Ungewöhnlicher Hilferuf zum Goldbauch

  • Ersteller Ersteller Jochen4
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so konnte mir jetzt erst das video anschauen. also das ist schon arg dolle für einen komplett überholten motor. wie ist das denn beim 23c, sind die buchsen auswechselbar oder hast du die einfach nicht gemacht? sonst finde ich das ganze zu viel, allerdings kann es auch sein dass er sich erst richtig einlaufen muss. welche farbe hat denn der rauch? wie gesagt bin kein 23c experte aber bei meinem 3.152 war damals eine düse leicht undicht und desswegen hat er auch geraucht wie blöd, das kann schonmal passieren beim abdrücken. die düsen hab ich dann nochmal weggebracht und zack war das rauchen auf schlag weg. das erklärt aber nur den rauch aus dem auspuff, nicht zur entlüftung.
 
Durch die Entlüftung kann eigentlich nur raus, was durch die Kolbenringe in den Block gelangt. Bei Gussbuchsen ist durchaus eine Einlaufzeit üblich, aber meiner hat von Anfang an auch nicht wirklich geraucht. Wie gesagt, weitere Auskunft hierzu kann eigentlich nur eine Druckverlustprüfung liefern... Wenn gleichzeitig noch schlechtes Startverhalten hinzukäme, dürfte da was faul sein. Bei gutem Startverhalten hätte ich da keine größeren Bedenken...

Aber vielleicht äußert sich ja noch ein 23C-Experte hierzu...

Dass die 8A-Sicherung nicht durchgebrannt ist, hat erst mal nix zu sagen. Bei 10A braucht die schon eine Zeit lang. Es sind auch sicher nicht genau 10A, und eine nicht unerhebliche Streuung wird es da auch geben. Allerdings solltest du die Flammkerze durchaus mal prüfen, meine erste Kerze (neu gekauft) hat auch nicht funktioniert. Die hat zwar schön geglüht, aber keinen Sprit durchgelassen (kein Plob, keine Flamme) - die 2. Kerze nach Umtausch hat dann ordentlich funktioniert.

Bei mir reichen die 16A nicht, denn neben der Kerze hängt da ja auch das Anlassrelais dran. Ich schätze bei dir ist das nur ein Relais, das extern sitzt. Das könnte passen. Bei mir sitzt ein Magnetschalter auf dem Anlasser, der zieht im Einschaltmoment etwas mehr Strom (bis der Hauptstromkreis geschlossen ist und er sich selbst hält) - da ist selbst die 25er Sicherung beim 2. Startversuch durchgebrannt.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Ich danke für Eure Einschätzung!

Die Zylinder(buchsen) sind ausgetauscht worden. Und, wie schon gesagt, Kolben (und -Ringe) und Ventile ebenfalls. Vielleicht sind wir ja aber auch nur wieder Opfer mangelhafter Ersatzteile. Da auch die Düsen abgedrückt wurden, müsste ich eigentlich davon ausgehen, dass auf dieser Seite alles in Ordnung ist.

Der Rauch aus dem Auspuff ist beim Start schwarz. Wird dann schnell grau. Beim Gasgeben wieder schwarz bis die Wunschdrehzahl erreicht ist. 

Der Start ist eigentlich schlecht. Kein anderer meiner Schlepper springt so schlecht an. Er kommt schon, aber man muss eben lange orgeln. Da der 23C aber seinen Ruf als Schlechtstarter hat, hab ich mir nichts dabei gedacht. Ich werde am besten nächste Woche den Start mal auf Video festhalten und hier hochladen. Dann können sich die Experten besser darüber unterhalten. Erzählungen sind ja doch meist subjektive Eindrücke.
 
Ja dass der 23c schlecht ansprint hab ich auch schon oft gehört. Wenn aber der rauch schwarz ist dann kanns schonmal nicht an den düsen liegen, ich würde ihn einfahren und schauen was danach ist also keine panik
 
Hi Jochen 4, da du schon mein Foto verwendet hast  möchte ich dir auch etwas über den Goldy schreiben auch wenn der Eintrag schon etwas her ist . Ja ,das mit den Schutzblechen war von Region zu Region verschieden, meist hat die  Ldw .-Berufgenossenschaft auch noch Ihre Finger im Spiel gehabt und Auflagen gemacht , daher die verschiedene Bauweisen der einzelnen Fergys in Deutschland. Der auf dem Foto mit den  Mädels bin ich .Hervorheben MÖCHTE ICH DASS ich dem Forum sehr viel zu verdanken habe  weil hier wirklich klasse MENSCHEN  Hilfestellung geben ,einfach so . Nun einmal auch ein Lob an alle die sich die Zeit nehemen und den Jungen Fergyfans helfen . Ich möchte hier  keinen besonders mit  Namen  nennen  aber mir hat damals ein Junger Fergyfan aus Schwabenheim sogar angeboten zu Ihm zu kommen am Wochenende und mit einem spezial Abzieher die Radlager hinten runter zu machen und wieder drauf  . Das zeichnet das Forum aus .  Nun ,an meinem zweiten Goldy habe ich Muschel Schutzbleche und Glühkerzen. Einen Testmotor habe ich mir auch gefertigt um verschiedene Dinge aus zu Loten.    https://www.youtube.com/watch?v=AKDMHu-a3a8&t=34s . Was ich dir unbedingt empfehlen kann ist ein Leitfaden für den 23 C Motor ,damit du an die richtigen Daten kommst . Das hat mir auch sehr geholfen . Dann kann man in England auch noch eine CD kaufen die zwar auf Englisch ist aber dennoch sehr hilfreich wenn du kein englisch verstehst. Der Link zum Verkäufer,  https://www.********.com/VintageTractorEngineer/?epa=SEARCH_BOX   ......der hat alles auf CD ,auch wenn du die Hydraulik machen willst hat er was auf CD. Dann hau rein und alles Gute  LG Günni  Auch noch mal ein Link von meinem Fergy in England            http://vintagetractorengineer.com/2016/12/gunters-fe35/
 
Hatte in letzter Zeit nicht viel Zeit und bin nicht wirklich wieder beim Ferguson beigewesen. Zunächstmal freue ich mich, dass Du Dich gemeldet hast, Günni! Dein Schlepper ist ja sowas wie mein Vorbild. Schade, dass die Bilder, die man mit Deinem Link erreicht, nicht größer sind. Gern hätte ich mir einige Details näher angesehen. Aber leider sind und bleiben die Bilder klein - auch wenn man sie angeblich vergrößern kann.

Bin nur immer mal minutenweise bei meinem Ferguson beigewesen. Ich hatte mittlerweile Ersatz für die defekte Hella-Lampe von der Treckergarage bekommen. So installierte ich beide Lampen und habe mich abermals über die schlechte Qualität geärgert. Nachdem alles zusammengebaut war, wollte ich die neuen vorderen Lampen ja auch gern mal brennen sehen und schaltete sie ein. Links funktionerte das Abblendlicht nicht und rechts waren Fern- und Abblendlicht vertauscht. Natürlich vermute ich den Fehler beim schwächsten Glied der Kette: mir! Da ich der einzige Laie bin, der an dem Schlepper rumgeschraubt hat, überprüfte ich meine Verkabelung. Ich fand keinen Fehler und vermutete Betriebsblindheit. So machte ich Feierabend und machte am nächsten Tag weiter mit meiner Fehlersuche. Zunächst wollte ich wissen, warum das Abblendlicht links nicht funktionierte und ging meine Kabelei abermals durch. Verdammt... nichts zu finden. Also fing ich am anderen Ende an zu suchen. Ich knöpfte mir die Lampe vor. Drehte die Birne heraus und maß sie durch. Das Messgerät behauptete, die Birne wäre heil. Dann sehe ich mir die Fassung an und sehe das hier:

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Ihr seht hier auf einen völlig oxidierten Kontakt für das Abblendlicht! Wahnsinn! Nagelneue (teure) Lampe von einem namhaften Hersteller (Hella) und die bieten sowas an. Deswegen hatte ich nun Stunden mit der Fehlersuche verbracht! Ärgerlich! Ich schmirgelte den Kontakt blank und mein Abblendlicht funktionierte!

Problem gelöst! Prima! So, nächste Seite! Hier schienen ja Fern- und Abblendlicht vertauscht zu sein. Klarer Fall: Jochen, da hast Du Dussel die Anschlüsse vertauscht! Ich drehte trotzdem die Birne mal heraus, weil ich bei der Gelegenheit wissen wollte, ob die Kontakte auf dieser Seite auch so oxidiert sind. Nee, die waren in Ordnung. Also Birne wieder rein und die Anschlüsse umpolen, alles wieder einbauen und staunen... Hhm... ich staunte tatsächlich, denn es schien sich kaum etwas verändert zu haben. Sollte ich Dussel die Anschlüsse etwa gelöst und nicht umgedreht, sondern wieder genau wie vorher, also erneut falsch zusammengbaut haben? Wahrscheinlich! Also Anschlüsse wieder gelöst und diesesmal ganz genau darauf geachtet, dass ich die Anschlüsse auch wirklich umdrehen würde! Und ZACK - wieder hatte sich kaum etwas geändert. Verflixt, was war hier los? Lag es am Streuglas? Nee, das sah auch einwandfrei aus. Wieder nahm ich mir die Fassung vor und es zeigte das folgende Bild. Wer sieht, was hier "falsch" läuft?

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Die Antwort: die beiden Nuten, die für die "Nasen" der Birne gedacht sind, sind hier gleich groß!!!! Das führt dazu, dass man die Birne in beide Richtungen, also auch FALSCH eindrehen kann! Und das hatte ich getan. Ich steckte die Birne einfach in die Fassung und merkte, dass sie passte, also musste alles richtig sein, denn NORMALERWEISE kann man die Birne wegen der unterschiedlich dicken Nasen gar nicht falsch herum eindrehen. Doch bei Hella, jedenfalls bei diesem Modell, geht das! Wenn Ihr Euch das erste Foto oben anseht, ist es bei jener Fassung auch noch der Fall, dass beide Öffnungen für die Nasen unterschiedlich dick sind. Doch in der Lampenfassung für die Lampe der rechten Seite waren sie gleich. Grrrrrrrr..... was für ein billiger China-Scheiß von Hella! Also: Hella ist kein Garant mehr für Qualität!!!

Abschließend zeige ich Euch noch ein Bild von meinem Massepunkt am Schlepper, den war ich Euch letztes Mal schuldig geblieben. So sieht das bei mir aus:
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Im Moment geht es wegen Zeitmangel nach wie vor nur langsam weiter. Lediglich abends gehe ich mal für 1 bis 4 Std. zum Ferguson. Im Moment sieht er so aus wie auf dem nächsten Bild. Ich bitte Euch, mal auf den Sitz zu achten:

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Sieht soweit ganz in Ordnung aus, nicht wahr? Ich habe ja, wie einige gleich erkennen werden, den für den Spezial üblichen "klappbaren Stahlkübelsitz". Wir haben ja schon hin und wieder über die mangelhaften Qualitäten der Nachbauteile gesprochen. Auch hier, beim Sitz, hatte ich wieder gegrummelt, denn auch hier war die Passgenauigkeit quasi nicht gegeben. Hier seht Ihr, wie "genau" der nagelneue Sitz in seine ebenfalls nagelneue Halterung passen soll. Auf der rechten Seite (leider nicht im Bild) ist der Stab bereits in die dafür vorgesehene Aufnahme des Sitzes eingeführt. Eigentlich soll der Stab von einer Seite zur anderen ja nur durchgesteckt werden, aber das ging bei mir nicht:
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Wie auch bei den anderen Ersatzteilen musste gedrückt und gebogen werden, so dass ich die Stange/Stab eingeführt bekam. Doch beim Probesitzen stellte ich fest, dass der Sitz oben an der Halterung anliegt:
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Das verursacht dann Druckstellen, die mit Sicherheit nach einem Jahr ein Loch darstellen. Ich habe hier nur einmal drauf gesessen, gut, ich gebe zu, ich habe bei gut 2m Größe 120kg zu bieten, aber die Stellen liegen wirklich heftig an:
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Da seht Ihr, dass schon nach einmaligem Draufsitzen, sämtliche Lackschichten durch sind. Darum meine Frage: wie sieht das bei Euch aus? Ich erwäge, dort einen sehr starken Gummi zu befestigen...
 
Das der Sitz oben anliegt ist normal das ist bei meinem auch genauso.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel (MF30 MF65 Mk II)
 
So, Ihr Lieben, der FE35 wurde weiter zusammengesetzt. Und weiter ging auch der Frust mit mangelhaften Ersatzteilen. Ich bestellte die beiden Schrauben, die den Kühlergrill fixieren. Auf der einen Seite ging die Schraube gut rein. Auf der anderen Seite ging die Schraube auch rein, ich brauchte aber etwas mehr Kraft. Und obwohl ich eigentlich einen zu kleinen Schrauberzieher nutzte, der gerade in Reichweite lag, sah die Schraube nach dem Anziehen so aus:
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Dann fiel mir auf, dass meinem lieber Vater beim Anschweißen der neuen Anschweißaugen an den Unterlenkern ein kleiner Fehler unterlaufen war. Er hat offenbar zwei verschiedene Unterlenker genommen und so kam es auch zu unterschiedlichen Längen. Ich musste, um die Gleichmäßigkeit wieder herzustellen, aus dem längeren Unterlenker gut 2cm herausschneiden und den Unterlenker wieder zusammenschweißen.
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Hinten am Schlepper klaffte bei mir noch ein Loch, da ich den Halter für den Oberlenker noch nicht eingebaut hatte. Der Halter war lackiert und trocken, also rein damit. Doch dann passierte mir etwas beim Zusammenbauen: der "Tauchkolben" ging gegen Ende etwas schwer reinzudrehen. Da noch ca. 10mm Spiel anlagen, setzte ich eine Zange an den großen Schraubenzieher und dann machte es KNACK und der Tauchkolben war gebrochen. Auf dem Bild kann man den Bruch sehen.
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Ich bestellte einen neuen Tauchkolben und entnahm den Halter für den Oberlenker dem Ersatzteilträger. Darum ist dieses Teil bei mir nun auch nicht lackiert.
Und wie ich so da oben an der Halterung des Oberlenkers rumschraube, erschrak ich erneut: auf der rechten Seite des Hydraulikdeckels, oben am rechten Hubarm, dachte ich einen Riss ausgemacht zu haben:
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Auf der linken Seite sah es so viel glatter aus, dass ich glaubte, ich hätte rechts einen Riss. Ich stellte jedoch fest, dass es bei dem Ersatzteilträger genauso aussah. Außerdem bekam ich ein Bild zu sehen, bei dem ebenfalls ein "Riss" zu sehen war. Anscheinend haben alle 35er hier einen "Riss". Wie sieht es bei Euch aus?

Dann habe ich die zwar gesandstrahlten aber inzwischen wieder rostenden Felgen der Räder nochmals abgeschliffen und in Schlepperfarbe lackiert. Das Abkleben der Reifen mit Tesa-Krepp war etwas optimistisch dünn ausgelegt, ging aber. Etwaige Farbanhaftungen an den Reifen hatte ich später mit Verdünnung wieder entfernt.
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Dann habe ich noch mit der alten Drehbank einen Bolzen neu gedreht, stand hinter dem Ferguson und erschrak abermals, denn ich stellte nun fast konsterniert fest, dass mein Ferguson fertig ist...... Die Puppe, die mich vor ziemlich genau einem Jahr dazu veranlasste, hier nach Hilfe zu rufen und diesen Thread zu starten, war zu einem Schmetterling geworden.
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Oh Gott, oh Gott, was würde nun kommen? Sollten die inzwischen liebgewonnenen Arbeits-Stunden in der kleinen Garage nun etwa schon vorbei sein? Das hieße ja, ich müsse nun zum TÜV. Ich vereinbarte also einen Termin. Doch vorher wollte ich das Herausfahren aus der Garage aus eigener Kraft zelebrieren. Ich zog den Blaumann aus und zog mir vorzeigefähige Klamotten an. Dann ging ich zur Garage, öffnete das Tor, nahm ein Foto von meinem verstorbenen Vater (der das Projekt ja begonnen hatte) auf den Schoß, startete und ließ den Ferguson das erste Mal nach X Jahren (abgemeldet wurde er am 28.08.1971) wieder aus eigener Kraft rollen. Alles funktionierte! Nur der Start brauchte bei 2°C vier Anläufe. Aber dafür ist der Schlepper ja bekannt. Also alles original :-) 
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Editiert, da ich gerade ein altes Bild gefunden habe, welches den Fundzustand dokumentiert:
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Der TÜV-Termin kam und wurde ohne Mängel absolviert.
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Zwei Tage später, am 23.12.2020 hatte ich den Schlepper zugelassen. So hatte ich mir dann selbst ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht und dem Jahr 2020 doch noch zumindest eine positive Eigenschaft abgerungen.
Seht Euch bitte die Zulassung mal genau an. Steht bei Eurem FE35 auch "Massey-Ferguson" als Hersteller? Hierüber war ich erstaunt, fusionierten die beiden doch erst im Jahre 1958.
Und dann etwas Kurioses: seht Euch mal meine eingetragenen Reifengrößen an (Punkt 15.1 & 15.2). Laut Fahrzeigschein muss ich hinten genau so kleine Räder aufziehen wie vorne... Ich meine, sieht sicher lustig aus, aber ich hätte doch gern etwas größere Reifen hinten ;-)
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Tja, Ihr Lieben, damit muss ich wohl mein Ferguson-Projekt schließen. Vor einem Jahr stand ich mit der In-Angriff-Nahme der Restauration vor einem scheinbar unüberwindlichen Berg. Ich erinnere mich, dass ich keine Ahnung hatte, womit ich anfangen sollte. Doch mit Eurer Hilfe wurde dann doch etwas draus! Dafür möchte ich Euch sehr danken!!!
Der Ferguson soll nun hin und wieder auch gebraucht werden. Gras mähen mit einem Mähbalken, den ich mir noch besorgen will. Und im Wald soll er helfen indem er Spalter und Säge antreibt. Ich kann‘s kaum erwarten, ihn wieder aus der Garage zu holen!

P.s.:
Eine kleine Sache muss ich noch erledigen. Nachdem der Schlepper zugelassen war, machte ich mich auf eine 6km lange Probefahrt. Am Ende bemerkte mein Bruder an der Wasserpumpe unten dran, nassen Dreck, der offensichtlich vom Keilriemen an die Wasserpumpe geschleudert wurde. Wir identifizierten diesen Schmodder als Diesel-Gummi-Gemisch vom Keilriemen. Etwas ängstlich suchten wir nach der Ursache hierfür und stellten fest, dass der alte, originale Tankverschluss den vollgetankten Tank nicht abdichtete und so Diesel aus dem Tank nach vorn schwappte und so auf den Keilriemen gelangte. Bremsenreiniger und ein neuer Tankverschluss wird das Problem aber wohl abstellen.
Übrigens war ich über die Geschwindigkeit erstaunt und hatte per GPS 28km/h gemessen! Ist das normal? Wie sieht es bei Euch aus?

Vielen Dank nochmal, Leute! :-)
 
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