Ölsorte TEF

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bully01

Gast
Hallo!

Ich habe im Forum geforscht, welche Motorölsorte für den TEF empfohlen wird, tatsächlich fand ich die entsprechende Frage über die Suchfunktion, leider wurde dem User in dem Beitrag trotz Nachfrage nicht endgültig eine Antwort gegeben

Ich habe jetzt herausgelesen, dass Hydralik- Getriebe- und Motoröl die gleiche Viskosität hat, ist das richtig?

Wenn ja welche Viskosität??

Gruss

Reinhold
 
Hallo bully,

Die zwei Öle:

-Für Motor : Motor Öl SAE 30 Mineral pur

- Für Hydraulik : Hydraulik ÖL (auch Mineral pur) SAE 80 oder 90
Aber die zwei Öle haben fast die selben Viskosität ( das zweite ist nicht dickflussiger als das Motor Öl )
Hier lesen:
http://441029.forumromanum.com/member/forum/entry_ubb.user_441029.1203000583.1119485838.1119485838.1.oel_ist_nicht_so_einfach-deutsche_ferguson_und.html

mfg
sepp
 
Es gibt keinen Grund, das heute selten anzutreffende SAE 30-Einereichsöl zu kaufen.

Ein Standard-15W40 taugt ganz wunderbar. Für alles.

Gruß, Hendrik
 
Hallo Hendrik!

Danke für die klare Antwort, jetzt weis ich was ich mir besorgen muß.

Gruss

Reinhold
 
Hallo,
eine Frage an Hendrik: Was sagen denn die Orginalunterlagen von Ferguson zu den zu verwendenden Ölen? Ich habe einen TEA 20 mit dem selteneren Continental Motor von 1948. Ich besitze aber keine Unterlagen. Würde mich mal interessieren was damals vorgeschrieben wurde.
Gruß
Ralf
 
Hallo ,
Ich lasse Hendrik antworten, aber hier ist schon ein Bild vom "Manuel" vom TEA Benzin Standard Motor.( Für Continental habe ich noch nie den "Manuel" gesehen, zu selten.)



mfg
sepp
 
Hinnerk_admin:

Es gibt keinen Grund, das heute selten anzutreffende SAE 30-Einereichsöl zu kaufen.

Ein Standard-15W40 taugt ganz wunderbar. Für alles.

Gruß, Hendrik

Hallo,

Darf ich nochmal die Meinung der Benutzer von Fr MF Forum geben ?

Für den Motor scheinen die modernen Öle ok ( SAE 40 oder 50)

Im „Hydraulik“ ist Kupfer, Bronze und kein Ölfilter.
Modernes Öl beschädigt Kupfer und Bronze, od der Traktor lâuft oder nicht…Nur Mineral Öl..
Weil kein Filter, jetzt sich auf dem „Boden“ des Hydraulik viel Schmutz. Wenn jetzt ein modernes Öl hinein kommt, bringen die Schmutzlöser ( détergent) die in allen modernen Öle sind, den Schmutz ins Öl und das ist gar nicht gut fûr die Mechanik. Nur eines kann man machen : den ganzen Schmutz heraus bringen, aber ein ¨Olwechsel macht das nicht..

Aber wie schon gesagt auf diesem Forum:
„ jeder schüttet in seinen Schlepper was er will..“
Mit freundlichen Grüßen
sepp
 
Moin,

OK, wieder die klassische Öldiskussion.

Auf Thumis Scan kann man die alten Ölviskositäten erkennen. Das sind allesamt Einbereichsöle, die eigentlich kaum noch Verwendung finden. Wer wechselt denn schließlich im Herbst das Öl, um eines mit niedrigerer Viskosität einzufüllen? Niemand.
Allein schon aus diesem Grund empfiehlt sich das normale 15W40-Mehrbereichs- (=Ganzjahres-)Öl.

Dass ein normales, mineralisches Standard-15W40-Öl die in unseren Schleppern verbauten Buntmetalle angreift, stimmt nicht. Dann wären alle alten Motoren schon längst kaputt. Diese Eigenschaft wird nur speziell legierten Hypoid-Getriebeölen (GL5 z.B.) nachgesagt. Aber auch hier habe ich noch niemanden getroffen, der eindeutig belegen kann, sein Differential oder Getriebe ist wegen GL5-Öls kaputtgegangen.

Thumi hat insofern recht, als dass die heute üblichen Öle legiert sind (HD-Öle), um Schmutz und Abrieb in der Schwebe zu halten. Wenn man einen Motor hat, der von innen pechschwarz ist und voller dicker Ölkrusten, wird das "moderne" Öl diese Ablagerungen natürlich lösen und durch den Motor transportieren, bis sie sich im Einweg-Ölfilter absetzen.
Das Getriebe unserer TEs hat keinen Ölfilter, richtig. Das sehe ich jedoch nicht als Problem an, da in das Getriebe weitaus weniger Schmutz eingetragen wird als in den Motor (Verbrennungsrückstände).

Es ist weiterhin davon auszugehen, dass unsere Oldtimer schon seit langer Zeit mit diesen legierten HD-Ölen gefahren wurden. Die Vorbesitzer unserer Schätzchen haben sich nicht wirklich darum geschert und immer nur das billigste Öl reingekippt, was greifbar war. Und das ist nun mal seit weit mehr als 30 Jahren das normale 15W40-Mehrbereichsöl, welches oben genannte Schmutzlöseeigenschaften besitzt. Der ganz grobe Dreck sollte also schon lange "draußen" sein. Alle Motoren, die ich in den letzten Jahren zerlegt und neu aufgebaut habe, waren weitgehend sauber von innen. Vermutlich, weil sie schon seit Jahrzehnten mit HD-Ölen gefahren wurden.

Demjenigen, der beim nächsten Ölwechsel verunsichert ist, empfehle ich (Thumi hat es schon erwähnt), vor dem Einfüllen des neuen Öls die Ölwanne und/oder das Getriebe kurz einmal mit Diesel auszuspülen und dadurch eventuellen Bodensatz zu entfernen.

Wer dann noch nicht ruhig schlafen kann, macht halt einfach häufiger einen Ölwechsel. Ein Liter 15W40 wird häufig schon für unter 2€/ Liter angeboten. Das billigste Baumarkt-Öl genügt für unsere Oldtimer vollkommen.

Zusammengefasst: Wer gern unlegiertes Einbereichsöl in Motor und Getriebe fahren möchte, kann das gerne tun. Wenn Motor und Getriebe jedoch einigermaßen gründlich gereinigt wurden, gibt es keinen Grund, auf ein modernes und günstiges mineralisches 15W40 zu verzichten.

Gruß, Hendrik
 
Hallo Hendrik,
Bin etwas ein Dickschädel
9.gif
(ha ha)

"Dass ein normales, mineralisches Standard-15W40-Öl die in unseren Schleppern verbauten Buntmetalle angreift, stimmt nicht"

Das habe nie geschrieben, im Gegenteil.
Ich habe immer gesagt "nur mineral" und kein modernes Öl ( Das wo man für sein Aito kauft) das nie Mineral ist aber immer
Synthetischesöl oder halb Synthetischesöl

Von "multigrade" (Mehrbereichsöl?) habe nie gesprochen... Natürlich wenn es ein Mineralmehrbereichsöl ist , ist es den Top!
mfg
sepp
 
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