MF 35 geerbt - der Restaurationsthread mit Bildern

Zwischenzeitlich erfolgt eine Überprüfung der noch vorhandenen Elektro-Komponenten:

Regler Lucas RB108

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Sieht nach viel Durcheinander aus, ist aber ein Aufbau zur Prüfung des Reglers. Es werden 2 Spannungsquellen benötigt, wovon eine einstellbar sein muss. Bei mir kam eine Batterie zum Einsatz, sowie eine Laborspannungsquelle. Die Laborquelle simuliert die Lichtmaschine. Dreht man die Spannung hier hoch, schaltet der Regler zur Batterie durch und Ladung erfolgt. Die Schaltspannung liegt bei meinem Regler bei ca. 13,77V. Dieser Wert entspricht recht genau der maximal möglichen Batterie-Leerlaufspannung (13,8V), damit ist sichergestellt, dass die Batterie die LiMa nicht antreibt. Durch eine Umpolung der Lima-Spannung lässt sich der Rückstromschalter testen. Hierzu sollte die Laborquelle verpolungs- und kurzschlusssicher sein, um keinen Schaden anzurichten. Mit dem Umpolen macht es klack und der Stromfluss zwischen Batterie und LiMa ist unterbrochen. Der Regler scheint also noch ordentlich zu funktionieren.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
und das mechanische Blinkrelais von Bosch:

Es zeigt bei einem ersten Test mit 2 Birnen keine Funktion und wird nur warm. Also zerlegen.

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Ein Wunderwerk der Technik. Jedoch leider verschmutzt. Nach vorsichtigem Reinigen sieht die Sache schon etwas besser aus:

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Jetzt funktioniert das Relais wieder ordnungsgemäß. Sogar die Kontrolle der Kontrolleuchten beim ersten Blinksignal funktioniert. Die Blinkfrequenz passt übrigens erst, wenn das Relais wieder in dem Alutopf sitzt, da sonst das thermische Verhalten nicht stimmt.

Von der Funktion gibt es ein Video, bei Gelegenheit werde ich mal versuchen das zu publizieren.

Der Warnblinkerschalter (Hella) funktioniert auch noch.

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Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Hallo Christian!

Ich habe deinem Thread gerade entdeckt und bin echt begeistert wie akribisch du deinen Ferguson herrichtest! Ist dann also doch etwas umfangreicher geworden, deine „Renovierung„? 😉

Meinen 35er möchte ich erstmal fahrtauglich machen und im Winter 2018/19 überholen, da werde ich mir sicherlich die eine oder andere Idee bei dir abschauen können!

Viele Grüße,

Carsten
 
Hallo Ingenieur.Ich hätte Interesse am Typenschild der Anhängerkupplung.Ebenso am Schlauch der Ventildeckelentlüftung.

Gruß Elmar
 
Hallo Christian,

habe mit Spannung deinen Restaurationsbericht gelesen - Wahnsinn!

Was mich Interressiert, hast du beim Einbau des Differentials, eine Tragbildprüfung von Triebling zum Tellerrad vorgenommen?

VG Thomas
 
Es gibt endlich mal wieder ein Update. Die Dokumentation hier hängt dem eigentlich Fortschritt jedoch deutlich hinterher ;-)

Als nächstes war der Tank an der Reihe. Erst mal den Hahn abschrauben, um das Sieb zu tauschen.

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mit tauschen ist es da nicht getan, Dieselrückstände fressen anscheinend Aluminium...

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Aus Angst vor möglicher Dieselpest - erst einmal den Tank inspzieren. Ich habe ihn mit einer Endoskopkamera ausgeleuchtet und mit Kraftstoff gereinigt, es sind nur die typischen harten Dieselablagerungen an der Tiefsten Stelle (dort wo der Hahn sitzt) feststellbar. Das sieht also erst mal gut aus.

Also sauber machen und lackieren. Das ist jetzt die 4. Runde graue Teile, wenn ich mich nicht verzählt habe ;-)

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Zwischenzeitlich mal einen neuen Sitz montieren. Das ging nicht so ganz ohne Anpassung...

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Damit der Sitz weit genug nach hinten kommt musst ich die Grundplatte aussparen und am hinteren Sitzteil eine kleine Aussparung einarbeiten...

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Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Als nächstes mal das Lenkrad montieren. Vorher natürlich die Lenkspindel einstellen und sichern

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Deckel und Filz drauf

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Und den frisch lackierten Tank und das Lenkrad montieren.

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Jetzt noch den neuen Zwischentank montieren. Das war gar nicht so einfach, die Leitungen mussten etwas zurechtgebogen werden, damit das alles aneinander vorbei geht.

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Die Vorförderpumpe wurde auch noch einer Inspektion unterzogen:

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Das kleine Metallteil, das auf dem Foto sichtbar ist, ist der Rest einer Feder vom Ventil der Pumpe.

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Also kurzen  Prozess, da die Reparatursätze kaum billiger sind als eine neue Pumpe, kommt die Pumpe neu.

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Jetzt noch die Zuleitung Tank zur Pumpe erneuern. Auf die Stützhülsen aufpassen, die fallen gerne raus. Und dann wird beim Festziehen der Leitung selbige gequetscht...

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Dann wurde das Kraftstoffsystem gefüllt und sauber entlüftet. Davon gibt es keine Fotos ;-)

Noch eine Runde Betriebsflüssigkeiten beschaffen. Ortsansässiger LaMa hatte nur Deutz-Öl, ich hoffe der MF verträgt es ;-) 10W40 in den Motor, UTTO ins Getriebe, und natürlich Kühlflüssigkeit

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Und dann geht es raus zum ersten Startversuch. Der ist auch geglückt, wenn auch mit fremder Hilfe (Starthilfe mit dem Auto), es hat schon etwas gendauert bis er gekommen ist. Würde ich aber mal auf die Luft im System schieben...

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Der Motor läuft schön, rußt nicht, Ölt nicht, dreht sauber hoch und klingt super :-) Die Kurbegehäuseentlüftung röchtelt so wie es sich gehört. Kurz gesagt: er läuft gut!

Leider ist eine Einspritzdüse noch undicht:

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Aber auch dieses Problem wurde schon behoben, aber dazu demnächst mehr... Dann kommt auch wieder etwas rote Farbe ins Spiel :-)

Gruß Christian

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Moin Christian na das sind ja super Fortschritte. Da würde du gerade bist arbeite ich gerade hin mit meinem 65er. Dann geht es bei dir wohl demnächst in die ganz heiße Phase in der schon die Aufregung kommt und man es kaum erwarten kann das er vollendet ist.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Westmünsterland Daniel (MF30 MF65 Mk II)
 
Moin , hast du die Düsen nach Gefühl festgezogen oder existiert da ein exakter Nm - Wert ?
 
 Du meinst die Düsenstöcke mit den Stehbolzen? Mit ist kein Wert bekannt, ich hab die "handwarm" angezogen.

An die passenden Dichtringe denken!

Gruß Christian

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Genau Christian , die Düsenstöcke meine ich . Die scheinen häufiger an diesem Zylinder undicht zu werden . An meinem Perkins leckte es an diesem Düsenstock, obwohl er offensichtlich ebenso wie die beiden anderen gut festgezogen war . 

Gruß , Stefan
 
Dann schau mal nach, ob dort eine Dichtung installiert ist.

Bei mir waren alle Düsen ohne Dichtung eingebaut, interessanterweise war trotzdem nur die eine undicht...

Ob sie jetzt mit neuer Dichtung dicht ist kann ich aber noch nicht sagen, da der Traktor seitdem noch nicht gelaufen ist...

Gruß Christian

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Die passenden Kupferringe waren an allen dreien verbaut . Die Düsen sind derzeit noch beim Bosch zur Überholung und werden dann natürlich mit frischen Ringen eingebaut . Mal abwarten .

Gruß Stefan
 
Wow ich habe mir schon öfter diesen Thread angeguckt und durchgelesen.

Respekt du machst eine Super Arbeit, und das du alles mit Bildern festhälts Top.

Daumen Hoch !
 
Und nun erstmal zu dem Problem mit der Einspritzdüse.

Vor der Demontage wurde der Traktor nochmal etwas warm laufen gelassen, damit im gleichen Atemzug auch die Ventile eingestellt werden können.

Dann den Tank nochmal runter schrauben und den Ventildeckel öffnen.

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Das Einstellen selbst ist dann relativ einfach. Mit ner passenden Nuss lässt sich über die Riemenscheibe die Kurbelwelle drehen. Die Öffnung an der Schwungscheibe in Fahrtrichtung links zeigt den jeweiligen Totpunkt (mit T.D.C. markiert). Dann das Spiel gemäß Vorgabe bei warmem Motor einstellen.

Bei meiner Maschine war das Spiel bei fast allen Ventilen in der Größenordnung 1mm. Also kräftig nachstellen. Gleichzeitig prüfen, ob sich die Stößel auch noch schön drehen lassen. Kurbelwelle mehrmals durchdrehen und nochmal messen.

Es macht übrigens Sinn, hierfür die Vorförderpumpe zu "blockieren", damit sie bei der Kurbewellendrehung nicht fördert. Das ist auch hilfreich für den späteren Kompressionstest.

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Hierzu mit Draht einfach den Hebel unten blockieren.

Als nächstes werden die Einspritzdüsen demontiert. Ursache für die Undichtigkeit: Es waren schlicht weg keine (!) Dichtungen montiert! Bei keiner der Düsen, trotzdem war nur eine undicht.

Die Düsen sehen an sich noch ganz gut aus:

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Also ab damit zum Lama, damit sie abgedrückt werden können.

Ergebnis: Eine Düse defekt (öffnet auch bei Maximaldruck der Prüfpumpe nicht) und die anderen beiden viel zu hoch eingestellt (180bar). Die beiden wurden entsprechend korrigiert, die defekte muss neu.

Bis die neue geliefert wurde, mal einen Kompressionstest durchführen.

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Das ist ein relativ günstiger Tester, aber mit Alu-Dichtkonus vorne, daher grundsätzlich tauglich.

Die Messuhr zeigt bei allen drei Zylindern ziemlich genau 20Bar an. D.h. kein Messbarer Unterschied zwischen den Zylindern.

Berücksichtigt man nun das Volumen des Rohres bis zum Rückschlagventil der Messuhr, lässt sich hochrechnen, dass ohne die durch den Tester resultierende "Brennraumvergrößerung" ein Druck von min. 25Bar herrschen müsste. Das wäre zumindest über der unteren Verschleißgrenze. Das wird erst mal so akzeptiert. Einen Grund zum Öffnen des Motors sehe ich damit noch nicht.

Also kommt alles wieder zusammen. Der Zylinderkopfdeckel bekommt eine neue Dichtung, und wird hierzu vorher erst mal ordentlich gereinigt.

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Dann wird die Korkdichtung auf dem Deckel mit Dichtmasse aufgeklebt.

Zum Trocknen auf eine Ebene Unterlage stellen und mit Gewicht definiert nach unten drücken.

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Dann  habe ich beschlossen, die Dichtung vor der Montage zum Kopf hin etwas zu fetten (Verbesserung der Dichtigkeit). Nach einem Testweisen aufsetzen, konnte ich dann erkennen, dass es eine Fehlstelle in der Dichtung gibt:

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Sowas erklärt den ein oder anderen undichten Zylinderkopfdeckel, bei dem sich die Ursache nicht erklären lässt...

Hier die Fehlstelle:

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Also mit etwas Dichtmasse ausbessern.

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Und den Deckel mit neuen Lederdichtscheiben unter den Muttern montieren.

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Die Einspritzdüsen wurden zuvor mit neuen CU-Dichtringen montiert. Neue (selbstsichernde) Muttern und Beilagescheiben wurden ebenfalls verwendet.

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Die Düsen wurden vor dem Abdrücken natürlich äußerlich mit Dieses ordentlich gesäubert.

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Da das alte Thermostat bei Betrieb z ufrüh öffnet, und der Traktor damit kaum richtig warm wird, habe ich beschlossenen dieses Teil auch noch auszuwechseln, wenn eh schon gerade wieder offen ist.

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Hier das neue Thermostat eingebaut:

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Zur Montage des Tankes kann ich empfehlen, die Schrauben mit kleinen Keilen nach oben zu drücken. Dann lässt sich der Tank leicht aufsetzen und befestigen:

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Dann die ganzen Spritleitungen wieder montieren und die Maschine ist wieder startbereit.

Als nächstes geht es dann wirklich mit Blech und Farbe weiter, bevor die Elektrik dran kommt.

Gruß Christian

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Los geht es mit den Blechteilen.

Die Haube hat ne fette Beule...

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Also erst mal ausbeulen...

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und grob entrosten / entlacken

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Die ausgebeulte Beule wird nun verzinnt:

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Dann folgt der Zinnauftrag:

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Und glatt hobeln

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und schleifen

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mal testweise das Logo drauf tun - passt!eup-1136544257-da418a555c5cf2246e014cdce81e004e-1545503939_big.jpg

Noch die Löcher zumachen (wer auch immer die da aus welchem Grund reingemacht hat...) dazu sandstrahlen und ansenken, damit das Zinn hält.

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Und zuzinnen...

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Nach dem üblichen Hobeln, schleifen und noch ein kleinwenig nachspachteln ist die Haube fertig zum lackieren.

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Gruß Christian

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Und nun zum Haubenunterteil. Da das schonmal weniger optimal repariert wurde, habe ich ein neues bestellt, um etwas arbeit und Zeit zu sparen. Leider hat das mehr schlecht als recht gepasst, sodass die Anpassungsarbeit doch wieder die Zeitersparnis aufgeweicht hätte.

Also das bestehende Teil Sandstrahlen und mal ausbeulen. Vor dem Sandstrahlen habe ich noch 1-2 kg Spachtelmasse runtergeschliffen... Und dann zum neu Einpassen zerlegen.

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Und mal einpassen

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Sieht schon gar nicht so schlecht aus. Die unteren Ecken sind jedoch eher schlecht als recht, also überarbeiten. Den schlechten Teil heraustrennen, und hier sieht man auch, was schonmal gemacht wurde... Das untere Blech wurde komplett neu angesetzt. 

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Aus 1,5mm Blech neue Ecken zurecht d
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und reinheften

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Dann noch das Gegenstück reinheften

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Wie man sieht, die Spaltmaße passen noch lange nicht. Da hilft wieder Zinn, da die Oberfläche eh noch mit Zinn geglättet werden muss.

Also wieder Zinnen, Hobeln, Schleifen, Spachteln und final glätten:

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und fertig zum Lackieren

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Gruß Christian

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Weiter geht es mit den Wangen der Haube, also den Teilen rechts und links. Hier gibt es mehrere Baustellen:

- Aufnahme unten ausgenudelt

- Löcher im Bereich der Blinker

- Durchrostung unten

Wirklich sauber bekommt man die Teile nur mit der Sandstrahlpistole. Damit lässt sich sicher stellen, dass der Rost wirklich ganz weg ist.

Beginnen wir mit den ausgenudelten Löchern, hier noch vor dem Sandstrahlen.

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Nach dem Sandstrahlen die Löcher auffeilen, und ein passendes Stück 1/2" Stahlrohr auf den passenden Durchmesser trimmen.

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Diese "Buchse" dann in die ausreichend aufgefeilte Bohrung einsetzen und festschweißen, beidseitig umlaufend. Und mit geeigneten Schleif- und Fräskörpern glätten und auf das Nennmaß der Buchsenbreite bringen. (An der neuen Schraube orientieren...)

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Als nächstes kommt die Durchrostung an die Reihe. Das Blech war noch nicht ganz durch, aber nur noch Papierdünn. Also heraustrennen.

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und sauber sandstrahlen.

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Ein neues Blech einpassen und festschweißen.

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Schön glatt schleifen

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Und wie üblich verzinnen, hobeln und glätten...

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Auf der anderen Seite ist unten ein Loch reingefault. Das war klein genug, um es direkt zuzinnen zu können...

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Dann noch die zu vielen Löcher im Blinkerbereich zuzinnen....

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und grundieren

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und endlich kommt die versprochene Farbe ins Spiel!

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Zum Abschluss einmal anprobieren

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Schaut gut aus. Da kann man ein MF-Logo spendieren:

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Zur Elektroinstallation kommt die Haube nun wieder runter. Weiter dann demnächst mit der Elektrik.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
cf_84:

Zwischenzeitlich wurde mal die verstellbare Hubstrebe zusammengebaut, mit neuem Antriebszahnrad und neuem Schmiernippel. Alles andere original und neu verzinkt / lackiert. Und ein neues Lager ist natürlich drin.

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Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
Hallo Christian,

gibst sich die teilen nog neu? antriebszahnrad, und das untere zahnrad auch?

Gruss, Bert
 
Hallo Bert,

ja, das gibt es wohl alles noch neu. Schau z.B. mal beim Heigl (ferguson-shop.eu)

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Zwischendurch mal einen Blick in den zerlegten und leider defekten Traktormeter:

Aufbördeln des Ringes, Glas abnehmen, rückseitige Schrauen lösen, und schon kann man das Innenleben entnehmen:

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Weiter gehts mit dem Entfernen der Zählerrolle (diese hat sich nicht mehr mitgedreht)

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Und dem zerlegen des Zeigerantriebes: der Schmutz hier lässt schon nix gutes verlauten.

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Und hier ist dann auch die Ursache für den stillstehenden Zähler zu finden. Man sieht ganz gut die abgeschliffenen Zähne, die nicht mehr angetrieben haben. Da wurde offenbar was falsch dimensioniert.

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Hier habe ich die Reparatur als unwirtschaftlich eingestuft und einen neuen Traktormeter beschafft.
 
Und weiter gehts mit Elektrik:

Die Hupe hat ihren Platz unterhalb des Anlassers gefunden. Und der Anlasser ist leistungsseitig schonmal verkabelt. Masse wird von der Batterie direkt bis zum Bolzen am Anlasser geführt, und Minus (Plus auf Masse!) wird zusätzlich in einem PVC-Schlauch geschützt verlegt.

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Dann geht es mit dem Cockpit los.

Der Warnblinker hat neue Kabel angelötet bekommen, und zwar mit Steckkontakten, damit er auch demontierbar bleibt. Der Blinkerschalter wird schonmal soweit erforderlich an den Warnblinkerschalter angeschlossen.

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Dann geht es im Cockpit weiter. Das Teil ist so eng, dass diese Installation nur bei ausgebautem Cockpit machbar ist. Sonst bricht man sich die Finger.

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Wie man hier sieht, kommt ein vorgefertiger Motorkabelbaum zum Einsatz. Den hätte ich mir aber auch sparen können, weil ich ihn mehr oder minder komplett zerlegt habe, weil noch Kabel dazu bekommen sind (z.B. Hupe) oder die Querschnitte nicht ausreichend waren (Ladeleitung LiMa z.B. ist jetzt 2,5mm², vorher 1,5mm².

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Sämtliche Masseleitungen (Anschluss Kontrolleuchten, Hupe...) treffen sich unter dem Batteriehalter an einem nachgerüsteten Massepunkt, der auch direkt über ein 4mm²-Kabel mit der Batterie verbunden ist. Auch die kleinen Blinkerkontrolleuchten haben einen extra Masseanschluss bekommen, um Masseprobleme bei dem dick lackierten Cockpit zu vermeiden.

Damit ist das Cockpit soweit montagefertig.

Zwischenzeitlich wurden auch die Blinker vorne montiert und im PVC-Schutzschlauch verkabelt. Das Kabel liegt oben unter der Tankklappe, es lässt sich dort sehr gut platzieren.

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Anschluss am Cockpit erfolgt natürlich über Steckverbinder, hier kommen AMP Superseal zum Einsatz. Damit die Haube auch demontiert werden kann. Masse ist übrigens auch nach vorne zu den Blinkern 2 mal mit gezogen, daher ist der Stecker 4-polig.

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Die Montage der Haube hat mich etwas nerven gekostet. Gefühlt sitzt die Haube zu weit vorne, aber ich konnte keine Ursache dafür finden.

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auch nach dem Zurechtrücken des Cockpits (soweit nach vorne wie möglich) verbleibt hier ein ziemlich großer Spalt. Und die Haube passt nicht ohne Gewalt über den Luftansaugstutzen. War das die zu der Zeit übliche Maßhaltigkeit?
 
Weiter gehts mit dem Strom nach hinten. Hierzu muss erstmal ein Rohr her, das es nicht mehr zu kaufen gibt. Also selbst biegen, mit einer inneren Biegefeder und geeigneten Hartholzstücken.

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Das hat schon einige Stunden gedauert, bis das Rohr so war wie es sein soll. Das erste Rohr war aus Alu, das ist mir zerbrochen. Das zweite aus Stahl hat gehalten. ist übrigends ein Rohr mit 20mm Außendurchmesser und 1mm Wandstärke.

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Dann müssen noch Halterungen an das Rohr. Anprobieren:

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und festlöten. In diesem Fall mit Weichlot, weil ich nicht hart löten kann. Schweißen habe ich mich nicht getraut ;-)

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Das Ergebnis gefällt mir!

Wie ihr vielleicht festgestellt habt, fehlt da noch der Sicherungskasten. Und das Rohr biegt in die falsche Richtung ab. Das hat aber seine Richtigkeit, denn für den 12er-Sicherungskasten gibt es einen neuen Platz. Einerseits, weil die erforderlichen Teile des Originals vergammelt waren und schwierig wieder herzustellen sind, und andererseits (das war der Hauptgrund) weil der Platz mit dem Sitz kollidiert hätte..
 
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