TEF Restauration

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teftef olli

Gast
So nachdem der TEF Restauriert an mein Schwiegervater und Schwager zurückgegeben wurde möchte ich eine kurze Zusammenfassung zusammenstellen. Ich bedanke mich im Vorraus an alle die mit Rat und Tat hier im Forum bei dem ein und anderem Problem geholfen haben.



Alles begann am 24.April 2015 mit der Anlieferung des Fergies auf dem Hänger. Ziel war es ihn bis Ende Juli zur eigenen Kirchlichen Hochzeit wieder fertig zu haben. Tja dieses Ziel erwies sich dann doch als nicht machbar und es mußte dann ein John Deere als Brautschlepper herhalten
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 Fortsetzung folgt
 
Der Motor wurde die letzten Jahre überwiegend mit Zuhilfenahme von Startpilot in den Wintermonaten gestartet da der Kigastank ein Leck hatte. Die Kolbenringe haben mit der Zeit sehr darunter gelitten, die Kompression ging dort hin wo sie nicht hin gehörte und es drückte aus allen Simmeringen Motorentlüftung usw das Öl raus. Nach der Grundreinigung des kleinen grauen ging es an die Demontage des Motors. Die Kurbelwelle war an den Hauplagern sehr eingelaufen und es mussten übermaßlagerschalen verbaut werden.



Bei den Pleullagerzapfen hat der Motorinstandsetzer nur die Riefen entfernt. Hier hab ich damals beim zerlegen nicht die alten Lagerschalen begutachtet und die Standardgröße für die Pleulager bestellt was sich dann später als Fehler erwies. Da der Motor schon mal Überholt wurde sind hier schon übermaß Lagerschalen verbaut gewesen. Leider habe ich es erst beim Motorenlauf durch abfallenden Öldruck und Klappern festgestellt und mir danach die alten Lagerschalen genau inspiziert und das Maß 020 entdeckt
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Die anfangs falsch gelieferten Lagerschalen haben sich dann doch als die richtigen erwiesen, als wenn jemand hier im Forum Hellseher ist:-)

Fortsetzung folgt
 
Der Zylinderkopf wurde beim Motorinstandsetzer komplett restauriert. Planschleifen, Ventilsitze fräsen Montage von neuen Ventilen, Ventilfedern usw. und die Einspritzdüsen abdrücken lassen.



Unter anderem sind noch folgende Teile am Motor neu gekommen: Laufbuchsen, Kolben, Kolbenringe, alle Dichtungen und Simmerringe, Steuerkette, Ölpumpe. 

Beim ausbau vom Motorölfilter ist mir aufgefallen, dass dieser nur lose im Gehäuse herum baumelte und seine Aufgabe nicht gerecht wurde da hier eine Feder fehlte die den Filter an das Gehäuse drückt. Somit ist das Öl mindestens seit dem letzten Ölwechel Ungefiltert durch den Motor gelaufen. Dieser könnte auch schon ein paar Jährchen überfällig gewesen sein
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 Hier hab ich einfach eine alte Ventilfedern genommen welche nun den Filter wieder an das Gehäuse drückt.



Zwischenzeitlich habe ich mir eine neue Kupplungswelle anfertigen lassen da diese stark eingelaufen war. Ebenso 2 Messingbuchsen die ich nach dem Aufbohren der Löcher im Kupplungsgehäuse dort eingeschlagen habe, weil diese schon oval waren.





Des Weiteren habe ich der neuen Kupplungswelle und Bremswelle Schmierbohrungen spendiert um hier auf Dauer mit der Fetpresse Abschmieren zu können. 

Fortsetzung folgt
 
Hallo Olli,

saubere Arbeit.

Es geht nichts über einen guten Maschinenpark für solch arbeiten. 
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Grüßle

Peter
 
Danke,

Maschinenpark braucht man ja nicht so viel. Zölliges Werkzeug, Schlagschrauber, Wagenheber, Unterstellböcke, Werkstattkran und eventuell ein Hubwagen seh ich als Grundvoraussetzung für so eine OP. 

Alles andere lief über private Kontakte, mein Bruder ist Dreher, ich bin ja gelernter Landmaschinenmechaniker und Tag täglich in sämtlichen Werkstätten unterwegs und kann mir dort das ein oder andere Spezialwerkzeug ausleihen.

Leider ist mein Datenvolumen für diesen Monat aufgebraucht, deswegen geht es im November weiter mit mein Bericht.

Gruß Olli
 
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Ich wollte mich ja im November zurück melden. Welches Jahr hab ich nicht gesagt, aber nach 2 Jahren ist es denk ich an der Zeit. Der tef läuft immer noch 😉 hier und da musste ich noch das kraftstoffsystem abdichten und der Tank wurde noch mit Kreem rot versiegelt. 
 
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