Starterproblem MF135

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H

Hias03

Gast
Hallo!

Ich habe einen MF135 restauriert und dieser ist jetzt Startbereit.

Das Problem ist nur das ich probleme beim starten selbst habe.Ich habe erst vor kurzem noch neue Batteriekabel samt neuen Klemmen eingebaut und ihm auch noch einen neuen Starter vergönnt(Lucas TVS 3,1kW)
rxvoygzs_jpg.htm
.

Wenn ich den Schlüssel drehe dreht zwar der Starter kurz aber er schafft es nicht den Motor vielleicht eine halbe Umdrehung zu drehen bevor er wieder stehen bleibt und klack.

Ich habe es auch schon probiert ihm mit einem 2. Traktor Starthilfe zu geben aber selbst mit 2 Batterien+ einen Laufenden Traktor dreht er nicht besser.

jetzt Weiß ich nicht mehr recht weiter, Kontakte sind alle angezogen. im Anhang wäre ein Bild der Verkabelung.

bei dem Anschluss ganz oben hängt der Pluspol ,der Braune ist versorgung für Licht usw. , der weiße ist der Kontakt vom Zündschloss und Unten am Schwarzen hängt der Massepol der Batterie.

Das sollte ja eigentlich so stimmen oder?

Weil erhrlich gesagt weiß ich jetzt nicht mehr weiter 

MfG
 
Moin MfG,

leider kann man auf dem Bild den Batt. +  und Masseanschluss nicht sehen. Du hast ja bei der Restauration auch neu lackiert. Sind Flächen des Masseanschluß wirklich richtig metallisch blank? Hast du mal ein Starthilfekabel von Batterie Minus direkt aufs Anlassergehäuse gebrückt?. Wird da bei dem kurzen Startprozedere irgendetwas warm? Was passiert, wenn du während des Starversuchs von einem Helfer die beiden dicken Pole am Magnetschalter brückst? Zieht er dann durch?

Gruß +Matthes+
 
Hallo "MfG"...

Ist der 135 denn nach der Restauration schon mal gelaufen? Nicht das Du irgendwo ein mechanisches Problem hast und die sich drehenden Teile des Motors irgendwo klemmen/schwer gehen. 

Man kann das jetzt leider nicht so gut erkennen, aber hast Du für die Verkabelung des Startvogangs (Anlasser-Zündschloss usw.) auch genügend große Querschnitte der Kabel gewählt? Auf dem Bild sieht das alles was "dünn" aus...ich denke Matthes kennt die Werte eher auswendig, ich müsste jetzt erst den Ordner mit den Unterlagen suchen (stehen kurz vorm Umzug...), aber das sollten schon so 16mm² sein zw Batterie und Anlasser, so 6mm² für Ladestrom...

Gruss Martin
 
Hallo Hias03,

" Umdrehung zu drehen bevor er wieder stehen bleibt und klack "

Klackt er nur ein mal, oder ist es ein rattern ?

Beim rattern besteht ein Spannungsabfall zwischen Batterie und Anlasser.

Klackt er nur ein mal, könnte der Kontakt zum Zündschloss unzureichend sein.

Dann könnte am Anlasser vom dicken Plusanschluss zum dünnen überbrückt werden, worauf der Anlasser arbeiten muss.

Gruß Demian
 
Hallo!

Also die Kontakte sind eigentlich alle Sauber. Denn die Batteriepolkabel habe ich ja auch getauscht Das sollten mind 16mm2 sein wenn ich mich nicht irre wenn nicht sogar 25. Durch den neuen Starter sind die Anschlüsse eigentlich sauber,

@Schrottigel ; der Starter rattert dann und der verbindung vom oberen kleinen gehäuse zum großen Gehäuse wird beim längeren starten leicht warm.

Zu den Anschlüssen Beim oberen kleinen Gehäuse gibt es ja 4 Anschlüsse den ersten oberen mit dem Bolzen da hängen Batterieplus sowie auf einem Kabelschuh die Licht verbindung drauf, dann den unteren mit der Verbindung zum unteren Gehäuse (da habe ich nichts angeklemm) und hinter den 2 "Bolzen Anschlüssen" ist ein kleiner bei dem der Startkontakt vom Zündschloss angesteckt ist.Unten am Großen Gehäuse ist dann noch der Masse Anschluss der Batterie.

Das komische ist er ist schon kurz gelaufen, starb dann aber glaube ich wegen Luft in den Diesellleitungen wieder ab. Da war‘s aber vorher auch so das er vorher schwer ging und dann von einer Sekunde auf die andere dann wegsprang. Dann wollte ich ihn nochmals starten dann ging er wieder schwer

ich habe dann vorgestern mal zur Sicherheit die Batterie mal einen ganzen Tag geladen und dann am abend gestartet dann drehte er zwar ein paar Runden durch ((ist halt noch viel Luft drin) aber stoppte dann wieder und ratterte . Er verlor quasi beim starten den Schwung.

Das selbe habe ich heute gemacht und er drehte wieder nur eine halbe runde.Dann war Schluss,ging auch nicht mit einer 2. Batterie besser.

Vom Kabelquerschnitt her sollte das eigentlich alles passen denn ich habe einen neuen Kabelbaum bestellt und da sind die adern teilweise dicker wie beim alten. 
Also echt eine komische Sache die mir selbst als elektriker nicht ganz eingehen.
 
Vor der Restauration drehte er ja auch immer sehr zäh weg sprang aber halt immer auch gleich an.

Darum habe ich mir auch gedacht ich tausche den Starter ( hat ja beim Ausbau schon ziemlich fertig ausgesehen).

Mit dem Motor selbst darf es eigentlich keine Probleme geben der ist von einer sehr Namhaften Motorenfirma sehr sauber komplett zerlegt und aufbereitet worden. Der ist wie neu.

Ich habe auch beim lackieren immer sehr acht gegeben dann die Dieselleitungen immer verschlossen waren,wobei ich es nicht zu 100% garantieren will das nicht überhaupt nichts in die leitungen kam aber das wär echt nicht der Rede wert
 
Hallo Hias03,

das der Anlasser rattert wenn er zum stehen kommt, ist der Beweis für einen Spannungseinbruch am Anlasser.

Bei Dieselmotoren sollte die Verbindung von der batterie zum Anlasser min. 50mm² sein.

Jetzt wäre zu prüfen ob die Batteriespannung beim starten einbricht. (sollte nicht unte 9V kommen)

Wenn an der Batterie die >9V erhalten bleiben, muss der Spannungsabfall Plus,-und Minusseitig geprüft werden.

Plus:

Plusklemme vom Voltmeter am Batterie Pluspol klemmen und die Minusklemme am Anlasser wo das Pluskabel angeklemmt ist. (beim starten dürfen keine 0,5V angezeigt werden)

Minus:

Minusklemme vom Voltmeter am Batterie Minuspol klemmen und die Plusklemme am Anlassergehäuse. (auch hier keine 0,5V)

Gruß Demian
 
Erster Schritt: Batterie direkt mit Überbrückungskabel oder den Anschlussleitungen an den Anlasser anschließen (Wenn die Hauptstromverkabelung schon so gemacht ist, ist dieser Schritt nicht notwendig)

Zweiter Schritt: mit einem kurzen Kabel eine direkte Verbindung zwischen dem Anschlussbolzen Pluspol des Anlassers (oben am Magnetschalter) und dem Steueranschluss des Anlassers (das ist der Flachstecker direkt drunter) herstellen. Das geht auch mit einem breiten Schraubendreher ;-) 

Wenn der Anlasser dann nicht ordentlich durchdreht, obwohl die Batterie fit und voll ist, stimmt entweder mit dem Anlasser oder mit dem Motor etwas nicht. 

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Okay ich habe das jetzt mal mit dem Schraubendreher probiert, da war es eigentlich das gleiche.

Dann habe ich mal die Spannung an den Polklemmen an der Batterie gemessen (also während dem starten) und kam dann auf 4V.

Verkabelung habe ich mir noch mal angesehen bzw nachgezogen.

@Schrottigel die Batteriekabel sind 25mm2 und gehen direkt auf dem Starter.
 
Hallo Hias03,

die Spannung bricht schon an den Batterieklemmen zusammen, sollte das auch beim prüfen, wenn das Voltmeter direkt auf den Batteriepolen gehalten wird passieren, ist die Batterie defekt.

25mm² für die Batterieverbindung ist schon sehr sparsam, aber das ist jetzt nicht das entscheidende, das die Spannung schon an den Batterieklemmen einbricht.

Gruß Demian
 
@Schrottigel 

okay, was mich noch etwas wundert das es trotz des 2. Traktors nicht anders wird oder ist das doch wegen den zu kleinen Querschnitt?

Aber einen Fehler vom Motor her kann man jetzt so mit dieser Messung eigentlich ausschließen oder?
 
Lässt sich der Motor denn von Hand durch drehen?

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Hallo Hias03,

selbst wenn der Motor fest ist, darf die Spannung beim starten nicht auf 4V sinken, so das ein elektrisches Problem vorligen muss.

Daß das Problem trotz Starthilfe besteht, könnte auch an ein unzureichendes Starthilfekabel liegen, da der gesamte Startstrom über das Kabel fliesen muss, da die eigene Batterie einbricht.

Gruß Demian
 
Wenn der Anlasser blockiert ist, halte ich ein Einbrechen der Spannung auf 4V durchaus für möglich - Je nach Zustand der Batterie. Da an den Batteriepolen gemessen wurde, würde dieser Wert bei blockiertem Anlasser zumindest für eine sehr gute Verkabelung zum Anlasser sprechen. Der Innenwiderstand der Batterie wäre in diesem Fall größer als der Schleifenwiderstand über den blockierten Anlasser. 

In dem Moment würde aber brutal viel Strom fließen (~500-1000A), sodass Kabel und Anlasser ziemlich schnell warm werden müssten.

Alternativ kann auch die Batterie platt sein, und das Starthilfekabel nix taugen.. .

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Hi Hias

Kurze Randbemerkung zum Starterkabel, mit einem Autostarterkabel kannst Du das auch knicken, da hab ich selbst div. Erfahrungen gemacht. Was klappt ist mit 2 Paar Autostarterkabel parallel. Ist dann aber etwas tricky mit dem Klemmen selbst. Die Autokabel haben einfach zu wenig Querschnitt. Oder investerie halt in ein Starterkabel für LKW/Traktor.

LG Martin
 
Okay, ja mit dem Querschnitt der Starterkabel kann man nicht gerade angeben die sind halt von einem PKW.

Ich habe generell daran gedacht eine schwerere Batterie einzubauen und dann vielleicht auch dazu noch ein paar große Starterkabel zu bestellen.

Aber eigentlich habe ich eher die Sorge das etwas mit dem Motor nicht stimmt.

Also ich habe gestern probiert die Riemenscheibe des Motors mit der Hand zu drehen aber da geht nichts.

Vielleicht liegt es auch daran das die so schwer zugänglich ist um da mal richtig anzudrehen, aber bewegen tut sich da nichts.

Aber ich glaube ich werde es einfach trotzdem mal damit probieren eine neue Batterie einzubauen und die Starterkabel zu bestellen. Weil mir das auch nicht ganz in den Kopf geht warum er an einem Tag komplett durchdreht und an einem anderen Tag  nicht mal eine halbe Runde schafft, da kann ja geundsätzlich nicht recht was verklemmt sein oder ?
 
Ist die Batterie denn in Ordnung und voll geladen? Wie groß ist die denn? 

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Also die Batterie hat wenn sie vollgeladen ist lt Ladegerä 12,9 V.

Ich habe jetzt mal geschaut was für eine Batterie das ist ein Aufkleber oder so ist nicht mehr oben aber ich habe durch Die aufgestanzte Nummer 540509  herausfinden können das es vermutlich eine 

maximal eine 95 Ah Batterie und das es eine Blei-Batterie ist.

Leider lässt sich im internet auch nicht genaueres herausfinden.

ich habe Mal ein Bild der Batterie hochgeladen:

https://www.directupload.eu/file/d/8980/zmm6pzg5_jpg.htm

 
Hallo Hias03,

ich würde die Batterie auf 60-70 Ah schätzen, was die kleinste Größe für ein Diesel ist.

Selbst eine Spannung von 12,9V, gibt keine Auskunft darüber, wie die Batterie bei Belastung reagiert.

Batterie prüfen, oder gleich durch eine größere ersetzen.

Ich denke das eine 88Ah original war, die heute durch eine 100Ah ersetzt werden kann, da die größe identisch ist.

Gruß Demian
 
Hallo Hias,

Was macht die Batteriespannung der vollgeladenen Batterie wenn du alle Lichter am Traktor einschaltest?
Hält sich die 12.9 (ja, wird auf 12,7 runter gehen) oder geht sie flott innerhalb einer Minute auf 70mm2.

Ach ja, noch eine Frage, kannst du den Motor (Bite Abstellzug gezogen halten!) von Hand wenigsten eine viertel Umdrehung am Riemenrad bewegen (ja gemeint ist von Kompression zu Kompression)?
Wenn nein, würde ich die erbrachte Motoreninstandsetzung mal nicht vorschnell von der Liste streichen.

Grüße
Josef
 
Einen neu gemachten Motor drehst du nicht einfach an der Riemenscheibe. Dafür brauchst du schon etwas Hebel. Der ist ja noch nicht eingelaufen...

Kommt man beim 135er noch durch die Vorderachse mit einer Ratsche + Verlängerung an die Schraube der Riemenscheibe? Damit lässt sich das sicher testen. 

Ich bin mir aber fast sicher, dass die Batterie platt ist. Wenn nicht mal mehr der Aufdruck lesbar ist... 

35mm² sind übrigens völlig ausreichend. 

Bei 2m Leitungslänge sind das bei 2,3kW Generatorleistung etwa 0,2V Spannungsfall, und selbst bei 1000A Kaltstartstrom (da muss dann eh schon eine verdammt dicke Batterie drin stehen) ist der  Spannungsfall gerademal ~1V. 

Ich hab bei mir ne 88Ah Batterie drin... 

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Hallo Hias03,

darf man fragen wie der Stand der Dinge ist? Nach einer Fülle von konstrutiven Beiträgen müsste sich eine Lösung zeigen. Selbst wenn der Fehler recht simpler Natur war ist es interessant  Ich hatte auch schon mal Hilfe im Forum gesucht, der Fehler war aber eine unglaublich einfache Sache. - Ich dachte zu komplex.     Es grüßt Richard
 
servus !

Ich habe jetzt eine neue Batterie rein und die Batteriekabel auch gegen größere getauscht jetzt dreht er viel besse. Leider hat‘s mir erst den Ziehschalter der Zündung genommen ,den werde ich jetzt noch tauschen.

Was läuft da eigentlich so drüber,da hängt ja nur das Licht zeugs drauf und der magnetkontakt vom Starter ?

Ich habe da nämlich noch einen alten Kippschalter der ist aber nur mit 230V/15 A angeschrieben.

Direkt Leistung braucht er ja nicht schalten da er vorm starten auf 1 gestellt wird und nach dem abstellen auf 0.
 
Hallo Hias03,

Was ist bei Dir ein "Ziehschalter der Zündung" ?

Original ist am 135 nur ein Glüh,-Startschalter verbaut, der mit einem Schlüssel betätigt wird.

Sollte jetzt ein Zündschloss mit Zündung "an" verbaut sein, eventuell wegen einer Drehstromlima, muss dieser auch die Vorglühung und das ansteuern des Anlassers verkraften. (können beim Vorglühen und ansteuern des Anlassers, kurzfristig 40-50A sein)

Gruß Demian
 
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