Motorüberholung MF165 Perkins AD4.203 jetzt mit BILDERN!!!

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rainer124

Gast
So, Hallo zusammen,

jetzt habe ich es schwarz auf blau. Die Kompressionswerte liegen vor. Aber erst mal der Reihe nach:
Motor war selbst bei 10°C plus fast nicht zum Starten zu überreden. Wenn er dann mal lief (das aber eigentlich dann doch noch sehr gut) qulmte er aus der Kurbelgehäuseentlüftung wie eine Dampflok und bei gezogenem Ölmeßstab hatte man gedacht dass man eine Ölquelle angebohrt hätte.
Von MOTOMETER Adapter für den Kompressionsdruckschreiber gekauft wobei leider keiner gepasst hat und diesen Adapter deshalb am Ende doch selber angefertigt.
Tattataaaaa, hier nun die Werte: (Außentemperatur ca.0°C)

1. Meßreihe:
Zylinder 1:23,5 bar
Zylinder 2: 25 bar
Zylinder 3: 13 bar
Zylinder 4: 11,5 bar
2. Meßreihe:
Zylinder 1:23,5 bar
Zylinder 2: 25 bar
Zylinder 3: 16 bar
Zylinder 4: 11 bar

d.h. Zylinder 3 und 4 sind auf alle Fälle hinüber.

Zudem hat der Block einen Riss zwischen Zylinder 2 und 3 der mit Kaltmetall geklebt war.

Hat zufällig jemand einen Block über vom AD4.203 oder evtl. einen ganzen Motor??

Ich werde dann noch Bilder machen und Euch auf dem Laufenden halten falls dies gewünscht wird.

Also, dann bis dann, Rainer
 
Könnte es nicht auch sein, dass die Kaltmetalllösung nicht gasdicht ist?

Das würde die schlechten Werte der aneinanderliegenden Zylinder erklären.

Ein Bekannter hatte das mal bei seinem Wagen: da war die Kopfdichtung am Steg zwischen 2 Zylindern durch und beide hatten extrem wenig Kompression.

Alternative 2: Kolbenringe bei 3 und 4 verschlissen, deshalb der hohe BlowBy (Rauch aus Entlüfung) und hoher Druck im Kurbelgehäuse (Öl aus Peilstabführung).

Wenn der Motor mal läuft (vermutlich etliche Male durchgedreht dabei?), dann wirds besser, je wärmer er wird, da die Ringe dann wieder besser abdichten.
Wenn er Anfangs nicht zündet, dann sorgt auch der nicht gezündete Diesel im Brennraum für bessere Ringabdichtung - dann startet er halt irgendwann mal.

Evtl. hast du Glück, und es ist mit neuen Ringen erledigt.

Kannst gerne Fotos einstellen, dann kann man die Laufbahnen, Hohnschliff etc. beurteilen :
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Hallo zusammen,
hier ein kleines Update.
Als erstes die Hiobsbotschaft: Der Block ist kompletter Schrott, da ein Riss von Zylinder 1 bis zum Zylinder 4 hindurchgeht (durch die Kühlkanäle), und eben zwischen Zyl. 2 und 3 nach Außen tritt.Unter der Zylinderkopfdichtung wurde der Riss vom Vorgänger mit zusätzlichem Silikon zugeschmiert.
Obwohl der Zylinderkopf runter ist geht es nur sehr langsam vorwärts.
Als erstes wird jetzt mal ein "Traktor splitting rack" oder auf Gut Deutsch eine "Traktor- Trennvorrichtung" gebaut. Bilder von der ganzen Aktion folgen in Kürze.

Gruß Rainer
 
So,
Traktor ist getrennt um zu schauen welche Abdichtungsart verbaut ist. Dabei festgestellt, dass die Zapfwellenkupplungsdruckplatte ebenfalls defekt ist. Sieht so aus, als ob da dran rumgeflext wurde....
Zuvor aber wie erwähnt das Traktortrenngestell gebaut...

Nun aber wie versprochen die Bilder!

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Geniale Bilderstrecke. Danke.

Auch die selbstgebaute Trennanlage gefällt mir. Ein ähnliches Spiel habe ich noch vor mir.

Gruss

Karl
 
Hallo rainer,

ein Dankeschön auch von mir... jaja, das kommt mir alles sehr bekannt vor. Eine tolle Arbeit lieferst du da ab!
Und wie ich sehe, benutzt du mein Lieblingswerkzeug: den Klann-Stehbolzenausdreher! Eine der besten Anschaffungen, die ich bisher für meine Werkstattausrüstung getätigt habe.

Weiter so!

Gruß und guten Rutsch,

Hendrik
 
Hi,

nicht schlecht, da hat sich ja mal einer richtig Arbeit gemacht!!
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Ich begnüge mich immer mit einem Wagenheber unter der Kupplungsglocke und einem Hubwagen oder Wekstattkran um den Motor heraus zu ziehen.. geht auch und die Vorarbeit fällt geringer aus. Wie lange hast du etwa für die Trennvorrichtung gebraucht?

Der Block ist natürlich übel! Aber hier sollte man im Netz sicher einen Ersatz finden..

MFg Alex
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Hallo zusammen,

danke für die lobenden Worte hier im Forum.

Leider geht es gerade nicht voran, da
1. die Digicam defekt ist und
2. der Ersatzteilnachschub ins Stocken geraten ist. Ich werde aber auf alle Fälle wieder Bilder einstellen.
Der Stehbolzenausdreher von Klann ist wirklich genial. Den kann man trotz des sehr hohen Preises ohne Bedenken weiterempfehlen. (Wobei der zur Zeit bei Klann in einer Sonderaktion glaube ich günstiger angeboten wird als normalerweise).

Ohne Materialbeschaffung und mit wirklich stumpfem Sägeblatt habe ich ca. 1 Woche Feierabendarbeit benötigt. Wobei ich aber ehrlicherweise dazu sagen muss, dass das System "Modular" aufgebaut ist. D.h. ich kann die Stützen entfernen (komplett mit der Platte /auf Fahrwagen nur aufgeschraubt) oder eben nur die Gewindespindel mit den Adapterplatten wechseln, je nach Einsatz. Das hat für mich den Vorteil, dass das Grundgerät auch für andere Traktoren verwendet werden kann und evtl. nur die Spindel oder ein neuer Stützbock angefertigt werden muss und dann andersweitig verwendet werden kann. Zudem kann die Stütze abgenommen werden und es kann z.B. ein hydraulischer Wagenheber aufgestellt werden, welcher dann eben auch gleich fahrbar wird.
Ich habe das System nach dem Trennen vom Traktor auch schon spasseshalber zum Zusammenfahren getestet und kann sagen: Einfach nur GENIAL!!!
Genau so und nicht anderst würde ich es wieder machen.
Zum Splitting System habe ich noch zusätzlich lange Zentrierdorne gedreht (Sieht man auch auf einem Bild) und eine Verlängerungshülse mit Schlüsselweite für die Zapfwelle erstellt um an der Zapfwelle beim Zusammenschieben drehen zu können, so dass die Verzahnung des Getriebes leicht verdreht werden kann.
Mit den Zentrierstiften und dem Zapfwellenschlüssel habe ich den Traktor (wie gesagt, nur zum Test) ganz alleine ohne Fremdhilfe innerhalb von 2 Minuten zusammengefahren ohne Kraftanstrengung und rumgehämmer oder ähnlichem. Deshalb hat sich die Mehrarbeit für den Bau auf alle Fälle gelohnt.

Nur nebenbei:
Ich hatte zuvor mit dem Splitting Rack ohne Zentrierstifte und ohne Zapfwellenschlüssel mit einem Kollegen zusammen versucht die Systeme zusammenzuschieben und das hat leider nicht geklappt, selbst nach einer Stunde Arbeit nicht, (wir wollten aber keine Gewalt anwenden).

Eine große Arbeitserleichterung stellt es aber auf jeden Fall dar, wobei der Sicherheitsaspekt auch nicht zu vernachlässigen ist, wenn man so manche wackelige Konstruktion mit Holzklötzen, Backsteinen etc. sieht. Da ist dieses System doch irgendwie vertrauenserweckender....

So viel zum Thema Trennvorrichtung.
Ob es die Arbeit Wert ist, muss aber dann doch jeder für sich selber entscheiden.

Danke auch für den Tipp mit ebay.

Also, dann bis dann Gruß Rainer
 
Ihr lieben Kinder gebt fein Acht, Ich hab Euch etwas mitgebracht...

Neue Bilder vom Ölwannenausbau und von den "Kupplungssünden" der Vorgänger.

Vor dem Ölwannenausbau stand aber wieder die Fertigung von Fahrgestellen für den Vorderbau an.

Bilder sind leider nicht der Reihe nach, da die Kamera immer noch Probleme macht.

Achso, mit der Kupplung geht es wegen Teilenachschub leider nicht weiter. Manchmal ist es kompliziert, dass der Händler versteht was man will....

So, jetzt aber die Bilder:

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Gruß Rainer
 
Hast dir ja richtig Arbeit gemacht mit der Anfertigung der Halter und Führungen.Das ganze für die vieleicht einmalige Motorüberholung. Verleist du die Halter und Führungen eventuell???

Gruß
martin
 
Hallo Martin,

Verleihen ist so eine Sache wenn man die Leute nicht kennt. Wer weiss wie mit dem Sach umgegangen wird...
Ich muss zugeben, dass ich etwas pingelig bin mit Werkzeugen (egal ob selber gebaut oder gekauft).
Prinzipiell spricht zwar nichts dagegen nur wollte ich dann sicher wissen, dass nichts dran rumgebohrt, geschweißt oder weggeflext wird.
Das nächste Problem ist natürlich das Gewicht der Anlage. Einfach per Post verschicken geht nicht und per Spedition wird es schon wieder unrentabel. Da müsste man schon nahe beeinander wohnen, so dass eine Selbstabholung durchgeführt werden kann.

Weitere Bilder gibt es auch bald wieder.

Also, dann bis dann Rainer
 
So hier mal die Schadensbilder von den Kolben und vom Pleuellager:

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Noch Bilder vom Ausziehhen der Buchsen:(leider in ungeordneter Reihenfolge)

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So, und noch Bilder vom Honen der Laufbuchsen-BOHRUNG (mit der FLEX-HONE Bürste aus USA, da dort viel günstiger als in D...), nicht von den Laufbuchsen selber und vom Einziehen der Buchsen in die gereinigten Bohrungen.

Leider auch wieder in absolut ungeordneter Reihenfolge...

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Hallo an alle Mitlesenden,

Fahrzeug ist wieder zusammen und funktioniert auch gut. Das Entlüften der ESP war ein riesen Schei... Wenn man das Fahrzeug jetzt startet riecht man fast nichts mehr, er qualmt nicht mehr schwarz und er springt auch bei 0°C beim ersten Knopfdruck ohne Vorglühen sofort an.

Leider gibt es von den eingesetzten Kolben bzw. vom Zusammenbau keine Bilder mehr. Aber ich denke es kann sich jeder vorstellen wie neue Kolben im eingebauten Zustand aussehen.
Auf Grund des Risses hat er natürlich noch minimalen Wasserverlust (bisher nur im Tropfenbereich) und wenn das so bleibt hat sich die Reparatur allemal gelohnt.

Achso, Kompression hatte ich im jetzigen "Neuzustand" nicht gemessen, kommt aber vielleicht noch, da die Ventildeckeldichtung sifft wie Harry. Das ist ne absolute Fehlkonstruktion.
Hat da schon mal jemand zufällig den Bund am Ventildeckel entfernt (wegggeschliffen) und alles nur mit Flüssigdichtung zusammengebaut ohne die Korkdichtung?
Das wäre mal ein Ansatz von mir aber nur falls man den VDD noch neu kaufen kann, da man ja nichts vermurksen will falls es dann doch nicht so geht wie man es sich vorgestellt hat.

Gruß Rainer
 
So, mal wieder ein kurzes Update.

Leider ist schon wieder schluss mit Lustig, d.h. Motor war nochmals auseinander!!
Nachdem der Motor anfänglich ja gut lief gab es wieder Probleme.
Fahrzeug war im Standgas zwar noch zu starten und beim Gas geben wurden schwarze und weiße Rauchwolken ausgestoßen. Es war aber zunehmend schwieriger, dass der Motor überhaupt Gas annahm. Dann nagelte er wie ein alter Lanz Einzylinder, was sich wirklich verdammt ungesund anhörte. Zum Ölbadluftfilter wurde Öl nach oben ausgestoßen (wo eigentlich angesaugt wird), und Flammen kamen aus dem Auspuff raus. Die Kühlwassertemperatur stieg sehr schnell an und ich war mir sicher dass er also nur noch auf 1, max. 2 Zylindern läuft.

Auf den Ratschlag eines anderen versierten Schraubers hin mal den Auspuffkrümmer abgebaut um zu sehen ob man direkt am Zylinderkopf eine "Abnormalität" feststellen konnte. Der andere Schrauber tippte auf eine nicht richtig funktionierende Einspritzdüse...
Also abgebaut und man hat schon gesehen, dass alles Nass war in Zylinder 3 und 4. Dann mal so laufen lassen und gesehen, dass nur Zylinder 1 und 2 funktioniert und 3 und 4 im Prinzip tot ist.
Also, mal wieder Kompressionstest gemacht und dann folgendes Ergebnis:

Zylinder 1: 31 bar
Zylinder 2: 31 bar
Zylinder 3: 0 bar
Zylinder 4: 0 bar

Danach Zylinderkopf abgebaut und eine völlig durchgebrannte Kopfdichtung vorgefunden.

Bilder folgen....

Dann einzelne ZKD bei Ökoprofi bestellt und einbauen wollen--> so ne scheiß Qualität, dass sogar Löcher fehlen.
So muss jetzt Schluss machen berichte dann aber wieder weiter.

Gruß Rainer
 
Danach Zylinderkopf abgebaut und eine völlig durchgebrannte Kopfdichtung vorgefunden.

Wie kann das passieren?
Selbst billigst-Dreck-Dichtungen bei meinen Supras halten im Schnitt 1.000 bis 2.000km (ich verbaue so etwas nicht, sind Erfahrungswerte von anderen).

In so kurzer Zeit wie bei dir so einen heftigen Schaden?
Die muss ja dann von Anfang an undicht gewesen sein, so dass Verbrennungsgase zwischen 3 und 4 durchgepfiffen sind wechselseitig.

Kopf und Block mal mit nem Haarlineal vermessen ob die noch gerade sind?

Gruß,
David

PS: Mein Beileid!

Aber sehr informativer Beitrag, gefällt mir gut.
 
So, wie versprochen die Bilder:







Die 3 oberen Bilder zeigen die Kopfdichtung die vor der Motorüberholung eingebaut war.

Hierzu eine Frage:

WO BEKOMMT MAN GENAU SO EINE SCHWARZE DICHTUNG HER UND NICHT DIE KUPFERDICHTUNGEN DIE UNTEN ZU SEHEN SIND?????
WO GIBT ES DIE NOCH?????





Oberes Bild zeigt die nach wenigen Kilometern zerstörte Dichtung. Hatte schon beim Kauf beim Händler meine Bedenken geäußert dass diese funktioniert.
Wer genau hinschaut sieht, dass es sehr bald auch zwischen Zylinder 1 und 2 durchgebrannt wäre.











Oben zu sehen was ÖKOPROFI als passend verkaufen wollte. Wer genau vergleicht erkennt, dass Löcher fehlen.

Deshalb wie schon gesagt, wo bekommt man noch eine Dichtung in GUTER Qualität her???

Gruß Rainer
 
Hallo Rainer,

nochmals Danke für deinen tollen, ausführlichen Bericht.
Ärgerlich, daß die Motorüberholung nicht lange gehalten hat.

Wie du vielleicht weißt, habe ich genau das gleiche hinter mir. Kolben und Buchsen neu, genau wie du auch. Nach 20 Bh dann unrunder Lauf und komische Geräusche aus dem Luftfilter. Genau wie bei dir auch war die Kopfdichtung zwischen dem dritten und vierten Zylinder durchgebrannt.

Die Ursache war ein verzogener Kopf. Ich habe mir dann einen nagelneuen Kopf gekauft und mit neuer Dichtung montiert... seit dem ist Ruhe.
Ich denke daher, daß man die kupfernen Dichtungen nicht verteufeln sollte, zumal Perkins damals ab Werk eben solche aus Kupfer verbaute.

Ich habe beide Versionen der Kopfdichtung verbaut, die aus Kupfer und die aus der schwarzen, genarbten Presspappe. Frag‘ mich aber nicht, welche ich momentan verbaut habe und welche damals bei mir durchgebrannt war... ich hab‘s vergessen.

Mein Rat: schau‘ dir deinen Zylinderkopf genau an. Meinen neuen Kopf und die dazugehörige Dichtung habe ich von Peter (Pitypoint).

Gruß, Hendrik
 
Die Dichtung ist durchgebrannt, weil Verbrennungsgase über den Steg gingen.
Sowohl auf 1+2 als auch 3+4.
Auch zwischen 2+3 sind davon schon Spuren zu sehen.

Dieses Ausmaß ist schon extrem, daher nochmal die Frage nach dem Vermessen von Block und Kopf?
Wenn die richtig heftig verzogen sind, dann wird auch eine noch so gute Dichtung wieder defektieren!
 
Danke für Eure Anteilnahme an dem Tod der ZKD.

Kopf ist allem Anschein nach relativ neu, da überall noch die Schlagzahlen etc zu erkennen sind, selbst auf der "Dichtflächenseite". Eine Überprüfung mit dem Haarlineal hat stattgefunden und es war alles i.O.

Den Block selber habe ich auch geprüft und auch hier sah es noch sehr gut aus.
ABER:
(Jetzt werden dann bestimmt viele sagen das war klar dass das nicht geht....):
Die neuen Laufbuchsen stehen 0,1mm unterhalb der planen Motorblockebene.
D.h. man müsste den Motorblock planen und eben nicht den Kopf wenn man genau wissen möchte ob das die Ursache ist.
Dies ist aber sehr aufwendig und eben sehr teuer.

Laut Leitfaden ist der Rückstand aber in der Toleranz, ich selber glaube jetzt aber dass diess eben trotzdem nicht i.O. ist und es wirklich komplett plan sein müsste.
Ringe werden heutzutage wohl nicht mehr unterlegt um einen Ausgleich zu schaffen und Überstehen dürfen die Buchsen laut Handbuch gar nicht.

Jetzt muss ich mal sehen wie lange die 2te ZKD hält, ich gehe aber davon aus dass dies nicht länger gut geht als beim ersten Versuch.

Ich werde aber wieder berichten.

Gruß Rainer
 
Sehr schöner Bericht
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Komplette Motorüberholung hab ich vor 3 jahren auch mal hinter mich gebracht nur an einem 158er. Nur Leider hat die erste Kopfdichtung nur ca 40std gehalten, Durchgebrannt zwischen 3+4 Zylinder. Also letztes Jahr neu gemacht. Letzte Woche wieder die gleichen Symptome, Laufleistung max 30std :( Also nochmal Kopf runter gebaut Ergebniss is ernüchternd wieder Durchgebrannt, diesmal bei Zylinder 1+2. Habe vor der Demontage mal Muttern mit dem Drehmo kontrolliert und oh wunder alle konnte ich ca 90° nachziehen
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Kopf werde ich planen lassen hat etwas gearbeitet am Rand wo die Laufbüchsen anliegen.

Nun meine Frage sollte ich beim Zusammenbauen die Muttern nach Warmlaufphase nochmal nachziehen oder woran könnte das Problem noch liegen :(

Weiß echt nicht mehr weiter, und hab auch keine Lust das mir in nem halben Jahr das gleiche nochmal passiert
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Maica:

Nun meine Frage sollte ich beim Zusammenbauen die Muttern nach Warmlaufphase nochmal nachziehen ...

Auf jeden Fall! Auch wenn‘s ne sch... Arbeit ist. Einmal nachziehen im warmem Zustand, und dann noch ein weiteres Mal nach ca. 20 Bh. Du wirst erstaunt sein, wie viel da noch geht...

Gruß, Hendrik
 
Hallo Maica,

in der Anleitung steht, dass Muttern bei warmem Motor nachgezogen werden müssen.

Planen vom Kopf ist auf alle fälle gut, aber noch viel wichtiger ist den MOTORBLOCK zu planen! Da bin ich mir jetzt ganz sicher!!
Stehen deine Büchsen oberhalb oder unterhalb von der Planfläche des Motorblock?

Ich weiss, ist zwar viel Arbeit aber anderst wird es nicht gehen.
Kannst aber gene berichten was weiterhin passiert.

Gruß Rainer
 
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