Ja, und DANNNNNNNNNNN ????????? warme Luft brennt besser ???? Dann wäre damit ja der Kraftstoff unwirksam, weil schon verbrannt ... oder ??
wenn ich das jetzt ganz logisch betrachte... ja
nicht um sonst wird beim verdichteten die Luft im Zylinder auf bis zu 900° erhitzt. --> Prinzip Diesel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dieselmotor
Es geht da rein darum, dem Motor bei kalten Temperaturen eine bessere Startkondition zu geben... eben mit warmer Luft. Und ich denke gerade beim starten wo der Motor vielleicht 400 upm mit einer starken Batterie schafft wird die Temperatur beim verdichten nicht den Level erreichen wie beim laufenden Betrieb.
Ich bin der Meinung, dass stinknormale Glühkerzen, die in jedem anderen Dieselmotor eingebaut sind, auch nichts anderes machen als die Brennkammer jedes einzelnen Zylinders aufzuwärmen bzw die Luft in der Brennkammer auf Temperatur zu bringen. Bei der Flammglühkerze passiert dies halt eine stufe weiter vorne... im Ansaugkrümmer.
Und weil ja im Krümmer eine größere Menge an Luft zu erwärmen ist, da ja alle 4 Zylinder was davon haben wollen, gibts statt der glühkerze welche vielleicht für einen Zylinder ausreichend wäre, ein kleines Feuerchen.
Das wäre meine technische Interpretation zu dem Thema. Unklar für mich ist dieses ominöse Blop welches bei manchen MF‘s zu hören ist.
Quelle: MAN Industriedieselmotor
http://www.manrollo.nl/Documents/Technical%20Data/Power%20Generation/Diesel%20Engines/Installation%20Instructions/0512_MAN_Installation_Instructions_Diesel_deu.pdf
Zweck der Flammstartanlage
Die Flammstartanlage dient als Starthilfe, vermindert durch Nachflammen das Blau- und Weißrauchen in
der Kaltlaufphase und beschleunigt den Rundlauf des Motors.
Aufbau und Funktion
Eine in das Ansaugrohr eingeschraubte Flammglühkerze wird bei Motortemperaturen unter 10_C vorgeg-
lüht und erzeugt durch Verbrennung von Dieselkraftstoff eine Flamme, die beim Startvorgang die Ansaug-
luft erwärmt.
Der dazu benötigte Dieselkraftstoff wird beim Durchdrehen des Motors von der motoreigenen Kraftstofför-
derpumpe unter Druck in die Flammglühkerze gefördert.
Die Kraftstoffversorgung erfolgt vom Saugraum der Einspritzpumpe, der Vordruck (1,0 bis 2,0 bar) wird da-
durch vom Überströmventil gesteuert. In der Flammglühkerze wird der Kraftstoff dosiert, gelangt in das An-
saugrohr, wird dort mit Luft vermischt und entflammt.
Eine Flammausbildung ist nur möglich, wenn die Flammglühkerze auf Betriebstemperatur ist und der Motor
durchgedreht wird. Erst dann wird über ein Durchgangsmagnetventil der Kraftstoffzufluss zu der Kerze frei-
gegeben. Durch Nachflammen, das heißt durch Aufrechterhalten der Flamme nach dem Start, wird das
Warmlaufen begünstigt und der Kaltrauch vermindert. Über einen Temperaturgeber (NTC-Geber) wird die
Nachflammzeit abhängig von der Motortemperatur gesteuert. Alle Funktionsabläufe erfolgen automatisch
über ein elektronisches Flammstartrelais. Das elektronische Flammstartrelais verfügt über Diagnosefunktio-
nen.