schreibst du von einer 2.Pumpe für den Schnellgang. Du kannst mit der 2.Pumpe die Literleistung, sprich Drehzahl der Radmotoren für die Geschwindigkeit erhöhen, aber nicht das "Anfahrdrehmoment". Das wäre druckabhängig.

Gruß +Matthes+
 
striegel ist hersteller von hofladern

die haben einen motor pro achse dran, das übersetzungsverhältnis weis ich da leider nicht.

das antriebsdrehmoment kann man da nicht erhöhen, das ist klar, nur die endgeschwindigkeit

Grüße thomas 
 
Okay, ich kann und mag mich da jetzt nicht weiter vertiefen um die Bauart der Radmotoren herauszufinden. Vielleicht bekommst du das ja heraus? Wenn ich mich aber nur einfach so mittig (305 YA) in die Produktpalette von Striegel einklicke, lese ich ich "Axialkolbenpumpe" und Leistungsdaten von 102l/min und 350 bar Betriebsdruck. Das ist natürlich für "mittenrein" (die gehen ja bis 170l/min) schon ne Hausnummer für einen Fahrantrieb. Trotzdem schafft  m.E. nach kein Zahnradmotor drehmomentseitig eine passable Zug-Druckkraft, es sei denn, man hat dem ein vorgeschaltetes Planetengetriebe gegönnt und holt die Geschwindikeit über Literleistung.

Gruß +Matthes+
 
mmh okey, dann schonmal danke für die aufklärung....aber mir bleibt wohl nichts anderes übrig als es einfach fertig zu bauen und mal zu testen.....

Grüße thomas 
 
Hallo, sehr interessant dein Eigenbau, Respekt.

Ich habe einen alten Weidemann Hoftrac 1502 , da sind an beiden Achsen VW Käfer Getriebe drin an denen jeweils ein Ölmotor sitzt, man hat also 4 Gänge die vorne und hinten im Stand geschaltet werden, zusätzlich sitzen in den Rädern nochmal Untersetzungsgetriebe.

Im 4. Gang fehlt das Drehmoment schon, aber zum Stall ausmisten und zum Laden von  zb Getreide reicht‘s vollkommen, bei schweren Arbeiten schalte ich manchmal in den zweiten Gang, da schiebt er alles weg.Der Fahrantrieb wird über ein normales dw Steuergerät über Fußwippe gesteuert, das ist nicht optimal, bergab wird die Kiste immer schneller. Hast du eine Bremse vorgesehen? Meiner hat eine mechanische Bremse nur an der Hinterachse und die hat noch nie funktioniert, das ist echt kriminell. Der Schieber im Steuergerät macht bei bergabfahrt  nicht mehr zu, wird vom Ölsog auf gehalten. Da hilft dann nur das Pedal rückwärts zu betätigen und das tut bei voller Fahrt nicht gut. Da sind schon Unfälle passiert mit unserem, zum Glück immer ohne Personenschaden.

Deine Idee von ew Steuergerät für die Geschwindigkeit und dw für vorwärts / rückwärts ist super.

Bremse gehört an die Vorderachse, bergab bei Gewicht auf der Schaufel oder Gabel hat die Hinterachse nicht mehr viel Gewicht und kaum Bremswirkung. Noch besser wäre wenn die Bremse auf beide Achsen wirkt.

Sorry für den Strich unter der Schrift, weiss nicht wie ich das geschafft habe

Gruß Andi 
 
Ein halbes Jahr später hatte Weidemann dann auf hydrostat umgestellt und eine Kardanwelle zwischen die Achsen geschraubt, hätte mein Vater das gewusst damals hätte hätte hätte....

So, der Strich unter den Buchstaben ist auch wieder weg, wenn ich dazu komme mach ich mal Bilder von dem gazen 
 
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