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-mf274s-
Gast
Moin,
das ist ein nettes Forum hier, nur eine Sache nervt gewaltig:
Diese ständige Unterscheidung zwischen „richtigen“ MF und „Landini“ MF!!
Nicht nur, weil ich selbst einen italienischen MF besitze, auch, weil es einfach nicht angebracht ist.
Was ist denn ein richtiger MF?
- Muß der aus Kanada kommen, da Daniel Massey (der Name wird ja heute noch geführt) dort einen Grundstein gelegt hat?
- Muß der aus England kommen, da Harry Ferguson dort ein Werk aufgebaut hat?
- Gehört Massey-Harris aus den USA dazu? Der Name „Harris“ ist schließlich verschwunden. Aber Agco sitzt in Amerika, damit geht die Geschichte bis auf Allis-Deutz zurück. Streichen wir die MF deshalb grün?
- Muß er einen Perkins besitzen? Gehörte ja auch mal zu MF, heute haben alle Standardschlepper einen SISU Motor verbaut. Ist MF dadurch jetzt Finne?
- Muß er aus Frankreich kommen? Kein namentlicher Firmengründer kommt aus Frankreich, zufällig steht dort das Werk. Könnte aber ja auch Brasilien sein, dort steht schließlich auch ein großes Werk, oder ist es ein deutsches Unternehmen? Aus Eschwege kamen mal Mähdrescher.
Ich kann ja nachvollziehen, dass MF nicht mit der Übernahme von Landini wirbt, da Landini immer noch ein Wettbewerber am Markt ist, oder die glücklose Übernahme von Eicher verschwiegen wird, was ja nun auch wirklich keine Glanzleistung war, aber wenn man ein Unternehmen über 30 Jahre lang führt, die Produkte im Markt mit dem höchsten Anspruch an Landmaschinen (Deutschland) erfolgreich, oder sagen wir im Fall MF mal besser, nicht minder erfolgreich als heute, verkauft, dann ist das kein bemitleidenswertes Stiefkind.
Warum wurden denn die 205er und 500-er Baureihen aus dem Markt genommen und die 300-er aus England hier erst nach der Zusammenarbeit mit Landini ab 1993 und nicht schon Mitte der 80-er eingeführt?
Die Landini waren nun mal moderner mit dem 12/4 Getriebe und durchgehend auch als Allradmaschinen lieferbar, dazu dann später 40 km/h und der Motor war eh der gleiche und: metrische Gewinde… (naja, außer am Perkins vielleicht). Sie konnten mit den moderneren Wettbewerben einfach besser mithalten.
Und es muß keiner behaupten, dass sein 205-er oder 500-er robuster oder besser verarbeitet wäre als die Landini. Kenne genug Bauern, die einen hatten und nie wieder kaufen würden.
Und genau so viele gibt es, die auf ihren Franzosen oder Engländer oder halt eben Italiener schwören.
Nur wäre es an der Zeit, das mal gegenseitig zu respektieren! Schließlich gibt es kaum einen größeren Gemischtwarenladen an Marken, Besitzverhältnissen, Komponenten, Lizenzen und Baugruppen als bei MF.
Gerade diese Vielfalt macht doch den Reiz aus. Wer einen langweiligen, wenn auch sehr guten, Schlepper will, der soll Fendt kaufen.
Wo MF draufsteht, ist auch MF drin. Basta.
das ist ein nettes Forum hier, nur eine Sache nervt gewaltig:
Diese ständige Unterscheidung zwischen „richtigen“ MF und „Landini“ MF!!
Nicht nur, weil ich selbst einen italienischen MF besitze, auch, weil es einfach nicht angebracht ist.
Was ist denn ein richtiger MF?
- Muß der aus Kanada kommen, da Daniel Massey (der Name wird ja heute noch geführt) dort einen Grundstein gelegt hat?
- Muß der aus England kommen, da Harry Ferguson dort ein Werk aufgebaut hat?
- Gehört Massey-Harris aus den USA dazu? Der Name „Harris“ ist schließlich verschwunden. Aber Agco sitzt in Amerika, damit geht die Geschichte bis auf Allis-Deutz zurück. Streichen wir die MF deshalb grün?
- Muß er einen Perkins besitzen? Gehörte ja auch mal zu MF, heute haben alle Standardschlepper einen SISU Motor verbaut. Ist MF dadurch jetzt Finne?
- Muß er aus Frankreich kommen? Kein namentlicher Firmengründer kommt aus Frankreich, zufällig steht dort das Werk. Könnte aber ja auch Brasilien sein, dort steht schließlich auch ein großes Werk, oder ist es ein deutsches Unternehmen? Aus Eschwege kamen mal Mähdrescher.
Ich kann ja nachvollziehen, dass MF nicht mit der Übernahme von Landini wirbt, da Landini immer noch ein Wettbewerber am Markt ist, oder die glücklose Übernahme von Eicher verschwiegen wird, was ja nun auch wirklich keine Glanzleistung war, aber wenn man ein Unternehmen über 30 Jahre lang führt, die Produkte im Markt mit dem höchsten Anspruch an Landmaschinen (Deutschland) erfolgreich, oder sagen wir im Fall MF mal besser, nicht minder erfolgreich als heute, verkauft, dann ist das kein bemitleidenswertes Stiefkind.
Warum wurden denn die 205er und 500-er Baureihen aus dem Markt genommen und die 300-er aus England hier erst nach der Zusammenarbeit mit Landini ab 1993 und nicht schon Mitte der 80-er eingeführt?
Die Landini waren nun mal moderner mit dem 12/4 Getriebe und durchgehend auch als Allradmaschinen lieferbar, dazu dann später 40 km/h und der Motor war eh der gleiche und: metrische Gewinde… (naja, außer am Perkins vielleicht). Sie konnten mit den moderneren Wettbewerben einfach besser mithalten.
Und es muß keiner behaupten, dass sein 205-er oder 500-er robuster oder besser verarbeitet wäre als die Landini. Kenne genug Bauern, die einen hatten und nie wieder kaufen würden.
Und genau so viele gibt es, die auf ihren Franzosen oder Engländer oder halt eben Italiener schwören.
Nur wäre es an der Zeit, das mal gegenseitig zu respektieren! Schließlich gibt es kaum einen größeren Gemischtwarenladen an Marken, Besitzverhältnissen, Komponenten, Lizenzen und Baugruppen als bei MF.
Gerade diese Vielfalt macht doch den Reiz aus. Wer einen langweiligen, wenn auch sehr guten, Schlepper will, der soll Fendt kaufen.
Wo MF draufsteht, ist auch MF drin. Basta.