Radlager vorne Schmiernippel

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Liebe MF-Gemeinde,

nachdem ich endlich den MF 135 gekauft habe und mich jetzt damit beschäftige habe ich gestern versucht, alle Schmiernippel zu bedienen. Mein Dieselross, das erheblich mehr Nippel aufweist, hat mir da keine Probleme bereitet. Beim MF stelle ich anscheinend etwas doof an.

Jedenfalls finde ich die Schmiernippel der Radlager vorne nicht. Wenn ich den gesteckten Nabendeckel öffne ist der zwar voller Fett, jedoch finde ich keinen Schmiernippel. Wo ist der? Nach dem Saubermachen sichtbar ist nur die Mutter mit dem Splint, jedoch kein Nippel. Auch an der Rückseite gibt es keinen Nippel, bzw ich finde keinen. Alle anderen habe ich mit Hilfe der Betriebsanleitung gefunden und angeschmiert, Schwierigkeiten hatte ich nur mit dem hinteren des zentralen Achslagers, da bekomme ich nichts rein.

Für einen Tipp bezüglich der Vorderachse wäre ich dankbar, ich zweifele schon an meiner Intelligenz...

Merci! LG Achim
 
Hallo Achim,

eigentlich ist der Nabendeckel geschraubt und mitten drin sitzt der Nippel...

Gruß,

MHF

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Hallo MFH,

vielen Dank für den Tipp, bei meinem 135er ist dieser Deckel gesteckt und verfügt über keinen Nippel. Wenn ich jetzt Fett vorne reinschmiere kann ich das nicht mit Druck tun. Wie soll es also in das ganze Lager bis hintenduch kommen? Ich schmiere so doch nur den vorderen Teil ??!

LG Achim
 
Hallo

Bei den französichen MF Modellen ist der Deckel auch nur auf gesteckt. Deckel abziehen voll Fett machen und durch leichtets drehen wieder aufdrücken.

Das reicht aus.

Gruß

Martin
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Hallo Martin,

bei meinem Franzosen ist das aber auch geschraubt....

Hallo Achim,

Das mit dem Fett rein sollte reichen. Ist bei den Meisten älteren Autos und Anhängern auch so gewesen. Durch die Bewegung verteilt sich das alleine.

Gruß,

MHF
 
hallo Martin, hallo mhf, hallo Achim,

bei meinem 130 aus Beauvais sind auch nur Steckdeckel ohne Gewindebohrungen für Schmiernippel ... man kann ja mit einem Holzspatel das neue Fett auch tiefer reindrücken .....

sooooooo eine Seltenheit ist das offensichtlich auch nicht

freundliche Grüße      (vom)

Ulli
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Guten Morgen an alle,

vielen Dank für die Informationen und Tipps, dann brauch ich doch nicht an meiner Hirse zu zweifeln. Ich werde die Kappen reingen und mit neuem Fett versehen und das tief reinschmieren.

Es grüßt aus der Eifel

Achim
 
Hallo Achim,

ich gratuliere Dir herzlich zum Kauf des 135 MF!  Eine Anregung von mir, rüste doch die Schmiernippel nach. Bohre 2 Löcher in den Deckel, schneide das entsprechende

Gewinde (vom Schmiernippel) nach und du kannst mit Druck Fett reinpressen!   Ist bestimmt machbar !     Grüsse  Gerd       Gerhard
 
Mach das so Achim, ist überhaupt kein Problem, bei diesen lächerlichen Drehzahlen.

Das Fett wurstelt sich da schon durch bis zum inneren Lager.

@ Gerd-Gerhard

Nein, dein Vorschlag ist nicht machbar. Handhebelfettpressen arbeiten mit einem Druck bis zu 250 bar. Ein Schwarzenegger würde auch locker 400 bar schaffen,

soweit die Mechanik der Presse das aushält. Bei einem Durchmesser der Kappe von z.B. 5 Zentimetern ergäbe sich überschlägig eine Fläche von knapp 20 Quadratzentimetern.

20 Quadratzentimeter Fläche mal 250 kg/ Quadratzentimeter ergeben eine Flächendruck von ca. 5 Tonnen auf die Kappe.

Du würdest mit dem Druck der Fettpresse die Kappe (hoffentlich unfallfrei) rausdrücken, wenn denn kein anderes Bauteil "nachgeben" würde.

Vielleicht interessant in dem Kontext folgender Unfallbericht:

https://www.aerztekammer-bw.de/10aerzte/60behandlungsfehler/10aebw/04.pdf

Gruß +Matthes+
 
Hallo nochmal,

Vielen Dank noch einmal an alle Helfer, dann bin ich ja doch nicht ganz so doof...

LG

Achim
 
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