[Schraubertipp!] MF 130 - Kühlwasser im ÖL

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mattenmiehler

Gast
Hallo Leute, ich brauch mal einen Tipp, habe an meinen Motor des MF 130, Perkins A4.107, die Kopfdichtung neu gemacht. Ich hatte die Laufbuchsen nicht gemacht ,das war wohl ein Fehler , nach dem ich alles wieder zusammengebaut hatte und den Motor nach viel Entlüfterei zum Laufen gebracht hatte war plötzlich das ganze Wasser im Öl :(. Die Kontrollbohrungen am Block sind allerdings trocken, was ja anfürsich auf dichte Buchsen deutet.Bin jetzt dabei den Motor abzuschrauben um ihn dann zu zerlegen, hat dennoch vorab schon einer eine Idee was die Ursache sein kann ??
Grüße Ralf
 
Schraub doch nicht den Motor ab, nur die Ölwanne weg und du müßtest an die Buchsen rankommen !
 
Hallo
War das mit dem Wasser im Öl schon vorher oder weswegen hast du die Kopfdichtung gewechselt?
Vielleicht war der Kopf nicht mehr plan oder auf den Flächen sind Rostporen weshalb die Kopfdichtung nicht abdichtet.Hast du die Kontrollbohrungen mal mit einem Draht freigepult,meißt sitzen die mit altem Knaster zu.Wobei ich eher auf die Kopfdichtung tippe.
Gruß MF-Kaefer
 
Hallo danke mal für die Antworten,ja das Wasser war vorher schon im Öl, hatte halt auf die ZKD getippt.Der Kopf ist überholt und geplant, das ist ja das traurige dabei , ich werde ihn wohl wieder runter machen müssen.Die Kontrollbohrungen werde ich mal freistochern und der Gedanke nur die Wanne abzuschrauben ist mir auch schon gekommen. Ich hoffe das geht ohne den Motor abzuflanschen.Wahrscheinlich sieht man es dann , vermute schon denn, momentan hört man das Wasser ins Öl laufen wenn man etwas druck auf das Kühlsystem gibt. Ich werde weiter berichten .
Mal was anderes , weiß einer wie es mit Getriebeersatzteilen aussieht ? Bekommt man da noch was ?
Grüße Ralf
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Hallo
Die Ölwanne geht so runter,da sind dann hinten und vorne so Korkstreifen sowie rechts und links Papierdichtungen.Da wird dann schon was zu sehen sein.
Das es so stark läuft,das man es hört ist schon komisch.Man könnt ja gerade meinen es wären gar keine O-Ringe bei den Laufbuchsen.Bei einem IHC im Dorf waren mal die Laufbuchsen durchgerostet.Deswegen ist Frostschutz mit rostschutzwirkung zu empfehlen.Ich mische auch nur mit destiliertem Wasser.
Gruß MF-Kaefer
 
Hi, soeben habe ich die Ölwanne runter und es wurde schnell klar das es wohl die Laufbuchse des dritten Zylinders ist. Auf den ersten Blick wohl durchgerostet.

http://img48.imageshack.us/img48/8998/p1012222.jpg

d.h. also,Rep Satz ordern
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.
grüße ralf
p1012222.jpg
 
Hallo ,

hat jemand den Teil P des WHB vom 130er ? Dort sind die Werkzeuge drin . Ich bräuchte die Zeichnung um mir den Niederhalter für die Buchsen zu bauenn.
Das restliche Buch habe ich, falls jemand bedard hat. Aber der Werkzeugteil fehlt.
Grüße Ralf
 
Hallo
Ich hab zwar kei Zeichnung aber ich hab bei dem Motor au schon die Buchsen ausgebaut.Mit einer Brücke ,einer dicken Scheibe un einer 16‘er Gewindestange.
Die Scheibe soll im Durchmesser gerade so groß sein oder eher etwas kleiner wie die Buchse;in der Mitte hat sie eine Bohrung 17mm.Sie ist etwa 15mm stark und hat einen Ansatz der sich zur besseren Führung von unten in die Buchse reinsetzt. Die Scheibe hab ich noch muß ich aber erst ausmessen wenn du willst.Als Brücke hatte ich zwei Wellenstücke etwa 30mm Durchm.und 150mm lang .Die werden mit einem ca.15mm flacheisen verschraubt oder verschweißt.Der Abstand der beiden Wellen, sprich die Flacheisenlänge muß ich auch erst nachschauen.Aber das siehst du auch, wie auf dem Motorblock halt Platz ist.Das Flacheisen erhält ebenfalls eine Bohrung 17mm in der Mitte.Dann Brauchst du noch eine Gewindestange und zwei Muttern und Unterlegscheiben und dann kanns los gehen.Lege vielleicht dünne Holzstückchen unter die Wellen,damit auf dem Motorblock keine Macken enstehen falls es schwer geht.Ich messe das Zeug morgen noch mal aus.
Gruß MF-Kaefer
 
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Hallo sprechen wir vom gleichen Teil ?

Grüße Ralf
 
Hallo
Da hab ich dich wohl falsch verstanden.Ich meinte du willst die Buchsen ziehen.
Aber was willst du denn mit dene Klammern.
Als ich das damals gemacht habe,hatte ich die Stehbolzen nicht rausgedreht.Da hab ich dann so 4 Rohrstücke über die entsprechenden Stehbolzen geschoben und mit Muttern festgezogen.Diese haben dann die Laufbuchsen auch unten gehalten.
Gruß MF-Kaefer
 
Hallo MF Käfer , schon klar ,irgendeine Lösung gibt es immer , deine hört sich ganz gut an , ist gespeichert :-) , ich dachte nur falls jemand diesen Werkzeugteil aus dem Handbuch hat dann kann ich mir die Dinger auch anfertigen lassen, falls da überhaupt eine zeichnung drinn ist..ich kenn das von meinem Holder Buch , dort ist jedes SWZ gezeichnet so dass du es nachbauen kannst.
Waren bei dir die Buchsen so fest drinn das du den beschriebenen Auszieher benötigt hast ? In der Literatur steht das die leicht von Hand zu ziehen seien ? Ich dachte mir schon das dass wohl eher Wunsch als Realität ist . Schwarzölige Schraubegrüße Ralf
 
Hallo Ralf
Ich hatte auch erst versucht sie von unten heraus zu schlagen aber bevor es Scherben gegeben hätte hab ich aufgehört.Die ersten zwei Zentimeter etwa gehen die schon en bißchen stramm-bis sie aus dem Ansatz und den O-Ringen raus sind.
Beim Einbau der neuen Buchsen müßen sie aber leicht und von Hand gehen.Wichtig ist die O-Ringnuten peinlichst genau sauber zu machen bevor die neuen O-Ringe eingesetzt werden .Deine oberen Nuten werden sicher stark angerostet sein wenn schon die Buchsen durchgerostet sind... .
Gruß MF-Kaefer
 
Hallo ,

danke für die Tips , ich werde berichten.:-)

gruß ralf
 
Hallo ,

so der Motor ist ab , jetzt muß es irgendwie weitergehen . Was würdet ihr als nächstes machen ? Kupplung wegbauen damit das ganze handlicher wird ? oder besser dran lassen da es etwas schwierig wird sie wieder dranzu bauen. Bin auf eure Vorschläge gespannt. Viele Grüße Ralf

p1012233.jpg
 
Hallo Ralf
Die Kupplung und die Schwungscheibe würd ich schon runter machen,da du dann gleich die hintere Kurbelwellenabdichtung (Dichtschnüre) erneuern kannst.Den Motor kannst du dann auch schön hochkant auf die Motorplatte stellen(mit ein paar Holzunterlagen,damit der Kurbelwellenflansch frei ist) und weiter demontieren.Bei der Kupplungsdemontage alle Trennstellen markieren.Beim Abnehmen der Kupplung sind aber unbedingt 3 lange Montageschrauben mit Mutter(1/4"UNC etwa 80mm lang mit durchgehendem Gewinde) nötig.Sie werden in die 3 Löcher geschraubt,die auf der Rückseite des Automaten zu sehen sind.Die 3 Muttern werden dann bis an den Automat herangedreht.Jetzt erst entfernst du die 6 Befestigungsschrauben.Die Kupplung wird nun durch gleichmäßiges zurückdrehen der 3 Muttern entspannt.Achte genau darauf wie die vordere Mitnehmerscheibe eingebaut ist,sie darf nicht überschlagen werden.Nun kannst du die Schwungscheibe runnerschraube.Die paßt nur an einer Position,da die Schrauben werwirrt angeordnet sind.Jetzt schraubst du die Kurbelwanne ab,die Eckversteifungsbeilagen sind alle unterschiedlich und passen auch nur an "ihrem Platz".Als nächstes machst du die Pleuel los und drückst die Kolben nach oben raus...usw.
Auf deinem Foto sehe ich auf dem zweiten Kolben schon den Abdruck der Brennkammerdeckelöffnung.Mit Sicherheit ist der Brennkammerdeckel gerissen und leicht nach unten gewölbt,so das der Kolben schon dagegengeschlagen ist.Die werden alle vier fällig sein.
Gruß MF-Kaefer
 
Hallo , da habt ihr mir ja einen schönen Schreck eingejagt mit den Brennkammern. Ich bin sofort zum Motor um nachzusehen, da es auf dem Bild tatsächlich so aussieht, als wäre da ein Abdruck. Ich habe nochmal ein besseres Foto gemacht . Da sieht die Sache meine ich schon besser aus.


Allerdings, habe ich mir daraufhin nochmal meine frisch überholten Kopf angeschaut und siehe da, die Brennkammern scheinen Risse zu haben ? Scheiße -( :(

Und das, obwohl ich extra beim Instandsetzer nachgefragt hatte, ob die Brennkammern i.o sind . Ja, wurde mir versichert.. Ich muß sagen, ich habe dann auch nicht weiter nach Rissen gesucht und das Ding montiert. Er lief ja dann auch (ca. 5 Minuten) bis ich bemerkte das das Kühlmittel wieder im Öl gelandet war. ob die Risse erst durch den Probelauf kamen?
Gibt es die Brennkammern noch zu kaufen ?
Aber jetzt mal zur Kupplung . Meinst du diese 3 Schrauben ?

Ich hoffe der Beitrag bleibt intressant und bin auf eure Meinung und Tips gespannt.
Viele Grüße Ralf
 
interessanter Beitrag! werde weiterlesen und viel glück bei der instandsetzung!

MFG

MF165 - Perkins 4.212 BJ 1972
 
Hallo Ralf
Was hast du denn jetzt schon alles gemacht,weil du schon von einem Probelauf geschrieben hast?Die Kolben sehen nicht gerade neu aus.Hast du die O-Ringnuten schön sauber gemacht?-Das geht mit einem Hakendrehmeißel (zum Drehen von Inneneinstichen) mit der Hand sehr gut.Wenn du jetzt neue Vorkammerdeckel einsetzt,muß der Kopf wieder geplant werden.Die Vorkammerdeckel gibt es noch Perkins -NR.:37443621 oder 37443632(Stück um die 60 Euro)
Die passenden Sicherungsspreitzscheiben haben die MF-Nr.:732 392M1.Jetzt noch eine Hiobsbotschaft:die Stege Zwischen den einzelnen Laufbuchsen im Motorblock reißen bei dem Motor sehr oft,das kann auch mit der Undichtigkeit zu tun haben.
Zur Kupplung:
Die Fingerschrauben auf dem Foto meine ich nicht.Sondern extra Montageschrauben,die du dir machen oder besorgen mußt(1/4"UNC ca.80mm lang).Die kommen in die drei Löcher,wie das eine was man auf deinem Foto oben rechts(2Uhr Stellung) erkennen kann.
Gruß MF-Kaefer
 
Hallo ,

keine Sorge , so schnell bin ich nun auch wieder nicht. Es war so: ich hatte im Spätsommer Kühlwasserverlust ins Öl. Klarer Fall , Zylinderkopfdichtung durch (war ja aber nicht so wie sich später rausstellte). Daraufhin den Kopf runter und überholen lassen , neue ZKD drauf und wieder alles zusammengebaut. Kurzer Probelauf ca. 2-5 Minuten.(Das meinte ich mit Probelauf) Dann leider festgestellt, das Wasser ist erneut im Öl -> Jetzt Ölwanne weg und gesehen das min. eine Laufbuchse durchkorrodiert ist. Damit habe ich auch diesen Beitrag gestartet.
Ich hoffe die Anamese des Patienten ist nun klarer :-)

Nun zurück zum Objekt , ich habe gestern der Fa. die mir im August den Kopf überholt hatte eine Mail geschrieben mit der bitte um Rückruf bzgl. der angerissenen Brennkammern . Der Chef dort meinte, dass bei allen Vorkammer Motoren an dieser Stelle Risse auftreten und das das auch normal wäre und solange die Risse nicht weiter gehen wie auf dem Bild wäre dies kein Problem. Man müsse nur was machen wenn sie bis zur Dichtung reißen würden ??? Naja was meint ihr sollte da neue Brennkammern rein ??
Zu der Kupplung , ich habe mal die Löcher markiert die es sein müßten . Ich hoffe ich liege jetzt richtig.


Handelt es hier eigentlich um eine s.g. Doppelkupplung ?



Ich meine das ich mal gehört habe das auch die Buchstaben vor der Fahrgestellnummer darüber was aussagen ?


Also zwei Fragen :

1. Ist das mit den kleinen Rissen ok oder besser neue einbauen

2. Habe ich eine Doppelkupplung

Viele grüße Ralf
 
Auszug aus der Betriebsanleitung des MF 135

belüftetet Doppelkupplung;
1. Stufe für das Fahrgetreibe 279 mm Durchmesser, Schraubfedern;
2. Stufe für die Zapfwelle 229 mm Durchmesser, Tellerfeder
Pedalspiel 10 mm

btw: ich sehe gerade der MF 177 hat die selben Daten für die Kupplung

MF165 - Perkins 4.212 BJ 1972
 
Hallo tomron,
und was sagt uns das jetzt??Keine Ahnung!!
Was soll das??Kannst du "mattenmiehler" was konkretes sagen?Ich nicht,außer:
An matthenmiehler:
Schraub den Kupplungsautomaten ab,wenn 2 Belagscheiben drin sind,hast du eine Doppelkupplung!Wir kriegen das Ding auch wieder zusammen!!.
P.S.Habe keinen Scanner,aber neben einigen hundert Schrauberstunden ,einen original MF135 Reparaturleitfaden.Bin halt mehr fürs "Grobe".
Wenn du ein Fax hast,sag mir Bescheid ,wenn du das Buch komplett haben willst,lege mindestens 100 Blatt Papier ein oder nenne mir die Teilbereiche,die du brauchst.
Gruß+Matthes+
P.P.S.Sorry,aber es gibt ja eine Vorder- und Rückseite.100 Seiten reichen also nicht.
Gibt es im Forum jemanden,der das Buch in diesem Kreis kopieren/zugänglich machen kann/will?Wie könnten wir das anstellen?
 
Hallo Leute
Der Ralf braucht kein Buch vom MF-135,da er ein MF-130 hat-da liegen Welten dazwischen!
Hallo Ralf
Dein MF-130 hat auf jeden Fall eine Doppelkupplung;das besagt auch das "M" in der Fahrgestellnummer.
Die Löcher in der Kupplung die du jetzt meinst, meine ich auch.
Wegen der Vorkammerdeckel,was willst du da jetzt von mir hören? Es ist meistens so, das wenn etwas einreißt bzw. eingerissen ist weiter reißt...
Gruß MF-Kaefer
 
Hallo Forumsgemeinde , bin froh das hier ein paar mitlesen und versuchen zu helfen. Ein besonderer Dank an MF Käfer der mir hier schon einige sehr gute Tipps gegeben hat . Klasse.
Bzgl. der Vorkamerdeckel. Genau das ist die Frage : Was will ich hören ? Ich hoffe(te) halt das jemand sagt : solche Risse in den Kammern hatte ich auch schon mal und habe sie nicht ausgetauscht, das ganze wieder zusammengebaut, und der Motor läuft immer noch.
Und MF Käfer da bin ich schon bei dir : anfürsich schon klar das das irgendwann eben weiterreißt. Die Frage ist nur wieviele Stunden kann ich so noch fahren ?Der Motorinstandsetzer meinte halt, das wäre kein Problem . Ich wollte somit nur wisssen , stimmt das was der sagt oder habt ihr eine andere Meinung . Naja schlafen wir mal ne Nacht drüber : )
Viele Grüße in die Nacht

Ralf
 
@Matthes nicht gleich so aufplustern! Hab ich überlesen tut leid (MF130)!
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btw: Weil das Thema Reparaturleitfaden angesprochen wurde. Hat vieleicht jemand einen Rep-Leitfaden vom MF 165 (MK2) den er zugänglich machen kann? Hätte vieleicht auch dann etwas zum anbieten
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MF165 - Perkins 4.212 BJ 1972
 
Hallo Ralf
Bei mir waren alle Vorkammerdeckel so eingerissen wie bei dir.Bei einem ging der Riß sogar schon bis in den Bereich der Kopfdichtung durch.Um ruhiger schlafen zu können, hab ich alle gewechselt.
Gruß MF-Kaefer
 
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