TÜV Anekdote

thorbo94

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07.03.2009
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Moin zusammen

Ich wollte euch mal verklugschiddern, wie das so mit der Zulassung von unserem Fergie gelaufen ist.

Da unser Fergie aus Frankreich kommt, benötigt er eine Importzulassung nach § 21 STVZO, was hier oben in Sh-H der TÜV Nord tätigt.

Habe an Tag 1 beim Tüv Nord in Norderstedt direkt angerufen, um schnell ein Termin zubekommen. Dort nahm aber keiner ab!
Nun rief ich in der Tüv-Nord Zentrale an ,gab der netten Call Dame mein Anliegen an und sie versicherte mir das sich ein Tüver bei mir meldet, was nicht geschah.
Tag 2 und 3 dasselbe Spiel !!!

Am Montag, Tag 4, klingelte so gegen 11h das Tel. Siehe da ein Tüver war dran; ich dachte Geil da geht jetzt was!!!!!!!!!!!!!
Den Tüver alles erzählt was ich an Papieren habe, aber das hat ihn nicht interessiert. Er braucht ein Datenblatt von so einem Bulldog. ah. was.wie äh ?!
Nun meinte er, ich sollte zum Tüv-Süd fahren, die können das besser! Äh , was? das sind mal eben 450 KM hin und zurück
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Nach dem wir geklärt hatten, was ich davon halte,sagte der gute Mann zu mir:" Sie wollen ja schnell den Schlepper angemeldet haben, ich besorge ihnen das Daten Blatt."

:-)
8 Tage später hatte er sich wieder gemeldet, habe sofort meine Meinung kundgetan
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Was er nicht wusste, ich hatte eine andere Möglichkeit aufgetan. Mein Lama MF Händler hatte mir einen Vorschlag gemacht den ich irgend wie gut fand, was wir gleich umgesetzt haben.
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Bei meinem Lama MF Händler kommt die Dekra, die dürfen solche Abnahmen zwar nicht vornehmen, ,aber der Dekra Kumpel hat alle Daten aufgenommen, diese an seinen Kumpel zum TÜV-Nord weiter gegeben, der die Papiere fertig gemacht hat.Nun die Papiere schnell zurück zum Dekra- Kumpel, dann zum MF Händler und tata Fergie gau fix zugelassen.GEHT DOCH!!! .
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Da fragt Mann sich was soll man davon halten,aber wir haben es irgend wie geschafft!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Habt ihr auch so gruselige Tüv Geschichte auf lager?????????????

Gruß

Michael
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Hallo thorbo 94
Ich kann deine Aufregung/Freude verstehen ,meine aber,daß man sich mit so Gefälligkeiten von anderen nicht so brüsten sollte.Es wird bestimmt nicht gerne gehört,wenn der Dekra-und der TÜVonkel gemeinsame Sachen machen...is ja schließlich ein "Mitbewerber".
Da sollte man sich einfach freuen und es für sich behalten ehe sowas publik wird.
Gruß MF-Kaefer
 
Schöne Geschichte, wie gut, daß es auf diesem Wege doch noch so schnell geklappt hat.
Glücklicherweise haben wir zwei Oldi-07er-Wechselkennzeichen, bei denen wir mit den Schleppern nicht zum Tüff müssen. Wäre bei 27 Schleppern auch ‘ne wahnsinns Aktion!
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Eine Anekdote kann ich dennoch zusteuern. Als ich meinen alten Steyr 680 kaufte, wollte ich ihn beim Tüff formell von 8,8 auf 7,49 Tonnen zul. GG ablasten, um ihn mit meiner alten Klasse 3 fahren zu dürfen. Ich fuhr mit dem Auto zum Tüff und hielt dem Herren im Kittel die Schweizer Papiere hin. Als der in den originalen Papieren "Kriegsmaterialverwaltung Hinwil" las, gingen bei ihm alle Lichter an und er sprang aus seinem Sessel auf: "Kriegsmaterial???
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Nich mit mir! Nachher fahren Sie hier mit‘nem Panzer rum, oder was?" Das war alles, quasi als Rausschmiss aus dem Büro.
Ich war dementsprechend sauer und fuhr nach Hause. Ich beschloß, mit dem Kriegsmaterial direkt sein blödes Büro platt zu machen. Nun gut, immerhin bin ich mit dem LKW nochmal hin und parkte direkt vor deinem Bürofenster.
Als der Kittel das "Kriegsmaterial" dann in natura sah, war er wie ausgewechselt
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- "Oooh, der ist ja schön.. und in so tollem Zustand... Viel Spaß damit!" Die Ablastung dauerte nun keine fünf Minuten und kostete 39,-€.
Sachen gibt‘s die gibt‘s gar nicht.
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Hier ein Bild des "Kriegsmaterials":

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Gruß, Hendrik
 
Hallo.

Ich hatte mal Probleme bei der Hauptuntersuchung meines MF 35.
Der DEKRA-Prüfer wollte doch tatsächlich meinen MF 35 die Plakette verwähren,
nur weil Handgas hat und kein Fussgas,
hinten die Bereifung 11-28 drauf hat, aber im Schein 10-28 drin steht...

Hat ne halbe Stunde gedauert bis er kapiert hat, das es 10-28 nicht mehr gibt
und ersetzt sind und das es Original so mit dem Handgas ist......
mein Fazit, einmal DEKRA niemehr DEKRA

mit Freundlichen Schleppergrüßen aus Oberfranken

Tobias
 
Hallo,

Wenn ich eure Geschichten so lese bin ich echt froh dass mein Schlepper in Luxemburg zugelassen ist. Das war ganz einfach: einfach mit den alten Papieren, einem Kaufvertrag, einer Kopie des Personalausweises des Vorbesitzers und einer Versicherungsbescheinigung zur Zulassungsstelle gefahren und nach 10 Minuten und Zahlung der Verwaltungsgebühr war der Schlepper umgemeldet.
So kleine Schlepper wie unsere Fergies müssen in Luxemburg gar nicht zum TÜV, bzw. zur Zulassungsstelle, ausser wenn sie zum ersten mal hier im Land zugelassen werden.

Gruß
Tim
 
Moin Zusammen!
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Das kommt mir gerade alles seeehhr bekannt vor! dumm nur das es noch aktuell ist bei mir!

Mein MF 565 ist ja Bekanntlich in England Coventry gebaut.. lief in Österreich und hat Ösi Papiere. soweit so gut.
Jetzt ist mein Problem das er keine EG-Nummer in den Papieren hat.. also: Vollabnahme und gut! -dachte ich, aaber jetzt zickt der TÜV-Prüfer in FKB rum!

-Ich habe ihm erklärt das MF 565 und MF 575 Baugleich sind bis auf die Kabinenhalter, die sind beim 575 ca. 10cm höher und der gleiche Motor ist 3PS mehr aufgédreht.
-glaubt er nicht
-also legte ich ihm zwei Prospekte zum Vergleich vor (Orginale von MF!!!)
reicht ihm nicht
-in den orginal Ösi-Papieren sind Zeichnungen mit Maßen der Kabine und des ganzen Traktors drin, samt Motordaten etc.!
-darauf hin hat er sich erkundigt und herausgefunden das noch kein 565 in Deutschland zugelassen wurde!
-dann sollte ich bei MF Daten zum Vergleich anfordern
-die schickten mit eine BA vom 575 da sind ebenfalls Zeichnungen mit Maßen und alle nötigen Daten drin zum Vergleich mit den Daten von meinen Papieren!
-hat er nicht akzeptiert
-darauf hin hat er bei MF-Frankreich eine Betriebsgenehmigung angefordert
-ohne Erfolg!

-Der nächste TÜV-Prüfer in KB hat 3 Wochen Urlaub!
-TÜV Medebach wurde dicht gemacht!
-Dekra darf keine Vollabnahme machen!

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noch Fragen!?!

Hat i-r-g-e-n-d-w-e-r einen Tip oder irgendwas was mir hilft, oder kann mir dabei helfen den so schnell wie möglich anzumelden?? Der ist schon fest in den Betriebsalltag eingeplant und muss laufen!

fürs Olditreffen in Medebach werde ich mir erstmal ein 5-Tageskennzeichen holen.. *grummel*

MFg Alex
 
Moing Alex,

da hast ja noch richtig viel zu tun an papierkram,
bist du ihn Zugelassen bekommst.
Ich versteh den deutschen Staat nicht, mit seiner
ganzen Bürokratie....

Viel Glück und Erfolg noch bei deinem 565 Projekt

Grüße aus Oberfranken Tobias

MF 35 Baujahr 1963 SNM

Geht nicht - gibts nicht und alles was mechanisch is, bekomm ich kaputt
 
Alex,versuch es doch einmal im Netz
bei DEUVET.de das ist der
Deutsche Veteranenclub. Die geben alle
möglichen Anleitungen was Zulassung betrifft.
Ich glaub da ist auch ein Forum.
Viel Glück. KH

Keine Patente auf Leben...
 
Hallo Alex,
ich kann mich erinnern, vor einiger Zeit gehört zu haben, daß das "TÜV-Monopol" gefallen sei. Mit Sicherheit weiß ich, daß die KÜS mittlerweile Oldtimergutachten, die für die 07er Nummer erforderlich sind, ausstellen darf. Ich würde einfach mal dort nachfragen.
Gruß Tom
 
HI,
wenn ich bei unseren Bauern sehe, dasss überall Öl tropf, nichts in Ordnung ist, die Bremsen nicht gehen, die Gelenke ausgeschlagen sind... und und und.
Dann frage ich mich, wie die Tüv bekommen.

Und bei anderen Sachen machen die soooo einen Rummel.

Gruß,
MHF
 
Hallo zusammen,
bei uns gab es auch schon einige Husarenstücke beim TÜV Süd:

Einen Schlepper zur Abnahme gebracht ohne Papiere, nach Beschaffung des Datenblattes kein Problem, der Kumpel davon brauchte für seinen kein Datenblatt, aber einen Kaufvertrag der bestätigte, das der Schlepper ohne Papiere verkauft wurde.

Hab mal wegen einer Felgeneintragung nachgefragt und die Felge mitgebracht, nach kurzem Blick von weitem:
Die kannst du dir übers Bett hängen.

Vor zwei Jahren meinen selbstgebauten Rückewagen zum TÜV gezogen wegen Abnahme:
Schweißschein haben die gar nicht angesehen
Kran bemängelt, der von der Bauart für die Arbeiten eigentlich überdimensioniert ist,
und dann der Sicherheitseintrag über die hydraulischen Stützen:
" Die Stützen sind vor Antritt der Fahrt einzufahren und hydraulisch zu sichern"

Nach meiner Erfahrung sind manche Herren bei diesen Organisationen unterbelichtet, einige zu faul um ihren Job zu machen und scheinbar einige nicht kompetent genug, um ihren Job auszuführen.

Aber Gott sei dank gibt es dort auch einige, die Ihren Job hervorragend ausführen und unentgeltlich für dich z.B. Datenblätter aus dem Internet herunterladen, um die Sache zu verkürzen.

Grüße aus der Oberpfalz

Hubert
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Hallo MF´ler,

ich hoffe, das ich mich mal kurz einklinken kann, eigentlich bin ich ja im anderen roten Forum daheim! Besagter Rückewagen wurde von Hubert und mir gemeinsam gebaut, auch der Kran wurde ab dem Hauptausleger neu konstruiert. Nach einen Vorgespräch beim entsprechenden TÜV Ingenieur freute sich dieser richtig auf die Abnahme und zählte auf, was wir alles zur Abnahme dabei haben müssen. Unter anderen Schweissnachweis und eine Statik des Rahmens. Beides kein Problem, aber bei der Abnahme hat der TÜV nicht eine Sekunde diese Papiere geprüft. Kranmässig haben ihn nur die Aufnahmepunkte interessiert, diese sind aber Original geblieben. Die Bemängelung am Kran kam von einen Kollegen des abnehmenden Ingenieurs, er hätte an einer Stelle noch ein Knotenblech gesetzt, weil ja an einer anderen Stelle auch eins ist...na, wenn das kein Grund ist!
Der Kran selbst ist dem TÜV absolut Wurscht, dafür ist die BG zuständig.
Alles in allen hat die Abnahme ne gute halbe Stunde gedauert, der Papierkrieg fast eine Stunde.
Obwohl der Rückewagen IHC-rot ist, sieht er am MF doch auch nicht schlecht aus?

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Hätten Hubert und ich schon viel früher bauen sollen!

Wer den RW noch nicht aus einen anderen Forum kennt, der kann sich hier ein wenig umsehen! Rückewagen

PS: Hubert, das war letztes Jahr
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ein Schlepper kann nicht rot genug sein!

http://www.mein-woodworking.de
 
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