Restauration Ferguson 35 Spezial, Bj. 1958

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Vor einiger Zeit begann die Restauration meines Fergies, der auf den ersten Blick garnicht mal so schlimm aussah. Technisch her gesehen war er alles andere als in Ordnung, weshalb ich mir einen Reparaturleitfaden für kleines Geld im Ebay ersteigert hatte. Trotz vorglühen sprang er erst nach einigen Minuten an und hatte nur die halbe Leistung. Die Bremsen funtionierten nur schlecht und die Hydraulik hebte überhaupt nicht.

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Nachdem das heruntergekommende Verdeck abgebaut war, hatte er einen angenehmeren Anschein auf mich und man konnte jetzt leichter die Mängel erkennen. Der Auspuff scheint wie eine interessante Eigenkonstruktion, die von einem richtigen Auspuff abgelöst wird.

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Was bisher alles geschah...

Als erstes suchte ich die Ursache für die schlechte Leistung und das schlechte starverhalten meines Fergies , die sich durch eine Defekte Kopfdichtung erklären lies.

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Als ich den Motor weiter auseinander baute stellte ich an jeden Kolben einen fehlenden Ölabstreifring fest. So begann die lange Phase der Motorinstandsetztung durch Arbeiten und Bildung durch den Reparaturleitfaden und Tipps von meinen Schrauberkollegen, die in der Endzeit der Eicher EKL15/II Restaurierung waren.

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Nach vielen saubermachen und reparieren ging es wieder an das Zusammenbauen, was soweit problemlos verlief. Die Kupplungsscheiben hatten noch ca 50% welche ich aber trotzdem austauschte.

Hier ist die Kupplung in Einzelteilen zusehen in der Reihenfolge von links nach rechts, wie sie später zusammen gebaut wurde.

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Und hier der Motor im Teilaufgebauten Zustand

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Bevor ich den Motor wieder anflansche muss ich erst noch die Simmeringe in der Getriebeeingangswelle erneuern, welches mich vor neuen Problemen stellte. ,,Wie bekomme ich die Getriebeeingangswelle da raus?" Schrauben weg und abziehen war nicht. Aber nach einigen suchen im Internet und durchblättern im Werkstatthandbuch hatte ich nichts herausgefunden. Also probierte ich es so, was sich am Ende doch ausgezahlt hatte.

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Zwischendurch habe ich schonmal die Lichtmachine technisch geprüft und optisch überholt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen...

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Das wars erstmal für heute, das Ergebnis der letzten Wochen werde ich euch in den kommenden Tagen präsentieren.

Aktuelles Projekt: Massey Ferguson FE35 mit Standard 23C Motor

http://picasaweb.google.de/Traktorschrauber
 
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Vor drei Wochen baute ich die Getriebeeingangswelle wieder ein und der Motor mit frisch eingestellter Kupplung konnte endlich wieder angeflaschnt werden. Mittlerweile ist auch der Zylinderkopf wieder montiert und die Ventile eingestellt.

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Ich habe schonmal den Hydraulikdeck abgebaut und ein Blick hineingeworfen mit einer kleinen Hoffnung das ich die Ursache schon erkennen kann, weshalb die Hydraulik nicht hebt. Zuerst glaubte ich das es an dem Öl lag weil der Vorbesitzer mit dickflüssiges Getriebeöl gefahren ist.

Mir war jetzt klar warum die Hydraulik nicht hebt, weil mit einem misshandelten Steigrohr ist das kein Wunder. Normalerweise ist das ein gerades Stück Rohr, bei dem an beiden Enden eine Nut mit jeweils einen Gummidichtring. Zum Glück konnte ich auf die schnelle für kleines Geld Ersatz beschaffen.

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Nächste Schritte:

- Lenkgetriebe abdichten
- Hydraulikdeckel abdichten
 
Moin!

Danke für deinen tollen Bericht, halt‘ uns (mich...
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) bitte auf dem laufenden. Ich habe gerade mit der Restaurierung meines MF 35 angefangen.
Hilf mir bitte mal weiter: Was ist bei der Demontage des Hydraulikdeckels (neben der Entfernung des Steigrohres) zu beachten? Wi müssen die Hebel stehen, um später den Deckel wieder problemlos aufsetzen zu können? Die Lagerung der Hubwelle ist bei meinem MF 35 stark ausgeschlagen, deshalb plane ich den Deckel abzunehmen.

Gruß, Hendrik
 
1. Den Deckel unter dem Fahrersitz abnehmen und Steigrohr entfernen.
2. Ringsrum alle Schrauben vom Hydraulikdeckel abschrauben und Deckel abnehmen. Der Deckel ist sehr schwer. Ich habe ihn mit einem Flaschenzug runtergehoben, weil ich zum Zeitpunkt der demontage alleine war.

Ich würde sagen das die Hebel unten bleiben müssen, was ich bei meinem natürlicht nicht beachtet habe, aber ich kann mir schnell ein paar Helfer hinzuziehen (2 Heben den Deckel wieder drauf und einer kontrolliert die Hebelstellung am Inspektionsdeckel). Ich weiß nicht genau wann du das machen willst, aber mein Deckel soll ja schnell wieder drauf und dann sehe ich wie die Hebel stehen müssen.

gruß Lukas

PS: Vielleicht machst du auch mal einen Restaurationsbericht über deinen 35er. Der über deinen TEA 20 hat mit sehr gut gefallen.
 
Hallo Lukas,
danke für deinen Tip. Ähnlich hatte ich es mir auch schon gedacht. Da in meinem Getriebe ansonsten alles in Ordnung ist und auch die Hydraulik gut funktioniert, plane ich, das (ganz neue!) Getriebeöl nicht abzulassen. daher die Frage nach der Stellung beiden Hebel.
Im übrigen plane ich eine ähnlich umfangreiche Restaurierung wie du. Zwar springt mein MF 35 auf anhieb an, qualmt aber stark aus der Kurbelgehäuseentlüftung und ölt nach einiger Zeit (vermutlich) aus der hinteren Kurbelwellenabdichtung.
Auf jeden Fall werde ich die Restaurierung ähnlich dokumentieren wie bei meinem TEA.

Gruß, Hendrik
 
Ich war heute noch mal am schrauben und habe mir bei dieser Gelegenheit die Sache nochmal angesehen. Ich bin mir jetzt ziemlich sicher das die Hebel unten bleiben müssen, was beim abbauen noch egal sein dürfte.

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Das Getänge drückt beim heben der Hydraulik gegen die Ventilfeder.
 
Gude,

heute versuchte ich mich am Lenkgetriebe, da ich die Simmeringe austauschen muss. Ich baute die Lenkhebel ab und öffnete den Deckel auf der linken Seite um das obere Lenksegment herauszunehmen. Das alles verlief soweit problemlos.
Ich wollte auch die Dichtung am Lenksäulengehäuse austauschen, also löste ich die 4 Schrauben am Lenksäulengehäuse. Ich wollte versuchen, das ich die Dichtung irgendwie herauskratzen konnte, also hob ich das Gehäuse. Es ließ sich nur um 5 mm anheben, was mir nicht genügte, also drehte ich vorsichtig an der Lenkspindel, um das Gehäuse weiter anzuheben. Plötzlich machte es schnell klack, klack, klack, klack ,,VERDAMMT!" Mir war schon irgendwie klar was in dem Moment passiert ist, also sah ich in das Lenkgehäuse mit der Hoffnung, dass meine Vermutung nicht eintrifft. Natürlich ist sie eingtroffen, dabei sind 4 Kugeln aus dem Kugel Umlaufrohr herausgefallen. Also blieb für den restlichen Tag nur noch das saubermachen, da ich erst in meinem Reparaturleitfaden nachsehen wollte, wie ich die Kugeln wieder darein bekomme. Da ja sowieso schon Kugeln herausgefallen sind, drehte ich gleich die ganze Lenkspindel heraus bis die übrigen 24 Kugeln herausgefallen waren. Das erleichtert jetzt das saubermachen. Als ich dann zuahuse wieder im Reparaturleitfaden nachsehen wollte, wie ich die Kugeln wieder darein bekomme, stand natürlich wieder mal nichts davon drin. Dann werde ich es wohl so versuchen müssen.

Hier die Bilder nach meiner heutigen Arbeit

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gruß Lukas
 
Hallo,

nachdem ich die Simmeringe ausgewechselt habe, ging es wieder an das zusammenbauen des Lenkgetriebes. Ich schmierte die Gewindegänge gut mit Fett ein...

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... Anschließend "klebte" ich die Kugeln mit Fett in die Gewindegänge ein, was dann so aussieht.

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Danach schraubte ich die Lenkspindel vorsichtig wieder rein, was auch auf anhieb Funktionierte, ohne dass eine einzige Kugel heruntergefallen war. Dies ist ein alter Schraubertrick, den mir der User und Schrauberkollege "ferdilato" veraten hatte.

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Es folgte auch der einbau der Schalthebeln sowie die montage vom Deckel des Lenkgetriebes. Nachdem ich nochmal kontrollierte ob das Schaltgetriebe sauber ist, baute ich das Lenkgetriebe wieder an seine Stelle.

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Der momentane Zwischenstand der Restauration

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Bei diesem Anblick dachte ich mir das es vielleicht besser wäre wenn ich den Simmering und den O-Ring erneuere. Eine Zapfwellenkappe habe ich auch besorgt.

vorher

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nachher

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Am letzten Samstag konnte ich mich ein wenig der Hydraulik zuwenden. Wie man auf dem ersten Bild erkennen kann, ist hier Handlungsbedarf. Deshalb habe ich mir bei meinem ET-Händler neue O-Ringe besorgt, um den Deckel abzudichten.

So sah der Hydraulikdeckel vorher aus...

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...und so nach meiner Benzin-Diesel-Gemisch Reinigung mit anschließenden Industrie-Reiniger.

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Und jetzt noch die anderen Bauteile der Hydraulik die ich abgeschlieffen habe.

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Mehr konnte ich leider nicht machen und der kommende Samstag fällt sogar ganz aus, weil bei uns Kerb ist.
 
Dann geht es wieder weiter mit meinem Bericht. Am vorletzten Samstag morgen als bei uns Kerb war bin ich morgens noch zum ET Händler gefahren und habe noch Teile besorgt. Meinen langersehnten Hitch, eine neue Gummimanschette für den Hydraulikdeckel, Simmering für den Zapfwellenschalthebel, Gummi für den Traktormeter, Gummi für die Lenksäule, Startanweisung und ein Typenschild für meinen Traktorheber



An diesen Samstag tauschte ich auch gleich die Gummimanschette für den Hydraulikdeckel. Die meisten 35er Fergusons die ich auf Ausstellungen gesehen habe, wurde dieses poröse Bauteil einfach überlackiert, was ich nicht so schön finde. Mir ist mein Fergy eine Menge Wert, weshalb ich auch so sauber wie möglich arbeite, dass er wieder ein Schmuckstück wird. Um dieses Bauteil zu tauschen muss man erst das Steuerelement auseinander bauen.







Und hier der Deckel im einbaufertigen Zustand




Den Seitendeckel für die Zapfwellenschaltvorrichtung habe ich auch schon auseinander gebaut und gereinigt.


 
Auch wenn ich wenig Zeit fand mich um meinen rot-grauen Patienten zu kümmern, habe ich schonmal die Hinterachse abgebaut und gereinigt. Der Grund dafür ist das hier




und das




Nachdem ich den Ferige unterbaut habe, löste ich die Schrauben des Achstrichters und entfernte ihn vom Getriebe.







Danach begann dann wieder das übliche zerlegen und saubermachen. Da ich momentan etwas schreibfaul bin lasse ich mal die Bilder sprechen.







Hier nochmal der Achstrichter den ich schonmal abgeschliffen habe, um mir später das abschleifen über Kopf zu ersparen.







Als ich heute noch einmal bei meinem ET-Händler war um die Schrumpfringe für den Achstrichter zu besorgen, habe ich auch gleich meine Hitchsammlung um einen Dritten erweitert.




Was ich heute noch gemacht habe werde ich euch morgen berichten.

gruß Lukas
 
In den letzten 2 Urlaubstagen bin ich einen großen Schritt vorwärts gekommen, obwohl die Simmeringe im Achstrichter noch immer nicht getauscht sind.

Nach dem ich beide Achstrichter abgebaut hatte und das Zentralgehäuse sauber gemacht habe, versuchte ich Die Kugellager aus der Steckachse zu bekommen. Nachdem mir das nicht gelungen war baute ich das Zapfwellenschaltsegment wieder zusammen.




Das Differential habe ich bei der Gelegenheit auch ausgebaut und mit ein Benzin-Diesel-Gemisch abgespritzt.




Danach machte ich mich an das mühseelige abschleifen der Schrauben und Stehbolzen, damit ich die Achstrichter bald wieder montieren kann.

Der Hydraulikdeckel sitzt auch wieder an seiner Stelle.







@ Hinnerk

Ich habe extra die Hebelstellung bei der Montage des Hydraulikdeckels kontrolliert. Es ist schwierig Den Deckel so zu montieren, dass die Zwischenhebel richig zum Ventilbestätigungshebel stehen. Du musst den Deckel ganz grade draufsetzten. Ich würde da aber lieber ein paar Liter Öl ablassen und den Inspektionsdeckel öffnen. Ich weiß jetzt nicht genau was du an deinen Deckel machen willst, aber wenn es nur die Feder ist brauchst du den Deckel nicht abbauen.
 
Hallo Lukas,

Danke für deine supertollen Tips und Bilder, sie helfen mir erheblich bei meiner eigenen "Baustelle". Nach erfolgreicher Reparatur meinen Hanomag R27 und meiner Grippe werde ich schnellstmöglich wieder an den Engländer gehen.
Den Hydraulikdeckel werde ich bei mir definitiv abbauen müssen, da ja meine Hubwelle übelst ausgeschlagen ist.

Gruß, Hendrik

my.php
 
Ich gebe dann mal wieder ein Lebenszeichen von meiner Restauration.
Seit meinem letzten Beitrag konnte ich leider nicht mehr so viel Zeit investieren, um an meinem Fergie weiter zu machen, da die häusliche Komplettsanierung vom neuen Haus momentan höchste Priorität hat.

Inzwischen habe ich die Achstrichter wieder montiert und den Kompletten Rumpf abgeschliffen. Die Hubarme, Steigrohr und den Steigrohrdeckel von der Hydraulik sitzen auch wieder an ihren Platz. Sämtliche Stehbolzen wie am Motor, Batteriekasten an der Hinterachse, Zapfwellenbereich und für den Hitch sind wieder eingezogen.

Hier erstmal die Gesamtansicht
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Ein Berg voll Teile habe ich auch schon abgeschliffen

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Jetzt kommt meine "Lieblingsstelle" die Vorderachse
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. Aber auch das ist endlich geschafft
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So sah sie vorher aus

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Nachdem ich ein 5-Kg-Eimer voll Fett, Schlamm und sonstigen Dreck entfernt hatte, der sich darin befand, und ich schon am verzweilfeln war, sah es schließlich so aus.

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen

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@ Hendrik: Danke das die mein Bericht gefällt und lass bald endlich Bilder von deiner Restauration sehen
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gruß Lukas
 
Hallo Lukas,

du machst ja schon echt traumhafte Fortschritte. So soll eine echte Restaurierung aussehen!
Momentan bin ich von meinem MF 35 etwas frunstriert, sodaß er momentan nur rumsteht und ich mich anderen Projekten gewidmet habe. Ich habe die Bremsen komplett überholt und auch getestet, da ist wieder alles top.
Die Hydraulik hingegen will allerdings nun gar nicht so wie ich es gern hätte. Die "Innen-Vielzahn-Mutter" der Oberlenker-Federstange ist schlicht und ergreifend komplett festgerostet. Ich sehe da keinerlei Chance, sie zu lösen um das Schutz-Gummi ersetzen zu können.
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Vermutlich werde ich ohne diese Gummimanschette leben müssen.

Gruß, Hendrik
 
Hast du es schonmal mit heiß machen versucht? Wenn nicht immer viel WD40 oder ähnliches Draufsprühen und einweichen lassen, irgendwann muss die Mutter ja wieder runter gehen. Du darfst nur nicht aufgeben.
Bei meinem lebe ich noch in Hoffnung das der rechte Höhenverstellbare Hubarm sich wieder aus der Halterung löst. Aber bald werde ich ihn Heiß machen und dann mit etwas liebe von der Rohrzange wieder gangbar machen.

gruß Lukas
 
Hallo Kollegen,

Als ich diese Bilder sah, hab ich mich sofort hier angemeldet. Ich habe das gleiche Schmuckstück, nur meine Seriennummer ist ein kleinwenig älter. Auch die Bilder stimmen mit meinen sehr gut überein, ich restauriere seit Oktober 2008 meinen 1958er FE35. Ich bin leider noch nicht ganz so weit, aber jedes Wochenende geht es etwas voran.
Ich bin echt froh dieses Forum gefunden zu haben, sowas hab ich lange gesucht!

Gruß Andi
 
Hallo Andi,

erstmal Herzlich Willkommen hier im Forum
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Ich arbeite wie du auch jedes Wochenende an mein Schätzchen. Ich hoffe, dass wir bald mal ein kleinen Restaurationsbericht von dir lesen können. Wenn Probleme bei deiner Restauration auftreten sollen, dann immer her damit, wir finden eine Lösung für dein Problem.

Welche Seriennummer hat deiner, wenn er nur ein kleines Stückchen älter ist?

gruß Lukas

Aktuelles Projekt: Massey Ferguson FE35 mit Standard 23C Diesel-Motor (1958)
 
Hallo Lukas,

Vielen Dank für die freundliche Aufnahme!
Die Seriennummer meines 35ers ist SDM111219 und wurde im November 1958 zugelassen, hab sogar noch den originalen Brief (du weißt schon, er sieht so aus als ob er auf einen alten Karton geschrieben wurde) :-)
Das gute Stück war damals ein schnäppchen, sah aber auch ziemlich zerbombt aus, er fuhr und funktionierte halt, mehr aber auch nicht.
Jetzt soll er wieder hübsch gemacht werden, zumindest arbeite ich jedes Wochenende auf das Ziel hin.
Die ein oder andere Frage habe ich mit Sicherheit, die werde ich dann in der entsprechenden Rubrik stellen.

Gruß Andi
 
Hallo Lukas,

Du legst einen sagenhaften Bericht hin !!!
Der ist ja besser wie jeder Leitfaden !
Ich kann nur den Hut ziehen.
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Mach weiter so.

Gruß
Peter

Geht nicht, gibts nicht - Entweder Du willst nicht oder Du kannst nicht !
 
Hallo Lukas,
ich muss auch sagen, ein erstklassiger Bericht. Wie verfährst Du mit den Teilen die du geschliffen hast weiter ehe sie lackiert werden?
Grüße Gerald
 
Hallo,

ich gebe mein Bestes um den Restaurationsbericht auch interessant zu gestalten.

Die Abgeschliffenen Teile liegen alle wieder in ihrer Ecke. Vor dem lackieren werden diese von evtl. Angesetzten Flugrost befreit und mit Industriereiniger eingesprüht. Zuletzt werden die Teile dann mit einem sauberen Lappen abgewischt und die Grundierung beginnt. Wenn das Problem mit der Steckachse behoben ist, werde ich direkt den Rumpf lackieren.

Gruß Lukas

Aktuelles Projekt: Massey Ferguson FE35 mit Standard 23C Diesel-Motor (1958)
 
Hallo Lukas,

Was für ein Rostschutz/Grundierung nimst du? Ich habe in der Vergangenheit BOB (Grundprimer und danach Rostschutz)
genommen und überlege es beim Schlepper auch zu nehmen.
Holst du dir den originalen MF Lack für den Endanstrich???

Gruß Andi
 
Hallo zusammen !!!!

Kleiner Tip zum Lack : bitte nicht mit Industriereiniger vorreinigen denn der fettet zurück genau wie Bremsenreiniger. Ich empfehle dafür Silikonentferner oder Verdünnung.

Tip zum rechten Hubarm: Einfach mit einem 3-armigen Abzieher abziehen.

Tip zur Mutter am Hydraulikdeckel: Mit einem dicken Austreiber an den runden Ausklinkungen gegenschlagen. Immer kurze Schläge . Achtung die Madenschraube rechts rausdrehen!

Mit der Flamme würde ich nur als letzte Lösung vorgehen.

Bis denne ....
 
Hallo,

bisher habe ich 95% aller Teile endlich abgeschliffen.

Der Kühler habe ich auch soweit bearbeietet, dass er wieder sinngemäß Funktionieren kann.

So sah er vorher aus.

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Und so nachher:

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Das total verdrückte Haubenunterteil habe ich auch schon zum Teil bearbeitet:

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Leider sieht es auf den Bildern besser aus als es wirklich war. Im Innenteil habe ich die Halterung abgeflext, damit ich den Dreck besser rausbekommen konnte. Danach habe ich das gute Stück am Amboss so gut es ging ausgebeult und abgeschliffen.

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Inzwischen habe ich auch eine Lösung gefunden aum das Lager in der Steckachse zu demontieren. Dazu habe ich mir den Orginal Abzieher organisiert.

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Das war vielleicht eine Aktion mit dem Abzieher, bis das Kugellager endlich runter war.
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Aber endlich ist es soweit, jetzt muss nur noch der Simmering getauscht werden und dann müssen Kugellager und Schrumpfring wieder drauf.

gruß Lukas

Aktuelles Projekt: Massey Ferguson FE35 mit Standard 23C Diesel-Motor (1958)
 
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