Ungewöhnlicher Hilferuf zum Goldbauch

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Jochen4

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Hallo Gemeinde

Ich komme heute auf Euch zu, mit der Frage, ob mich jemand beim Zusammenbau meines Goldbauchs unterstützen kann. Ein Problem könnte die Tatsache darstellen, dass ich ganz im Norden der Republik wohne (zwischen Kappeln und Flensburg).

Ursprünglich war es das Projekt meines Vaters, der aber seinem Krebsleiden erlegen ist. Mein Vater hat Mitte der 60er Jahre eine Ausbildung zum Landmaschinenschlosser gemacht und somit hauptsächlich am MF/FE35 geschraubt. Es war immer sein Wunsch, mal einen Ferguson zu besitzen. 2011 hat er von meiner Schwiegermutter zwei nicht betriebsfähige Fergusons bekommen, die in einer Scheune verrotteten. Mit viel Liebe begann er mit der Restaurierung des FE35. Er wurde total zerlegt, denn er hatte auf dem Hof viel zu arbeiten, und so wurde aus jedem Loch ein Langloch. Langsam wurde der Ferguson wieder zusammengebaut bis mein Vater die Krebsdiagnose bekam. Nur noch selten ging er in die Garage zu seinem Ferguson. Ende 2018 starb er und der Ferguson fiel endgültig in einen Dornröschen-Schlaf. Noch auf seinem Totenbett sagte er, dass er ihn gern mal hätte laufen gesehen. Er sagte, dass man dazu einfach nur mal Tank und Batterie anklemmen bräuchte, dann sollte der Goldbauch jedenfalls starten. Leider kam es nicht mehr dazu. Der Ferguson hat nicht nur für mich ideellen Wert, sondern auch für meine Frau, denn wie oben schon beschrieben, hat meine Vater den Schlepper von meiner Schwiegermutter bekommen. Gekauft hatte ihn 1957 der Opa meiner Frau nagelneu in genau dem Betrieb, in dem mein Vater damals lernte.

Tja, und ich habe ihn nun von meinem Vater geerbt, habe aber nicht recht das Knowhow, ihn wieder zusammenzusetzen. Wie Ihr unten sehen könnt, ist derzeit auch die Hydraulik noch abgebaut. Auch wäre es schön, wenn jemand den Trecker lackieren könnte. Die schon sandgestrahlten Teile sind inzwischen wieder verrostet. Die werde ich wohl erneut sandstrahlen lassen. Auch liegen noch einige kleine Tütchen mit Ersatzteilen im Regal (scheinen Dichtungen und Lager zu sein). Im Stall stehen auch noch zwei nagelneue, schon aufgezogene Hinterreifen. Als Besonderheit würde ich den Ferguson gern mit Fußgas ausstatten.
Ich suche nun also nach jemandem, der mir hilft, den Trecker wieder in einen brauchbaren Zustand zu versetzen. Ich will auch dafür bezahlen! Ich würde den Schlepper einfach nur gern laufen sehen!
Im Übrigen bin ich in diesem Forum schonmal vorstellig geworden, als der FE35 und der MF35 damals in unsere Familie kamen:
Link

Hier nun die Bilder vom aktuellen Zustand. Die Garage ist übrigens beheizt. Nicht das einer sagt, er würde sich im Sommer wieder bei mir melden ;-)

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Die Werkbank mit dem Hydraulikblock:

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Blick auf einige Teile:
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Gegen die Kotflügel scheint eine Katze gepinkelt zuz haben:

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Regal mit einigen Ersatzteilen und der Garagenheizung:

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Hallo 

es wäre ein Vorteil wenn du sagen würdest wo du Zuhause bist 

Gruß Ralf

Meine Schlepper:
Fendt F15 G
FE 35 Spezial mit Standard 23C Motor
 
Hallo Ralf

Ich wohne in der Gemeinde Sörup. Hab gedacht, wenn ich das schreibe, kennt das keiner. Kappeln, bzw. Flensburg ist da eher bekannt. Wohne genau dazwischen. 

Gruß Jochen
 
Ich fange einfach mal an.
Ratlos ging ich um den FE35 herum und fragte mich, wo ich anfangen soll. Als ich auf der rechten Seite etwas Öl aus dem Lenkgetriebe austreten sehe, gehe ich ein wenig dichter heran und bemerke die Filzringe.

Öl tritt aus der rechten Seite aus:
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"Die habe ich doch schonmal gesehen", denke ich und erinne mich an eine Tüte, die ich bei Papas Ersatzteilen gefunden habe. Die könnten passen.
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Also gut, ich habe meinen Anfang gefunden. Da gehe ich jetzt bei! Ich will die Lenkstockhebel abziehen. Dazu muss der Batteriehalter mitsamt Diesel- und Luftfilter ab.
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Jetzt ist die Bahn frei. Die Spurstangenköpfe sind natürlich fest. Egal,darum kümmere ich mich später. Ich entschließe mich, die Lenkstockhebel mitsamt der Spurstangen abzuziehen. Da sich auf der einen Seite der Lenkstockhebel Filzringe befinden, lässt sich der Abzieher gut anbringen.
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Die linke Seite löste sich nach einem Knacken recht leicht. Die rechte Seite ließ sich etwas länger bitten und kam erst nach ein paar Hammerschlägen. Eigentlich hatte ich vor, den linken Seitendeckel abzunehmen und so die Wellendichtringe zu wechseln. Aber bei äußerer Betrachtung fragte ich mich, ob ich die Dichtringe nicht auch so herausbekomme. Ausgetauscht werden sie eh - also Schraubenzieher rein und probieren... Ging gut! Die Dichtringe kamen auf beiden Seiten gut raus. Eigentlich hatte ich erwartet, dass nach dem Entfernen sofort Öl austritt. Kam aber nichts. Also vermutete ich, dass schon kein Öl mehr im Lenkgetriebe wäre oder stattdessen vielleicht Fett drinnen wäre. Also öffnete ich die Einfüllöffnung und stellte zu meiner Überraschung fest, dass das Lenkgetriebe bis oben hin voll mit Öl ist. Hier ein Bild von der trockenen Welle (linke Seite) mit entferntem Dichtring:
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Ist es normal, dass es trotz entferntem Dichtring so trocken bleibt? Und nochetwas: als ich die Lenkstockhebel bewegte, war ein deutliches Geräusch zu hören, was auf einen Lagerschaden deuten könnte. Da man hier keine Videos einfügen kann, habe ich das Video mit der Aktion auf YouTube hochgeladen. Hab mich dabei mit dem Handy selbst gefilmt. Ist das Geräusch normal? Die Hebel lassen sich leicht bewegen, wie man sieht, und so schnell wie auf dem Video, wird man ja nie lenken. Dafür ist aber natürlich mehr Kraft notwendig. Was meint Ihr?

https://youtu.be/xDzsn622uZw
 
Ich würde sagen, da schlürft das Fett ;-)

Das Lenkgetriebe ist Werkseitig mit Fließfett gefüllt,  und bei Bedarf kann mit Getriebeöl nachgefüllt werden.  Deshalb kommt da nichts raus,  die Buchsen sind relativ eng. Und am Einfüllstutzen siehst du das nachgefüllte Öl...

Schau mal in meinem Restaurationsbeitrag, da siehst du wie das Getriebe innen aussieht... prüfe mal das Spiel des Lenkrades, wenn nachgestellt werden muss, musst du eh aufmachen (und die Sauerei entfernen ;-)).

Die Kugelköpfe gegen übrigens mit einem Kugelkopfabzieher ab... ;-)

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Nachdem ich mir das nochmal angehört hab: Es könnten auch Geräusche von den umlaufenden Kugeln sein.

Wenn du da sowieso so weit dran bist, mach das Ding auf jeden Fall auf. Vielleicht ist das Fett verharzt, oder sonstwas ist faul, da würdest du dich später ziemlich ärgern, dass du es jetzt, wo es zugänglich ist, nicht gleich richtig gemacht hast. Kostet im Prinzip ja nur 2 Dichtungen, einmal unterm Deckel und einmal unter dem Flansch vom Lenkstock (da wo die Einfüllschraube sitzt) - vermutlich liegen die Dichtungen auch schon irgendwo ;-)

Hier noch der Link zu meinem Beitrag mit dem zerlegten Lenkgetriebe, ungefähr bis in die Mitte runter scrollen.

441029.forumromanum.com/member/forum/entry_ubb.user_441029.1203004137.1131475982.1131475982.3..html?cron=1

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Hallo Christian

Vielen Dank für Deine Antwort!!!
Ich denke, ich muss das Lenkgetriebe sowieso aufmachen. Das Lenkspiel ist mir zu groß. Wenn das Lenkrad drauf ist, kann man es von der 12-Uhr-Stellung auf 1-Uhr-Stellung drehen, bevor sich die Lenkstockhebel überhaupt bewegen. Ich denke, da sollte ich das Lenkspiel neu einstellen.

Deine Restauration wird mir sicher noch oft eine gute Hilfe sein!

Gruß Jochen
 
Und dann habe ich da noch eine Frage an alle:
Zwischen den ganzen Teilen lag dieser Traktormeter. Ich würde ihn gern ersetzen, denn er ist nicht mehr so schön und innen drin sind einige Rostbrocken. Ich habe aber genau diesen Traktormeter noch nicht finden können. Ist es vielleicht der falsche? Es gibt ihn zwar im Prinzip so zu kaufen (Geschwindigkeitsskala oben), aber dann sind die Geschwindigkeitsangaben immer in MEILEN und nicht in km/h.

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Hallo Jochen,

Dasselben habe ich auch bemarkt. ich bin neugierig was du entgegen kommt. dass isst beina der gleichen wie ich brauch. hasst du auch gesiehn wo ihre PTO und Belt speed sein? dass ist bei manchen anders. schau dich  meine foto an, der komt von ein MF65:

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Gruss, Bert
 
Bei meinem 3 Zylinder war der Traktormeter leider auch nicht mehr zu retten,  da hat es sämtliche Zahnräder zerlegt...

Der alte sah so aus:

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Und der Neue:

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Der originale Traktormeter wird sicher nicht mehr hergestellt. Es gab auch damals schon verschiedene,  zumindest zwischen FE und MF (4 - Zylinder vs. 3- Zylinder...)

Du kannst also einen passend für deinen Motor aus dem Zubehör auswählen. Von der Skala her sollte er natürlich passen.

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
hallo Christian, Ich nehme an du hasst das underschied twischen ihre alte und neue auch gesehen? PTO and Belt speed?

naturlich kanst du das so auch machen, weil PTO speed machen wir oft aufs gehur oder sicht, doch ich finde das schik wenn dass richtig ist.

Gruss, Bert
 
Ja, der Unterschied ist bewusst,  habe deshalb auch extra die alte Tachoscheibe aufgehoben. Interessant ist,  dass auf dem neuen 536U/min für die Zapfwelle steht, was auch immer das soll...

Wenn mir mal ein kalibrierter Drehzahlmesser in die Hände fällt, messe ich auch mal nach. Ich hab so meine Zweifel bzgl. der Präzision der Traktormeter...

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Mal eine Frage zum Design:

Man sieht beim Goldbauch irgendwie immer nur die Muschelkotflügel. Gab es im Original auch die Vollkotflügel mit Sitz? Ich habe hierzu nur ein Foto im WWW finden können:
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Als wir den Goldbauch damals aus der Scheune zerrten, fanden sich sogar noch Reste einer Art Kabine. Vorn auf den Trittbrettern waren links und rechts massive Blechrahmen mit Fenstern bis hoch zur Haube. Ich bedaure zutiefst, dass es von dem Auffindezustand keine Fotos mehr gibt bis auf das schon bekannte:
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Grund, dass die Bilder verschwunden sind, ist der, dass durch einen Festplattencrash aus jener Zeit vieles vernichtet wurde. Außerdem hatte ich die Bilder damals per directupload.net hochgeladen weil man Bilder noch nicht direkt ins Forum hochladen konnte (oder ich zu dämlich war) und directupload.net nach und nach die Bilder wieder löscht.
Wie auch immer - die Kabine, oder wohl eher das "Schutzverdeck", war mitsamt Notsitz damals wohl auch eingetragen, wie der originale Fahrzeugbrief von 1957 zeigt:
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Ich persönlich hätte ja gern die Vollkotflügel...
 
na, warum suchst du dan nicht ein paar?

damals wahren die trekker auch "universal" gebaut, und jeder bauer hat drangeschraubt was er benotigte.

warum nicht jetst du auch?

Gruss, Bert
 
Hallo Jochen, was den Traktormeter anbelangt, bekommst du im Nachbau viele Verschiedene, aber sicher nicht mehr diesen Origenal FE-35 Traktormeter mit  Ferguson  in der Schreibschrift. wenn du die Origanalität bewahren willst, musst du diesen Reparieren lassen,weiß allerdings nicht, ob es bei euch noch solche Werkstätten gibt, früher haben das die Tachodienste gemacht. Es ist aber nicht gesagt, dass der Traktormeter kaputt ist, stecke einmal ein eie Welle oder etwas Wellenähnliches rein (vierkantig geschliffener Nagel). und drehe, da müsste man leichtgängig drehen können und der Zeiger sich bewegen.Bei diesen Traktoren war die Traktormeterwelle sehr lang und dazu gab es einen Winkelantrieb der auch nicht sehr alt wurde, daher blieben die Traktormeter bald stehen und der Besitzer hat das ganze nach dem zweiten mal nicht mehr repariert. Was das Lenkgetriebe anbelangt, wenn auf der linken Seite der Hebel schon herunten ist, unbedingt aufmachen, es gibt da Distanzscheben zum einstellen. Die zwei kleinen 1/4 " Schrauben (Sicherungsblech) aufmachen und eine 0,05mm Scheibe herausnehmen, festschrauben und wieder probieren, es darf auf keinen Fall klemmen. wenn wie sich das anhört, dass immer Öl drinnen war, dann wird ohnehin da nicht viel Spiel sein. Wichtiger ist die obere Einstellung ober und außerhalb der Lenksäule, hier sind zwei gekonterte Muttern (ca. 42 mm) Sicherungsblech aufbiegen untere Mutter leicht nachschrauben - es darf wiederum nicht klemmen - dazu steckt man das Lenkrad auf damit man gut dagegenhalten kann und mit Gefühl einstellen kann. Absichern un oberes Lager mit gutem Fett abschmieren. Was ich so auf den Fotos gesehen habe, kann man da noch einen sehr schönen Traktor daraus machen. Ich bin leider ziemlich weit weg - Österreich-Nord, aber mich interessiert der weitere Verlauf. mfg subie47 "josef.panwinkler@gmx.at"
 
der originalen tractormeter, ist das ein "smiths"?

wen so, dan kan die nog mit ziemlich grosse sicherkeid repariert werden.

Gruss, Bert
 
Es gibt Spezialisten,  die reparieren Traktormeter. Schätze aber, das ist nicht ganz billig.

Ich würde probieren,  ob die Nadel sich bewegt, wenn du eine Bohrmaschine dran hängst,  und ob der Zähler hochzählt. Wenn dem so ist, würde ich ihn selbst zerlegen.  Den Chromring kann man sicher erneuern,  und der Rest lässt sich sicher gut sauber machen,  wenn die Mechanik noch funktioniert.  Das ganze Innere ist kein Hexenwerk. 

Zum Beitrag von Subi sei noch ergänzt: das obere Lager hätte bei mir erhebliche Verschleißspuren. Das würde ich auf jeden Fall auf machen,  da durch die Neigung der Lenksäule eine stark unsymmetrische Last auf dem Lager liegt.  (Das untere Ende der Lenkstange wandert beim Einlenken einige mm vor und zurück, d.h. die Welle neigt sich im oberen Lager...)

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Moin ihr Buben,

ich mache hier ungerne Werbung, aber den Traktormeter gibt es doch:

https://ferguson-te.de/product_info.php?info=p1931_traktormeter.html

Grüßle

Peter
 
Ich habe dasselbe Problem bei meinem MF65 habe mir einen zweiten gebrauchten traktorneter gekauft welcher das Ziffernblatt in guten Zustand hat allerdings passen dort die Drehzahl Angaben für die Zapfwelle und Riemenscheibe nicht mit dem originalen überein. Nun wäre es die Frage ob es deine Firma gibt welche für die alten Smiths Instrumente noch die Ziffernblätter hat. Ich habe lediglich Firmen gefunden welche VDO Instrumente Instand setzen.
 
Ja, gibts.

versuch Speedy Cables, oder Speedograph Richfield in der UK mal.

die scheinen gut aber nicht genau billig zu sein.

Gruss, Bert
 
Ah ja, scheint als wäre ich nicht der Einzige, der das Problem mit dem richtigen Traktormeter hat. Bert, vielen Dank für die Tipps mit Speedy Cables und Speedograph! Ich habe Speedy Cables heute mal angeschrieben, mal sehen, wann und was sie antworten. Speedograph habe ich nicht angeschrieben weil sie zum Einen kein Kontaktformular anbieten und zum Anderen weil ich schlechte Kritiken über die gelesen habe (antworten sehr spät oder gar nicht, brauchen Wochen zum reparieren, 3-malige Reklamationen).

Ich habe mittlerweile am Lenkgetriebe weitergemacht und mich entschieden, es zu öffnen, um das Lenkspiel zu korrigieren. Und es war gut, dass ich es geöffnet hatte, denn es war nicht nur Öl drin, sondern auch Wasser. Als ich die Schrauben des Deckels löste, kam schon das erste Wasser heraus:
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Dann, irgendwann, kam schließlich auch mal Öl zum Vorschein:
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So sieht die Pampe dann bei geöffnetem Deckel aus:
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Und nach der Reinigung (3 Dosen Bremsenreiniger) sah es dann wieder schick aus:
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Mal eine Frage: wie hätte ich jetzt eigentlich die Lenkstange rausbekommen wenn ich gemusst hätte?
Und erinnert Ihr Euch noch an das Rasseln? Ich habe ein weiteres Video auf YouTube hochgeladen, um das Rasseln vorzuführen. Diesesmal mit geöffnetem Seitendeckel. Gerade habe ich bemerkt, dass auf dem Video auch die Werkstattheizung zu hören ist. Ihr hört sie im Hintergrund - das stört natürlich etwas, wenn man nur das Rasseln hören will. Ich denke ja, das Rasseln kommt von den Kugeln... Es sind nirgendwo Riefen zu erkennen, die Schnecke der Lenkstange ist wie neu. Ob das Rasseln mit neuem Öl vorbei ist?

https://youtu.be/J-ACE4U68oM
 
Oha! dachte ich mir doch schon, dass das Zerlegen sicher nicht umsonst sein wird ;-)

Mein eindrinlicher Rat: Nimm die Lenkstange auch raus! Dazu musst du nur die 4 Schrauben des oberen Flansches entfernen und die beiden Schrauben unten an der Zahnwelle (auf deinem letzten Bild zu sehen). Dann geht das leicht auseinander. Mann muss nur ein wenig aufpassen, dass man den Kugelhalter mit der Stange rausnimmt, sonst hat man Spaß beim Kugeln wieder einfädeln. Dann schau dir alle Buchsen genau an. Und mach das obere Lager auseinander. Kannst du das Geräusch eindeutig dem unteren Getriebe zuordnen? Dann dürfte nach einer Ölfüllung tatsächlich Ruhe sein (vorausgesetzt, du hast keine Teile von den Kugeln im Altöl/Wasser gefunden). Das Geräusch könnte aber auch von oben kommen. Meine Vermutung:

Das Wasser kann eigentlich nur von oben reingekommen sein. D.h. die Lenkstange muss oben "offen" gewesen sein, da ist normalerweise unter dem Lenkrad ein Filzring, unter dem eine Alukappe sitzt (1. Abdichtung). Darunter kommt das Lager, und unter dem Lager sitzt ein besonders geformter Gummiring, der nach unten (zum Getriebe hin) abdichtet (2. Abdichtung), und zwar so, dass überschüssiges Fett, was oben eingebracht wird (über den Schmiernippel) nach unten in Richtung Getriebe austreten kann. Das Wasser müsste also mutmaßlich durch das obere Lager gelaufen sein. Das könnte Schäden zur Folge haben, und das obere Lager lässt sich inkl. Konus für recht schmalen Taler erneuern...

Gruß Christian

Mein Fergy: MF 35 BJ64 SNMY 373 xxx
 
Hallo

Nochmals zum Tacho. Den gibt es von Sparex noch. Suche unter Sparex und S.42976. Ansonsten habe ich noch genau den hier liegen. (Neu)

Edit: Habe mich veschaut, ist in Meilen nicht KM. Schade...

Gruss Gaeda
 
Hello Gaeda,

der ist for ein 23C motor vorgesehen, ich glaub gar nicht das dass passt mit mein 4-192.

doch vielen dank fur ihre muhe.

Gruss, Bert
 
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