Hallo The Cox,
Fertan ist gut und teuer, will auch richtig angewendet sein. Benutze ich selten, eher bei dünnem PKW-Blech.
Rostumwandler ist verlockend, weil scheinbar bequem; wichtiger als Umwandler finde ich grundsätzlich die mechanische Entfernung, denn bei dick aufgeblühtem Rost schafft das kein Umwandler. Am geeignetsten ist dann Klopfen/Hämmern, mit Meißel usw. immer wieder feste druff bis alles abgeplatzt ist. Erst danach mit Drahtbürste (ordentliche Zopfbürste auf der Flex) weiter bearbeiten.
Die anschließende Versiegelung ist dann entscheident für die Langzeitwirkung. Gaaanz schlechte Erfahrung habe ich mit billigen Grundierungen bzw. Lacken aus dem Baumarkt - noch schlimmer: vom Discounter - gemacht. Rausgeschmissenes Geld! Wasserbasierende Farben mag ich auch nicht. Empfehle Mittel, die die Restfeuchte im porösen rostgeschädigten Blech chemisch nutzen bei der Aushärtung wie z.B. BOB Rostversiegelung und anschließend BOB Rotschutzgrundierung (aufeinander abgestimmt) (Fa. Presto). Auch sehr gut: Wilkens-Lack Grundierung und anschließend original MF Lack, hier bei unseren fleißigen Fergy-Fans -und -Farmern zu bestellen. Kostet mehr, taugt auch was. Für Hohlraumschutz nehme ich ausschließlich Mike-Sanders Korrosionsschutzfett, habe 20 Jahre beste Erfahrung damit. (Siehe auch Oltimer-Markt Test Hohlraumschutz, Test Unterbodenschutz!)
Entschuldige bitte; ja, ich habe nicht ganz das Thema getroffen. Aber das musste ich jetzt mal loswerden! Das Frustthema Rost verfolgt mich seit nun 40 Jahren, beginnend mit den 70er-Jahre-Autos und endend an meinem Baggerlader MF40. Hier war sogar 1 cm dicker Stahl durchrostet. Dank Wilkens und org. MF-Kunstharzlack hält die Farbe, auch wenn Erde und Steine dran vorbei schaben.
Es grüßt
der Heuwagen