Seilwinde am TEA20

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Gast
Hallo zusammen,
um den Little Fergie nicht nur als Museumsstück zu besitzen, hatte ich mich auf die suche nach einem nützlichen Werkzeug für die Dreipunktaufnahme gemacht.
"So ne Seilwinde ist doch für vielerlei Dinge nützlich", war mein Gedanke.

So. Da ist sie nun. Schlang & Reichart DW 311/312, BJ. 1970. 280 Kg schwer.

Hat hier jemand schonmal versucht, so ein dickes Ding am TE zu montieren? Könnte die Winde eventuell zu schwer sein?
Sie wurde zuvor an einem 62er Hanomag betrieben und das über Jahrzehnte, der hat das ja auch irgendwie hingekriegt ...

Erfahrungen? Meinungen? Weitere Windenbesitzer unter euch?

Viele Grüße, Steffen.

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Hallo zusammen,
ich bin mal wieder verwundert darüber, wie still es in diesem Forum ist.

Zig User, 50 Hits, aber keine Antwort auf meine Frage.

Ist das Schreibfaulheit oder kann niemand etwas zu diesem Thema sagen?
Hat hier tatsächlich niemand Erfahrung mit dem Anbau schwerer Geräte an der Hydraulik?

Das kann ich mir bei eurem Fuhrpark kaum vorstellen.

Ich warte nochmal ab, bevor ich die Frage bei www.frag-vati.de poste – da kriegt man wahrscheinlich schneller eine Antwort.

Nur Mut!
 
Hallo,
also die Heckhydraulik am Ferguson TE hebt irgendwas zwischen 400-500 kg (Ich müsste nachschauen aber ich glaub mal 480kg gelesen zu haben!
Also sind die 200-300 kg der Winde kein Problem!
Zumal nichts passieren kann!Wenn Du das Gewicht, welches die Hydraulik schafft, überschreitest, öffnet sowiso das Sicherheitsventil und läßt das Öl zurück ins Getriebe laufen!
Ob die 25Ps für die Winde zu betreiben ausreichen mußt Du selbst testen!
Zudem solltest Du das geringe Eigengewicht des Schleppers beachten!Ohne Bergstütze ziehst Du evtl den Schlepper zum "ziehenden Objekt" und nicht umgekehrt!
Gruß Maik
 
Steffen,

hab‘ ein wenig mehr Geduld. Nicht jeder hängt hier 24 h am Tag vorm Bildschirm und wartet nur darauf, Fragen zu beantworten. Das machen wir alle in der Freizeit und kostenlos. Es gibt also viele Fälle, bei denen die Betrachter das Thema lesen, aber ad hoc nichts dazu beizutragen haben und einfach erstmal die Klappe halten. Andere haben einfach keine Zeit. Wie du sicher erfahren hast, mangelt es hier sicherlich nicht an Hilfsbereitschaft.

Zur Winde:
Die ist schön, ich habe eine dicke FW 4 an meinem Hanomag R450 (Festanbau). IN deinem Fall kann ich mir ganz gut vorstellen, dass sie am Fergie funktioniert, da sie von den Maßen und vom Gewicht her sehr der originalen Ferguson Winch ähnelt.
Wie funktioniert das denn mit der Hydraulik? Die Hydraulik im Fergie ist entweder ganz unten oder ganz oben, nichts dazwischen.

Und: du brauchst einen Zapfwellenadapter...

Gruß, Hendrik
 
Guten Morgen zusammen!
Na, also! Ich wusste doch, dass hier Kenner am Tisch sistzen. Dankeschön für die Antworten.
Was das Gewicht angeht bin ich nun beruhigt. Dass die Hydraulik nur oben und unten kennt, wundert mich jedoch. Ich hatte angenommen, sie könnte mittels des Hebels auch auf Wunsch positioniert werden.
Für den Transport der Winde müsste sie also nach ganz oben gefahren, und für den Betrieb abgelassen werden. Da die Bergstütze ja recht lang ist, wird die Winde eh recht hoch getragen , um nicht am Boden zu schleifen.
Eine Frage habe ich noch zum Adapter für die Zapfwelle. Wie genau ist die Bezeichnung der Fergie-Welle? Der Zapfen scheint mir ja recht "dünn" zu sein, oder? Ist das ein englisches Sondermaß oder ein genormtes Teil?

Vielen Dank und viele Grüße, Steffen.
 
Hallo Steffen,
die bezeichnung lautet: Zapfwellenverlängerung Adapter TE
Zapfwellenverlängerung 48mm
Innenprofil= 1 1/8 (6) | Aussenprofil= 1 3/8 (6) und ist bei jedem Händler zu bekommen.
Gruß Karlheinz
 
Guten Morgen, Karlheinz.
Dankeschön, präzise genug!

Welch herrliches Forum :)

Viele Grüße, Steffen.
 
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