Restaurationsbericht Eicher Mammut74 (MF158)

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Eicher3354

Gast
Hallo zusammen,

wie ich ja schon in meiner ersten Vorstellung angedeutet habe, bin ich nun gerade dabei meinen Eicher Mammut74 (gleich MF158) zu restaurieren und wollte vor unserem Urlaub mal einen kurzen Zwischenbericht einstellen.

Ausgangssituation:

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Neben Motor und Kupplung sowie weiterer Abdichtungsarbeiten und der kompletten Elektrik-Überholung, soll er auch ein neues Farbkleid bekommen. Hierbei war zunächst geplant „nur“ eine  „Schönheitskosmetik“ durchzuführen, ohne dabei den Schlepper komplett zu zerlegen.

Aber…  (muss ein wenig weiter ausholen)

Nachdem im letzten Jahr soweit alles OK schien, hatte ich dieses Frühjahr beim Holzmachen ein bisschen Pech. Der Motor drückte aus der Ventildeckeldichtung so viel Öl, dass es sich beim Lauf im Stand (Holzspalten) sammelte und dann nach getaner Arbeit auf dem Weg nach Hause durch Lageänderungen u.a. auf den Krümmer / Auspuff lief. Durch den Luftstrom des Ventilators verteilte sich der Mist zudem über den ganzen Motor. Durch etliche Rescheren hier im Forum war mir fast klar, dass der Motor eine ganzheitliche Kur brauch. Denn er drückte reichlich Luft über die Ventildeckelentlüftung und wenn man den nassen Finger in den Öleinfüllstutzen hielt, merke man auch einen deutlichen Luftstrom. Auch lief der Motor etwas unrund.

Motor vor Renovierung:     

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Daraufhin habe ich den Kopf runtergemacht und nachgesehen. Die Ventilsitze, Ventilschäfte und Kolbenköpfe waren alle schön gleichmäßig, aber sehr stark verrußt. Nach Rücksprache und Begutachtung vor Ort von einem Bekannten meines Schwagers (LaMa-Schlosser) riet der mir erst mal nur den Kopf zu machen. Denn die Kolben und Laufbuchsen sehen noch sehr gut aus und haben keinerlei Riefen. Auch ist das Gesamtbild der 4 Buchsen sehr gleichmäßig, auch im oberen Teil, bis zum ersten Kolbenring.

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Gesagt, getan; Kopf demontiert, neue Ventilführungen eingepresst, dann geplant. Anschließend neue Ventile (incl. Einschleifen), neue Federn, neue Krümmer-Bolzen. Auch wurde in der Zeit dann der Kühler gereinigt und neu lackiert, sowie die Vorderachse und der Vorderachsblock gereinigt, grundiert und neu lackiert. Danach alles wieder mit neuen Dichtungen und neuen Kühlerschläuchen versehen und zusammengebaut. Ventile neu eingestellt, Deckel drauf und Probelauf. LÄUFT…

Erster Probelauf: 

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    (Auspuff ist nur ein Provisorium - kommt neu...) 

Allerdings nicht mit dem Erfolg den ich erhofft hatte. Er bläst immer noch aus der Ventildeckelentlüftung und dem Öleinfüllstutzen. Nur Öl schmeißt er keins mehr raus. Auch läuft er noch etwas unruhig. Daraufhin habe ich mich entschieden dem EICHER / MF eine „Komplettsanierung“ zu gönnen. 

In der Zeit, wo ich auf den Bekannten meines Schwagers warte, um dessen Meinung zu hören, habe ich begonnen den Trecker soweit auseinander zu nehmen, so dass man diesen einigermaßen reinigen, schleifen und lackieren kann. Dabei kam eine Baustelle nach der Andern ans Tageslicht. So sind an dem Getriebekörper der Allrad-Vorderachse im unteren Bereich 3 Schrauben abgerissen, so dass diese leckt. Auch ist der Allrad-Getriebekasten, der am Getriebe angeflanscht ist am Tropfen. Lenkhydraulikpumpe wurde schon überarbeitet, tropft aber immer noch ein wenig, (hier überlege ich ob ich mir hinter den Pumpendecken eine Scheibe anfertige, um so mehr Druck auf die Dichtung zu bekommen).  Bei der Demontage musste ich mich dann durch eine Vielzahl verschiedener Schraubsysteme kämpfen, da offensichtlich nicht immer die UNC / UNF Schrauben sondern metrische verwendet wurden.  Auch habe ich dann bei den Schleifarbeiten entdeckt, dass es sich eigentlich um einen 3353 (also ohne Allrad) handelte, der mit einem Zwischenblock und einer Allradachse umgebaut und erweitert wurde (daher wohl auch ein Teil der metrischen Schrauben ?!?). 

Wärend eines Probelaufs lief der Motor auf einmal äußert unrund und drückte Luft aus dem Ansaugrohr des Luftfilters. Nach der Demontage des Ventildeckels konnt man sehen, dass ein Kipphebel gebrochen war. Also neuen bestellen...

Gerissener Kipphebel: 

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Darüber hinaus habe ich schon die LIMA sowie den Keilriemen (durch einen etwas längeren) ersetzt, da die alte einen Lagerschaden hat und ich die komplette Elektrik eh erneuern muss. (Das die Karre im Vorfeld nicht schon lange abgebrannt ist wundert mich, nachdem ich das Chaos unter dem Armaturenbrett gesehen und entfernt habe.) Neuaufbau der Elektrik steht an, wenn die Farbarbeiten am Chassis abgeschlossen sind.

eup-1129695366-e9e21a69c4872d5875b9ed03a781c845-1469777796_big.jpg    (... und die neue Lima)

Beim Wechseln der Lagerschalen der Hydraulik-Hubarme, habe ich leider die Welle soweit nach Außen verschoben, dass diese nicht wieder in die Mittellage zurück zu schieben war. Somit musste ich dann auch noch den Hydraulikdeckel abnehmen. Dies hatte jedoch den Vorteil, dass nach Entfernen der Pedale und der Trittbretter sowie der Brems- & Gasgestänge, ich den Rest recht einfach reinigen und neu lackieren konnte.  Bevor das Heck wieder zusammen gebaut werden konnte, mussten dann noch sämtlich Gummimanschetten (Bremse, Sperre und Zugkraftregelung) sowie Dichtungen und O-Ringe ersetzt werden, diese waren allesamt hart / gerissen. Seit gestern ist die Hydraulik wieder zu und die Hubarme montiert. Ein erster Probelauf lief problemlos.

Zwischenstand: 

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Bei der „Untersuchung“ der Kupplung von unten durch die „Serviceklappe“ musste ich feststellen, dass sich dort ein gewisser Ölfilm niedergeschlagen hat und alles voller Fett ist. Ich vermute, dass hier 40 Jahre lang immer fleißig gepumpt wurde und sich dies schön nach innen gerückt hat. Hier werde ich versuchen, ob*s für*s erste reicht, die ganze Kupplung und Gehäuse mit Bremsenreiniger zu „spülen“. Vielleicht ist dann ja auch die Kupplung wieder besser und „rutscht nicht mehr so leicht“. Was haltet Ihr davon? Was würdet ihr versuchen?

Soweit bis hierher. Nun ist erstmal Urlaub angesagt, dann geht‘s in 3 Wochen weiter.

Was dann noch ansteht:

- Allradblock und Kupplungsblock reinigen, schleifen, lackieren

- Pedale, Gestänge und Trittbretter wieder anbauen

- Hubstreben und Unterlenker incl. aller Anbauteile & Ketten reinigen, schleifen & lackieren

- Kotflügelhalter sandstrahlen, lackieren & montieren

- Stromkabelrohre anfertigen und verlegen

- eine neue Halteplatte für die Ölanschlussdosen für hinten anfertigen sowie Hydraulikleitungen und Anschlüsse für hinten neu legen

- überflüssige Löcher schließen & Kotflügel schweißen, schleifen, lackieren & montieren

- Stromkabel neu verlegen und anschließen 

- Sitz reinigen, schleifen, lackieren und montieren

- Kupplung reinigen, ggf. nachstellen (oder sogar ganz erneuern)

- Evtl. Armaturenbrett neu anfertigen oder ein MF-Teil verbauen und anpassen

- Armaturen neu einbauen und anschließen

- Lenkungsspiel (Lenkwelle) einstellen

- Lenkkopflager (Spurstange) ersetzten

- neue Schläuche für Lenkzylinder, ggf. komplett neu abdichten

 

Was auch noch entschieden werden muss, sich aber erst nach den ersten Probefahrten ergibt,

ob der Motor noch neue Kolbenringe bekommt oder sogar neue Kolben und Buchsen, (was dann mit der Kurbelwelle ist…???)

Auch ist noch zu prüfen, ob die Dichtung der Lenkung auf dem Getriebe dicht bleibt (diese war am Schwitzen, aber ich konnte alle Schrauben noch ein gutes Stück nachziehen, nun ist sie erstmal dicht). Ansonsten kommt die auch noch neu, bevor die Elektrik fertig gemacht wird.

Und dann noch die Kupplung. Es wird sich zeigen, ob die Kupplung zwingend neu muss oder diese erst dann gemacht wird, wenn der Schlepper wegen Motorinstandsetzung eh getrennt werden sollte.

Wenn dann entschieden ist, wie es mit dem Motor weitergeht, kommt zum Schluss noch:

- Frontlader-Konsolen reinigen, schleifen & lackieren,

- FL-Hydraulikzylinder auf  DW-Zylinder umbauen, schleifen & lackieren

- Hydraulikrohre / -schläuche neu anfertigen und verlegen.

- FL-Betätigung ggf. auf Einhand-Bedienung umbauen, oder eine Rundschwinge ohne HG anbauen !?!?!

- FL reinigen, schleifen & lackieren, wieder anbauen

 -Umsturzbügel / -Käfig sandstrahlen, lackieren und wieder anbauen. Hier sollen dann ggf. noch Zusatzscheinwerfer dran.

- Felgen demontieren, reinigen, schleifen, lackieren (evtl. neue Hinterreifen / von 14.9 auf 16.9-30 wechseln; je nach Budget)

- Radnarben vorne und hinten reinigen, schleifen, lackieren

 

Ihr seht, es steht noch einiges an. Werde weiter berichten.

=> Weitere Bilder folgen.

Gruß aus dem Sauerland

Lothar

(Eicher Mammut74 / MF158)
 
Hallo Mf/Eicher-Fan!

Denk an die Übersetzung bei neuen Reifen!

G Kalle
 
Hallo G Kalle,

wieso an die Übersetzung denken?, Verstehe ich nicht.

Die Reifen werden doch nur breiter. der Durchmesser ändert sich doch nicht (wesentlich). Nur dass die Stollen wieder voll da sind.

Oder habe ich da ein Verständnisproblem? 

Gruß aus dem Sauerland

Lothar

(Eicher Mammut74 / MF158)
 
Hallo zusammen,

es geht weiter.

Nachdem ich letzte Woche noch alle Kipphebel erneuert habe und der Motor einen ersten längeren Probelauf hatte, musste ich feststellen, dass der "Blow-by" doch noch sehr heftig war. Bei Lauf ohne Ventildeckel blubberte das Öl aus den Kanälen, die es eigentlich nach unten abführen sollten. Nach öffnen der Kappe des Öleifüllstutzen wurde es besser.

=> Somit wurde entschieden, dass der Motor in einer Fachwerkstatt überprüft und überholt werden soll.

gestern wurde der EICHER - MF abgeholt.

Mal sehen was mich da erwartet und war der Spaß kosten wird.

Gruß aus dem Sauerland

Lothar

(Eicher Mammut74 / MF158)
 
Hallo Mf/Eicher-Fan!

Auch wenn die Reifenbreite  verändert wird ändert sich der Reifendurchmesser/Umfang!!!

G Hüttert
 
OK, werde dies bei einer etwaigen Umbereifung berücksichtigen.

Jetzt muss ich erst mal für die Motorinstandsetzung
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 sparen.

Gruß aus dem Sauerland

Lothar

(Eicher Mammut74 / MF158)
 
Und weiter geht‘s:

Mittlerweile ist der Kopf runter, Kolben raus und die Buchsen gezogen. (Vorab wurde der Frontanbau, die Achse und Ölwanne demontiert.)

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Dabei wurde klar, warum so viel Luft in das Kurbelgehäuse entwich. Die Kolben waren schon äußerst mitgenommen und Teilbereiche ausgebrochen. Da die Laufbuchsen noch OK aussahen und auch die Pleuellager kein merkliches Spiel hatten, konnte man im Vorfeld halt nur vermuten, dass mit den Kolben oder den Kolbenringen etwas nicht in Ordnung ist. Nun haben wir Gewissheit.

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Warte nun auf den Kostenvoranschlag und darf dann entscheiden, ob ich Originalteile oder Teile aus dem Zubehör einbauen lasse.

Bei dieser Gelegenheit, wird der Motor noch abgeschraubt und die Kupplung getauscht, da diese verschlissen ist und rutscht. 

Anschließend alle notwendigen Dichtungen und Dichtringe erneuern, um dann zu hoffen, dass die Kiste lange, lange trocken bleibt.

Berichte, wie es weitergeht und was der SPASS gekostet hat.

Gruß aus dem Sauerland

Lothar

(Eicher Mammut74 / MF158)
 
Hallo,

heute mal ein kleines Update.

In den letzten Wochen ist so einiges passiert. Nachdem der Trecker im September in die Werkstatt kam, wurde dort pö-a-pö dran gearbeitet. Es wurden Buchsen, Kolben und Bolzen sowie die Kupplung gemacht. Bei der Kupplung dann eine bitterböse Überraschung. Die vorab besorgte Kupplung:

passt nicht 
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. Also eine neue herbei.

Dies ist aber eine 6-Fingerkupplung, also DOPPELT so TEUER !!!  Nun ja, hilft ja nichts.

Seit Ende Oktober ist der Trecker wieder zu Hause. Die Haube, Kotflügel und Kotflügelhalter wurden zum Sandstrahlen gebracht. Alle überflüssigen Löcher und Risse vorab geschweißt. Die vorderen Kotflügel mussten zudem gerichtet werden. Anschließen zum Grundieren in eine befreundete Lackiererei gebracht. Die Kotflügelhalter wurden schwarz gepulvert. Haube und die hinteren Kotflügel spachtelt und lackiert mein Kumpel. Die vorderen hab ich selbst fertig gemacht.

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Grundierte Haube montiert um die renovierte Armaturenbrettverkleidung einzupassen.

Auch wurden in die Umsturzbügel Flacheisen geschweißt, so dass vorne und hinten jeweils Scheinwerfer montiert werden können. Für die sichere Verlegung der Stromkabel wurden Rohre angeschweißt. Alles gründlich entrostet, gereinigt, grundiert und lackiert.

An der Verkabelung des Armaturenbretts wurde auch zwischenzeitlich schon einiges vorbereitet. Alle Armaturen wurden von altem Lack, Dreck und Schmodder befreit und alle Kabel nach Schaltplan neu angeschlossen. Teileweise neue Kontrollleuchten verbaut und die neuen Schalter für die Zusatzscheinwerfer eingebaut. Die Verkleidung des Armaturenbretts war gerissen und an einigen Stellen waren Teile ausgebrochen. Da das Neuteil 200€ kosten soll, wurde ein Versuch unternommen dies mit Glasfaserspachtel und Alu-Inletts (als Verstärkung) zu reparieren. Hat soweit geklappt. Ob es dauerhaft hält muss man abwarten. Danach wurde es geschliffen, grundiert und lackiert. Sieht ganz passabel aus...

Der Tank ist mittlerweile auch wieder montiert. Aktuell warte ich auf die fertig lackierten Teile. Diese müssen dann montiert werden. Danach Licht und die Scheinwerfer anschließen und den Rest der Elektrik fertig machen. Kann aber dauern, da es ja mittlerweile früh dunkel ist und ich diese Arbeiten im Carport erledigen muss.

Danach geht es mit der Abdichtung des Lenkzylinders weiter, dieser tropft ein bisschen. Auch die Lenkpumpe muss noch mal überprüft werden, die sifft auch ein bisschen.

Wenn dann alles soweit dicht ist, geht es mit den Frontladerkonsolen und dem Frontlader weiter. Gleiches Spiel: entlacken, verputzen, grundieren, lackieren, montieren.

Und zwischendurch, irgendwann, muss ich mir noch überlegen, wie und wo ich die Hydraulikkupplungen fürs Heck anbaue. Soll ein DW-, ein EW- und ein druckloser Rücklauf- Anschluss hin, da ich für den neuen Frontlader (Rundschwinge ohne HG) nur noch ein DW-Steuergerät brauche.

Berichte weiter und stelle in Kürze auch aktuelle Bilder ein. 
 
Hallo zusammen,

in den letzten Wochen hat sich einiges getan.

Anbei ein paar Bilder vom aktuellen Zustand; Blechteile soweit wieder montiert, Elektrik und Licht fertig. 

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Da noch ein paar Kleinigkeiten gemacht werden müssen, bevor es zum TÜV geht und auch noch ein paar Teile zu restaurieren sind, werde ich weiter Berichten und Bilder einstellen.

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Gruß aus dem Sauerland

Lothar

(Eicher Mammut74 / MF158)
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Hast du Angst vor Sonnenbrand,
mach Urlaub halt im Sauerland. ;~}
 
Hallo,

wollte mal weiter über den Umbau.

Da die Scheinwerferspiegel matt waren und auch die Chromringe schon bessere Zeiten gesehen haben, wollte ich die "alten Bilux Lampen" auf moderne H4-Lichter umbauen. Nachdem ich mir zunächst zwei verschiedene Satz H4-Einsätze gekauft hab, um zu sehen ob die passen und wie die Aussehen, musste ich feststellen, dass die Lampeneinsätze zwar in das Gehäuse passen. aber leider nicht in den alten Chromring. Dann hab ich noch neue Chromringe gekauft, die aber leider nicht passten. Mittlerweile bin ich jedoch fündig geworden.

Von einem Satz einfacher Aufbauscheinwerfer passten die Lampenringe. In diesen wurden dann die normalen Einsätze gegen die H4 Einsätze (Habe mich für Klarglas entschieden) getauscht und der untere Clip zum Befestigen der Ringe etwas tiefer ausgefräst. Die Federn, mit denen das Glas im Ring gehalten wird, habe ich etwas gekürzt, da die H4 Gläser etwas dicker waren. Danach passten die Dinger.

Hier ein Bild:

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Nächste Woche geht’s zum TÜV. Mal sehen was der sagt…

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Gruß aus dem Sauerland

Lothar

(Eicher Mammut74 / MF158)
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Hallo, und erstmal riesen Respekt für deine Arbeit.Sieht echt klasse aus. Schön zu sehen das sich jemand so große Mühe gibt um einen Schlepper wieder ordentlich auf die Straße/Acker zu bekommene. Ist die Vorderachse von Selene? Ich habe einen MF 135 Allrad mit Selene Achse und bin noch auf der Suche nach breiteren Felgen.Meine Felgen sind leider sehr schmal 5.5x20zoll. Wie breit sind die Felgen bei dir und welche Reifengröße hast du drauf? Gruß Florian Staub 
 
Die Schlepper ist wirklich sehr schön geworden!

Es scheint das die Vorderädern an der Untenseite ein bitch nach Aussen stehen, stimmt das oder ist das das Foto das verzertte?

@Florian,

Wann ich gut auf das bild sehen, hat Lother 10.5x18 auf die Vorderachse.
 
Ja hab jetzt auch mal genauer hingesehn, es scheint mir auch so das es 18zoll Felgen sind auf der Vorderachse. Es sieht auch so aus als ob die Felge mehrere Löcher hat für die Radbolzen, bzw 2 verschiedene Lochkreise? Da muss der Besitzer des Schleppers uns mal Aufkläre.
 
Hi,

wirklich ein schönes Projekt mit toller Dokumentation,

hoffentlich sieht man ihn dann auch bald mit Einsatz-Bildern im Schauraum.

hoffentlich hast du lange Spaß mit dem kleinen 
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MFg Alex 
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www.Fergy-Farm.de

info@fergy-farm.de
 
Hallo,

Ja, auf der Vorderachse sind 10.5/18 drauf. Warum die Felgen 2 Lochkreise haben kann ich nicht dagen. löcher waren schon drinn ;-}. Wer die VA gebaut hat kann ich so adhock nicht sagen, muss ich mal nachsehen. 

Ja, die Räder sind etwas nach innen geneigt. Auf den Bildern wird das aber übertrieben dargestellt (Fokus / Blickwinkel). Kann auch sein, dass da mal was neu gelagert werden muss. Das schaue ich mir aber erst an, wenn die Räder runter sind und der Rest der Achse dann noch "renoviert" wird. Merkliches Spiel haben die Rader / Lager bis jetzt mal nicht.

Und noch mal JA. Es war einiges an Mühe und vor allem Gedult und reichlich Geld was mich der Spass gekostet hat. Habe jede Ausgabe dokumentiert
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.  Für die Summe hätte man einen anderen kaufen können.

Bitte nicht das Kleingedruckte lesen:

Hier mal grob zusammengefasst:

Material: 2400

Lackarbeiten:3200 (30 Stunden) (im Gegenzug bau ich meinem Kumpel einen Mega-Stehtisch mit Heizung
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)

Motor- & Kupplungsinstandsetztung: 5900 (65 Stunden) (abzüglich 20%Rabatt)

plus geschätzte 100-130 Arbeitsstunden (aber die will ja eh keiner wissen).

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Gruß aus dem Sauerland

Lothar

(Eicher Mammut74 / MF158)
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Hi,

Ach du Alarm!

dafür bekommst du einen neuen MF 290 

aber das ist leider das große Problem wenn man diese Arbeiten machen lässt.. habe daher bei Zeiten angefangen und probiert es selber zu machen.

zum Glück mache ich jetzt ca. 80-90% selber..

Aber dafür wirst du sicher lange Spß an dem guten Stück haben.

MFg Alex

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www.Fergy-Farm.de

info@fergy-farm.de
 
So, nun geht’s hier weiter.

Am 15.02. war ich bei TÜV - ohne Mängel und mit Lob vom Prüfer durchgekommen (alles andere hätte mich auch gewundert). Dann am 17.02. für unsere Ziegen im Nachbardorf Heu geholt, alles Gut.

Am 18ten haben wir dann Holz gemacht.

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Bis zum Mittag alles Gut, aber dann...

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  Der Spaß hat ein ENDE !?!?  
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Nachdem ich 4 Ladungen Holz nach Hause geholt hatte, auf einmal, bei der letzten Fahrt, KEINE LEISTUNG mehr und der Motor Hustet und Rumpelt nur noch. Läuft auch nur noch mit Halbgas, sonst geht er aus.

Also den Anhänger abgehangen und den Trecker in den Carport. Danach sprang er nicht wieder an. Vermutung: Zylinderkopfdichtung.

Also am Montag den LaMa-Techniker angerufen und dabei schauen lassen. Es sollte zunächst alles andere die Ursache sein nur nicht die Kopfdichtung. Dann, nach einer Stunde Fehlersuche, die Erkenntnis, es "könnte" doch die Kopfdichtung sein. Hab mich dann mit ihm darauf verständigt, dass ich den Tank abbaue und danach die Kompression messe. Dabei wird auch das Spritzbild der Düsen überprüft. Dies sollte eigentlich am letzten Samstag passieren, aber lag von Freitag bis gestern flach - KRANK. Also geht’s morgen weiter. 

Meine Vermutung ist, dass die Kopfdichtung hin ist, da die "Experten" offensichtlich die Zylinderkopfschrauben nach dem Warmlaufen lassen nicht nochmals nachgezogen haben. Alles in Allem hat der Motor seit der Generalüberholung durch die Werkstatt keine 10 Stunden gelaufen. Und hart arbeiten musste er eigentlich auch nicht (wenn man mal davon absieht, dass er einen Miststreuer mit 2,5RM Holz ziehen musste).

Mir scheint die Angabe im RLF zum Anzugsmoment recht gering. (Dort steht: 7,6-8,3mkp -  dies wären 74,5-81,4Nm)

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Ist dies OK? Oder gibt es mittlerweile andere Werte? Habe mal was von Werten bis zu 120-125Nm gelesen !?!?

Auch wäre die Frage, ob und welche Dichtung die "Beste" für den AD4.203 Motor ist. (Es war die mit den dünnen Kupferblechen verbaut) Habt Ihr da Erfahrungen?

Bitte um kurzfristige Info, gerne auch per PN, da der Trecker wohl nächste Woche zurück in die Werkstatt kommt und ich dann eigentlich 10 Jahre Ruhe haben wollte. 

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Gruß aus dem Sauerland

Lothar

(Eicher Mammut74 / MF158)
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Hallo Lothar,

habe gerade für MF 3303 Baggerlader mit Perkins AD4.203 eine ZK-Dichtung beim Zulieferer bestellt und geliefert bekommen..

die hat auch die Kupferbeplankung.. normal sollte das funktionieren.

Wichtig ist halt auch das der Kopf in der richtigen Reihenfolge angezogen wird (beim los schrauben die Reihenfolge rückwärts durchgehen, damit der Kopf nicht verzieht!!)

natürlich müssen Block und Kopf gerade und sauber sein!

und mit den richtigen Werten anziehen.

habe hier einen Beitrag über meine MF 500er Serie da habe ich auch schon einige Dichtungen gewechselt

ein Freund von mir hat bei MF gelernt und hat eine große Sammlung, er meinte das man bei kaltem Motor auch 20Nm mehr geben kann damit der zweite Gang entfällt (wegen Tank demontieren usw.)

bisher bin ich damit gut klar gekommen (meine 120Nm + 20Nm müsste ich aber in dem Beitrag siehe unten, raus suchen..)

MFg Alex 
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nur beim MF 590 gab es von Anfang an Probleme da war der Kopf verzogen.. was der Vorbesitzer mit seltsamen rosa Kühlerzusatzmittel versucht hatte zu beheben. 
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lieber "etwas" fester anziehen ca.20Nm damit er nicht durch pfeifft.. 

www.Fergy-Farm.de

info@fergy-farm.de

http://441029.forumromanum.com/memb...turen_restauration-deutsche_ferguson_und.html
 
Hi Alex,

Danke für deinen Beitrag.

Also, ich habe heute den Tank runtergenommen und die Kompression gemessen: 1 + 2 Zylinder gleich null - 3 + 4 Zylinder ca. 15 bar (Scheint wenig, bin mir aber nicht sicher, wie genau mein Messwerkzeug anzeigt.)

Dann habe ich versucht das Weiterdrehmoment der Zylinderkopfschrauben zu ermitteln. Dies lag bei unter 70Nm!!!  = Somit ist für mich der Fall bis hierher erst mal klar. ==> Kopfdichtung geflogen, weil Anzugsmoment zu gering...

Jetzt warte ich mal ab, ob ich den Trecker zurück in die Werkstatt bringe oder ob ich die Dichtung selber wechseln.

Alex, hast du Erfahrung, ob die "Kupferdichtungen" mit oder ohne zusätzliche Dichtmasse verbaut werden? Falls mit, was sollte ich da nehmen?

Und zur Vorgeschichte; der Block war gerade und der Kopf wurde geplant (waren aber nur 0,2mm drin). Und ich gehe mal davon aus, dass die Jungs beim Zusammenbauen alles sauber und gereinigt hatten und auch, dass die die in der richtigen Reihenfolge angezogen haben. Wo ich mir nicht sicher binn, ob die die ZK-Schrauben nach dem Warmlaufen lassen noch mal nachgezogen haben.

Was mich aber immer noch wundert sind die relativ geringen Werte zum Anschraubmoment aus dem RLF. Mir kommen 75-82Nm recht wenig vor. Ich hatte, als ich den Kopf das erste Mal runter hatte, die Schrauben mit 135Nm angezogen. Dies war aber, glaub ich, ein wenig zu viel, da ich beim Anziehen gemerkt hab, dass die Gewinde nachgeben und nicht alle Muttern richtig fest wurden. Habe dann nur noch 125Nm genomen.

Daher wäre eine genaue Angabe, mit wieviel Nm ich anziehen kann (soll) sehr hilfreich.

Alex, du hast in deinem Link beschrieben, dass du die ZK-Schrauben mit 122Nm angezogen hast. Kannst du mir sagen, was für ein Gewinde deine ZK-Schrauben / Muttern haben? Du hast ja einen anderen Motor in deinem Schlepper…

Danke    

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Gruß aus dem Sauerland

Lothar

(Eicher Mammut74 / MF158)
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Mannomann Lothar,

in meinen sämtlichen Unterlagen ist das Anzugsdrehmoment ZK-Schrauben für den 4.203 mit 7,6 - 8,3 mkg angegeben. Da gibts doch nix zu diskutieren über "genaue Angaben"

Das entspricht, mit Rundungstoleranzen, deinen Angaben in Nm.

"Ich hatte, als ich den Kopf das erste Mal runter hatte, die Schrauben mit 135Nm angezogen. (Ist ja auch nur knapp das Doppelte
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). Dies war aber, glaub ich, ein wenig zu viel, da ich beim Anziehen gemerkt hab, dass die Gewinde nachgeben und nicht alle Muttern richtig fest wurden."......

Irgendwo sind also die Gewinde bereits "überstreckt", wenn nicht kurz vor dem Ausreißen. Das gibt doch immer wieder nach! Da kannst noch 20 ZK Dichtungen einbauen!

Wenn du Glück hast, ist das Gewinde im Block noch heil, weil es die längste Einschraubtiefe hat.

Du solltest bei der nächsten Rep. auf jeden Fall alle Schrauben/Stehbolzen/ Muttern usw. erneuern.

Die letzte Rep hat eine Werkstatt gemacht. Die wissen ja wahrscheinlich nicht, daß du die Gewinde vorher schon "vermurkst" hast, oder?

Also reklamier die Reparatur und bezahl fairnesshalber die o.g. Teile.

Gruß ins "Sauer-land"

+Matthes+
 
Hi,

ja da kann ich Matthes nur recht geben..

die Werteangaben des jeweiligen Motors muss man schon einhalten..

20Nm mehr ist denke ich ganz ok wenn ich das als Industriemeister Metall betrachte (u.a. auch in Schraubenfabrik gearbeitet für Windkraftanlagen)

etwa das doppelte ist dann doch einiges zu viel.. "nach fest kommt ab"

neue Stehbolzen mit Muttern für den AD4.203 habe ich gerade hier liegen.. und da der Bagger noch nicht geliefert wurde kannst du die gerne haben. (Link unten)

lass die Jungs in der Werkstatt noch mal gucken.. neue Dichtung, Stehbolzen, nochmal prüfen ob alles plan ist und schauen ob die Blockgewinde i.O. sind.

MFg Alex 
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Hallo Mattes, hi Alex,

Ihr habt ja recht. 135Nm waren deutlich zu viel. Hab mich damals auf die Angaben im Netz verlassen (120Nm +20). Diese galten aber offensichtlich für einen anderen Motor. 

Bei der Instandsetzung durch den LaMa sind alle Bolzen und Muttern neu gekommen. Auch waren die Gewinde im Block noch OK. Die neuen Bolzen ließen sich ohne Probleme von Hand einschrauben. Die Werkstatt hat dann auch nach RLF gearbeitet. Wo ich nur nicht sicher bin, ob die nach Warmlaufen lassen des Motors die ZK-Schrauben noch mal nachgezogen haben.

Hier ein Bild der ZK-Dichtung von heute nach dem Abbau des Kopfes:

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Habe heute noch mal mit der Werkstatt gesprochen und wir sind so verblieben, dass ich alles reinige und dann eine neue Dichtung verbaue (verliere dadurch nicht meine Garantie
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). Diesmal ohne zusätzliches Dichtmittel. Anziehen werde ich die Schrauben mit ca.85Nm. Dann ca eine Stunde warmlaufen lassen, die Kipphebelwelle nochmals demontieren und alles noch mal nachziehen.

Die Werkstatt hat die ES-Düsen vorsichtshalber noch mal abgedrückt, um sicherzugehen, dass diese (noch) ok sind. (Sind ja nur ein Jahr alt.) Dabei haben sie festgestellt, dass diese 195-200 bar haben (wurden offensichtlich letztes Jahr so vom Bosch-Dienst eingestellt ?!?!). Meines Wissens nach sollten die aber doch 175 bar haben, oder? Ich habe in meinem RLF dazu keine Angabe gefunden. Kann mir jem. sagen welcher Wert nun richtig ist für den AD4.203-Motor?

PS. Ich bin nicht Sauer...
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(nur weil ich hier aus der Gegend bin...)

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Gruß aus dem Sauerland

Lothar

(Eicher Mammut74 / MF158)
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Hast du Angst vor Sonnenbrand,
mach Urlaub halt im Sauerland. ;~}
 
Hallo und danke für die PN.

Die Düsen sind nun auf 175 bar eingestellt und werden heute wieder eingebaut. Anschließend Probelauf...

Darüber hinaus habe ich noch ein paar Ersatzteile bestellt, da ich gemerkt habe, dass er u.a. an einer EP-Leitung (Zyl.4) im warmen Zustand etwas tropfte. Das gleiche an der Leitung vom Tank zur Förderpumpe und am Tankdeckel. Diese Sachen werden nach dem Probelauf und vor der Montage des Tank getauscht. Dann sehen wir weiter... 

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Gruß aus dem Sauerland

Lothar

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Nachtrag; ER LÄUFT WIEDER...
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Gestern Abend die Düsen eingebaut, dabei eine Düsenleitung mit einem selbst angefertigtem Kupfer-Ring angedichtet. Da die EP-Leitung ca. 100€ kosten war mir das einen Versuch wert. Wenn man sich die Dichtfläche der EP-Leitung ansieht ist es fast nicht verwunderlich, dass diese nicht mehr dicht war. Mit der Kupferdichtung war dann auch die Leitung dicht. 

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Anschließend provisorischen "Tank" angeschlossen, Krümmer und Auspuff dran (wegen der Nachbarn) und dann laufen lassen.

Lediglich unterhalb der Düsen waren leichte Bläschen in der ZB-Dichtung zu sehen. War jed. unklar, ob das Diesel ist (vom Entlüften an den Düsen) oder ob hier die Kompression rausdrückt.

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Nach ca. 35-40 min war alles schön warm und somit alles wieder runter: Auspuff, Ventildeckel, Kipphebelwelle, Düsen. Dann die ZK-Schrauben nochmals mit 84Nm nachgezogen. Teilweise konnten diese bis zu 135° weitergedreht werden, bis der Schlüssel abknackte.

Dann wieder alles zusammengebaut und erneuter Probelauf. Auf Anhieb angesprungen. Nun waren auch die Bläschen unterhalb der Düsen an der ZK-Dichtung verschwunden :-)

==> Erst mal alles wieder gut und hoffen, dass es lange, lange so bleibt 
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Lothar

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Hallo Lothar,

das hört sich doch gut an!

geg.F. kannst du die Aktion nach ein paar Stunden noch einmal wiederholen zur Sicherheit..

drücke dir jedenfalls die Daumen das du nun Ruhe hast.

j mit den Leitungen ist das schon übel bei dem Motor..

hoffe ja das die von meinem MF 3303 Baggerlader noch auftauchen, nicht das ich die alle samt ESP neu kaufen muss das wäre dann sonst der teuerste Posten bei der Maschine

MFg Alex 
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