S
schwachschtelle
Gast
Moin (sagt man hier oben so),
folgende Situation:
Hab nen MF35 und nen TEA20... beide laufen problemlos.
Meiner Freundin hab ich dann noch nen TED20 besorgt, den wir auch etwas optisch instandgesetzt haben. Allerdings läuft mein Kopf grade bei der Technik heiß:
Motor lief nicht richtig. So die gängigsten Fehler abgecheckt, ein Kipphebel war matsche und eine Stößelstange irgendwie zu kurz (außerhalb des EInstellbereiches). Nockenwellenhub habe ich nachgemessen, der ist bei allen 8 Nocken identisch.
Da lag nahe, dass ich den Kopf mal runter genommen habe und diesen zum Motoreninstandsetzter gegeben habe. Folgende Teile hab ich neu aus England dazu gegeben (Schaftdichtungen, Ventile, Federn etc). Die Deutschen Händler behandeln die Benzinerersatzteile leider sehr stiefmütterlich.
Beim Instandsetzer hat sich rausgestellt, dass der Kopf nen Riss hat.
Also hab ich mir einen anderen gebrauchten Kopf besorgt, hab ihn gleich sauber gemacht, mit einem Rissprüfmittel bearbeitet und die Ventile neu eingeschliffen.
Jetzt kommen die Ungereimtheiten.
Aus England habe ich mir diverse Neuteile besorgt für den TED, darunter auch die 142mm Stehbolzen. Der ganze Zylinderkopf ist aber nur 88mm hoch. Also musste ich die alten verwenden.
Bei den Neuteilen war auch eine neue Kopfdichtung mit dabei... irgendein Dichtungsmaterial mit Metalleinfassungen. Die alte war aus Kupfer (was ich persönlich besser finde).
Beim Zusammenbauen hat sich herausgestellt, dass ich ALLE Gewinde erst mal nachschneiden musste (innen und außen). Außerdem wurden die Feingewinde der Zylinderkopfstehbolzen ursprünglich in einem ganz anderen Bereich verwendet (konnte man an der Abnutzung sehen). Also war der ursprüngliche Kopf höher als 88mm jetzt bei dem gebrauchten Kopf.
Was ist da los?
Worin unterscheiden sich die TEA und TED Köpfe in den Maßen? Kann man von außen am Motor erkennen welche Bohrung er hat? Misstraue ich der "modernen" Kopfdichtung zu unrecht? Wenn nicht, wo bekomme ich die aus Kupfer her? Die Rümpfe, Kurbelwelle (Hub:92mm?) und Kolben sollten ja irgendwie gleich sein oder?.
Gibt es generelle Informationen bei welchem Modell welche Bohrungen zu welchem Bauzeitraum verbaut wurden? (außer zwischendurch hat mal jemand den Motor getauscht).
Und zum Schluss: wie weit können die Köpfe geplant werden? Das kann man wohl nicht pauschalisieren, weil die Köpfe wohl unterschiedlich sind.
Wie sieht die Kompatibilität zwischen TED und TEA Köpfen zueinander aus?
Wie ist es mit den nutzungsbedingten Abnutzungen? TEA lief schließlich immer mit Benzin, TED hat diese Diesel, Petroleum, Paraffin, Benzin Plörre bekommen und dann auch noch voll einen auf die Mütze. Gibt es da Erfahrungen welche Motoren heute vor der Restauration im besseren Zustand sind?
Bin wirklich für jede Hilfe dankbar. Am liebsten hätte ich aber gerne alle Fragen beantwortet
folgende Situation:
Hab nen MF35 und nen TEA20... beide laufen problemlos.
Meiner Freundin hab ich dann noch nen TED20 besorgt, den wir auch etwas optisch instandgesetzt haben. Allerdings läuft mein Kopf grade bei der Technik heiß:
Motor lief nicht richtig. So die gängigsten Fehler abgecheckt, ein Kipphebel war matsche und eine Stößelstange irgendwie zu kurz (außerhalb des EInstellbereiches). Nockenwellenhub habe ich nachgemessen, der ist bei allen 8 Nocken identisch.
Da lag nahe, dass ich den Kopf mal runter genommen habe und diesen zum Motoreninstandsetzter gegeben habe. Folgende Teile hab ich neu aus England dazu gegeben (Schaftdichtungen, Ventile, Federn etc). Die Deutschen Händler behandeln die Benzinerersatzteile leider sehr stiefmütterlich.
Beim Instandsetzer hat sich rausgestellt, dass der Kopf nen Riss hat.
Also hab ich mir einen anderen gebrauchten Kopf besorgt, hab ihn gleich sauber gemacht, mit einem Rissprüfmittel bearbeitet und die Ventile neu eingeschliffen.
Jetzt kommen die Ungereimtheiten.
Aus England habe ich mir diverse Neuteile besorgt für den TED, darunter auch die 142mm Stehbolzen. Der ganze Zylinderkopf ist aber nur 88mm hoch. Also musste ich die alten verwenden.
Bei den Neuteilen war auch eine neue Kopfdichtung mit dabei... irgendein Dichtungsmaterial mit Metalleinfassungen. Die alte war aus Kupfer (was ich persönlich besser finde).
Beim Zusammenbauen hat sich herausgestellt, dass ich ALLE Gewinde erst mal nachschneiden musste (innen und außen). Außerdem wurden die Feingewinde der Zylinderkopfstehbolzen ursprünglich in einem ganz anderen Bereich verwendet (konnte man an der Abnutzung sehen). Also war der ursprüngliche Kopf höher als 88mm jetzt bei dem gebrauchten Kopf.
Was ist da los?
Worin unterscheiden sich die TEA und TED Köpfe in den Maßen? Kann man von außen am Motor erkennen welche Bohrung er hat? Misstraue ich der "modernen" Kopfdichtung zu unrecht? Wenn nicht, wo bekomme ich die aus Kupfer her? Die Rümpfe, Kurbelwelle (Hub:92mm?) und Kolben sollten ja irgendwie gleich sein oder?.
Gibt es generelle Informationen bei welchem Modell welche Bohrungen zu welchem Bauzeitraum verbaut wurden? (außer zwischendurch hat mal jemand den Motor getauscht).
Und zum Schluss: wie weit können die Köpfe geplant werden? Das kann man wohl nicht pauschalisieren, weil die Köpfe wohl unterschiedlich sind.
Wie sieht die Kompatibilität zwischen TED und TEA Köpfen zueinander aus?
Wie ist es mit den nutzungsbedingten Abnutzungen? TEA lief schließlich immer mit Benzin, TED hat diese Diesel, Petroleum, Paraffin, Benzin Plörre bekommen und dann auch noch voll einen auf die Mütze. Gibt es da Erfahrungen welche Motoren heute vor der Restauration im besseren Zustand sind?
Bin wirklich für jede Hilfe dankbar. Am liebsten hätte ich aber gerne alle Fragen beantwortet