Drehzahldrossel Ersatzeinsatz MF 165 Einstellung

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K

Karles

Gast
Ursprünglich hatte mein MF 165, Ad 4203, eine Drehzahldrossel in der Einspritzpumpe. Nun ist an dieser Stelle der Einsatz mit der konisch zulaufenden Nadelspitze eingeschraubt. Meine Frage ist, ob es für diesen Einsatz eine Einstellungsvorgabe gibt. Also z.B. ganz reindrehen und dann wieder eine Umdrehung aufmachen, festziehen und kontern. Oder ähnlich?
 
Hallo,
was meinst du mit nun?
Das Teil verschwindet doch nicht von selbst.

Gruß,
MHF
 
Hallo Matthias,
wenn ich Karles richtig verstanden habe meint er den nun eingeschraubten Ersatz an Stelle des Drehzahlbegrenzers.

Gruß +Matthes+

@ Karles
mir ist keine Einstellungsvorgabe bekannt.Vielleicht hilft folgende Vorgehensweise:
Einsatz weitmöglichst losedrehen.
Motor mit "Vollgas" laufen lassen.
Müßte jetzt bei ca. 1700 U/min begrenzt sein.
Einsatz langsam reinschrauben. Dabei Gashebel öfter von Leerlauf nach Vollgas wechseln.
Wenn der Motor Nenndrehzahl (2000 ?) erreicht, Einsatz kontern. Logisch?
 
Hallo MHF,
mit nun meine ich nun im Sinne von jetzt und nicht wie vorher. Also zur näheren Erläuterung des Sachverhaltes eingeschlossen den frommen Wunsch dem geneigten Leser eine gewisse Verbildlichung der mir vorliegenden Problematik zu ermöglichen habe ich "nun" benutzt im zeitlichen Sinne von vorher war die Drossel drin und "nun" ist der ErsatzEinsatz drin. Dass sich das von selbst ausgewechselt hat bzw. irgendein Teil von selbst verschwunden ist kann ich aus meinem Text garnicht herauslesen. Wenn Du meinst, ich sollte besser reingeschrieben haben, dass ich das eine gegen das andere Teil ausgetauscht habe, so kann ich das nicht tun weil ich keins der beiden Teile gegeneinander getauscht habe. Möglicherweise ist ja wirklich irgendetwas von selbst verschwunden. Wer weiss? Jedenfalls aber dann nicht bei mir sondern wenn beim Erstbesitzer. Den will und kann ich aber deswegen nicht löchern, weil der Gute dahingegangen ist ... des Alters wegen. Verschwunden. Quasi von selbst.

Ehrlich gesagt verstehe ich Deine Frage nicht.
 
Hallo Matthes,

interessante Vorgehensweise. Leider saut das Teil Unmengen Diesel raus, wenn ich den Motor laufen lasse und den Einsatz dabei nicht fest eingeschraubt und gekontert habe.
 
Hallo Karles,
an dir ist wohl ein POET verloren gegangen. Oder vielleicht doch ein "Bollidigger".
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" Leider saut das Teil Unmengen Diesel raus, wenn..."
Daran habe ich leider nicht gedacht, sorry. Fällt mir als Lösung nur stufenweises Vorgehen in kleinen Schritten ein,also immer wieder ein Stück reindrehen und kontern.
Hast du dennn die Befürchtung,dass man es zu weit reindrehen könnte und was kaputt geht?
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Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes,

also der Ursprung meines Problems liegt darin, dass ich vor einiger Zeit mal wegen Dieselmangels auch die ESP untersucht habe. Der Dieselmangel trat natürlich während dem Heupressen auf und dementsprechend war ich bei der Suche unter Druck. Nachdem ich den besagten Einsatz dann auch herausgenommen hatte, habe ich mir in dem Trubel nicht gemerkt wie weit er nun genau reingeschraubt war. Nachdem ich ihn dann bis auf etwa ich glaube eine halbe Umdrehung reingeschraubt habe, fehlte mir Leistung. Dann habe ich ihn weiter rausgedreht und der famose AD 4.203 hat gezogen wie eine Herde Bullen. Allerdings qualmte er für meine Begriffe danach etwas zuviel Dieselgrau aus dem Auspuff. Hernach also das Ding etwas weiter reingedreht (frag mich nicht wieviel viertel und halbe es nun genau waren) und nun "meine" ich, dass er gut zieht und nicht soviel qualmt wie vorher. Aber am liebsten wäre mir halt eine exakte Einstellungsvorgabe um eine klare Ausgangsposition zu haben.

Ah, ich meine mich gerade zu erinnern, dass ich irgendwoeinmal gelesen hatte, dass irgendjemand diese Einsätze vertreibt. Vielleicht kennt man dort die Grundeinstellung. Ich werde mich wohl mal auf die Suche begeben.

Gruss

Karl
 
Hallo Karl,

1. Das "nun" einen gerade aufgetretenen zeitlichen Vorgang beschreibt ist mir schon klar. Die Frage zielte eher dahin ab, warum "nun" ein anderes Teil in die Pumpe eingesetzt wurde. Dass dies schon lange vor deiner Inbesitznahme geschah geht aus dem ersten Beitrag nicht hervor. Auch nicht der Grund, warum man dort eine Schraube mit Kontermutter verbaut hat.

2. zum eigentlichen Problem:
In der ESP saß wohl mal der Magnetschalter der die max. Einspritzmenge begrenzt hat, bzw. den Druck der ESP frühzeitig aus dem Hochdruckteil abgelassen hat.. Eine Genaue Einstellung für diese Version mit Schraube und Kontermutter gibt es nicht. Je nach Verschleiß der Pumpe und Toleranzen der Bauteile wird das auf einem Prüfstand einjustiert. Bei falscher Einstellung liefert die Pumpe entweder zu viel Druck (motor qualmt) oder zu wenig Druck (Motor hat keine Leistung ). Was mich nur wundert, ist, dass dein Motor beim Rausdrehen mehr Leistung bekommen hat. Ich hatte das genau andersherum in Erinnerung.

Übrigens ist aus deinem letzten Beitrag auch das eigentlich Problem klar geworden.

Gruß,
MHF
 
Hallo MHF,

jetzt verstehe ich Deine Frage zu meinem Eingangsposting.
Also die "Entdrosselung" muss wohl schon beim Erstbesitzer stattgefunden haben. Der "neue" Einsatz ist wie gesagt ein Schraubeinsatz mit konischer Endung. Dieser Einsatz besitzt am oberen Ende einen Schlitz für einen Schraubendreher zur Justierung und besagte Mutter zur Konterung der Einstellung.

Ich werde nun nochmal die Einstellung leicht verändern und beobachten was passiert. Möglicherweise war bei meinem ersten Einstellungsversuch (Dieselmangel beim Heupressen) der Dieselmangel mit im Spiel. Also viel Druck aber nicht genug Nachschub und deshalb Leistungsverlust.
 
Hallo Karl,

wäre mal interessant, ob der dann wirklich beim Reindrehen weniger Sprit bekommt.

Entweder steuert das Begrenzungsventil den Zufluss zum Hochdruckkolben oder die Leckagemenge zum Rücklauf.
Wäre mal interessant.

Gruß,
MHF
 
Hallo MHF,

ich habe die Schraube jetzt mal bis auf eine halbe Umdrehung reingedreht und voila der Brummfatz hat die in meinen Augen bislang beste Leistungskurve. Druck im letzten Gang von unten sauber hoch bis über 2000 Umdrehungen (wenn ich möchte reichlich viel höher, aber das möchte ich nicht so gerne) ohne abnorme Rauchentwicklung.

Was das Begrenzungsventil letztendlich steuert würde mich auch interessieren.
 
So, nun habe ich den Einsatz ganz reingedreht.
Jetzt läuft er am allerbesten. Von daher würde ich fast ausschliessen, dass das Ventil die Zuflussmenge zum Hochdruckkolben steuert.

Wenn es die Leckagemenge ist, die über das Ventil gesteuert wird, dann habe ich die ja nun genullt. Kann das negative Auswirkungen haben?
 
Guten Tag ,

altes Themas aber bei mir grad aktuell.

undzwar habe ich auch einen 165 mit der Drossel.

die Drossel scheint aber nicht mehr anzuziehen wenn man 12v seperat drauf gibt und daher suche ich nun diesen einsatz , kann aber keinen so wirklich finden.

kann mir jemand sagen wo es den zu kaufen gibt ? 

vielen dank !

gruß
 
Vielen Dank !!!

diese Schraube einfach ganz rein drehen und fertig ? 
voel Gewinde zum Konten etc. ist ja nicht vorhanden.

gruß
 
Wenn ich mich recht erinnere, wird der "Ersatzstopfen" nicht gekontert, sondern mit CU-Ring fest eingeschraubt.

Gruß +Matthes+

P.S. Schraube den erst mal vorsichtig ohne Dichtung per Hand rein, ob du da einen "Anschlag" spürst Wenn der sich bis Ende reindrehen lässt, dann noch mal raus, Dichtung unterlegen und festziehen.
 
Danke , grade stellt sich aber noch eine weitere Baustelle heraus.

gestern fing es an das die Drossel keine 12v mehr bekommen hat und ich somit nur mit halber Leistung unterwegs war.

wenn ich separat kurz 12v drauf gegeben habe mit einem Kabel ging‘s es kurzzeitig wieder und das Ventil zog an.

heute Morgen als ich los wollte ging es wieder nicht , außer man hat kurz wieder überbrückt.

naja hab dann das Kabel zur Drossel getrennt , einen Schalter montiert und bin dann direkt zur Batterie um die Drossel einzuschalten Wenn ich fahre und raus zu machen wenn der Schlepper aus ist.

jedenfalls ist mir dann heute noch die Lichtmaschine kaputt gegangen , bin grade so zuhause angekommen mit dunklen Glühbirnen (4v hatte die Batterie noch).

Ich frage mich ob das nun im zusammenhang steht, weil die Tankuhr immer dann auf null gefallen ist wenn die drossel sich weg war , die hängen ja am selben Stromkreis.

könnte Ich die Lichtmaschine auch dadurch gekillt haben das ich zwischendurch 12v von der Batterie auf die Leitung von tankuhr zur Drossel gegeben habe ? Macht doch eigentlich keinen Sinn ?

viele fragen , ich weiß....bin derzeit am gucken wie ich den 165 auf eine Gleichstrom umklemme.
 
Dein Text ist schon ein bischen schwierig zu verstehen...

Ich denke das Problem ist andersherum geartet. Die Magnetspule und die Tankuhr werden von D am Limaregler gespeist, es liegen die 12V also nur bei laufendem Motor an. Wen nun Lima oder -regler den Dienst quittieren gehen natürlich auch Tankuhr und Magnetspule nicht mehr. Vermutlich ist also Lima oder Regler zuerst defekt gegangen. Prüfe also erst mal diese beiden Bauteile auf intakte Verkabelung und Funktion. Anleitungen dazu von Schrotti solltest du hier im Forum finden.

Helau

P.S. Sorry, dein letzter Satz ist mir erst gerade aufgefallen. Heisst das, daß der 165 schon auf Drehstromlima umgebaut wurde?
 
Hi ,

ja den hab ich etwas zu schnell geschrieben.

Also mein Plan ist wie folgt :

Drehstrom Lima mit ca 35A suchen und dann brauch ich noch ein anderes Zündschloss.

meins hat nach rechts die start Stellung und nach links die Vorglüh und dann Start Stellung, also keine richtige Zündungs Position für eine benötigte Ladekontrollleucht.

nun möchte ich ein Schloss ein bauen mit Position Aus-Zündung-Vorglühen-Starten.

Es ist ein Bosch Schloss welches nach dem Starten auf Stellung Zündung zurück geh.

Auf Position Zündung soll dann Ladeleuchte,Tankuhr und die Drossel.

Mein Zündschloss hat nur 3 Kabel - Dauerplus , Vorglühen und eins zum starten.

An das mit Dauerplus am neuen zündschloss , also klemme 30 wollte ich B+ legen und dann weiter mit dem alten Kabel zum Anlasser , oder spricht was dagegen ?
 
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