J
Jochen4
Gast
Nun war ich wieder bei meinem Baby bei.
Auf dem Plan stand die Überprüfung des Dynamos bzw. des Ladereglers. Denn ich habe festgestellt, dass die Batterie nicht geladen wird. Wie ich mir angelesen hatte, kann man die Funktion eines Dynamos ganz einfach überprüfen, indem man ihn als Motor laufen lässt. So wäre der Dynamo dann auch gleich polarisiert. Also hab ich den Dynamo ausgebaut, die Kontakte "D" und "F" durch einen Splint verbunden, an PLUS angeschlossen und MINUS an das Gehäuse des Dynamos: dreht sich! Prima! Also der Dynamo ist schonmal nicht schrott. Also habe ich entweder Mist gebaut bei den Anschlüssen oder der Laderegler ist kaputt. Nachdem ich die Leitungen nochmal alle durchgegangen war und keinen Fehler feststellen konnte, machte ich mich an die Überprüfung des Ladereglers. Hierfür habe ich hier in diesem Forum eine Anleitung gefunden. Leider ist das Verlinken zu der Anleitung nicht möglich (mir jedenfalls nicht), also kopiere ich sie hier mal eben rein:
1. kabel pol A vom regler abziehen (isolieren - sonst kurzschluss !!)
2. die 2 gumminippel im regler rausziehen
3. motor anlassen und mit ca. 1000 umdrehungen laufen lassen
4. mit dem volmeter zwischen masse und einer der einstellschrauben die spannung messen,
dabei gut isolierte prüfspitze verwenden .. wirklich durch das loch wo der gummistopfen drin war.
5. die spannung sollte bei 20° ca. 16,3V betragen (temp.bedingt von 10-30° zwischen 15,9 und 16,7V)
6. an der linken einstellschraube lässt sich die spannung verstellen (draufsicht auf den regler/einstellschrauben, anschlüsse unten)
7. lässt sich die spannung einstellen oder stimmt sie sowieso, sind die kontakte das problem - er schaltet den ladestrom nicht durch ...
8. regler komplett ausbauen öffnen, kontakte betätigen und dabei mit durchgangsprüfer testen (hier braucht man ca. 3-4 hände *g*)
9. kontakte reinigen (schleiffilz, stoffstück mit isopropanol, aceton) .. spiritus würde ich nicht verwenden - hinterlässt nach verdunstung rückstände
10. kontakte mit spitzzange nachjustieren.
11. vor einbau alle wicklungen des regler mit dem ohmmeter prüfen - werte kann ich nicht mehr genau sagen - die wicklungen sind ja recht dicker draht ... die eine wicklung hat mehr als doppelt soviel windungen - somit auch mehr als doppelt so viel ohm von "ganz wenig
Nach Punkt 5 war bei mir schon Schluss. Ganze 1,6V wurden angezeigt. Bei Vollgas 1,7V. Also wird wohl der Laderegler hin sein. Obwohl er nagelneu ist. Allerdings bestellt vor gut 3 Jahren, womit es natürlich auch keine Garantie mehr gibt. Ein neuer wird bestellt. Und dann auch gleich einer mit vernünftigen Steckkontakten. Bei der Originalversion war ja einiges an Improvisation nötig. So wird der neue Laderegler aussehen:

Und dann fiel mir eine weitere Besonderheit auf...
Auf dem Plan stand die Überprüfung des Dynamos bzw. des Ladereglers. Denn ich habe festgestellt, dass die Batterie nicht geladen wird. Wie ich mir angelesen hatte, kann man die Funktion eines Dynamos ganz einfach überprüfen, indem man ihn als Motor laufen lässt. So wäre der Dynamo dann auch gleich polarisiert. Also hab ich den Dynamo ausgebaut, die Kontakte "D" und "F" durch einen Splint verbunden, an PLUS angeschlossen und MINUS an das Gehäuse des Dynamos: dreht sich! Prima! Also der Dynamo ist schonmal nicht schrott. Also habe ich entweder Mist gebaut bei den Anschlüssen oder der Laderegler ist kaputt. Nachdem ich die Leitungen nochmal alle durchgegangen war und keinen Fehler feststellen konnte, machte ich mich an die Überprüfung des Ladereglers. Hierfür habe ich hier in diesem Forum eine Anleitung gefunden. Leider ist das Verlinken zu der Anleitung nicht möglich (mir jedenfalls nicht), also kopiere ich sie hier mal eben rein:
1. kabel pol A vom regler abziehen (isolieren - sonst kurzschluss !!)
2. die 2 gumminippel im regler rausziehen
3. motor anlassen und mit ca. 1000 umdrehungen laufen lassen
4. mit dem volmeter zwischen masse und einer der einstellschrauben die spannung messen,
dabei gut isolierte prüfspitze verwenden .. wirklich durch das loch wo der gummistopfen drin war.
5. die spannung sollte bei 20° ca. 16,3V betragen (temp.bedingt von 10-30° zwischen 15,9 und 16,7V)
6. an der linken einstellschraube lässt sich die spannung verstellen (draufsicht auf den regler/einstellschrauben, anschlüsse unten)
7. lässt sich die spannung einstellen oder stimmt sie sowieso, sind die kontakte das problem - er schaltet den ladestrom nicht durch ...
8. regler komplett ausbauen öffnen, kontakte betätigen und dabei mit durchgangsprüfer testen (hier braucht man ca. 3-4 hände *g*)
9. kontakte reinigen (schleiffilz, stoffstück mit isopropanol, aceton) .. spiritus würde ich nicht verwenden - hinterlässt nach verdunstung rückstände
10. kontakte mit spitzzange nachjustieren.
11. vor einbau alle wicklungen des regler mit dem ohmmeter prüfen - werte kann ich nicht mehr genau sagen - die wicklungen sind ja recht dicker draht ... die eine wicklung hat mehr als doppelt soviel windungen - somit auch mehr als doppelt so viel ohm von "ganz wenig
Nach Punkt 5 war bei mir schon Schluss. Ganze 1,6V wurden angezeigt. Bei Vollgas 1,7V. Also wird wohl der Laderegler hin sein. Obwohl er nagelneu ist. Allerdings bestellt vor gut 3 Jahren, womit es natürlich auch keine Garantie mehr gibt. Ein neuer wird bestellt. Und dann auch gleich einer mit vernünftigen Steckkontakten. Bei der Originalversion war ja einiges an Improvisation nötig. So wird der neue Laderegler aussehen:

Und dann fiel mir eine weitere Besonderheit auf...




































