Moin zusammen,
UH135:
Also Ventiele raus, neu einschleifen und Schaftdichtungen erneuern?
Wenn die Ursache denn tatsächlich zu hohes Spiel der Ventile in den Führungen sein sollte, würde ich den Kopf gleich gründlich überarbeiten. Dann hast du alle möglichen Fehlerquellen ausgeschlossen und Ruhe für die nächsten Jahrzehnte.
Ich würde dir in diesem Fall raten, die Ventilführungen UND die Ventile komplett neu zu nehmen, denn nur dann hast du die Gewähr, daß sie auch spielfrei zueinander sind.
Beim Einsatz neuer Ventile müssen Ventile und Ventilsitze aufeinander eingeschliffen werde. Mit "Hausmitteln" wie Ventilschleifpaste wird das allerdings nicht gelingen, da muß der Motoreninstandsetzer ran. Vielleicht muß der Kopf ja auch geplant werden...
Und an genau diesem Punkt war ich mit meinem AD 4.203 auch. Mein Kopf war krumm und die Ventile sahen nach knapp 9.000 Betriebsstunden auch nicht mehr wie neu aus. Die Ventile hatten sich schon recht weit in die Sitze eingearbeitet.
Ich bin zu dem Entschluß gekommen, den alten Kopf NICHT wieder aufzuarbeiten.
Ich habe mir einen komplett neuen Zylinderkopf mitsamt Ventilen bestellt (bei Peter/Pitypoint), da so ein nagelneuer, mit nagelneuen Ventilen und Federn ausgestatteter Kopf günstiger war, als wenn ich mein altes Wrack hätte aufarbeiten lassen.
MF152:
...Aber die bieten die Laufbuchsen nicht solo an . immer nur mit Kolben .
Gibs jemanden der die Buchsen so verkauft?
Ich weiß, daß z.B. der Hersteller Bepco Kolben, Bolzen, Zylinderlaufbuchsen usw. auch einzeln anbietet. Aber ist es klug, lediglich einzelne Komponenten auszutauschen? Wenn ich den Motor sowieso schon auseinander habe, ist der Mehraufwand doch gering, gleich alle anderen Komponenten auszutauschen.
Wenn ich mir anschaue, was komplette Motorüberholsätze (inkl. aller Dichtungen)kosten, lohnt das Austauschen einzelner Teile nicht.
Gruß, Hendrik