Hallo,
also nochmal.
Die Zapfwellenkupplung (ZWK) besteht aus einer Kupplungstrommel in der sich 7? Mitnehmerscheiben, Druckfedern, Sinterscheiben und ein Kolben befinden.
Bei ausgeschalteter ZWK dreht sich die Welle
auf der die Sinterscheiben plaziert sind frei in der Kupplung.
Wir die ZWK eingeschaltet presst das Öl den Kolben in der Kupplung gegen die Mitnehmerscheiben und die Sinterscheiben.
Der Druck in der ZWK ist so hoch das Kraftschluss entsteht. Das überflüssige Öl in der Kupplung (die Pumpe fördert ja ständig Öl nach) wird durch kleine Bohrungen in der Kupplungsglocke wieder in das Zentralgehäuse zurückgeführt.
Zapfwellenbremse (ZWB)
Aufgabe der ZWB:
Bei kaltem Öl würde sich der Stummel der ZW mitdrehen. (Die Reibungskräfte sind trotz ausgeschalteter ZWK da !)
Das hätte zur Folge anfänglich immer nochmal den Motor auszuschalten um ein zapfwellengetriebenes Gerät anhängen zu können.
Ist die ZWK ausgeschaltet wird der Öldruck in der ZWK umgeleitet zu einem kleinen Zylinder der einen Bremsklotz auf das Gehäuse der ZWK drückt.
ZWK aus = Bremse ein.
ZWK ein = Bremse aus.
Deshalb kommt es bei "nachlaufenden" Geräten
(Kreiselmähwerk; Maishäcksler) beim ausschalten der ZWK immer zu erhöhtem Verschleiss !!!
Die Bremse versucht die ZWK anzuhalten, die restliche Kraft die das Gerät beim auslaufen hat wirkt dagegen.
Ich hoffe Du kannst mit den Ausführungen etwas weiter.
Gruß
Michael