Hydraulikproblem MF 595 (kein Druck?)

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Hallo,

morgen früh soll das Lager nun endlich kommen, dann kann´s los gehen... halte euch auf dem Laufenden!

Grüße
Thomas
 
Soooo,

die Teile sind alle angekommen und der Schlepper ist halbwegs wieder zusammen... jetzt fehlen noch Tank, Hubarme und einige Ölleitungen (Allrad), die noch angeschlossen werden müssen, dann kann kommende Woche der Probelauf erfolgen.
Der Rest ist ja dann keien große Sache mehr.
Evtl. müssen allerdings noch mal die Bremsen unter die Lupe genommen werden...

Schon mal vielen dank für Eure Hilfe!!!

Grüße
Thomas
 
Habe es heute endlich mal geschafft, den Schlepper halbwegs zusammmen zu stecken... es funktioniert.
Der Kraftheber hebt nun einwandfrei, der Rest wird sich zeigen, wenn alles zusammen ist.

Grüße
Thomas
 
hallo Thomas,

gratuliere, da hast du ja ein schönes Stückchen Arbeit abgeliefert
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Toi, toi, toi für deine Probefahrt und ...

danke für deine Ausführungen hier im Forum, ich habe den Thread sehr interessiert verfolgt. Hoffentlich hältst du uns weiter auf dem Laufenden, auch wenn die Resonanz SCHEINBAR gering ist.

mfsg

Ulli
 
He Ulli,
Resonanz gering?Der Faden hat bisher 3 Seiten.Und der Patient ist auf dem Weg der Besserung,ist das nichts?

Hallo Thomas,
hört sich gut an.Hast du dich schon entschieden,was du mit den Bremsen machst?Jetzt oder später?
Gruß +Matthes+
 
Hey Matthes, *kichermalvormichhin*

yep, SCHEINBAR ... also ... nicht wirklich

um dies zu betonen hatte ich das Wort in Großbuchstaben .....

...und dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass Thomas seit dem 23. Feb hier einen Monolog vorträgt
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Patient auf dem Weg der Besserung ist natürlich genial
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deshalb nochmal an Thomas .... weiterhin gutes Gelingen

viele Grüße

Ulli
 
Hallo Thomas,
Hallo Matthes,

bitte macht die Bremsen.
Das steht mir bei meinem 1080 auch noch bevor.
Das ist der gleiche Aufbau wie beim 178er.
Hier habe ich die Bremsen schon neu belegt.
Solange die Kabine abgehoben ist würde ich die Bremsen gleich mit machen.
Ich wüsste nicht wie man die Achstrichter rausbekommt ohne die Kabine anzuheben.
Gruß
Michael
 
Hallo,

habe da noch mal eine kleine Frage...
Der 595 hat ja eine zweikreisige Hydraulikbremse, also zwei getrennte Hauptbremszylinder. Am Zentralgehäuse ist jedoch ein "Ventil" verbaut, das anscheinend die beiden Kreise irgendwie halbwegs verbindet.
Kann mir einer die Funktion dieses "Ventils" erklären?
Wird hier bei Druck eine Art Kolben bewegt, der den anderen Kreis mitbremst, also eine Art Ausgleich, wenn die Bremsen nicht 100%ig gleich eingestellt sind?

Ein RBZ ist jetzt leicht am tröpfeln, werde ihn deshalb rausmachen müssen und erneuert (neuer kostet ca. 90,-) bzw. mit Rep-Satz reparieren (Kosten?).

Grüße
Thomas
 
Hallo Thomas,

was ist ein RBZ ?
Ich denke der MF 595 hat deshalb eine Zweikreisbremsanlage weil man die Räder getrennt voneinander abbremsen kann ?
(Lenkbremse)
Bei Strassenfahrt und gekoppelten Pedalen müssen die Bremsen schon sehr genau eingestellt sein da ansonsten eine unterschiedliche Bremswirkung auftritt.
Es kann eigentlich nicht sein das dieses Ventil etwas ausgleicht . . .
Ich könnte mir vorstellen das ist der Verteiler für links und rechts.
Befindet sich an diesem Ventil auch der Ausgleichsbehälter ?
Gruß

Michael
 
Hallo Michael,

RBZ = Radbremszylinder.
Das Ventil sitzt unten am Zentralgehäuse. Die beiden Kreise sind schon direkt per zwei eigenen Hauptbremszylindern getrennt. Beide Kreise gehen jedoch mit logischerweise getrennten Leitungen unten in das "Ventil" und zwei getrennte Leitungen gehen dann jeweils wieder zu den RBZ.
Betätigt man eines der beiden Pedale, bewegt sich das andere ebenfalls leicht, deshalb meine Vermutung des "Ausgleich-Ventils", damit der Bremsdruck an beiden Bremsen gleichmäßig anliegt (würde wahrscheinlich nur bei gekoppelten Bremspedalen und relativ gleicher Bremseinstellung funktionieren)...

Grüße
Thomas
 
Hallo Thomas,

könntest Du bitte mal ein Bild von Deinem MF595 in Deine Gallerie stellen?
Würde das gute Stück gerne einmal sehen

Gruß

Dirk
 
Hallo Thomas
habe mich in den letzten Tagen zurückgehalten,weil ich in Sachen "hydraulische Bremse" auch nichts
beitragen kann.Kenne mich da nicht aus.
Wie weit bist du?Hast du den Schlepper
wieder "zusammen"?Was hat das denn mit dem "Ausgleichventil" auf sich?
Funktionieren die "äußeren" Kreisläufe auch wieder?

Gruß +Matthes+
 
Hallo!

@ Dirk: Bilder werde ich demnächst in die Gallerie stellen...

@ Matthes:
Hallo Matthias, der Schlepper läuft soweit, Hydraulik funktioniert komplett.
Vor dem neuen TÜV muss ich jedoch den rechten Achstrichter noch ziehen, da hier anscheinend die Bremse verölt ist. Links blockiert sie problemlos, rechts ist relativ wenig Wirkung.
Zum Ventil kann ich auch nicht viel sagen, durch dieses werden die beiden Kreisläufe jedoch irgendwie verbunden (merkt man an den Pedalen), schätze, dass darin vielleicht ein verschiebbarer Kolben eine Art Druckausgleich schafft, wenn die Betätigungsstangen nicht absolut gleich eingestellt sind..???...
Die Woche vor Ostern habe ich Urlaub, dann wird der Rest erledigt!

Halte Euch auf dem Laufenden...

Grüße
Thomas
 
Hallo Thomas,
wie weit bist du mit deiner rechten "Ölbadscheibenbremse"?

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes,

habe alles auseinander und die Scheiben, sowie alles Wellendichtringe erneuert, ein Wedi lässt leider auf sich warten, sonst wäre alles wieder zusammen.
Die Ersatzteilversorgung ist nicht wirklich so toll... manche "Standardteile" müssen anscheinend aus England eingeführt werden!
Hoffe das ich dann Anfang der Woche alles beisammen habe...

Schönes Wochenende
Thomas
 
Hallo Thomas!

hattest du auch so viel Spaß mit der Kabine? Verkleidungen entfernen, Tank abnehmen ect.

alleine um das Kupplungsgestänge auszubauen hat man ja schon nen riesigen Aufwand.. wollte z.B. den "Schalt"-Getriebe-Deckel neu abdichten aber da kommt man nur an 4 von 8 Schrauben ohne alles zu demontieren oder die Kabine anzuheben!
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Bilder wären echt toll! werde demnächst auch ein paar vom 565 einstellen..

MFg Alex
 
Hallo Alex,

mit der Kabine hatte ich eigentlich keine Probleme. Habe nur den Sitz und das große Blech darunter ausgebaut und dann die Kabine hinten gelöst und auch nur hinten um ca. 30cm angehoben, so dass die Räder unter den Kotflügeln nach hinten rausgingen.
Habe den Vorteil, dass wir eine Grube und einen großen, verschiebbaren Flaschenzug darüber haben.
Leider hatte sich der Betätigungshebel vom MP beim Anheben etwas verbogen (hatte ich nicht dran gedacht), deshalb musst ich doch noch mal die Verkleidung vorne unterm Lenkrad lösen und alles wieder nachstellen.
Habe den Schlepper allerdings nur hinten zwischen Zentralgehäuse und Getriebe getrennt, wenn du weiter vorne (Motor/Getriebe) ran willst, muss wohl die Kabine komplett gehoben werden.

Grüße
Thomas

P.S. Wenn die Bremse fertig ist, kommen die Bilder!
 
Sehr guter und informativer Thread! Freue mich auch schon auf Bilder!!
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@ MF 178
Hallo Michael,
hatte in einem anderen Faden (Pto/IPto MF 165) auf deine Erklärung hier in Sachen Zapfwellenkupplung / Zapfwellenbremse verwiesen.Eine Frage für mein Verständnis:
Bei laufendem Motor läßt sich bei ausgeschalteter ZW = betätigter ZW-Bremse,
der ZW-Stummel nicht von Hand drehen,klar.
Was aber ist bei stehendem Motor = kein Druck auf der ZW-Bremse?

Herzlichen Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes,

bei stehendem Motor kein Druck im Niederdrucksystem deshalb auch kein Druck
auf der Zapfwellenbremse.
Zapfwelle lässt sich von Hand (wenn auch schwer) drehen.

(Ich bin zur Zeit am Haus umbauen und habe wenig Zeit) Projekt Restauration 1080 ruht zur Zeit. (Nächste grössere Reparatur = Bremsen hinten lässt auf sich warten)

Gruß

Michael
 
Hallo Michael,
"schwer drehen" wegen Lamellenkupplung,ja?
Viel Erfolg beim "Haus-Umbauen".
Herzlichen Gruß nach Weilrod
+Matthes+
 
Hallo,

die Bremse ist nun auch fertig, nachdem ein Wellendichtring wieder lange auf sich warten lies...
werde dann heute oder kommende Woche mal neue HU machen und dann auch die versprochenen Bilder einstellen!

Grüße und "dicke Ostereier"
Thomas
 
Hallo Matthes,

- unglaublich massive Wellen, Lager und Zahnräder

- Man "treibt" beim drehen des Zapfwellenstummels die 540er und die 1000er
Zapfwelle (zwei Wellen ineinandergelagert) gleichzeitig mit unterschiedlichen geschwindigkeiten an.

- Die Sinterscheiben der Zapfwellenkupplung
laufen ständig im Öl, hier besteht m.E. insbesonders bei Kaltem Öl,immer eine gewisse Restreibung.
- Wenn die Kupplungsbremse nicht "wirkt"
wird man wahrscheinlich auch noch einen Restreibungswiderstand zwischen Kupplung
und Bremse überwinden müssen.

Ich habe zur Überprüfung der Funktion der Allrkupplung folgendes bei kaltem Öl und demontierter Allradantriebswelle "getestet".

1) Räder hinten demontiert
2) Allradantriebswelle demontiert
3) Motor ein
4) Allrad einschaltet
5) Kraftschluss am Allradverteilergehäuse
(ähnlich Zapfwellenstummel vorhanden)
6) Allrad ausgeschaltet und umgehend versucht den Stummel (er drehte sich im 1. kleinen Gang sehr langsam) mit der Hand festzuhalten.
7) Keine Chance, selbst beim 2. Versuch mit einer Wasserpumpenzange konnte ich den Stummel erst nach einer Wartezeit von ca 30 Sekunden anhalten.

Der Grund:

Öl wird bei eingeschaltetem Allrad (bzw. alternativ bei eingeschalteter Zapfwelle) in die Kupplung gepresst.
Sobald die Kupplung gefüllt ist und der Kolben die Stahlringe und die Sinterringe voll zusammenpresst läuft das weitere Öl (logisch die Pumpe fördert ständig weiter) über winzig kleine Bohrungen die sich im Kupplungsgehäuse befinden ab und tritt somit zurück in das Getriebegehäuse ein.
Wird der Druck bei ausgeschaltetem Allrad / Zapfwelle vom Verteilerventil nicht mehr
zur Kupplung geleitet befindet sich immer noch ein gewisser "Restdruck" in der Kupplung der sich (insbes. bei kaltem Öl) nur
langsam abbaut.
Habe ich alles verständlich erklärt ?
Gruß
Michael
 
Hallo,

habe das mit der Zapfwelle auch mal bei mir ausprobiert. Ausgeschaltet ohne Motor lässt sie sich recht leicht drehen.
Schaltet man die Zapfwelle bei laufendem Motor aus (kaltes Öl), so dreht sie sich noch etwa 5 sek nach und bleibt dann stehen. Bei warmen Öl habe ich´s noch nicht ausprobiert...

Grüße
Thomas
 
Hallo,

hatte letzte Woche den TÜV hier... soweit alles okay, lediglich der Lankzylinder war am Bolzen etwas ausgeschlagen. Also ausgebaut, aufgebohrt, neu gebüchst und wieder rein...
jetzt bekomme ich die Lenkung nicht mehr ordentlich entlüftet!
Der Lenkzylinder war natürlich komplett leer. Schätze mal, dass da noch etwas Luft drin ist, da er ja leicht geneigt eingebaut ist und sich schlecht entlüften lässt.
Hat jemand dazu eine Idee? Ansonsen muss er wohl noch mal raus und zum Entlüften entsprechend geneigt werden.

Grüße
Thomas
 
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