Hallo,
früher, also vor längerer Zeit, hat man Papierdichtungen mit Wasserglas benetzt und dan montiert. Das Ergebnis war das die Dichtungen sauber und zuverlässig mit den Gussteilen verklebt sind und eine Demontage die Zerstörung der Dichtung zur folge hatte, aber die Dichtwirkung war spitze.
Ebenfalls wurden früher Papierdichtungen gerne vor der Montage beidseitig gefettet, was einem verkleben vorbeute und auch teilweise die Dichtigkeit erhöhte.
Ich für meinen Teil fette Papierdichtungen ebenfalls bei guten und sauberen Dichtflächen auch ein.
Sind die Dichtflächen etwas angegriffen, nicht mehr sauberst plan kommt etwas (homöopatische Menge) nicht aushärtende Dichtmasse zur Dichtung dazu.
Aushärtende Dichtmasse verwende ich nur wenn es anderst nicht geht und dann wie andere Dichtmassen äußerst sparsam. Das Problem sind nämlich die "Würste" die es dir beim zusammenbau rausdrückt, diese brechen gerne an den Kanten ab und suchen sich ihren Weg um möglichst viel Schaden anzurichten. Zitat meines Motoreninstandsetzers hierzu "Dirko HT - Motor Ade".
Ob nun die Dichtpampe Dirko, Hylomar, Loctite oder was weiß ich heißt ist doch egal, wichtig ist das Datenblatt und die eigene Überzeugung.
Mein Favorit ist Teroson Fluid D (Neu VR 410).
Grüße
Josef
p.s. ich hatte schon zwei Motorschäden dank üppig angewenderter Silikondichtmasse die ihren Weg durch die Ölzentrifuge fand und Ölkanäle dichtmachte auffer Werkbank.